Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 247:

Annas Sicht
„Ja?“, ging sie auch schon ran.
„Hey, ich bin's Anna. Du meldest dich auch nicht mehr, was?“, überfiel ich sie.
„Hee...ja, tut mir Leid, ich sitze gerade bei der Polizei. Also ähm, ich ruf dich in 'ner Stunde oder so an, okay? Ich erklärt dir dann alles. Tut mir Leid, Süße. Und frag bei Tom bitte nicht nach, ich erkläre dir wirklich alles. Bis nachher, hab dich lieb.“, und das nächste was ich vernahm war das tuten des Telefons.
„Was war das denn bitte?“, nuschelte ich vor mich hin und sah entsetzt das Telefon an.
Ich schüttelte ungläubig den Kopf und drückte ebenfalls auf den roten Hörer, um aufzulegen. Und jetzt sollte ich lernen können? Jetzt hatte sie mich noch nervöser gemacht. Polizei? Was will sie da? Hatte es was mit der Sache mit Hilka und Trish zu tun? Mit wirren Gedanken beschloss ich erst einmal eine Pause einzulegen, da ich mich eh nicht mehr wirklich konzentrieren konnte.
Wirklich eine ganze Stunde ließ sich meine Freundin Zeit, denn dann klingelte erst das Telefon.
„Anna, Telefon!“, ich schreckte hoch, sprang sofort von meiner Couch und rannte die Treppen hinunter. Auf der letzten Stufe blieb ich stehen und entriss meiner Mum – die sich nun vor mir befand – das Telefon.
„Lea?“, nuschelte ich hastig in den Hörer.
„Ja, die bin ich.“, bekam ich aber nur zurück. Wirklich glücklich klang das aber nicht.
„Ähm, okay...Erzähl: Was machst du bitte bei der Polizei?“
„Ich, naja...“, ich merke, wie sie nach den richtigen Wörtern rang.
„Ich hatte vorgestern wieder eine Auseinandersetzung mit Hilka und sie meinte irgendwann, dass sie das damals im Park war und wir uns gerne noch mal da treffen könnten, um alles zu klären. Und so naiv und voller Wut ich natürlich gleich wieder war, habe ich gesagt, dass ich kommen werde. Und dieses Treffen war gestern.“, mir stockte der Atem, sagte jedoch nichts, sondern hörte mir die Erklärung meiner Freundin weiter an.
„Ich war gestern Abend gegen acht auf dem Weg zum Park, doch immer wieder sind mir die Sätze der anderen – tut mir Leid, sie wussten alle davon, dachten aber, dass ich nicht hingehe und dir wollte ich's wegen dem Prüfungsstress nicht antun – durch den Kopf gegangen, was mich dann doch davon abgehalten hat, hinzugehen. Also ich bin umgedreht und mit meinem Board zu Laura gefahren., weil ich Trish und Hilka nicht unbeschadet davon kommen lassen wollte, zumal Hilka sich ja sozusagen schon vor mir gestellt und zugegeben hat, dass sie es war. Naja, bei Laura angekommen, haben wir die Polizei informiert, die zum Park kommen sollte und sind dann zusammen mit ihrem Bruder auch dahin gefahren, wo Hilka und Trish dann von der Polizei festgenommen wurden. >Ich denke, dass jetzt nach heute Morgen, wo alle Aussagen aufgenommen wurden, erstmal 'nen Gerichtsverfahren ins Laufen kommt, wo du dann auch vorgeladen wirst. Erst wollten sie heute auf deine Aussage eigentlich auch nicht verzichten, aber ich meinte, ob es nicht reicht, wenn du vor Gericht aussagst. Und zu der Sache von damals im Park wird noch Erpressung gegenüber Nicky dazukommen.“

Leas Sicht
Als ich Anna die gesamte Geschichte erzählt hatte, holte ich erst einmal tief Luft. Von der anderen Seite der Leitung konnte man ein starkes Ausatmen wahrnehmen.
„Oh Gott, ey. Da ist man kurz wieder zu Hause, passiert so eine Scheiße. Naja, deine Eltern werden sicher noch mit meinen Eltern reden. Wie geht’s dir denn, Süße?“, fragte sie dann besorgt, als alles sachliche zur Seite geschoben wurde.

 

 

Kapitel 248

„Ja, ganz okay. Ich habe nur etwas Angst, dass noch irgendwas passiert...“, gab ich zu und wartete auf die geahnte Frage von meiner Freundin, welche auch nicht lange auf sich warten ließ.
„Und was?“
„Dass Trish und Hilka noch mal irgendwas versuchen werden...schließlich sind sie auf freiem Fuß, bis der Gerichtstermin ist.“
„Aber was sollen die denn noch großartiges machen? Ich mein', die haben zwei Anzeigen, meinst du echt, dass die da noch was bringen?“, fragte Anna mich. Wenn ich das nur wüsste, wäre ich um einiges schlauer und meine Angst wäre eventuell auch nicht mehr so, wie sie im Moment war.
„Ich weiß es nicht, ich habe echt keine Ahnung. In der Momentanen Situation kann ich die beiden mal gar nicht einschätzen...“, flüsterte ich nachdenklich. Meine Gedanken harrten auf Annas Frage: Waren Trish und Hilka wirklich noch zu irgendetwas fähig? Wir konnten nur hoffen und warten was sich bis zum Termin tat...
„Mhm, dass wird schon, Süße. Mach dir nicht die Gedanken darüber, okay?“, versuchte Anna mich ein bisschen aufzupeppeln. Halfen tat das ganze aber nicht wirklich.
„Ja...ach, ich werde das schon überleben...mh, hast du schon mit Tom telefoniert?“, lenkte ich schlau und gekonnt vom Thema ab, da ich gerade wirklich genug davon hatte.
„Nee, heute noch nicht. Aber gestern Abend noch mal, nach dem Konzert irgendwie so um Mitternacht rum.“, erzählte sie mir. Ich nickte und verstärkte es mit einem Brummen, was dafür gelten sollte, dass ich es verstanden hatte.
„Ich glaube, ich rufe die gleich mal an und erzähle ihnen alles...“. Hauchte ich schon fast in den Telefonhörer. Ich hatte Angst davor, es ihnen zu sagen, weil ich genau wusste, dass sie an die Decke gehen würden, wenn sie hörten, dass ich kurz davor war, doch zu dem Treffen mit Hilka und Trish zu fahren.
„Willst du es hinter dich bringen? Dann kann ich nämlich auch gleich weiter lernen, habe in einer Woche ja schon meine erste Schriftliche Prüfung in Englisch?!“, nicht wirklich begeistert von der ganzen Sache brummte Anna.
„Ja, okay...na, ich wünsche dir viel Erfolg und lern nicht zu viel, das tut nicht gut.“, kicherte ich.
„Ha, ha, ha. Sehr witzig, Lea.“
„Ach komm, guck mich an, ich lerne nie und mir tut das sehr gut.“
„Dir tut das gut? Ja, dir hilft es dabei noch mehr zu verblöden.“, lachte meine Freundin an der anderen Seite der Leitung. Geschockt sog ich Luft ein.
„Das war jetzt aber mal richtig gemein.“, knurrte ich.
„Tja, so bin ich. Also mach's gut, ich melde mich bei dir. Ich habe dich lieb, Schatz.“, verabschiedet Anna sich jedoch schon, bevor ich noch irgendetwas erwidern und somit eine Diskussion anfangen konnte. Denn diesen so genannten Diskussionen mit mir wich jeder verdammt gerne aus.
„Ja, okay. Bis dann, ich dich auch.“, und schon nahm ich den Hörer von meinem Ohr und drückte den roten Hörer.
Seufzend ließ ich mich in die Couch fallen. Wieder war ich alleine zu Hause, da meine Eltern beide schon wieder arbeiten waren. Und jetzt musste ich wieder einmal diesen Schritt tätigen und meinen Freund anrufen, ihm die Wahrheit sagen...

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