Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 227:

Lea´s Sicht
„Schatz?“, Bill strich mit seinen Fingerspitzen meine Haare, die mir im Gesicht lagen, hinter die Ohren. Seine Hand verharrte dort. Immer wieder strich er mir sanft auf der Kopfhaut entlang. Ich schloss meine Augen, senkte meinen Blick und genoss es.
Ich...ich glaube, ich muss wirklich...“, seufzte er flüsternd, sodass nur ich es verstehen konnte.
„Du sollst aber nicht.“, langsam hob ich meinen Kopf, öffnete dabei meine Augen und sah meinen Freund an. Eine Träne verließ meine Augen.
Ich will auch nicht...Aber bitte wein nicht, ja?“, er strich mit seinem Daumen die Träne auf meinem Wangenknochen weg. Ich umfasste sein Handgelenk und zog seine Hand von meinem Gesicht.
Nein...ich, ich versuche es...“, schluchzte ich und fiel ihm noch im selben Moment um den Hals.
„Psst...“, beruhigte er mich und strich mir immer wider in regelmäßigen Abständen über den Rücken.
Noch einmal schniefte ich, wischte mir mit meiner Hand die Tränen und meine verlaufene Schminke aus meinem Gesicht und löste mich wieder von Bill. Leicht beschämt sah ich auf den Boden.
Hey, mein Engel...es ist eine lange Zeit, aber du weißt, dass ich dich über alles Liebe. Du weißt das! Und deswegen werden wir das schaffen...diese zwei Monate ohne den anderen. Wir telefonieren jeden Abend, okay? Vor oder nach dem Konzert. Und wenn irgendwas ist, sag das. Ruf Andi und Janna da, die sind für dich da. Alle in Magdeburg, ja? Und bitte pass auf dich auf, bitte...!“, sein Ton klang fast flehend, bittend. Ich nickte leicht.
Ja,...ja, wir werden das packen, mein Schatz. Ich liebe dich...!“, ich stellte mich auf Zehenspitzen legte meine Hand in seinen Nacken, zog ihn an mich und fing an ihn zärtlich zu küssen. Es sollte nie enden, dieses wunderschöne Gefühl, welches durch diesen Kuss ausgelöst wurde....
So, können wir?“, schon wieder nahm ich diese Stimme in meinen Ohren wahr. Langsam lösten sich Bills Lippen von den meinen.
Ich liebe dich, vergiss das nicht...“, hauchte er mir noch einmal entgegen, küsste mich kurz und sah mich wieder an.
Ich dich auch...“, und ehe ich gucken konnte, hatte er sich schon zur Seite gedreht, wo Anna schon wartete und ihn verabschieden wollte. Ich sah mich demnach nach Tom um.
„Hey, kleine...“, hörte ich ihn dann auch schon. Ich nahm nur seine Umrisse wahr, denn meine mit Tränen unterlaufenen Augen gaben mir keine bessere Sicht auf eben jenen.
Mhm...“, brummte ich nur und bettete meinen Kopf in seine Halsbeuge. Das leichte zucken meinerseits ließ ihn wissen, dass ich weinte.
Sei nicht traurig. Er ist nicht aus der Welt. Zwei Monate wird eure Liebe aushalten. Eure Liebe ist stark und Bill liebt dich über alles, Lea. Ihr packt das. Ich bin immer da, ja? Auch wenn nur über's Telefon.“, er hob mich leicht aus seinen Armen, sah mich an. „Du bist doch nicht umsonst meine kleine Schwester, hm?“, zwinkerte er mir zu und kniff mir in die Wange.
„Danke, Tom.“, lächelte ich ihn an – und das Lächeln war echt!
„Bitte...aber tu mir einen gefallen, ja? Pass auf meine Anna auf. Auch wenn ihr nicht zusammen seid, wenn es ihr schlecht geht...bitte sag es mir...bitte...“, flehte er mich an. Ich nickte.
Mache ich Tom, mache ich...und du mir auf deinen kleinen Bruder.“, zwinkerte ich ihm ebenfalls zu.
Klar, auf den Chaot pass ich doch immer auf.“, er drückte mir noch einen kleinen Kuss auf die Stirn, schenkte mir noch einmal ein lächeln und verließ das Haus. Auch Bill war schon draußen – Gott sei Dank, sonst wäre es noch schwerer geworden.
Als die Jungs in den van stiegen, winkten sie und noch einmal kurz zu und schon waren sie weg.
Ach, man, Anna...“, seufzte ich und nahm meine beste Freundin – der ebenfalls die Tränen die Wange hinab kullerten – in den Arm.
„Ich werde sie schrecklich vermissen.“, schluchzte sie.
Ich sie auch...ich sie auch...“, nachdenklich schloss ich die Augen, dachte an die Sätze die Bill zu mir gesagt hatte...

Kapitel 228:

Lea´s Sicht
Kommt doch erstmal richtig rein. Wollt ihr nicht noch die halbe Stunde hoch gehen?“, hörte ich meine Mum hinter mir. Ich löste mich aus Annas Umarmung und sah meine Mutter an.
Ja...“, wisperte ich nur leise. Sie strich mir noch einmal über die Wange, warf meiner Freundin einen aufmunternden Blick zu und schon tapsten wir schweigend die Treppe hinauf.
Oben angekommen setzten wir uns schweigend nebeneinander auf mein Bett. Beide ihren Gedanken nachhängend.
Mhm...“, räusperte sich Anna. „Ich hoffe, dass wir uns bald wieder sehen...langsam halte ich es da unten nämlich nicht mehr aus.“, was sie damit meinte war mir natürlich ganz klar. Diese Pisskinder, die immer und immer wieder meinen, sie fertig machen zu müssen. Nur weil sie anders war – vom Körperbau her. Und dabei sah man ihr dies nicht einmal an – außer, dass sie kleiner als andere 18-jährige Mädchen war, aber was war daran denn großartig schlimm? Ich wusste nicht, wie Leute so dermaßen nach dem Äußeren Urteilen konnten. Ich hasste sie schon immer – diese Vorurteile!
Doch diese Leute waren früher einmal ihre besten Freunde, bevor alles in einem etwas seltsamen und von ihnen ausartenden Streit endete. Somit wussten sie natürlich alle auch nur zu gut, welches Annas Schwachstellen waren. Und genau das nutzten sie immer wieder aus...
Hey, du wirst das schaffen, ich verspreche dir, irgendwann werden wir zusammen in Magde wohnen, ja? Ich verspreche dir das. Und wenn diese behinderten Kinder noch einmal meinen, etwas über dich sagen zu müssen, lernen sie mich erstmal richtig kennen!“, fast wütend, zornig preschte letzteres aus mir heraus.
Ja, ich hoffe es. Aber ich bin bald 18. Dann kann ich schließlich tun und machen was ich will.“, sie streckte mir die Zunge entgegen. So sah ich sie doch gerne. „Aber na ja, du bist trotzdem nicht da, Lea...“, flüsternd entgegnete sie mir. Wie recht sie doch hatte...
Ja, du hast Recht. Aber hey, wenn irgendwas ist, ruf mich trotzdem an. Ich bin gut in Überraschungen.“, ich piekste ihr spaßeshalber in die Seite. Sie musste kichern.
Das stimmt allerdings.“, pflichtete sie mir bei. „Kennen wir ja nur zu gut von dir.“
Na also.“, zwinkerte ich und ließ mich mit meinem Kopf auf ihre Oberschenkel fallen.
Ach ja...weißt du eigentlich, wie froh ich bin, dich zu haben?“, ruckartig setzte ich mich nach einigen Minuten der Stille wieder auf und sah Anna an.
Und ich erst, dass ich dich habe? Und weißt du was? Eigentlich ist das Leben was wir mit unseren beiden Kerlchens führen alles andere als leicht, aber ich genieße es. Weil Tom ist ein wundervoller Mensch, er nimmt einem die ganzen Sorgen und...und er lässt sich auch mal bei einem aus. Redet auch mal über seine Probleme. Und ach...einfach alles positive macht es leichter...und auch die Leute, wie zum Beispiel Janna und Andi...“, verträumt sah sie aus meinem Fenster.
Ja, du hast recht. Und ich möchte mit keinem anderen auf der großen weiten Welt mein Leben tauschen. Wie viel besser und Sorgenfreier ich dann auch Leben könnte....Never! Ohne Bill - ohne mich... ohne euch alle -ohne mich...Nie würde ich tauschen, gegen das beste was ich dafür bekommen könnte.“, lächelte ich.
Richtig.“, grinste Anna und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Ach ja...“, seufzten wir beide gleichzeitig was uns zum Lachen brachte. Einen Moment schweigen wir, bis...
Lea, Anna. Kommt runter.“,...meine Mutter uns rief.

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