Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 271

Hey. Aufstehen.“, ich riss meine Augen auf. Der Tag, er war gekommen.
„Oh nein.“, brummte ich, setzte mich auf und konnte in das Gesicht meines Freundes sehen. Gedanken an die vergangene Nacht kamen auf. Und auch, wenn heute ein nicht gerade toller und entspannter Tag war, musst eich lächeln.
„Morgen, Süße.“, er kam näher und küsste mich.
„Guten Morgen...“, meine Hand wanderte auf sein Bein und strich kurz darüber.
„Wie lange habe ich noch?“
„Bis Anna kommt...gute Stunde.“, antwortet er mir. Ich riss meine Augen auf.
„Verdammt, ich schaff's nicht.“, ich sprang aus meinem Bett und huschte ins Badezimmer, stellte mich in Windeseile unter die Dusche und verschwand danach wieder in meinem Zimmer.
„Du hast dafür jetzt gerade mal fünfzehn Minuten gebraucht und machst erst so einen riesen Stress!“, Bill stand vom Bett auf, wo er mit dem Laptop vor der Nase saß, und kam auf mich zu.
„Man weiß ja nie. Wer weiß, wie lange ich für die Haare jetzt brauche.“, ich streckte ihm die Zunge raus.
„Och, komm. Jetzt versuch bloß nicht zu gewinnen.“, seine Hand wanderte an meinem Bein hinter her und suchte sich den Weg unter das Handtuch, mit welchem ich nur meine nackte Haut bedeckte.
„Na, Bill...“, ich umfasste sein Handgelenk. „Jetzt mal nicht so notgeil hier, mein Freundchen.“, kicherte ich und küsste ihn. Gleichzeitig zog ich seine Hand zurück, unter dem Handtuch vor.
„Als ob du es nicht wärst...“, nuschelte er in den Kuss hinein.
„Habe ich jemals das Gegenteil behauptet?!“, lachte ich und trennte mich endgültig von seinen Lippen.
„Nö, aber habe ich ja auch nie gesagt, oder?“, kicherte er und ließ mich Richtung Kleiderschrank gehen.
„Nee, auch nicht...“, meinte ich nur noch leise zurück. In meinen Gedanken spielte sich schon wieder die Szene im Gericht ab. Wie sie wohl ablaufen würde?
„Alles okey?“, fragte Bill sofort und legte seine Hand von hinten auf meine Schulter.
„Das übliche.“, ich sah ihn über meine Schulter her an und quetschte mir ein Lächeln auf die Lippen.
„Mhm.“, erwiderte mein Freund jedoch nur, zog mich rum und bugsierte mich in seine Arme. „Wird, Süße.“, er drückte mir einen feuchten Kuss auf die Stirn, ehe er mich mit einem Lächeln an meinen Kleiderschrank und mich Sachen raus suchen ließ.
„Geht das?“, ich deutete auf mein Outfit. An hatte ich eine schwarze Röhre, dazu meine noch heilen und sauberen Chucks – da ich mich ein wenig an das Gerichtsfeeling anpassen wollte -, ein lilanes T-Shirt und eine schwarze Anzugweste darüber.
„Ja, perfekt.“, lächelte Bill mir zu und wendete sich wieder seinem Laptop fertig. Nur gut, dass er schon fertig war.
„Was machst du mit deinen Haaren?“, fragte er mich, währen er leise 'Coldplay' anschaltete.
„Hm,...weiß nicht so recht. Was meinst du?“, stellte ich die Gegenfrage.
„Lass' sie offen, toupier sie halt ein bisschen.“, schlug er vor.
„Okey, ich bin dann noch mal im Badezimmer. Glätten und alles...und schminken.“, ich beugte mich noch einmal über mein halbes Bett, um an den Kopf meines Freundes heranzukommen und gab ihm noch einen Kuss.

 

Kapitel 272

Als ich im Badezimmer stand und noch eben meinen Eyeliner zu Ende auf trug, klopfte es an der Tür.
„Verdammt, kann man hier nicht einmal alleine im Badezimmer vor dem Spiegel stehen und sich schminken?“, rief ich genervt und starrte die Tür an, wartend darauf, wer mich nun wieder störte. Doch hätte ich früher gewusst, wer vor verschlossener Tür stand, hätte ich mich wahrscheinlich nie so gern stören lassen, wie in diesem Moment.
„Ich kann auch wieder gehen.“, schallte eine Mädchenstimme durch die Holztür. Sofort hielt ich in meiner Bewegung inne. Im selben Augenblick noch warf ich meinen Eyeliner ins Waschbecken und stürzte zur Tür, welche ich mit voller Wucht aufriss.
„Anna!“, rief ich nur und sah die dunkelhaarige, kleine Person vor mir stehen.
„Die bin ich.“, kam es nur zurück. Ein derartiges grinsen wie ich es in diesem Moment in meinem Gesicht hatte – musste ich ehrlich zugeben – hatte ich seitdem der ganze Stress mit dem Prozess war, schon lange nicht mehr. Anna, meine Kleine, die einfach immer für eine Überraschung offen war und immer noch ist. Sie durfte mich sogar beim Schminken stören. Und da durften wahrlich nicht viele. Ich hasste es nämlich.
„Oh Hilfe.“, ich fiel ihr um den Hals und hob sie – was aufgrund ihrer Größe gut zu tätigen war – hoch.
„Ich habe dich vermisst.“, quiekte ich und ließ sie wieder runter.
„Ich dich auch, aber nun bin ich ja da.“, sie grinste mich an. Wie froh ich war.
„Oh man, du hast recht. Auch wenn es ein nicht wirklich toller Grund ist. Aber...“, ich atmete tief ein und aus. „...wir packen das nachher. Beziehungsweise gleich.“, ich zwinkerte ihr aufmunternd zu.
„Ja, ich hoffe es. Und ich hoffe, dass sie ihre gerechte Strafe bekommen.“, seufzte Anna.
„Oh ja.. ich auch.“, ich zwang mir ein Lächeln auf die Lippen. „Aber warst du schon bei Tom?“
„Ja, klar. Bin schon zehn Minuten oder so hier. Habe allen Hallo gesagt und dich habe ich mir für den Schluss aufgehoben.“, grinste sie.
„Grinsebacke.“, erwiderte ich darauf nur. „Lass mal runter gehen. Muss deinen Eltern noch Hallo sagen.“, ich griff nach ihrer Hand und zog sie hinter mir her. Dass nur ein Auge von zweien geschminkt war, war mir egal. Zeit hatte ich ja noch.
„Guten Tag.“, begrüßte ich die Runde mit einem Lächeln. Doch ich entdeckte nur Annas Vater und deren Bruder, welche ich begrüßte. Chris – so hieß ihr Bruder - lächelte ich nur freundlich an, da ich mit ihm noch nie wirklich sonderlich viel zu tun hatte. Und begeistert sah er auch nicht aus. Ihren Vater begrüßte ich wie immer mit einer Umarmung.
„Alles klar, Madame?“ er piekste mir in die Seite.
„Klar und bei dir, Chef?“, wir beide lachten, die anderen waren unter sich beschäftigt.
„Na, aber auf jeden Fall. Nur aufgeregt.“, gab er mit seinem Italienischen Akzent in der Stimme zu. Meiner Meinung nach machte ihn das noch sympathischer, als er ohnehin schon war.
„Oh ja, das kannst du laut sagen, frag mich mal. Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit.“
„Da sagst du was. Aber sag mal...wenn du beim Richter Punkten willst...hm, ich würde mich noch mal zu Ende schminken. Sieht scheiße aus.“, prasselte er raus. Ich fing an zu lachen.
„Alter...“, empört sah ich ihn an. „Dankeschön. Bist aber wieder nett heute Morgen.“
„Ich weiß doch. Bin ich immer.“, er streckte mir die Zunge raus, bevor wir uns den anderen zuwandten, die schon in einer Runde laut los plapperten.

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