Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 235:

Hey...alles in Ordnung, kann ich dir irgendwie helfen?“, ich ob meinen Kopf, vor mir stand ein groß gebauter Junge. Ich schüttelte meinen Kopf.
Nein,...nein, danke, alles in Ordnung.“, meine Stimme klang fast verstört. Doch ohne auf eine Reaktion von dem Jungen zu warten, schnappte ich mein Board und meine Tasche, die neben mir lagen, rappelte mich auf und rannte schnell von dem Schulhof. Hier und da bekam ich ängstliche Blicke zugeworfen, Schüler gingen mir aus dem Weg. War es wegen eben, weil Willkommen war ich an dieser Schule eh noch nie...
Als ich wieder vor meinem Schultor stand, hatte es schon längst geklingelt. Hier und da standen noch einige Leute in kleinen Kreisen verteilt auf dem Schulhof und laberten. Aber das einzige was ich noch wollte, war hoch in meine Klasse, zu Laura und Nicky. Also rannte ich schnell in das Hauptgebäude, die Treppen hinauf und schon stand ich vor meinem Klassenraum. Ich klopfte, wartete kurz und öffnete die Tür.
Ähm, Hallo. Entschuldigung ich musste noch zum Arzt...“, flüsterte ich meine Entschuldigung wegen meiner Verspätung vor mir hin.
„Hallo Lea. Ja, setz' dich, Laura hat dich schon entschuldigt.“, wies meine Lehrerin mich auf das getane meiner Freundin hin. Ich nickte nur und schlich zu meinem Platz herüber. Ich setzte mich zwischen Nicky und Laura.
I
ch bekam einen skeptischen Blick von beiden Seiten zugeworfen, überspielte diese jedoch nur mit einem Lächeln. Jetzt war sicher nicht der richtige Zeitpunkt den beiden mitzuteilen, was eben auf dem Schulhof bei der Realschule passiert war. Ich kramte meinen Block aus der Tasche, riss zwei kleine Schnipsel aus ihm heraus und beschrieb beide mit dem Satz: „Ich erkläre dir alles in der Pause.“ Ich zerknüllte sie noch schnell und schob einen zu meiner rechten und den anderen zu meiner linken auf die andere Tischhälfte.
Nachdem beide ihren zettel gelesen hatten, nickten sie kurz und somit folgten wir dem Unterricht. Bei der Sache war ich jedoch nicht. Immer wieder musste ich daran denken, wie es mir durch den Kopf schoss, dass tatsächlich Hilka hinter der ganzen Scheiße im Park steckt. Es ging mir nicht aus dem Kopf. Und morgen Abend um acht Uhr im Park. Im Park...da wo sich alles vor einem knappen Monat ereignet hat...
Lea? Kommst du?“, hörte ich plötzlich Nicky neben mir. Sie hatte ihre Augen wieder dunkel, aber dennoch dezent geschminkt, keine Spur mehr von den Tränen von heute morgen.
Äh...ja, ja klar...“, total irritiert packte ich meinen Block zusammen, stopfte ihn in meine Tasche und ging hinter meinen Freundinnen aus dem Klassenraum. Als wir auf dem Gang entlang liefen, schwiegen wir vorerst noch, bis Laura – rechts von mir – das Schweigen unterbrach.
„Was war los? Warum sollte ich dich entschuldigen?!“, ich blieb stehen, sah zu meiner linken, zu meiner Rechten...
„Kommt mit. Hinter die Turnhalle, dann kann ich euch alles erzählen – und eine rauchen...“, sagte ich noch schnell, packte beide jeweils an einem Arm und zerrte sie hinter mir her über den Gang.
Jetzt sag schon, Lea. Was war los??“, stocherte Nicky mich wieder mit dieser Frage, als wir endlich hinter der Turnhalle angekommen waren, doch bevor ich anfing zu erzählen, nahm ich einen starken Zug von meiner Zigarette, setzte mich auf die Bank und seufzte einmal tief. Ich sah in zwei fragende Gesichter und vier fragende Augen...

Kapitel 236:

Na ja, ich hatte eine Auseinandersetzung mit Trish...und na ja...Hilka auch...“, ich sah sie an. Die fragenden Mienen blieben aber dennoch in ihrem Gesicht.
Ja, und weiter...“, forderte Nicky mich auf. „Das war sicher noch nicht alles!“
„Morgen um acht im Park. Sie meinte, wir hätte noch was zu regeln...und ich...ich habe endlich erfahren, wer mich und Anna damals so zugerichtet hatte...“, ich sah auf den Boden, wieder brannte diese Wut gegen Hilka und ihre Freundin unter meiner Haut.
Wie, hä?“, fragte Nicky.
„Na, als ich doch damals im Krankenhaus lag, wegen meinem vermeidlichen Skateboard Unfall...das war kein Unfall, wo ich mich mit meinem Board gemault habe...Anna und ich waren Abends im Park skaten und wurden bedroht, von zwei russischen Mädels. Sie hatten 'n Messer...und ich wurde zusammengeschlagen...“, erzählte ich noch einmal die Kurzform von damals geschehenem.
Was bitte? Und diese zwei russischen Mädels sollen jetzt nicht ernsthaft...“
Doch Nicky, das sollen sie gewesen sein. Hilka hat es mir eben erzählt...“, schnitt ich Nicky das Wort ab. Mein Magen drehte sich um. Trish wusste von allem, hatte sie wahrscheinlich noch dazu beauftragt Anna und mir aufzulauern und uns zu drohen und ich habe es nie mitbekommen...
Das kann doch nicht sein...ich meine, ich habe mich doch noch mit Trish getroffen und so...und...und sie wusste doch davon auch...“, meldete Laura sich zu Wort und sprach meine Gedanken laut aus. Ich nickte und ließ mich an der Hauswand nach unten auf den Boden rutschen.
Das kann doch nicht sein...“, nuschelte ich vor mir hin.
Aber Lea...du gehst da ja selbstverständlich nicht hin, oder?“, platzte es plötzlich total unerwartet aus dem Mund meiner besten Freundin heraus. Ich sah auf, sie stand genau vor mir. Ich sah in ihre braunen Augen...
„Laura, ich muss...mir bleibt nichts anderes übrig. Und keiner wird mich aufhalten können...“, und bevor sie mir widersprechen konnte, schob ich noch ein: „Und jetzt müssen wir auch wieder. Die Stunde fängt gleich an und beim Schmidt zu spät kommen macht sich nicht gut.“
Ich stand auf, nahm meine Tasche und mein Board und ging vor, dicht gefolgt von Nicky und Laura, die sich flüsternd unterhielten. Und worüber konnte man sich ja denken...
Die restlichen vier Stunden zogen sich derart in die Länge, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, eine Stunde wären gleich ganze drei. Doch nun war sie endlich aus und ich stand mit Nicky und Laura an der Bushaltestelle. Über meine Entscheidung morgen um acht in den Park zu gehen und eine Begegnung mit Hilka und ihrem Anhang zu haben, redeten wir nicht mehr. Und das war mir eigentlich auch recht so. Ich wollte alles mit Hilka klären – egal wie! Ich wollte wissen, was sie dazu riss, dass zu machen. Und was ihr Ziel war...
Na ja, wir sehen uns morgen oder telefonieren. Mach keine scheiße Lea, bitte!“, ich nickte nur. Laura gab mir kurz einen Kuss, umarmte Nicky und stieg in ihren Bus ein, der gerade vorgefahren war.
Kommst du mit zu mir? Habe eh Sturmfrei und so.“, fragte ich meine Freundin, die neben mir in dem Bushäuschen saß.
Ja, klar. Kann ich machen.“, sie lächelte mir zu, was ich nur erwiderte. Ich legte meinen Kopf auf ihre Schulter und so warteten wir auf den Bus, der auch kurz darauf schon vor uns hielt und wir somit zu mir fahren konnten.



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