Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 273


„So, ich gehe kurz hoch und schminke mich eben noch zu Ende...“, ich schielte zu Annas Vater rüber, der mir nur den Hoch gestreckten Daumen entgegenstreckte. Schließlich hatte er vorhin diesen 'netten' Kommentar von sich gelassen.
„Okey. Ich komme noch mal mit.“, meldete mein Freund sich. Ich lächelte ihm kurz zu und somit gingen wir hoch.
„Uff...“, machte ich, als ich mich im Bad auf den Klodeckel sinken ließ. Die Nervosität stieg von Sekunde zu Sekunde um Höhen.
„Schaaatz.“, grinste Bill und kam auf mich zu. Legte seine warmen Hände auf meine Knie und hockte sich vor mich. „Wird alles. Ich bin da.“, startete er wieder einmal einen Versuch. Dass der heute noch nicht durchgedrehte ist, wunderte mich echt. Er war zu bewundern. Wie oft er das heute nun schon machen musste. Und in den letzten Tagen am Telefon.
„Ja, dafür bin ich dir auch mehr als dankbar, weißt du...“, flüsterte ich.
„Brauchst du aber nicht. Das mache ich gerne.“, ich fing an zu lächeln, und gab ihm einen Kuss. „Wollen wir uns jetzt aber mal langsam fertig machen?“, fragte ich dann.
„Ja, komm'.“, er stellte sich wieder normal hin, reichte mir seine Hand und zog mich hoch.
Es dauerte knappe fünfzehn Minuten, bis meine Haare richtig saßen, mein anderes Auge geschminkt und auch Bill soweit fertig war. Eigentlich war er schon fertig, aber wir wissen doch alle, wie er ist, oder?
„Bill, Lea? Kommt ihr, wir wollen los?!“, hörte ich die schallende Stimme meiner Mutter von unten.
„Ja, wir kommen.“, rief ich zurück. Noch einmal einen schnellen Blick in den Spiegel, ein tiefes Ein- und Ausatmen und los konnte es gehen.
„Auf in den Kampf.“, seufzte ich. Bill stand hinter mir, strich mir nur sanft über den Rücken und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Unten angekommen redete ich kein Wort mehr. Papa, Mama, Annas Dad, Anna selber, die Zwillinge und ich verteilten uns auf die verschiedenen Autos. Meine Eltern fuhren alleine, Annas Dad und wir vier mit David. Er wollte uns wenigstens noch zum Gericht bringen. Da es der Große Van war, saßen Bill und Ich hinten und vor uns Anna und Tom. Georg, Gustav und Chris – Annas Bruder – blieben zu Hause.
„So passt auf. Ich habe da eben schon mit euren Eltern drüber geredet...“, fing David plötzlich an. „...die Wahrscheinlichkeit ist nicht gerade gering, dass ihr erkannt werdet. Ihr seid nicht verkleidet, rein gar nichts. Also in der nächsten BRAVO werden wieder mal, wie damals bei der Discotour, sämtliche Artikel und Gerüchte stehen. Ich weiß nicht, was da gleich los ist. Paparazzis werden wohl auf jeden Fall da sein, also nicht wundern, wenn ihr plötzlich fotografiert werdet, aber ins Gebäude selber kommen sie nicht rein, dafür habe ich schon gesorgt. Lauft bitte nicht Händchen haltend oder in einer anderen eindeutigen Position über den Vorplatz, alles klar?“, ich musste seufzen, sah David durch den Rückspiegel an. Nickte leicht, sagte jedoch nichts. Als ich meinen Blick eine Reihe nach vorne schweifen ließ, sah ich auch Anna an, dass sie mit ihren Gedanken schon lange woanders war und nicht hier. Hier im Auto, bei Davids Aufforderung.
„Okey...“, stellte Tom dann für uns alle klar.

Kapitel 274

So, Leute. Wir sind da.“, nach circa fünfzehn Minuten Autofahrt ertönte die Stimme des Managers. Am liebsten hätte ich sie gar nicht wahrgenommen und meine gerade geschlossenen Augen einfach zu gelassen. Ich wollte da nicht rein. Ich hatte Angst. Mittlerweile zitterte ich sogar schon am ganzen Körper und eine weiße Farbe zierte mein schmales Gesicht. Bei Bill redete ich mich damit raus, dass mir kalt war, da ich ja nur im T-Shirt hier sitzen würde. Doch dass er mir das nicht wirklich abkaufte war mir klar. Er kannte mich inzwischen eben zu gut. Und das ich Angst vor den kommenden Stunden hatte, wusste jeder hier. Wer hatte tief im Inneren nicht irgendwie ein wenig Angst? Ich glaube, dass konnte keiner abstreiten. Dazu war dieser Termin im Gericht viel zu wichtig – für uns alle.
„Mhm...“, brummte Bill nur und wartete bis sein Bruder und dessen Freundin die Reihe vor uns räumten, sodass auch wir aussteigen konnten.
„Viel Glück euch beiden.“, David nahm mich und Anna noch einmal kurz in den Arm, schlug bei den beiden Jungs ein und stieg dann wieder mit einem aufmunternden Lächeln in den Van.
„Ihr packt das.“, versuchte Tom auch noch sein Glück und strich Anna über ihre Wange. Sie lächelte. „Lasst uns gehen, Mama und so sind auch schon drin.“, unterbrach ich das harmonische rum geturtel.
Also setzten wir uns alle langsam aber sicher in Bewegung. Meine Hände hatte ich in meinen Hosentaschen verstaut, mein Blick gen Boden gerichtet. Meine Füße schossen hier und da – wie es eben gerade passte – kleine Steine vor sich her. Und mit meinen Gedanken war ich sowieso wo ganz wo anders. Da, wo ich gleich sein sollte – im Gericht.
„...oder Lea...?“, ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Hatte nicht mitbekommen, dass jemand mit mir redete, geschweige denn, dass wir überhaupt schon im Gebäude angekommen waren.
„Hm. Was?“, fragte ich meine Mutter – die mich angesprochen hatte – und bat sie dadurch noch einmal ihr Gesagtes zu wiederholen.
„Nichts, nichts...“, meine Mutter sah mich besorgt an.
„Kommst du? Wir müssen rein. Der Anwalt ist auch schon drin und Laura und Nicky kommen sicher auch gleich.“, mein Vater sah zu meiner Mum.
„Ja,...ja klar.“, sie nickte.
„Du schaffst das, mein Engel.“, mein Vater kam noch einmal zu mir, küsste mich auf meine Stirn und folgte dann meiner Mutter, welche schon vor der großen Holztür des Saales stand.
„Wir müssen dann auch. Ich würd...würd dich ja jetzt gern...aber du weißt...“, Bill zuckte irgendwelche Bewegungen vor sich hin. Endete dann in einem harmlosen Winken. Genauso Tom.
„Bis dann...“, lächelte Anna nur, ich bewegte mich jedoch schon zu dem hinter mir liegenden Fenster. Ich stellte mich davor, hörte im Hintergrund nur die große Tür zuschlagen. Hier und da redeten Leute. Weiter entfernt aus einem Gerichtssaal konnte man Schreie wahrnehmen. Es ließ mich schaudern. Mein Blut fast zu Eis gefrieren. Keiner konnte sich vorstellen, was für eine Angst einem plagte, wenn man auf die Angeklagten, in diesem Falle Hilka und Trish, traf. Ein weiteres Mal. Und man konnte nur hoffen, dass alles gut ausgehen würde. So, wie sie es verdient hatten.
„Lea...?“, ich schreckte hoch. Meine Hände lagen noch immer auf der kalten Steinernen Fensterbank vor mir, mein Oberkörper drehte sich ruckartig um.





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