Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 251

Ganze zwei Stunden später wurde mein Akku vom iPod so langsam leer, was mich erst einmal wieder an die Realität zurück brachte, da ich die ganze Zeit über an irgendwelche Sachen denken musste - Ob sie nun wichtig waren oder nicht. Als ich meinen iPod an meinen Laptop zum aufladen angeschlossen hatte, merkte ich erst einmal, was für einen Hunger ich hatte und ging die Treppen hinunter in die Küche. Auf dem Tisch fand ich wieder nur einen Zettel, als Ersatz für meine Eltern, vor.
„Wir mussten kurzfristig noch einmal zurück nach Magdeburg, um etwas geschäftliches mit dem Verkäufer zu regeln. Mach dir ein schönes Wochenende, Mum & Dad!“
„Na toll, nicht mal Bescheid können sie geben und denken, dass ein einfacher Zettel ausreicht.“, murmelte ich vor mich hin, als ich ihn achtlos in meiner Hand zusammenknüllte und ihn mit voller Wucht in die Mülltonne pfefferte.
Als nächstes ging ich an unser Eisfach und suchte mir Frühlingsrollen heraus. Wenigstens etwas vernünftiges zu essen hatten sie mir gekauft. Ich stellte den Ofen ein, wartete darauf, dass dieser mit dem Vorheizen fertig war und schob meine Frühlingsrollen hinein.
„Mhmm.“, seufzte ich einmal lautstark. Mein Bruder war immer noch weg, so wie jedes Wochenende und eigentlich auch jeden Tag, meine Eltern hatten sich aus dem Staub gemacht und nun saß ich alleine in diesem riesen Haus in dieser großen Küche auf der Arbeitsplatte. Langsam ließ ich mich von eben jener herunterrutschen und ging ins Wohnzimmer, um mir das Telefon zu schnappen.
„Hey Süße, ich bin's.“, meldete ich mich zu Wort, als Laura an ihr Telefon ging.
„Hey, na was gibt es?“, fragte sie freudig.
„Lust vorbeizukommen? Mum und Dad sind in Magdeburg wegen dem Haus irgendwas erledigen. Lass mal ein Mädels Tag mit Nicky starten. Also DVD gucken und bisschen was trinken, haufenweise Chips rein stopfen und an rein gar nichts mehr denken?“, schlug ich vor. Das tat uns allen dreien wohl mal ganz gut.
„Ja, klar, gerne.“, war sie sofort Feuer und Flamme. „ich mache kurz fertig und lasse mich dann von meiner Mum bringen. Soll ich irgendwas mitbringen?“
„Wäre cool, wenn deine Mum uns eventuell noch ein bisschen was zu trinken an der Tanke kaufen würde.“, sagte ich leise, weil es mir doch etwas unangenehm war.
„Also eine Flasche irgendwie was, wir haben sicher auch noch was im Keller.“, schob ich schnell ein.
„Ja klar, das macht sie sicher. Also ich freue mich, ich liebe dich, Süße.“, und schon hatte sie in voller Windeseile aufgelegt. Zufrieden lächelte ich vor mich hin und machte auch noch schnell über ein Telefonat mit Nicky den Abend klar. Auch sie war dabei und brachte ein bisschen Knabber zeug mit. Somit war der Abend und der darauf folgende Tag nun auch sinnvoll genutzt. Als ich aufgelegt hatte ging ich wieder zurück in die Küche, nahm meine Frühlingsrollen aus dem Ofen und verschwand dann damit oben in meinem Zimmer, wo ich aß und mir nebenbei noch ein Outfit für den Abend raus suchte. Letztendlich entschied ich mich für einen schwarzen Faltenminirock, eine Netzstrumpfhose, ein schwarz-lilanes Top und meine schwarzen Chucks. Als ich mich fertig angezogen und noch einmal mit der schminke durch mein Gesicht fuhr, die Haare noch ansehnlich toupiert und soweit alles fertig war, klingelte es auch schon an der Tür. Der Abend konnte beginnen.


Kapitel 252

„Hey.“, Laura begrüßte mich mit einem breiten grinsen und hielt eine Flasche Wodka in die Höhe.
„Hier, hat Mum mir gegeben. Geil, was?“, sie gab mir kurz einen Kuss auf den Mund und huschte dann hinein in den großen Flur, wo sie ihre Tasche mit ihren Klamotten zum Übernachten abstellte.
„Hammer. Ich guck nachher auch noch mal unten im Keller. Geiles Outfit übrigens.“, lobte ich ihre Klamottenwahl. Sie hatte eine schwarze Hose an, welche sie hochgekrempelt hatte, schwarz-lila gestreifte Socken, die sie hochgezogen hatte, dazu Chucks und ein Top mit einem schicken Lila Hoodie, an.
„Danke, dein's ist auch nicht von schlechten Eltern.“, lachte sie und tapste an mir vorbei ins Wohnzimmer.
„Nur nicht von schlechten Eltern? Es ist perfekt man!“, sie setzte sich auf die Couch, ich blieb im Türrahmen stehen und streckte die Arme vom Körper. „was geht'n, ey, guck mich doch mal an.“, erwartungsvoll sah ich Laura an.
„Ja, okay, ich geb's zu: Du siehst Affen heiß aus – wie immer.“, lachte sie.
„Oah, du bist doof.“, lachte ich mit ihr.
„Was wolltest du denn sonst hören? Nein, aber ist echt heiß. Sieht geil aus mit der Netzstrumpfhose und so.“, zwinkerte sie mir zu.
„Dankefein.“, grinste ich nur. „Ich hol mal eben Gläser.“, und schon hüpfte ich fröhlich in die Küche und nahm drei Gläser aus dem Schrank.
„Nicky kommt aber auch noch, oder?“, rief Laura aus dem Wohnzimmer.
„Ja, keine Ahnung wo die bleibt, ab-“, ich konnte nicht einmal mehr ausreden, da wurde ich schon von der Türklingel unterbrochen.
„Ich gehe.“, kam's wieder nur von meiner Freundin und mit einem Danke bedankte ich mich noch schnell, da ich gerade eh mit Gläsern voll geladen war und somit wäre es schwer gewesen, wenn ich da noch die Tür hätte aufmachen müssen. Also stapfte ich zurück ins Wohnzimmer und stellte diese erst einmal ab, bevor ich auch die nächste und letzte im Bunde begrüßte.
„Ich hab übrigens auch noch was zu trinken mit.“, sie kramte in ihrer Tasche rum.
„Oho, pass auf, jetzt kommt hochprozentiges.“, warnte Laura lachend.
„Na ja, roten Wodka.“, Nicky stellte die Flasche auf den Tisch.
„Oha, das kann ein Abend werden.“, lachte ich nur.
„Hast du auch was zum Knabbern mit?“
„Klar.“, und schon zog sie das nächste zeug aus ihrer Tasche. Salzstangen und Chips.
„Fein.“, grinste ich. „Was wollen wir denn machen?“
„Ähm, schlag was vor.“, Laura streckte mir die Zunge raus.
„Immer ich. Ähm, Singstar?“, ich wechselte kurz mit meinen Mädels Blicke und schon stand es fest: Singstar!
„Okay, welche CD denn?“
„Lasst erstmal Rock – Pop Deutsch nehmen oder so.“, schlug Nicky vor und kniete sich zu mir auf den Boden vor den Fernseher.
„Ja, leg mal rein da.“, ich zeigte auf die Playstation. „Ach, hier,...habt ihr auch vom Gericht Post bekommen?“, fiel mir da wieder der Brief ein.
„Ja.“, nickten beide Synchron.
„Mhm, dann haben wir es hinter uns.“, kurz herrschte einen Moment Schweigen, so als ob jede von uns an diesen Gerichtstermin denken würde.
„Na ja.“, kam es dann aber auf einmal laut von Laura. „Lasst mal anfangen!“

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