Er liebt mich...er liebt mich nicht...

Home!
Startseite
Gästebuch
Archiv
Kontakt
Abonnieren
Gästebuch
Links
Link me
Über mich...
Sonstiges ♥
Partnerseite ♥





STORY!
Zur Story
Kapitel 001 - Kapitel 100
Kapitel 101 - Kapitel 200
Kapitel 201 - Kapitel 210
Kapitel 211 - Kapitel 220
Kapitel 221 - Kapitel 230
Kapitel 231 - Kapitel 240
Kapitel 241 - Kapitel 250
Kapitel 251 - Kapitel 260
Kapitel 261 - Kapitel 270

Kapitel 271 + Kapitel 272
Kapitel 273 + Kapitel 274
Kapitel 275 + Kapitel 276
Kapitel 277 + Kapitel 278
Kapitel 279 + Kapitel 280

Kapitel 281



Other Storys
Geh
Alles aus Liebe
My Happy Ending

Kapitel 241: Der Abend verging noch relativ ruhig. Nachdem ich mit Bill aufgehört hatte zu telefonieren, saß ich noch eine ganze Weile einfach nur so auf der Couch rum und dachte über das letzte Gespräch nach. Dachte darüber nach, ob meine Entscheidung doch wirklich die richtige wäre. Doch mein innerer Schweinehund ließ sich nicht überwinden und somit stand es immer noch fest – egal, was Bill sagte.
Als meine Eltern dann mit ihrer Arbeit in ihren Unterlagen fertig waren, scheuchten sie mich vom Sofa und somit ging ich nach oben – um zu schlafen. Relativ früh, zehn muss es gewesen sein...
Am nächsten morgen und auch die folgenden Stunden in der Schule zogen sich derweil viel zu lang hin. Eine Stunde kam mir vor, wie eine Doppelstunde und wie es das Glück so gut mit mir meinte, hatten wir auch nur langweilige Stunden, die natürlich gleich noch länger dauerten – vom Zeitgefühl her zumindest. Ganze neun Stunden hockte ich dort, bis ich endlich erlöst wurde. Vor dem Schulhof wartete Nicky schon auf Laura. Wir begrüßten sie.
“Möchtest du nicht mitkommen? Vielleicht ein Eis essen oder so...?”, luden sie mich ein, doch ich schlug das Angebot nur lächelnd und dankend ab. Lernen wollte ich. Schließlich standen ja bald die Endklausuren auf dem Plan. Mit einem skeptischen Blick – und verdammt ich wollte doch nicht wirklich lernen -, verabschiedeten wir uns wieder und die beiden gingen somit alleine in die Stadt und ich fuhr nach Hause.
Dort angekommen war zum Glück keiner da, nur ein Zettel wo drauf stand: “Sind um sieben wieder zu Hause”, fand ich auf dem Küchentisch vor. Viel beschäftigte Eltern...
Aber ehrlich gesagt war ich nur froh darüber, dass sie nicht da waren, so konnte ich mir in Ruhe noch Gedanken um das heutige Treffen mit Hilka und den anderen machen.
Doch auch die Zeit verging, und zwar schneller, als ich eigentlich wollte und als es die Stunden in der Schule getan haben. Und somit war es schon wieder halb acht – meine Eltern natürlich auch schon längst da – und ich stand gerade im Flur, um mir meine Jacke, meinen Pali und meine Schuhe anzuziehen.
“Mum, Dad? Ich bin weg. Muss noch mal schnell zu...ähm...Nicky, weil...wegen morgen was besprechen. Wenn Bill anruft, sagt ihm das bitte und ich rufe ihn zurück, okay?”, rief ich noch einmal ins Wohnzimmer. Als ich die Antwort ihrerseits zurück bekam, verließ ich das Haus. Ich nahm mein Board mit, somit war ich schneller. Ich stöpselte kurz meinen iPod in meine Ohren, machte ein Lied von Jennifer Rostock an und fuhr los. Der Wind wehte durch meine blond gefärbten Haare. Er war kalt und wenige Augenblicke später merkte ich schon, wie meine Nase kalt wurde und sie anfing zu laufen. Doch das interessierte mich gerade nicht. Denn das, was mich interessierte war wirklich das, was aus Bill und mir werden würde, wenn ich bei dem Treffen gewesen bin und er es rausbekommen würde. Was würde er machen? Würde er Schluss machen? Sauer wäre er auf jeden Fall und nicht nur er – auch Andi, Janna, Anna und all die anderen...
War es das alles wirklich wert, mit so vielen lieben Menschen, die, die mir am wichtigsten waren, Streit zu haben? War es eventuell besser, auf Jannas Ratschlag zu hören und einfach nur die Polizei zu informieren? Ruckartig bremste ich mit meinem Fuß meine Geschwindigkeit...

 

Kapitel 242:

Das einzige was ich tat, war ein Kopf schütteln, dann drehte ich das Board in Richtung Dorfausgang und fuhr so schnell mich die Räder rollen ließen die Straße entlang. Es wurde schon leicht dunkel, doch das störte mich nicht wirklich. Zwischendurch sah ich auf die Uhr, noch eine viertel Stunde, das wäre es acht Uhr. Doch ich wäre nicht da – wie ich es ihm versprochen habe. Wie ich es allen versprochen habe...
Nach circa einer ganzen halben Stunde war ich endlich dort angekommen, wo ich war. Es war nach acht Uhr, doch es war mir egal. Als ich durch ein stürmisches Klingeln endlich die Tür geöffnet bekam, sah mich meine fragende Freundin an.
„Lea...?“, fragte Laura ungläubig. „Ich denke...du, du bist bei Hilka im Park?“
„Nein, bin ich nicht. Ich habe es euch versprochen, es nicht zu tun, ich will keinen Stress mit euch. Wir müssen was unternehmen, ruf die Polizei, sie sollen zum Park fahren. Und dann komm mit, bitte!“, überfiel ich sie glatt mit meinem Vorhaben.
„Ich...äh...“
„Laura, tu es einfach. Oder sag deiner Mum Bescheid und sag deinem Bruder er soll uns fahren, los!“, forderte ich sie mit standhafter Stimme auf. Ich wusste, was zu machen war. Nachdem es mir einige Male klar gemacht wurde...
„Okay, warte...“, sie rannte kurz zurück ins Haus, ich tippelte von dem einen auf das andere Bein herum. Es kam mir vor Minuten, doch es waren gerade mal zwei Minuten vergangen, als Laura hüpfend und einen Schuh anziehend zur Haustür zurück kam.
„Okay, meine Mutter informiert die Polizei, mein Bruder fährt uns, komm!“, sie riss mich an der Hand die Treppenstufen auf den kleinen Weg des Vorgartens runter und zum Auto, welches vor dem Grundstück geparkt wurde. Laura schloss das Auto auf und wir konnten uns reinsetzen.
„Wieso hat deine Mum eigentlich keine dummen Fragen gestellt?“, fragte ich in die Stille hinein, brach sie somit.
„Weil...na ja, ich habe es ihr schon vorher erzählt. Weißt du, ich wusste, dass du dahin gehen willst, und ich habe mit ihr abgemacht, dass wir sowieso die Polizei rufen. Wir konnten dich ja nicht in dein Unglück rennen lassen....“, ich musste lächeln, welches sie nur erwiderte.
„Danke...“, hauchte ich noch leise, gab ihr einen Kuss auf ihre leicht roten Wangen.
„Mädels, wohin?“, platzte auf einmal ihr Bruder in das Auto, was uns leicht zusammen zucken ließ.
„Zum Park, da bei mir um die Ecke. „, stellte ich kurz klar und schon drückte er auf das Gaspedal.
Ich meine, wir hatten es zwar eilig, mehr als eilig, aber bei seinen Fahrkünsten bekam ich eh immer Angst. Ich krallte mich in dem Sitz fest, riss meine Augen weit auf und sah auf die Fahrbahn. Na, wenn wir da noch mal heil ankommen würden...


______________________________________________

Gratis bloggen bei
myblog.de