Er liebt mich...er liebt mich nicht...

Home!
Startseite
Gästebuch
Archiv
Kontakt
Abonnieren
Gästebuch
Links
Link me
Über mich...
Sonstiges ♥
Partnerseite ♥





STORY!
Zur Story
Kapitel 001 - Kapitel 100
Kapitel 101 - Kapitel 200
Kapitel 201 - Kapitel 210
Kapitel 211 - Kapitel 220
Kapitel 221 - Kapitel 230
Kapitel 231 - Kapitel 240
Kapitel 241 - Kapitel 250
Kapitel 251 - Kapitel 260
Kapitel 261 - Kapitel 270

Kapitel 271 + Kapitel 272
Kapitel 273 + Kapitel 274
Kapitel 275 + Kapitel 276
Kapitel 277 + Kapitel 278
Kapitel 279 + Kapitel 280

Kapitel 281



Other Storys
Geh
Alles aus Liebe
My Happy Ending

Kapitel 257

Ich seufzte. Was war das denn nun wieder? Ich ließ meinen Kopf kurz in meinen Nacken gefallen und verdrehte genervt die Augen, ehe ich mich von der Fensterbank – auf der ich immer noch saß – rutschen ließ und mich langsam zur Tür bewegte. Als ich vor ihr stand, drückte ich leicht die Klinge runter und lauschte....
„...glaub mir doch, ich habe dich nie angelogen!“, kam es von meiner Mutter. Wieder mal so ein typischer Eltern-Streit – dachte zumindest ich, doch dass dies nicht der Fall war, würde ich Wochen, wenn nicht sogar erst Monate später erst erfahren.
„Oh man...“, brummte ich und bewegte mich zur Treppe. Das Geschrei war verstummt und somit ging ich weiter Richtung Wohnzimmer, wo ich meine Eltern vermutete und sie sich letztendlich auch befanden.
„Wisst ihr eigentlich, wie spät es ist? Könntet ihr euer Geschrei eventuell einstellen oder eine Stufe leiser stellen?! Ich wäre euch sehr verbunden. Gute Nacht!“, sagte ich in einem etwas lauteren Ton zu meinen Eltern, die mich verdutzt von ihrem Platz auf dem Sofa vor ihren Unterlagen aus ansahen.
Ohne noch auf ein weiteres Wort von ihnen zu warten, tapste ich die Treppe hinauf in mein Zimmer und legte mich gleich ins Bett. Ein neuer Versuch, einzuschlafen. Und dieses Mal klappte es wenigstens auch, wenn auch mit ein paar Minuten des wachliegens.

„Aufstehen, Lea.“, langsam öffnete ich blinzelnd meine Augen.
„Mhm, ja.“, brummte ich. Langsam setzte mich in meinem Bett auf und ehe ich überhaupt mehr als nur verschwommene Gestalten wahrnehmen konnte, war meine Mutter auch schon aus meinem Zimmer verschwunden. Als ich aufstand, merkte ich, dass ich die letzte Nacht nicht sonderlich viel geschlafen hatte, denn ich fühlte mich Elend.
Fertig geduscht und gestylt ging ich in mein Zimmer zurück, um meine Tasche zu holen und ging hinunter in die Küche, wo meine Mum schon am Tisch saß.
„Morgen.“, murmelte ich, nahm mir die kleine Flasche Apfelscholle die auf der Arbeitsplatte stand, um sie in meine Tasche zu schmeißen und setzte mich zu meiner Mutter.
„Guten Morgen.“, sagte sie noch, hob ihren Kopf aber nicht aus ihrer Zeitung.
„Was war gestern los? Beziehungsweise heute Nacht?“, sprach ich sie auf den Vorfall an, weil es mich doch irgendwie interessierte, warum meine Eltern sich mitten in der Nacht anschrieen.
„Ach, wir hatten uns wegen ein paar Kleinigkeiten wegen dem Haus in Magdeburg in den Haaren.“, sagte sie, als ob es das normalste der Welt wäre, und legte ihre Zeitung zur Seite und dafür ihre Kaffeetasse in die Hand.
„Ach ja...und warum hast du dann gesagt, dass du ihn nie angelogen hast?“
„Wieso hast du gelauscht?“, fragte sie mich verdutzt und ließ ihre Hand wieder sinken, stellte die Tasse weg.
„Tut mir Leid, aber euer Gebrülle war nicht zu überhören. Wenn ich zu unseren Nachbarn gehen und fragen würde, weswegen ihr euch gestritten habt, können die mir das sicher auch sagen, weil ihr so laut ward.“, brummte ich schlecht gelaunt und stand auf. „Ich muss los!“, verabschiedete ich mich – wenn man es so nennen konnte – von meiner Mutter und ging in den Flur, um in meine Schuhe zu steigen.
„Du hast doch aber gar nichts gegessen!“, rief sie mir noch hinter her, als ich schon so weit war und aus der Tür gehen wollte.
„Ich habe keinen hunger!“, rief ich und schon schloss ich die Tür von außen und machte mich auf den Weg zur Bushaltestelle.

Kapitel 258

In der Schule angekommen klebten wieder all die Blicke, die ein Mensch nur erhaschen konnte, auf mir und ich überquerte die Straße, um auf den Schulhof zu gelangen, wo Laura stand. Aber nicht von den ganzen umstehenden eingeschüchtert – nein, ich hatte schon immer eine Art von Selbstbewusstsein, die mich so etwas überstehen ließ und mich nicht schwach wirken ließ.
„Hey.“, ich begrüßte sie kurz und somit gingen wir in das Gebäude.
„Alles klar?“, fragte sie mich als wir so nebeneinander herliefen.
„Meine Eltern haben sich glaube ich ziemlich am Arsch aber sonst schon. Und wie schaut es bei dir aus? Ach, ich muss dir noch was erzählen.“
„Bei mir ist alles okay. Ja, dann lass noch eine rauchen, komm...“, sie zerrte mich auf dem Gang in die entgegengesetzte Richtung, in die wir eigentlich liefen und hinaus ins Freie hinter die Schule.
„Hier...“, sie hielt mir die Packung Zigaretten entgegen, wo ich mir gleich eine nahm. „Und nun sag schon, was ist los?“
„Bill, Tom, Gustav und Georg kommen.“, platzte es aus mir raus.
„Wie?“, Laura sah mich skeptisch an.
„Mit dem Auto? Mit dem Flugzeug? Was weiß ich.“
„Oh, Lea. Der war schlecht.“, kicherte Laura.
„Ich weiß.“, gab ich zu. „Nein, also ich habe gestern noch mit Bill telefoniert und der meinte zu mir, dass er bei mir sein will, wenn ich Mittwoch vor's Gericht muss. Irgendwie süß. Na ja, und dann kommen sie morgen eben her.“
„Achso. Das ist doch schön. Haben die frei?“
„Ja, Morgen, übermorgen und darauf den Tag.“
„Na, was für ein Zufall. Hätte ich an Bills Stelle aber auch gesagt...“, murmelte Laura.
„Wie?“, fragte ich nach, da ich mal so gar nicht checkte, was sie gerade von mir wollte.
„Als ob die gerade an diesen Tagen frei haben. Der meinte dass doch nur so und labert David voll irgendwelche Termine abzusagen, weil er dich nicht alleine lassen will. Eventuell frei von Konzerten, aber Interviews haben die doch eh immer.“, wenn das stimmte, würde es Stress zwischen David und Bill geben. Da war der Streit zwischen ihnen doch schon so gut wie vorprogrammiert.
„Hm, ich weiß es nicht. Aber ich habe keine Lust, dass er dann wieder mit David Stress hat, und alles nur wegen mir. Da gab es nun schon genug Vorfälle.“, brummte ich und sah genervt von der Tatsache durch die Gegend.
„Da kannst du mal sehen, was für einen liebenswürdigen Freund du doch hast. Der will eben immer bei dir sein, wenn es dir nicht gut gehen sollte.“
„Es heißt doch aber nicht, dass es mir schlecht geht.“, konterte ich zickig.
„Das hört sich alles ja glatt so an, als ob du gar nicht willst, dass er kommt. Und außerdem Lea, du glaubst doch wohl nicht, dass du nach dem Gerichtstermin auf Bill verzichten könntest. Ich meine, einreden kann man sich ja schon einiges...“, Laura zog ihre Augenbrauen hoch und drückte ihre Zigarette mit dem Fuß aus.
„Eventuell hast du recht, ich könnte echt nur schwer auf ihn verzichten und deswegen will ich ja schon, dass er kommt, aber...“
„Jetzt kein 'aber' hier. Der Junge weiß was er macht, der bekommt das hin...und außerdem hat er Tom ja auch noch, der will ja auch zu seiner Anna.“, lächelte meine Freundin.
„Stimmt.“, ich grinste und beugte mich zu ihr hinüber, um ihr einen Kuss auf die Wange zudrücken.
„Na, komm, wir haben den Schmidt, der stresst sonst wieder, wenn wir zu spät sind.“, sie griff nach meiner Hand und somit liefen wir Hand in Hand in die Schule hinein, den Gang entlang und ab in unseren Klassenraum. Auf in einen stressigen Schultag.

__________________________________________________________

Gratis bloggen bei
myblog.de