Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 253

Wir spielten nun schon ganze drei Stunden Singstar, bis wir alle CD's die ich dafür besaß durch hatten. Intus hatten wir auch schon einiges.
„Ich kann nicht mehr.“, krächzte ich.
„Ja, ist auch besser, wenn wir aufhören, du schnappst uns eh die ganze Zeit den Singstar-Titel weg.“, brummte Nicky und ließ sich auf die Couch plumpsen.
„Hallo? Als ob ich singen könnte. Du musst da einfach nur den Ton richtig rein brummen und du bekommst volle Punktzahl, das kann jeder Assi.“, kicherte ich.
„Lea, du kannst singen!“, konterten Laura und Nicky dann aber zeitgleich – wie aus einem Mund – zurück.
„Holla...“, lachte ich, wo auch die anderen mit einstimmten. „Da haben es zwei wieder drauf!“
„So, wie spät ist es?“, fragte ich dann.
„Ähm, kurz vor neun.“
„Na, da haben wir aber früh angefangen zu trinken.“, erstaunt deutete Nicky auf die Flaschen.
„Ja, aber hey, früher lief es doch wohl noch schlimmer ab.“, erinnerte Laura mich. Stimmt, früher, als Laura und ich noch in der riesen Clique mit den Matelern und Punks waren, sind wir Freitags nach der Schule kurz nach Hause gekommen, uns fertig gemacht und sind dann gleich los. Haben uns bei unseren Eltern abgemeldet, gesagt, wir kommen am Sonntagabend wieder heim und dann war
s das. Abends haben wir uns immer bei irgendwem getroffen und getrunken – nein, nicht bis der Arzt kam. Ich muss sagen, es war eine geile Zeit und irgendwie vermisse ich es auch, nichts mehr mit ihnen zu tun zu haben, aber es war eine Oberflächliche Clique. Steuerte man eine andere Richtung in Sachen Style an, konnte man es vergessen. Man wurde mit dummen Sprüchen beworfen und irgendwann hatte man selbst keinen Bock mehr und ging am Wochenende nicht mehr zu den Treffen.
„Noch da?“, lachte Laura, und wedelte mit ihrer Hand vor meinem Gesicht rum.
„Hä? Ja, sorry.“, ich schüttelte kurz meinen Kopf, um diese wirren Gedanken von mir zu bekommen, und lächelte sie an.
„Wir wollten noch mal auf Kneipentour gehen, oder eher nicht?“, wiederholte Nicky noch einmal für mich.
„Ich weiß nicht...ich meine, hier kennt uns doch echt jeder und wenn wir da wieder ankommen, werden doch eh nur dumm Sprüche abgelassen, meint ihr nicht auch?“
„Ja, stimmt schon, aber...“, fing Laura an.
„...aber irgendwie hast du ja Recht.“, beendete Nicky den Satz. Laura nickte.
„Dann lasst uns noch 'ne DVD oder so schauen, oder? Wie wär's mit 'Das Schweigen der Lämmer'? Der soll echt gut sein.“, schlug ich vor.
„Ist der nicht so mega abartig gruselig und so?“, Nicky riss ihre Augen weit auseinander und zog schon ihre Beine auf das Sofa, auf welchem sie saß.
„Ja, genau. Das ist 'n Psychothriller.“, kicherte Laura schadenfroh. „Also lass den gucken, der ist bestimmt gut für Nicky's Nerven. Ich mach die Rollläden mal runter.“, und schon sprang Laura auf. Auch ich ging zum Fernseher, um die DVD einzulegen und den Film zu starten. Eng aneinander gekuschelt saßen wir drei vor dem TV. Der Vorspann lief und dann fing es auch schon an...

 

Kapitel 254

Wer macht das Licht jetzt an?“, fragte Nicky, als der Abspann lief. Wir alle drei starrten noch mit gebannten auf den Fernseher.
„Ich weiß nicht...also ich wäre ja dafür, dass das die Gastgeberin macht.“, schlug Laura klein laut vor. Ihr Gesicht mitsamt von Nicky's Blick wandte sich an mich. Ich sah sie nur Kopfschüttelnd und sarkastisch lachend an.
„Vergesst es Mädels. Wir bleiben einfach hier sitzen oder liegen – wie auch immer , bis es wieder hell ist, hm?“, brachte ich meinen Vorschlag nun auch zur Geltung. Doch wirklich gut angekommen war er nicht. Okay, ich musste zugeben, der beste Vorschlag war es sicher nicht, aber auch immerhin kein schlechter. Ich sagte mir immer: „Besser man sagt irgendwas – auch wenn's dumm ist-, anstatt gar nichts!“
„Ganz schlechte Idee. Ich muss mal Pippi.“, ließ die jüngste – wohin der Spruch auch perfekt passte -, von sich.
„Ey. Wir stehen einfach alle drei auf. Nehmen uns an die Hand und zack, stehen wir am Lichtschalter und knipse das Licht an.“, mit stolzem Gesichtsausdruck – soweit ich das sehen konnte – über ihre Idee sah Laura mich und Nicky abwechselnd an.
„Und wenn wir dann das Licht angemacht haben, steht irgendein Mörder vor uns. Nee, lass mal, Laura.“, erwiderte Nicky nur fad. Der konnte man heute aber auch echt nichts recht machen.
„Nicky, du spinnst!“, stieß ich genervt aus und befreite mich von dem Deckenwirrwarr, was auf mir herrschte, um von der Couch herunter zuspringen und zum Lichtschalter zu gehen. Als das Licht endgültig an war, sahen meine Mädels mich mit einem Dankbaren lächeln an.
„Jaja, guckt mal nicht so. Und? Was war da jetzt so schlimm dran?“, stellte ich sie zur Rede und schüttelte wieder einmal verständnislos den Kopf – okay, ich gebe es zu, Anfangs plagte mich auch die Angst, aber wer hatte das nach einem richtig gruseligen Film denn nicht?!
„Aber auf Toilette könnt ihr noch alleine?“, fragte ich bei Laura und Nicky nach, als sie nach einigen Momenten immer noch nicht die Anstalten machten, sich zu erheben und auf das Klo zu gehen. Dabei mussten sie zuvor – als das Licht aus war – doch so dringend.
„Äh, ja...ja klar!“, nickte Nicky und zog Laura hinter sich her.
„Spinner.“, grinste ich nur flüsternd und schon waren sie verschwunden. In der Zwischenzeit räumte ich den ganzen Krempel auf dem Tisch und vor dem Fernseher zusammen, da beim Aussuchend es Filmes doch einige von DVD's durch das Zimmer flogen.
„So. Wollen wir nicht langsam ins Bett gehen? Ist schon zwei Uhr.“, stellte Laura fest, als sie sich mit Nicky wieder von dem WC unserer unteren Etage getrennt hatte und wieder neben mir auf der Couch saß.
„Ja, sehr gute Idee.“, gähnte ich, womit ich Nicky ansteckte.
„Helft mir mal das in die Küche zu bringen und dann können wir gleich nach oben gehen.“, wie im Entenmarsch trotteten wir alle mit irgendetwas bepackt in die Küche, stellten dies mit dem Schwur es morgen weg zuräumen dort ab, und schon konnten wir nach oben verschwinden und uns ins Land der Träume verfrachten...

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