Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 237:

"Magst du was essen?", fragte ich Nicky, als wir uns gerade Richtung Küche bewegten.
"Ja, irgendwas...", brummte sie nachdenklich hinter mir.
"Pizza? Wir haben noch eine. Ich habe eh keinen Hunger...und auf Pizza ja eh nicht."
"Stimmt, du unnormale magst ja keine Pizza.", sie streckte mir die Zunge entgegen.
"Selber unnormal. Normale Menschen mögen so was eben nicht.", ich tat es ihr nach, was in einem Gekicher unsererseits endete. Als wir uns wieder gefangen hatten, tapste ich rüber zum Kühlfach, holte den Karton mit der Pizza heraus und schaltete den Ofen an.
"So, und nu‘?", lächelte ich sie, wie sie da so nachdenklich am Küchentisch saß, an. "Weiß nicht...", sagte sie bedrückt. Ich runzelte meine Stirn.
"Sag mal...was ist los?", ich setzte mich neben sie, legte eine Hand auf eine ihrer. Sah sie fragend und durchdringlich an, doch sie entwich meinem Blick.
"Sag schon...", sie druckste mit sich, doch letztendlich rückte sie doch mit der Sprache raus.
"Ich habe Angst.", verwundert sah ich sie an. "Vor Hilka...nein, vor dem was morgen kommen kann. Ich weiß, dass ich dich nicht abhalten kann...aber wenn du mir irgendwas erfüllen willst...irgendeinen Wunsch...dann...dann geh da nicht hin. Ich wusste zwar nicht, was mit dir und Anna passiert ist, weil du mir ja die Geschichte mit dem Board erzählt hast, aber ich will einfach nicht, dass dir irgendwas passiert, weißt du?", langsam zog ich meine Hand von ihrer, richtete meinen Blick Richtung Fenster, sah hinaus...
"Nicky...ich finde es echt mega niedlich von dir, wie du dir Sorgen machst,...aber du brauchst dir keine zu machen, verstehst du? Ich meine, noch einmal wird diese Schlampe es nicht hinbekommen mich fertig zu machen. Einmal hat sie es getan und es war ein fataler Fehler, den sie bereuen wird...sehr bereuen wird! Ich lag wegen ihr im Krankenhaus, hatte Stress mit sämtlichen Personen und eine nicht allzu tolle Woche mit Bill und den anderen, die ich nicht oft sehe. Sprich: Sie hat mir alles versaut, was man mir nur versauen konnte. Sie wird dafür büßen...und ich bitte dich, bleib da morgen weg. Das kannst du Laura auch sagen. Ich werde alleine mit denen fertig, ja?", zwar hatte ich sie nicht im Blick, sah ihren Gesichtsausdruck nicht, aber trotz alledem redete ich auf sie ein – versuchte es zumindest. Dass das nicht bringen würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht – woher denn auch?
"Ich kann dich zu nichts zwingen, aber okay finde ich es trotzdem nicht...du weißt, wie Hilka ist, Lea. Du kennst sie, du weißt, was für Kräfte sie hat. Und du weißt genau so gut, dass du gegen diese Kräfte nicht ankommen wirst!", was sie sagte brachte mich zum Nachdenken. Ich sah sie an. Klar wusste ich, dass Hilka die wahrscheinlich stärkste und furchteinflößendste Schülerin ganz Hamelns war, aber trotzdem nahm ich das auf mich. Ich war kein Mensch, der irgendwas auf sich sitzen ließ, schon gar nicht, wenn ich so provoziert wurde. Ich war mir sicher: Morgen würde ich um acht im Park sein!
"Ähm, lass uns über was anderes reden. Ich werde es schon überleben, okay?", versicherte ich es meiner Freundin noch einmal. Versuchte ich vom Thema abzulenken.
"Okay.", nickte sie.


Kapitel 238:

"Was meinte eigentlich Frau Schönhütte vorhin als du mit in den Unterricht gekommen bist?", lenkte ich geschickt vom Thema ab.
"Ach, Laura meinte nur, dass bei mir heute kurzfristig der Unterricht ausgefallen ist und kein Bus mehr nach Hause fahren würde – zumindest nicht im Moment. Und bevor ich noch irgendwie rumgammeln würde, hatte ich mich selbst dazu entschieden mich mit in euren Unterricht zu setzen.", kicherte sie. "War klar, dass die Schönhütte das wieder glaubt, ey. Als ob sich irgendwer freiwillig in ihren Unterricht setzen würde.", ich lachte.
"Stimmt. Aber so schlimm war’s jetzt mal gar nicht."
"Oh mein Gott. Dann sind eure Lehrer wohl noch eine Spur schlimmer...mir reichen meine ja schon. Ich könnte denen jeden Tag vor die Füße kotzen.", und so unterhielten wir uns noch über diverse Macken unserer Lehrer, tauschten uns über ihre Doofheit aus und das Thema von vorhin war wie verflogen. Ja, wir verdrängten es beide. Nicky eventuell weil sie wusste, dass sie mich eh nicht mehr umstimmen konnte, dass ich dorthin ging und ich vielleicht, weil ich einfach die Schnauze voll hatte und ich es für mich so festgesetzt hatte.
Es war inzwischen ach Uhr und Nickys Bus sollte gleich kommen. Sie zog sich gerade die Schuhe an und verabschiedete sich von mit, als sie noch einmal zurückschreckte...
"Was ist eigentlich mit Bill und so? Ich meine, die sollten echt mal darüber Bescheid bekommen...die sind sonst ziemlich sauer, meinst du nicht auch?"
"Ja, ich denke ich sage ihnen heute Abend noch Bescheid. Aber erst mal rufe Ich Janna und Andi an. Also bis morgen.", ich gab ihr noch einen kurzen Kuss auf ihre Wange und mit einem Nicken und einem "bye" ging sie zum Bürgersteig und ab zur Bushaltestelle. Als ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, seufzte ich einmal laut auf. Wo sie recht hat, hat sie Recht. Die Jungs und auch Janna und Andi mussten es erfahren. Und da meine Eltern eh noch nicht da waren, war das die Chance ungestört mit ihnen zu Telefonieren. Ich tapste rüber ins Wohnzimmer, nahm mir das Telefon aus der Ladestation und wählte Jannas Nummer.
"Ja?", ging sie auch schon ran.
"Hey, Janna. Ich bin’s, Lea.", begrüßte ich sie.
"Na, bekommt man dich auch mal zu Hören. Alles klar? Wie komme ich zu der Ehre, dass du mich anrufst.", kicherte sie.
"Jetzt tu mal nicht so, als ob ich dich nie anrufen würde."
"Nö, ich tu nicht so, es ist nämlich so.", lachte sie. Empört stieß ich ein brummen aus. "Nein sag schon, was ist los?", wurde sie schon wieder ernster. Als ob sie genau wusste, dass etwas nicht stimme...
"Hm, es geht um die Sache mit Nicky und Trish. Ich nehme an, Bill und Tom haben euch alles erzählt?", fragte ich vorsichtshalber noch einmal nach. Bei den Twins wusste man schließlich nie.
"Ja, genau. Die Sache mit dieser einen komischen Bitch, die Tom küssen wollte und somit raus kam, dass er mit Anna zusammen ist und jetzt will die euch erpressen und blah...?"
"Ja, genau die...Na ja, ich habe da heute so was erfahren, was uns sehr, sehr viel weiter helfen könnte..."
"Nun rück schon raus mit der Sprache. Was hast du erfahren? Und wie würde es uns helfen?", fragte Janna ungeduldig nach. Jaja, die Ungeduld in Person.

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