Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 245:

Lea? Du musst aufstehen, komm...“, langsam schlug ich meine Augen auf und sah in das Gesicht meiner Mutter.
„Mhm, ja...“, murmelte ich nur vor mich hin, rieb mir den Schlaf aus meinen Augen und schlug die Decke zur Seite.
„Wie viel Zeit habe ich noch?“, fragte ich meine Mum verschlafen und kroch aus meinem meinem Bett.
„Anderthalb Stunden.“, antwortete sie mir knapp. „Ich bin unten, Frühstück machen.“, und schon war sie verschwunden.
„Na, toll, anderthalb Stunden nur noch....dann mal los...“, murmelte ich vor mich hin und tapste schnell ins Bad, um mich dort unter die Dusche zu stellen und mich fertig zu stylen, anzuziehen und zu schminken.
Und genau eine Stunde später – ich wusste selber nicht, wie ich das in so kurzer Zeit hinbekommen habe -, saß ich schon unten am Küchentisch und bekam mein Toast vorgesetzt.
„Guten Hunger.“, wünschte mir meine Mutter und verließ auch schon wieder die Küche, mit der Begründung, sich noch einmal frisch machen zu müssen, schließlich müssten wir ja gleich aufs Polizeipräsidium. Mein Dad war wahrscheinlich so arbeiten und so vernahm ich nur noch das leise gedudel der Radiomusik im Hintergrund. Sonst hing ich meinen Gedanken nach. Bill hatte sich gestern gar nicht mehr gemeldet, Janna auch nicht. Dabei war ich es ihnen echt schuldig...
„Mum? Ich muss noch mal schnell telefonieren!“, rief ich durch die Badezimmertür, hinter der sich meine Mutter verbarg und lief in mein Zimmer, um Bills Nummer zu wählen.
„Bill?“, fragte ich gleich, als das tuten verstummte.
„Ja? Was ist los? Alles okay?“, seine Stimme hatte einen leicht panischen Unterton.
„Hast du Zeit? Ich muss dir was sagen?“
„Ähm...äh, ja klar. Was ist los? Schieß los.“, forderte er auch gleich von mir.
„Ich...na ja, es geht um die Sache mit Hilka und Trish...“, ich wurde immer leiser und bevor ich weiter reden konnte, unterbrach mich mein Herr Freund auch schon wieder.
„Du bist hingegangen, stimmts?“, enttäuscht klang er.
„Nein...also doch. Ich wollte, aber ich bin umgedreht, zu Laura gefahren und dann haben wir die Polizei angerufen. Trish und Hilka wurden festgenommen und Laura und Ich müssen um neun auf dem Präsidium sein, und aussagen.“, erklärte ich ihm, ohne jegliche Details, das wichtigste.
„Ähm...okay, dann werden sie ja hoffentlich ihre gerechte Strafe bekommen. Und dir...dir geht’s gut? Also dir ist nichts passiert? Und Laura auch nicht...?“, irgendwie klang er unbeholfen, irgendetwas seltsames bedeckte seine sonst so fröhliche und ausgelassene Stimme.
„Uns geht es gut. Ich...ich habe nur Angst, dass es wieder von vorne anfängt, Bill...“, ich vernahm ein seufzen.
„Hey, Süße...das wird es ganz sicher nicht. Die beiden werden sicher noch ein Gerichtsverfahren bekommen und der Richter wird dann sicher die gerechte Strafe für die beiden finden. Und noch mal...das, das trauen die sich gar nicht, hm? Und wenn was ist...ich bin sofort bei dir, okay?“, ich lächelte und nickte, auch wenn ich genau wusste, dass er es nicht sehen konnte.
„Ja...danke, Bill. Aber spielt ihr erstmal eure Tour weiter, okay? Und ich muss jetzt auch wieder auflegen, weil wir los müssen. Kannst du Janna und Andi bitte alles erzählen? Und sag Tom bitte, dass er Anna nicht drauf ansprechen soll. Ich möchte ihr das alles alleine erklären...“, bat ich ihn.
„Klar, mache ich. Und du sei stark, meine Kleine. Ich freue mich auf dich. Die Tage gehen um und werden immer weniger. Ich liebe dich, grüß Laura mal mit einer dicken Umarmung von mir, hm?!“
„Ja, mache ich. Und ich liebe dich auch. Bye, grüß alle auch mal lieb von mir.“, ich schickte noch ein Kuss durch das Telefon und schon legte ich auf.

 

Kapitel 246:

Können wir?“, meine Mum streckte ihren Kopf durch die Tür, lächelte mich an.
„Ähm...ja...ja klar, ich komme sofort.“, lächelte ich gequält zurück, da mir der Gedanke an die kommende Aussage auf dem Präsidium ein alles andere als gutes Gefühl in mein Magen trieb.
Unten angekommen, verschwand meine Mutter schon aus der Haustür und ein paar Augenblicke später konnte ich schon das Motorengeräusch vernehmen. Ich zog flink meine Schuhe an, warf mir meine Jacke über und lief im Eiltempo hinaus, um in das Auto einzusteigen. Spät waren wir eh schon dran, und somit raste meine Mutter beinahe schon die Einfahrt hinaus auf die Straße.
„Sei nicht so nervös...“, bedeckte plötzlich die Stimme meiner Mutter die Stille. Ich sah sie von der Seite her an.
„Wieso?“
„Weil du die ganze Zeit wie wild mit deinem Armband rumspielst. Das macht ja sogar mich nervös.“, reflexartig sah ich auf meinen Arm, wo sich mein Armband befand, mit welchem ich tatsächlich die ganze Zeit – im Unterbewusstsein – herumgespielt habe.
„Sorry...“, murmelte ich nur noch, nahm ein kichern meiner Mutter wahr und versank wieder in Gedanken. Ich machte mich schon einmal auf die Fragen der Polizisten gefasst...
„Lea, kommst du?“, ich schreckte hoch.
„Jap...“, wieder musste meine Mutter mich aus meinen Gedanken holen.
„Mach dir nicht den Kopf. Du brauchst keine Angst zu haben. Du erzählst den das gleich einfach alles was passiert ist und dann wird das, hm?“, sprach meine Mum mir auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang Mut zu.
Ich nickte nur und entdeckte schon Laura. Na, dann konnte es ja losgehen...

Annas Sicht
„Mum? Hat wer für mich angerufen?“ Ich sprang gerade die letzte Treppenstufe herunter und schlitterte mit meinen rutschigen Socken vor zur Küchentür. Insgeheim hoffte ich, dass meine Mum den Namen meiner besten Freundin nannte, denn auf ihren Anruf wartete ich schon den ganzen vorigen Abend und den gesamten Vormittag. Neben meinen Heften und Büchern, die ich auf meinem Boden in meinem Zimmer ausgebreitet hatte, weil ich für meine Abschlussprüfungen lernen musste, lag mein Handy. Die ganze Zeit starrte ich es an, und wartete – unverhofft – auf den Anruf von Lea.
„Nein, Anna, Lea hat immer noch nicht angerufen. Aber mach dir mal keinen Kopf, da wird nichts passiert sein. Die meldet sich sicher heute Abend oder wenn sie aus der Schule wieder daheim ist. Lern du erstmal lieber weiter. Umso schneller kannst du auch wieder zu ihr, hm?“, da hatte sie recht. Umso schneller ich mit meinen Prüfungen durch war und meinen Abschluss in der Tasche hatte, hatte ich mein ganzes Jahr vor mir, wo ich mir überlegen konnte, was ich machen wollte. Aber was das war, dass wusste ich selber ja schon lange genug...
„Okay, ich gehe wieder hoch, ruf mich, wenn sie am Telefon ist!“, und schon trampelte ich motiviert die Treppe hoch.
Doch als ich oben war und mich eigentlich wieder an meinen Bücherstapel setzen wollte, bekam ich nichts in meinen Kopf. Diese Unwissenheit machte mich noch verrückt. Also schnappte ich mir mein Handy und wählte Leas Nummer – mit den Konsequenzen im Hinterkopf, dass sie mitten im Unterricht saß.

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