Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 231:

Ich seufzte und ließ mich auf einen kleinen Baumstamm inmitten von Tannen fallen. Unter meinen Füßen knirschten die Nadeln, die Vögel zwitscherten und Aladin schmiegte sich mit seinem Kopf an mein Bein. Ich war alleine und dachte darüber nach, was Bill wohl gerade machen würde. Tonstudio und Songs aufnehmen? Oder einfach nur mit den anderen irgendwo rumsitzen und nichts tun? Wir gerne wäre ich dabei.
Ich saß noch eine ganze Weile – das ist Untertrieben – im Wald, bis es dunkel wurde.
„Komm Aladin, wir müssen nach Hause.“, redete ich mit meinem Rüden, schnappte mir mein Board, auf welchem ich meine Füße abgestellt hatte und hüpfte über Äste und Baumstämme hinweg zur Straße.
Dort fuhr ich wieder, mein treuer Begleiter an meiner Seite...
Bin wieder da.“, rief ich in das stille Haus hinein, als ich die Tür hinter mich ins Schloss fallen ließ.
Gut, magst du noch was essen?“, hörte ich die Stimme meiner Mutter näher kommen, bis sie den Kopf aus der Wohnzimmertür streckte.
Nee, heute nicht mehr, ich gehe jetzt pennen...Morgen um halb sieben. Muss erst um halb zehn in der Schule sein...“, teilte ich ihr noch schnell mit und schon tapste ich hinauf in mein Zimmer. Dort ließ ich mich seufzend auf meine Bettkante fallen, zog meine Chucks aus, stellte mein Board an die Seite und machte Musik an.
Als ich meinen Blick kurz auf die Uhr auf meinem Nachttisch schweifen ließ, sah ich, dass es gerade mal acht Uhr war. Was sollte ich jetzt machen? Doch bevor ich noch längere Zeit darüber nachdenken konnte, klingelte mein Handy. Ich sah auf das Display: 'Nicky'. Ich musste leicht lächeln und nahm ab.
Hey.“
He Lea...Na, alles klar? Ich wollte mich mal melden und so...“, sie klang ein wenig eingeschüchtert, wahrscheinlich noch wegen der Sache mit Trish. Doch diese Frau war für mich abgehackt. Ich musste mich damit abfinden. Was sonst sollte ich machen? Hinterher weinen? Klar, wir hatten echt eine super tolle Freundschaft, hatten einen tollen Start, aber jetzt? So ließ ich nicht mit mir rumspringen. Ich war kein Mensch, der auf Vorurteile stand und genau diese Vorurteile hatte sie gegen die Jungs – und jetzt auch gegen mich, gerade wegen den Jungs! Es tat weh zu wissen, dass ich so hintergangen wurde, das ich eine solche Freundschaft verloren hatte. Aber das war keine Freundin, wenn sie so dachte...
...da?“, nahm ich die letzte Hälfte des Satzes mit, den Nicky zu mir sagte. Ich schüttelte leicht meinen Kopf, um diese wirren Gedanken, die des öfteren seit diesem Tag durch meinen Kopf kreisten zu verjagen.
Ja, sorry...Ja, ist alles okay. Nur Anna, Tom und Bill sind heute gefahren. Und bei dir?“, stellte ich die Gegenfrage.
Ja, alles oka-ay...“, sie stockte. Irgendwie klang sie bedrückt...´
Was ist los, Nicky?“, hackte ich auch gleich nach.
Ach, ich...ich weiß nicht. Ich habe total das schlechte Gewissen und mir geht es halt echt nicht gut wegen der Sache mit Trish...“, gab sie zu. Ich seufzte.
„Hey, hör mal, Süße. Du hast da doch echt gar nichts mit zu tun, mh? Das war ganz allein Trish' Entscheidung da so abzugehen und wenn sie meint, dass sie das nötig hat, beziehungsweise dass sie denkt, dass das sein muss auch wenn sie die Jungs nicht kennt und alles...dann lass sie. Ich habe mit mir vereinbart, dass ich nicht mehr zu ihr zurück gehe, egal was sie bringt, egal wie sehr sie sich bemüht. Das ging mir echt zu weit. Und was du jetzt machst...dass ist deine Entscheidung. Und ich bin dir auch nicht böse oder so, wenn du weiterhin mit ihr Kontakt hast, sie ist schließlich deine beste Freundin. Auch wenn du weiter mit ihr befreundet bist, heißt das ja nicht, dass ich das dann auch muss, hm? Also klär das mit ihr, wie du es für richtig hältst, ja? Und ich lasse dich trotzdem nicht im Stich. Das machen beste Freunde nicht...“, als ich den letzten Satz aus meinem Mund sprach, hatte ich Trish im Hintergedanken. Das taten beste und vor allem echte Freunde wahrlich nicht...

 

Kapitel 232:

Ich sprach noch eine Weile mit Nicky. Es vergingen eher gesagt zwei Stunden. Um zehn Uhr dann lag ich in meinem Bett und schlief ein.
Der nächste Morgen brach ein und meine Mutter kam um halb sieben, um mich zu wecken. Drei Stunden, dann müsste ich in der Schule sein. Schnell sprang ich aus meinem Bett und lief ins Bad, um mich zu duschen. Als ich damit fertig war, ging ich mit einer Hotpan und einem Top gekleidet zurück in mein Zimmer, um mir Sachen aus meinem Schrank rauszuschen. Da dies wieder seine Zeit dauerte, setzte ich mich vor den Schrank und zog vereinzelt ein paar Sachen raus. Schlussendlich entschied ich mich für meinen schwarzen Minirock mit einer schwarzen Netzstrumpfhose, ein schwarz-pinkes Oberteil und einen schwarzen Hoodie. Fertig angezogen ging es wieder zurück ins Bad, wo ich mich schminke, meine Haare glättete und toupierte und mir meine Accessoires anlegte.
Kommst du essen, Lea?“, hörte ich da schon meine Mutter aus dem Flur von unten rufen.
Ja, gleich da.“, rief ich nur zurück, stürmte wieder in mein Zimmer um ein paar Hefte und Bücher in meine Umhängetasche zu stopfen, nahm meine Chucks – die ich den vorigen Abend hier oben ausgezogen hatte – in die Hand und lief runter.
Morgen.“, begrüßte ich meine Mum stürmisch, schmiss alles was ich in den Händen hielt auf den Boden und setzte mich auf einen Stuhl vor den Tisch, wo schon ein Toast mit Nutella bereit stand.
Na, gut geschlafen?“, machte meine Mutter sich bei mir schlau.
Japs...“, nuschelte ich zwischen dem Kauen.
Mhm, ich muss dann auch los. Nimm' dir einen Schlüssel mit. Papa und ich sind heute Abend erst wieder da.“, meine Mum drückte mir noch einen kurzen Kuss auf die Stirn und verließ mit einem Winken die Küche und kurz darauf auch das Haus.
Jaja, ich nehme einen Schlüssel mit.“, genervt äffte ich meine Mum nach, stand auf und stellte mein Brett und das Glas – welches vorher noch mit Orangensaft gefüllt war – in die Spüle.
Als ich meine Chucks, meine Jacke und meinen Pali an-, beziehungsweise um hatte, tapste ich noch mal hoch in mein Zimmer und nahm mir mein Skateboard. Als ich dann endlich alles soweit hatte, schmiss ich mir noch meine Tasche seitlich über die Schulter und konnte endlich aus dem Haus gehen.
Langsam ließ ich mich die Straße entlang zur Bushaltestelle rollen. Ich kam knapp vor meinem Bus an und konnte somit in die Schule fahren...
Dort angekommen hüpfte ich aus dem Bus und sah mich nach Laura um, die mir auch zwei Sekunden später schon ins Auge fiel. Sie winkte mir hektisch zu. Skeptisch sah ich zu ihr, nahm mein Board schnell unter meinen Arm und lief hinüber zu ihr.
„Hey...“, ich gab ihr einen Kuss.
Hey. Ey. Nicky ist hier. Komm mit!“, platzte es plötzlich aus mir raus und bevor ich noch irgendwas sagen, beziehungsweise machen konnte, zerrte sie mich schon hinter eine Hausecke wo Nicky saß. Als ich sie sah, schreckte ich kurz zusammen...

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