Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 239:

„Ich weiß, wer uns das angetan hat, ich weiß, wer mich und Anna bedroht hat. Sie wollten wieder kommen und da sind sie schon. Und ich habe nichts mit bekommen.“, redete ich in Rätseln.
„Könntest du dich freundlicherweise mal genauer ausdrücken? Ich verstehe nur Bahnhof!“
„Sorry...Na ja, Trish, die Bitch die Tom küssen wollte hat es arrangiert, dass wir im Park überfallen werden. Und Hilka...vor dieser Frau hat die ganze Stadt Angst...hat das ganze dann durchgezogen.“, klärte ich sie nun richtig auf.
„Hä? Woher weißt du das?“, mit einem gehässigen Blick dachte ich an die Situation von heute Morgen auf dem Schulhof.
„Ich bin heute morgen aus dem Bus gestiegen, da kam Laura mir schon entgegen gerannt und meinte, dass ich schnell mit kommen müsse. Na ja, als ich hinter ihr her gerannt bin, hat sie mich hinter eine Hausecke gezerrt, wo Nicky saß weinend...na sie hat mir erzählt, dass Hilka und Trish ihr kurz davor aufgelauert sind und sie erpresst haben: Entweder sie kommt mit zur Presse und erzählt alles, was zwischen den Twins und Anna mir läuft, plus Foto was sie irgendwann noch schießen sollte, oder...“, ich stoppte kurz.
„Oder...?“, fragte Janna fassungslos.
„...oder sie macht uns allen die Hölle heiß.“
„Was will sie denn? Ähm...und wer ist hier mit allen gemeint?“, ich nahm die Wut in Jannas Stimme wahr.
„Na ja...Laura, Nicky und ich eben...“, stammelte ich flüsternd.
„Aber das war noch nicht alles, was du mir sagen wolltest, ich kenne dich doch. Rück raus mit der Sprache, was willst du nun für einen Scheiß anstellen. Ich weiß doch, dass du das alles alleine in die Hand nehmen willst und es am besten nicht mal den Jungs sagen würdest.“, mist! Woher wusste sie das nur.
„Ja,...hm, du hast Recht. Hilka und ich hatten heute eine Auseinandersetzung auf dem Schulhof. Als ich dann auf dem Boden lag und gerade aufstehen wollte, sagte sie nur noch „Morgen um ach im Park...und ich habe ihr zugestimmt. Ich will das klären, verdammt. Sie hat mir eine Woche mit den besten von allein versaut, ich lasse das nicht auf mir sitzen. Sie hat mich Krankenhaus reif geschlagen, wie sich ja noch raus gestellt hat, und sie hat uns in der Hand, man. Sie will uns fertig machen!“, versuchte ich Janna von meinem Vorhaben zu überzeugen, doch wirklich klappen tat das nicht.
„Und du denkst, du kannst da mal eben so hingehen und die mal alle machen? Lea man, wie du gesagt hast, scheint die ja wirklich Kraft in ihren Armen zu haben. Sie hat dich schon einmal so zugerichtet, ich glaube, dass das reicht. Du weißt jetzt, wer es gemacht hat, sie hat sich selber gestellt und deine Aufgabe ist es jetzt nur noch zu Polizei zu gehen und dich nicht mit ihr zu prügeln!“
„Was heißt denn hier, dass ich mich mit ihr prügeln will?“, ich verdrehte die Augen.
„Was heißt es denn sonst? Du glaubst doch nicht allen Ernstes, dass du da hinkommst und ihr das mit Worten regelt? Darf ich mal lachen? Ich weiß, was du für eine Wut auf sie hast, schließlich hattest du in der Zeit einen riesen Stress mit Bill zwischendurch und wenn die nur ein falsches Wort sagt und dich damit provoziert gehst du doch gleich auf sie los, ich kenne dich doch. Vor allem wenn es darum geht...“, sie versuchte mit allen Mitteln gegen meine Meinung anzukämpfen. Doch wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt hatte, zog ich es auch durch!
„Du hast dazu wohl nichts mehr zu sagen. Aber bitte rede wenigstens mit Bill drüber ja? Wenn ich ihn nachher anrufe und ich höre, dass er davon noch nichts weiß, dann erzähle ich es ihm, ja?“, stellte sie mir einen Kompromiss. Na das konnte ja was werden.
„Ja, okay, okay, ich rede mit ihm.“, gab ich klein bei.
„Geht doch...wir reden morgen weiter, ich melde mich. Mach aber keinen scheiß, Kleine. Hab dich lieb.“, und schon vernahm ich ein tuten von der anderen Seite der Leitung.
„Ja, tschüss auch.“, murmelte ich und legte ebenfalls auf.

Kapitel 240:

Ich seufzte einmal stark, als ich den Hörer von meinem Ohr nahm. Ich suchte mir schnell die Sätze in meinem Kopf zusammen, die ich zu Bill sagen wollte – beziehungsweise sollte -, nahm das Telefon wieder hoch und wählte seine Nummer. Für meinen Geschmack viel zu schnell ging er ran.
"Hey, mein Schatz.", begrüßte er mich schon freundlich. Das sollte ihm noch vergehen...
"Hey, na alles klar?", meine stimme klang nur halb so freudig wie dem seine.
"Ja klar, jetzt, wo ich dich höre.", kicherte er.
"Schleimer, ey.", murmelte ich nur, musste dennoch grinsen.
"Warte mal...irgendwas ist los?!", stellte er dann schon fest.
"Ja...ähm, ich muss mit dir reden."
"Das tust du gerade, ja."
"Man, Bill...", ermahnte ich ihn, nach seinen ach so tollen Späßen.
"Tut mir Leid. Um was geht es?", wurde er wieder ernster.
"Um die Sache...also damals im Park da..."
"O-okay. Was ist denn los?", also fing ich nach seinem neugierigem Gefrage auch schon wieder an, ihm alles zu erzählen, folgend Rede und Antwort zu stehen.
"Und du willst da jetzt hingehen? Heute Abend in den Park?! Du spinnst doch Lea. Du hast selber gesagt, dass diese Hilka schon Strafen draufhat wie wahrscheinlich kein anderer Jugendlicher in eurer Stadt. Sie ist das dreifache von dir und da willst du Fliegengewicht dich gegen dieses...äh dieses Monster währen können? Darf ich mal lachen?", und das tat er dann auch. Er lachte laut auf. Sarkastisch.
"Also ich muss ganz ehrlich sagen...", ich fing leiser an. "Ich finde das alles andere als lustig, Bill! Wegen dieser Schlampe, wegen der lag ich im Krankenhaus, hatte Stress mit sämtlichen Leute, mitsamt dir, und...man ich lasse das doch nicht auf mir sitzen!", schrie ich schon fast, immer noch darauf bedacht, dass meine Eltern ein paar Räume weiter im Arbeitszimmer saßen. Schließlich durften die davon nichts mitbekommen.
"Ja, mit mir auch, und wenn du da morgen Abend hingehst, dann haben wir weiter gehörigen Stress, ja?", schrie er zurück.
"Man, Bill...du kapierst es ja nicht...versetz‘ dich mal in meine Lage!"
"Würde ich du sein, ja klar würde ich urst den Hass auf diese Frau haben – und den habe ich so auch schon –, aber man, Lea, das spielt jetzt gar nicht zur Sache!"
"Siehst du, du weißt nur nicht, was du sagen sollst...weil du nämlich das gleiche machen würdest, gib‘s doch zu, man."
"Ja, vielleicht würde ich das machen. Aber wenn du mir einen Gefallen tun willst, wenn du mich wirklich liebst, dann geh da nicht hin. Tu es für mich, ja?", er klang ernst, sorgenvoll und nachdenklich.
"Man...ja,...ja, okay...ich mache es nicht...", gab ich nach. Aber auch nur wörtlich. Ich wusste, dass es das falsche war, aber dennoch siegte dieses Ehrgeizige in mir.
"Okay...Danke, Lea...ich muss aber aufhören. Ich liebe dich, ja?"
"Ich dich auch, Bill...ich dich auch...Grüß die anderen schön von mir und noch viel Spaß. Du kannst morgen Abend ja mal anrufen, hm?", fragte ich ihn.
"Ja, klar, wenn das Konzi vorbei ist und wir im Tourbus sitzen?"
"Japps, viel Spaß und rockt die Bude.", grinste ich.
"Werden wir.", er schickte mir noch einen Kuss durchs Telefon und legte auch schon auf. Ich tat es ihm nach. Gedankenverloren drückte ich auf den roten Hörer, ließ das Telefon langsam auf die Couch sinken und stieß nur ein "Scheiße!", aus.


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