Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 259

„Ey, darf ich kotzen?“, lachte ich sarkastisch als ich mit Laura das Schulgebäude verließ.
„Der will morgen einen Test mit uns schreiben? Der kann mich mal, ich schwänze die Stunde morgen, der versaut meine 'noch 4'!“, brummte ich.
„Du weißt, wie Hölzi tickt, Lea, wenn er jemandem eine rein würgen kann. Und gerade dir. Hast du nicht gesehen, wie er dich angegrinst hat?“
„Ja, er weiß, dass ich eine 5 schreiben werde und er weiß, dass er mir sie dann auch auf dem Zeugnis geben kann, oder muss...oder oah..., was weiß ich.“, regte ich mich auf und stopfte einen Zettel wo die Themen für den morgigen Test drauf standen in meine Tasche.
„Alles wird gut, wir pauken gleich einfach zusammen und dann bekommst du das hin. Bei dem kann man wenigstens Spicken, also schreiben wir die Spicker auch gleich auf und morgen wird alles glatt laufen. Er wird sich nach der Schule deinen Test vornehmen und ihn sich angucken, sich wundern warum du auf einmal eine drei hast oder so und dir deine glatte vier geben.“, grinste Laura mich an.
„Wenn du meinst. Aber komm, wir wollten noch mal bei Nicky vorbei.“, lächelte ich leicht zurück. Aber so wirklich überzeugt war ich von ihrem Plan ja nicht. Wahrscheinlich würde er Hölzi mich gerade morgen, bei dem entscheidenden Test noch beim Spicken erwischen.
„Dam, dam. Siehst du sie schon?“, fragte ich Laura und streckte meinen Kopf in die Höhe, um über sämtliche Schüler und auf den gesamten Schulhof der Realschule gucken zu können.
„Ähm, ja, da hinten.“, Laura deutete irgendwo in die Menge. „Also sie kommt uns schon entgegen.“, und so blieben wir abrupt stehen.
„Na ihr beiden.“, rief Nicky über den halben Schulhof und winkte uns zu.
„Jo, jo maaaann.“, lachte ich und hüpfte ihr in die Arme. „Die Jungs kommen morgen.“, flüstert eich ihr dann so gut es ging unauffällig in ihr Ohr, damit es keiner mitbekam.
„Wus?“, nuschelte sie. „Geil. Wegen dem Gerichtstermin?“, ich nickte nur und löste mich wieder aus ihren Armen, um Laura an sie zu lassen, damit sie sich auch begrüßten konnten.
„Was macht ihr heute noch?“, fragte Nicky als wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle machten.
„Pauken, wir schreiben morgen 'nen Test, wo ich mindestens eine vier, wenn nicht sogar eine drei schaffen muss, weil ich sonst richtig gearscht bin. Und du?“
„Keine Ahnung, aber ich denke, ich werde mich auch mal auf meinen süßen Hosenboden setzen und mir irgendwelche Formeln in meinen Kopf ballern. Weil irgendwie muss ich ja meinen Abschluss nächstes Jahr packen.“, brummte sie genervt.
„Jaja, der Abschluss. Ich bin echt am überlegen, ob ich mein Abi sausen lasse.“, teilte ich meinen Freundinnen mit.
„Wozu gehst du auf so eine beschissene Schule? Damit du dann dein Abi sausen lassen kannst?“, Laura zog ihre Augenbrauen zusammen.
„Ja, ich meine, ich habe es versucht, aber ich will auch kein Abi mit 'nem Durchschnitt von 3.4 oder so. Über drei will ich nicht, ich will meinen alten Schnitt mit meinen 2.3 wieder.“
„Wenn du so weiter machst, bekommst du den sicher nicht.“, gab Laura mir einen 'klugen Ratschlag'. Nur weil sie ein Mensch war, der für nichts lernen musste, weil sie es einfach drauf hatte, hieß es noch lange nicht, dass sie Lehrerin spielen musste.
„Blah, blah, blah. Du bist ja schlimmer als jeder Lehrer und meine Mutter zusammen. Bus kommt übrigens. Tschau Nickylein.“, brummte ich nur vor mich hin, umarmte Nicky schnell und tapste dann schon die eine Stufe in den Bus vor mir hinauf.

Kapitel 260

„Was wollen wir denn mal essen?“, fragte ich Laura als wir schon längst zu Hause waren und ich vor dem Kühlfach hockte und mit einem Ahnungslosen Blick rein sah.
„Pizza oder so. Was ihr eben da habt.“, kam es von ihr zurück und somit zog ich gleich eine Salamipizza hervor.
„Pizza ist aber eklig.“, seufzte ich.
„Dann nimm die Frühlingsrollen die da liegen...sind doch welche, oder?“, sie beugte sich etwas weiter runter und deutete auf eine Orangefarbene Verpackung aus Pappe.
„Stimmt eigentlich.“, grinste ich und nahm auch diese aus der Schublade, welche ich danach auch gleich wieder Schloss.
„So, vorheizen, rein damit und essen. Lass in der Zeit schon mal in die Bücher gucken.“, brummte ich, packte noch eben das Essen auf ein Blech und schaltete den Ofen an.
„Okay. Wollen wir hier bleiben?“
„Ja, dann müssen wir erst nicht wieder runter kommen, wenn wir irgendwas holen wollen oder so, sondern können uns ganz und gar auf unser Lateinzeug konzentrieren.“, lächelte ich sarkastisch und hätte im nächsten Moment, aufgrund des Wortes, welches unser Fach beschrieb, kotzen können.
„Na, deine Begeisterung hält sich auch in Grenzen, nicht wahr?“, lachte Laura.
„Quatsch, ich freue mich echt, dass ich endlich mal wieder für Latein pauken darf...“, ich setzte wieder ein Lächeln auf. „...ja 'türlich hält sich meine Begeisterung in sehr geringen Mengen!“, brummte ich nur und ließ mich auf einen Stuhl gegenüber von Laura fallen.
„Ach komm, das wird schon. Womit wollen wir anfangen?“, sie schob mir ihren Notizzettel mit den Themen rüber.
„Joa...lass noch mal den einen Text übersetzen oder so...“, schlug ich lustlos vor und schon begann Laura damit, den ersten Satz auseinander zu nehmen und zu übersetzen. Das ganze ging eine halbe Stunde so, bis der nächste Text an der Reihe war und dann sämtliches Grammatikalisches, was wir noch lernen sollten, auseinander gepflügt wurde - so lange, bis alles einigermaßen saß. Das Essen aßen wir nebenbei und nachdem dies auch schon weg war, kramte ich das nächster her – Schokolade. Ohne die, hätte ich es wahrscheinlich nicht überlegt – Nervennahrung.
„Rufst du mich dann nachher noch mal an, wenn Bill dir Bescheid gegeben hat, ob er nun kommt oder nicht? Und wann und so?!“, fragte Laura, bevor sie aus der Tür ging. Ich bejahte dies mit einem „'türlich“ und schon war sie weg und ich wieder alleine zu Hause, da meine Eltern höchstwahrscheinlich noch Arbeiten waren. Auch wenn es schon 8 Uhr war. Also packte ich meine ausgebreiteten Klamotten auf dem Tisch zusammen und ging in mein Zimmer. Dort stellte ich erstmal fest, dass Bill versucht hatte, mich anzurufen. Sollte ich ihn zurück rufen oder warten?
Ich entschied mich dafür, ihn zurück zurufen, was ich auch sofort in eine Handlung umsetzte.
„Tag, Tag, meine Süße.“, ging er freudig dran.
„Na, du. Alles klar?“
„Ja, aber klar. Gerade wo ich deine Stimme höre...“, ich druckste herum, um mir das Lachen zu verkneifen.
„Du bist so ein alter Schleimer.“, prustete ich dann doch los.
„Danke. Wie geht’s dir denn?“, kicherte er.
„Gut, danke der Nachfrage.“
„Wenn ich kein Schleimer sein soll, dann rede bitte nicht so gequollen mit mir – Danke!“, lachte Bill nun.
„Man, na gut. Aber sag mal...schon mit David geredet?“, wurde ich nach einem kurzen Auflachen ernster. Jedoch bekam ich aber nur ein bejahtes Brummen zurück, was sich aber nicht wirklich positiv anhörte...
„Sag schon...“, in mir machte sich ein unwohles Gefühl auf. Ich wollte ihn doch so sehr sehen, sollte es jetzt doch nicht klappen?

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