Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 261:

„Tut mir Leid, aber...“, er seufzte einmal ganz stark und fuhr dann mit seinem ruhigen und traurigen Ton weiter: „...aber du musst mich leider für drei Tage ertragen.“
Ich riss meine Augen entgeistert auf und musste erst einmal noch den Satz, den er gerade von sich gelassen hatte, in meinem Kopf durchgehen.
'Ich...ihn...drei Tage und ertragen'. Das hatte er gesagt.
„Was?“, fragte ich trotzdem noch einmal nach, da ich es immer noch nicht fassen konnte. Er hatte es tatsächlich geschafft, David zu überreden, extra wegen uns nach Hameln, hier her, zu kommen? Um bei uns zu sein?
„Nicht gut?“, fragte Bill auf eine Art und Weise von eingeschüchtert, und so, als ob er gleich los lachen würde.
„Doch...also, woah..., Bill, das...heißt, dass wir uns morgen schon wieder sehen werden?!“, quiekte ich.
„Genau, mein Schatz. Richtige Folge daraus geschlossen.“, ich merkte, wie sein Grinsen immer breiter wurde und letztendlich ein Lachen entstand.
„Oh, ich freue mich.“, grinste ich breit und musste aus unerklärlichen Gründen mitlachen.
„Ich mich auch, ich mich auch.“, bestätigte er mir.
„Wie hast du das denn eigentlich schon wieder hin bekommen? Ihr musstet doch sicher irgendwas absagen, oder?“, fragte ich vorsichtig nach.
„Hm...ich habe David halt gefragt...und ja, okay...ich gebe es zu, wir musste Fotoshoots und Interviews absagen, und David hat mich wieder mega angemeckert...der macht das glaube ich nicht mehr lange mit und...hm, Tom hat nun auch Stress mit ihm, aber was soll man machen? Hauptsache wir sind bei euch...“, er seufzte glücklich.
„Ja, schon...aber, wenn ihr jedes Mal so ein Stress mit David habt...das bringt es doch auch nicht. Irgendwann hat er da keinen Bock mehr drauf und ihr müsst irgendwelche Konsequenzen daraus ziehen oder so...“, stellte ich eine Vermutung auf.
„Mach dir da mal keine Gedanken drum, Süße. Das wird sicher nicht passieren und außerdem...soll er sich mal in deine Lage versetzen, dann hätte er sicher auch gerne seine Freundin bei sich...“, brummte mein Freund am anderen Ende der Leitung.
„Schon...aber, och...okay, du hast Recht.“, gab ich auf, um mich vor einer weiteren Diskussion zu retten.
„Na also. Geht doch.“, kicherte er. „Naja, aber ich muss auch wieder Schluss machen, wir holen dich morgen von der Schule ab. Also guck mal irgendwie so ein bisschen abgelegen, weil genau davor stellen wir uns sicher nicht.“, lachte er kurz auf. „Also, meine Süße, wir sehen uns morgen um kurz nach eins, okay?“
„Ja!“, grinste ich. „Ich freue mich auf euch...und grüß erstmal alle von mir. Kann ich Laura mitnehmen morgen?“
„Ja mache ich. Und klar, mach mal, dann sehen wir die auch mal wieder. Also, bis morgen, Süße. Ich liebe dich!“, verabschiedete er sich.
„Okay, bis morgen. Ich liebe dich auch!“, und schon haben wir aufgelegt. Ich nahm den Hörer von meinem Ohr und seufzte einmal glücklich. Nachdem ich meinen Telefonhörer zurück in die Station stellte, ließ ich mich rückwärts auf mein Bett fallen – mit einem Lächeln im Gesicht. Ich war glücklich, trotz der ganzen Sache mit dem Gerichtstermin, aber ich konnte lächeln und mich auf was freuen – auf meine Jungs!

 

Kapitel 262

Die Nacht war schon längst rum und somit auch der Morgen nach dem Gespräch mit Bill – der freudigen Nachricht, die mich den ganzen Schultag über strahlen ließ – und gleich würde es klingeln. Ja, ich saß noch in der Schule – Geschichtsunterricht. Wir redeten gerade über den zweiten Weltkrieg, was an und für sich ein tolles Thema war und so beteiligte ich mich sogar und war ein wenig von der Vorfreude, die mich schon ganz kirre machte, abgelenkt.
„So, dann verfasst ihr darüber bitte einen Text. Ihr könnt schon mal gehen.“, gab Herr Oberüber von sich. Mit viel Gemurmel wurde die Klasse langsam leerer.
„Oh, beeil dich, Laura.“, ich stand nervös neben meinem Stuhl und wippte die ganze Zeit über mit meinen Beinen, als ich wartete, bis meine Freundin endlich ihr ganzes Schulzeug eingepackt hatte.
„Ich bin ja schon fertig, chill mal.“, brummte sie, strahlte mich trotz dessen immer noch an, schnappte sich meine Hand und zog mich aus der Klasse und aus dem Schulgebäude raus.
„Und wo sind sie jetzt?“, fragte Laura und reckte ihren Hals in alle Richtungen um über die ganzen stehenden Autos gucken zu können, da sie etwas kleiner gebaut war.
„Keine Ahnung, aber die wollten hier irgendwo stehen. Die sehen uns sicher...aber eigentlich könnten sie dann ja noch hier vorne vorgefahren kommen, weil hier ist ja noch keiner.“, ich wackelte mit meinen Beinen immer hin und her, fummelte an meinem Jackenärmel rum und sah nervös und voller Vorfreude durch die Gegend.
„Oh man, die sollen ihren Arsch hier her bewegen!“, brummte Laura.
„Hui...“, ich sah sie geschockt an, lachte aber nur, wo sie mit einstimmte.
„Lass noch eine Rauchen, sind sicher noch nicht da.“, sagte ich und zog den Reißverschluss meiner Tasche auf, nahm die Packung und gab Laura eine. Ich sah weiter durch die Gegen und war viel zu aufgeregt, um an irgendetwas anderes zu denken, als daran, Bill gleich endlich wieder in meine Arme schließen zu können.
„Feuer?“, ich riss meinen Kopf rum und sah Laura an.
„Wie?“, fragte ich völlig durch den Wind.
„Ob du Feuer willst, weil einfach so die Zigarette im Mund stecken zu haben sieht leicht...komisch aus.“, verwundert nahm ich die Zigarette aus meinem Mund und nahm ihr das Feuerzeug ab.
„Danke.“, grinste ich sie nur zurück an. Es vergingen einige Minuten, die Klingel von der Schule würde bald ertönen und wir standen immer noch vor der Schule. Tausende Blicke auf mein Handy sagten mir, dass Bill sich nicht gemeldet hatte. Sie ließen auf sich warten, bis...
„Sag mal, Schwarzer Van, oder?“, fragte Laura plötzlich.
„Wo?“, fragte ich nur und sah fast panisch durch die Gegend. „Lauraaa, sag!“, quiekte ich und zupfte an ihrer Hand, welche nur gemächlich ihre Tasche vom Boden aufhob, meine Hand nahm und dann plötzlich los rannte. Die Straße ein Stück entlang, bis wir vor einem schwarzen Van hielten. Dem Van von unseren Jungs. Von ihnen, Bill, Tom, Gustav und Georg.
„Na, mach die Tür schon auf.“, lachte Laura. Ich sah sie nur strahlend und mit funkelnden Augen an und zog dann die große Schiebetür auf...

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