Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 233:


Nicky...hey, was ist los?“, sofort stürmte ich auf sie zu, die zusammen gekauert an der Hauswand des alten Hauses saß und schluchzte. Ich legte eine Hand auf ihre Schulter, mit der anderen hob ich ihr Kinn leicht an, sodass sie mich ansehen konnte.
Sag schon, was ist passiert?!“, vor Sorge wurde ich lauter, rüttelte leicht an ihrer Schulter, als Aufforderung, endlich etwas zu sagen. Sie zog ihre Nase hoch, sah mich an und fing an zu erzählen:
Trish...ich...ich habe sie gestern Abend noch angerufen und habe gesagt, dass ich diese Freundschaft...hier...hiermit beende. Sie hat nur gehässig gelacht, gesagt, dass ich schon sehen werde, was ich davon habe und hat aufgelegt. Ich habe lange über diese Entscheidung nachgedacht und sie viel mir weiß-Gott auch nicht leicht, aber du...du hattest recht...das ging alles zu weit, was sie abgezogen hat. Na ja und eben wollte ich gerade auf das Schulgelände drüben bei uns gehen, da stand sie vor dem Tor, mit Hilka und hat mich an die Seite gezogen...sie hat mich er-erpresst. Sie...sie meinte, ich soll mit zur Presse kommen und alles erzählen, ich soll von dir und Bill ein eindeutiges Foto machen, wenn ich euch sehe, sonst könnte sie für nichts garantieren und sie würde mir die Hölle heiß machen – und euch auch...“, als ich das hörte, stockte mir der Atmen. Hilka war eine Russin, sie an jeder Straßenecke Streit mit ihrer Clique fand. Sie wurde schon oft angezeigt, musste schon Sozialstunden wegen ihres Verhaltens leisten und jeder machte einen riesigen Bogen um sie rum. Das gerade Trish mit ihr kommunizierte wunderte mich jedoch nicht. Schon damals hatten sie ein gutes Verhältnis und da kam Hilka der Trish ja nur recht...
Alter...das ist nicht dein Ernst, Nicky? Sag, dass das nicht wahr ist?“, langsam ließ ich von ihr los, sah sie geschockt an.
Doch, Lea...doch...“, ängstlich sah sie mich an. Nachdenklich, mit einer Wut und einem riesen Haufen Hass schüttelte ich den Kopf.
Das kann nicht wahr sein, ich komme etwas später, warte nicht auf mich, Laura, nimm Nicky mit in den Unterricht und entschuldige mich irgendwie. Lass dir was einfallen.“, als ich das sagte sammelte ich nebenbei meine Sachen zusammen, schnappte mir mein Board und rannte los. Wohin? Das war doch klar – zur Realschule eine Straße weiter. Diese hinterlistige Schlampe hatte es verdient fertig gemacht zu werden! Reichte es nicht schon, dass sie mich auf eine gewisse Art und Weise fertig gemacht hatte? Nein, Nicky musste auch gleich mit reingezogen werden. Das war das allerletzte. Die Trauer um die Freundschaft verschwand wie im Fluge und das einzige was ich in dem Gedanken an Trish spürte war einzig und allein Hass!
Langsam kam ich meinem Ziel näher, stand derweil schon auf meinem Board, da es so schneller ging.
Vor dem Gelände stieg ich ab, klemmte es unter mein Arm und ließ meinen Blick über den Schulhof schweifen. Hier und da bekam ich wieder die berüchtigten Emo-Witze zu hören. Ich hörte einfach drüber hinweg, zumal ich sie auch gar nicht ernst nahm, da ich gar nicht zu der Sippe der Emos gehörte. Ich kleidete mich so und hörte diese Musikrichtung, aber mehr nicht. Und für ein Emo-Dasein gehörte noch mehr...
Nach ein paar Mal hin und her schauen, traf mein Blick eine eher Hopper gestylte blonde Person und eine kräftigere gebaute Schwarzhaarige. Hilka und Trish. Ohne irgendwie drüber nachzudenken, trieb mich die Wut schon fast zu beiden und somit lief ich in schnellen Schritten auf die beiden zu...

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Kapitel 234:

„Ach, guck mal einer an. Wer kommt denn da?“, hörte ich die Stimme von Hilka in meinen Ohren. Das Mädel tippte bei Trish – die sich noch angeregt mit den anderen der Clique unterhielt – auf die Schulter. Sofort klebten auch ihre Augen auf mir. Beide musterten mich abwertend.

Spart euch eure Sprüche!“, warnte ich sie beide vor. Im selben Moment ließ ich mein Skateboard neben mich auf den Boden fallen, nahm meine Tasche von meiner Schulter, schmiss sie dazu und trat näher an Trish heran.
„Was soll das? Denkst du jetzt, du hast uns alle in der Hand, oder was?“, schrie ich sie an, schubste sie unsanft an den Schultern nach hinten. Sie taumelte ein paar Schritte, machte aber keine Anstalten sich zu wehren. Alles was ihr mit Make-up beschmiertes Gesicht verzierte war ein gehässiges lächeln.

Oh nein, wie rührend.“, fuhr sie mit niedlicher Stimme fort. „Mein Gott Kind, mach dich nicht zum Affen. Und weißt du was? Ich habe euch in der Hand, allesamt! Also mach keinen Scheiß, Süße.“, sie verschränkte ihre Arme vor der Brust, schrie mir letzten Satz schon nahezu ins Gesicht und somit bekamen auch die umstehenden Schüler das Gerangel mit.
Du hast uns gar nicht in der Hand, Mädel! Und wer sich hier wohl zum Affen macht, das ist wohl wer ganz anderes!“, schrie ich sie an und schubste sie wieder unsanft zurück, drückte sie an die hinter ihr befindende Wand.
Ich schwöre dir, Trish, packst du Nicky einmal an, garantiere ich für nichts!“, eine meiner Hände befand sich an ihrer Schulter, um sie zurück zudrücken, die andere drohte ihr.
Ach, kannst du ihr dann so helfen, wie du deiner kleiner Freundin damals geholfen hast?“, ich hörte wie Hilka sich hinter mir aufbaute, die Hand auf meine Schulter legte.
Ich ließ meinen Kopf sinken. Was hatte sie da gerade gesagt? Sie hatte von damals geredet, wo Anna und ich so übel zugerichtet wurden. Woher wusste sie das?! In meinem Kopf machte es klick. Es waren zwei russische Mädchen...

Sag nicht, das...“, fing ich an, drehte mich mit voller Wucht um, sodass ich ihre Hand von meiner Schulter schleuderte und sah sie mit funkelnden Augen an. Hass schimmerte sich in ihnen wieder. In Hilka's jedoch nur Gehässigkeit, kein Schimmer von Vergebung, nichts.
Doch, du kleine Emo-Bitch. Du hast eins und eins richtig zusammen gezählt. Ich bin stolz auf dich...na, was sagst du jetzt? Hattest du wohl mal gar nicht mit gerechnet, hm?“, sie strich mir mit ihren widerlichen Händen eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie war es tatsächlich gewesen. Sie hatte mich damals niedergeschlagen. Sie hatte Anna mit einem Messer gedroht. Und sie hatte gesagt, dass sie wieder kommen würde, wenn wir nicht unsere Finger von Bill lassen würden. Ich sah sie noch einen Moment lang an, bis ich mit meiner rechten Hand nur noch ausholte und ihr genau ins Gesicht traf. Es knallte, alle um uns herum hörten mit ihrem Gemurmel auf und ich spürte schon förmlich diese Blicke an mir kleben. Aber bereuen tat ich nichts!
Hilka hielt sich ihre Wange, ihre Miene verdunkelte sich und ohne das ich noch irgendwas realisieren konnte, schubste sie mich schon zurück. Ich verlor den Halt, fiel nach hinten auf den Boden. Ich rappelte mich auf, stützte mich mit meinen Händen auf dem asphaltierten Boden ab und wollte gerade aufstehen. Doch weit kam ich nicht. Wieder stand die große Russin vor mir.

Und jetzt wage es noch einmal, meine Liebe. Wir haben noch einiges zu klären. Morgen Abend um acht im Park, verstanden?“, sie sah von oben auf mich herab. Ich kam mir vor, wie ein Haufen Dreck, auf das sie Spucken konnte, mit dem sie machen konnte, was sie wollte!
„Morgen Abend um acht im Park!“, gab ich ihr zum Verständnis mit harter Stimme zurück. Bevor sie ging, spuckte sie mir noch voller Respektlosigkeit vor die Füße und marschierte mit Trish – welche nur ein fieses Lächeln auf ihren Lippen hatte – und ihrer Clique von dannen.

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