Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 211:


*>Lea´s Sicht<*
„Tom, nun sag’ schon...was ist los?“, ich stand auf und setzte mich neben meinen besten Freund, der zusammen gesunken auf der Couch saß, sein Kinn auf seine Hände gestützt.
„Man, nein, ja?“, fauchte er. „Frag doch deine tolle Freundin!“, er schüttelte mit einem ruckeln meine Hand, welche ich anfangs auf seiner Schulter postiert hatte, weg.
„Ey, man. Sonst bekommst du auch immer deine Fresse auf, Tom!“, fauchte ich zurück, stand langsam vom Sofa auf und gesellte mich wieder zu meine Freund auf mein Bett.
„Ich frage mich echt, was da los ist, zumal Anna gar nicht wieder kommt.“, nuschelte dieser mir in mein Ohr, als er so tat, als wolle er mir einen Kuss in meinen Nacken geben – schön unauffällig, sodass Tom auch ja nichts mitbekommt. Aber das war eh zu spät.
„Man, ihr braucht gar nicht zu tuscheln, ich bin nicht dumm!“, fuhr er uns an, hob seinen Kopf aus seinen Armen und schenkte uns einen wütenden Blick.
„Komm’ mal runter, ja, bitte!“, bat Bill seinen Bruder ruhig. Und bevor dieser noch irgendetwas sagen konnte, ging auch schon die Tür auf. Anna kam in den Raum. Ihre Augen waren Rot unterlaufen, ich ahnte, dass sie geweint hatte. Sie zwang sich ein lächeln auf.
„Badezimmer ist frei, ihr kö-.“, sie konnte nicht mehr zu Ende reden, da fiel Tom ihr ins Wort. Mit einem faden Satz wollte er sich gerade verabschieden:
„Penne auf’m Sofa, gute Nacht.“, er drückte die Türklinke hinunter, da sprang ich auf, stellte mich vor ihn.
„Man, setz dich da auf das Sofa, sofort!“, schrie ich ihn an und deutete mit dem Zeigefinger hinter ihn auf besagtes.
„Lass’ mich durch, Lea...“, genervt ließ er seinen Arm baumeln, die Schultern hängen und den passenden Gesichtsausdruck dazu.
„Nein, du setzt dich jetzt sofort dahin! Ich will wissen, was hier los ist, oder eher gesagt will ich, dass ihr nicht so eine scheiß Laune schiebt und das ihr euch wieder vertragt!“, motzte ich ihn an. Anna und Bill jeweils rechts von uns und hinter uns schwiegen. Mit einem stöhnen drehte Tom sich um und ließ sich wieder auf seinen alten Platz auf das Sofa zurückfallen, Anna neben ihm. Ich jedoch ging zurück zu meinem Freund und setzte mich im Schneidersitz auf mein Bett.
„Und wenn ihr jetzt nicht sofort den Mund aufmacht, dreh’ ich ab!“, meldete Bill sich zu Wort – ‚Gott sei Dank endlich mal jemand, der mich unterstützt`, dachte ich nur. Ich nickte zustimmend. Etwas eingeschüchtert ließ Anna ihren Kopf sinken, sah auf ihre Hände die sie nervös knetete.
„Na ja...man, Tom, wenn du es schon nicht sagst...ja, gut, ihr habt Recht, wir haben uns am Arsch...“, rückte sie nun mit der Sprache endlich heraus.
„Und...warum?“, geschockt sah ich sie an...auch wenn ich es mir hätte denken können.
„Weil sie denkt, ich bin ihr nicht treu. Sie denkt, ich habe immer noch das Image drauf, was ich aufgesetzt bekomme. Sie denkt, ich gehe mit Groupies in’s Bett und nutze jede Gelegenheit dazu aus, wenn sie nicht in meiner Nähe ist. Sonst noch fragen?“, platzte es in einem lautstarken Ton aus meinem besten Freund heraus. Skeptisch zog ich meine Augenbrauen zusammen, runzelte meine Stirn und legte schüttelnd meinen Kopf schief.
„Da guckst du, was? Hättest du jetzt wohl nicht gedacht!“, Tom sprang wieder auf.
„Ihr wisst ja jetzt alles. Dann wünsche ich euch ja eine gute Nacht. Wir sehen uns morgen.“, noch einmal ließ er seinen Blick zu Anna schweifen, sah mich und Bill noch einmal mit seinem Blick an. Der Blick zeigte uns eine Mischung aus Wut, Ratlosigkeit und Traurigkeit. Traurigkeit deswegen, weil er wohl nie gedacht hätte, dass Anna so etwas sagen würde. Und ich auch nicht, aber hatte sie es wirklich gesagt? Ich konnte es mir beim Besten Willen nicht vorstellen...
Viel zu spät realisierte ich, dass Tom gerade dabei war aus dem Raum zu treten. Konnte ihn somit nicht mehr aufhalten. Wie versteinert saß ich da, blickte nach vorne. SOETWAS sagte Anna? Was sollte heute denn noch alles passieren? Leise lief mir eine Träne, die Wange hinunter, jedoch wischte ich sie schnell weg, damit sie keiner sah.
„Stimmt das Anna?“, brach mein Freund plötzlich – fast schon fauchend in Anna’s Richtung – die Stille. Ich zuckte vor Schreck leicht zusammen. Jetzt war ich aber mal auf ihre Erklärung gespannt...

 

Kapitel 212:


*>Lea´s Sicht<*
„Ich...na ja...man, ich habe das nicht gesagt, nein! Er hat es hinein interpretiert!“, ich sah sie an. Lange. Und sagte nichts. Als ich darauf nichts sagte, fing sie an zu erzählen. Bill und ich hörten gespannt zu...
„...na ja und dann meinte ich halt, dass er sich mal in meine Lage versetzen sollte und dass das einfach nur wehtut so was zu sehen. Mehr nicht! Danach hat er mich gleich angefahren und mir vor den Kopf geworfen, dass ich ihm ja gar nicht vertrauen würde und nicht den richtigen Tom, sondern nur sein Image in ihm sehen würde...aber, aber das stimmt doch gar nicht, dass wisst ihr doch. Und eigentlich weiß er das doch auch. Ich weiß nicht, was da in ihn gefahren ist...“, sie stützte ihren Kopf auf ihren Handinnenflächen ab. Guckte traurig drein.
„Ja, aber Anna du kannst ihm nicht die Schuld geben. Eventuell solltet ihr das einfach alles vergessen. Es ist eine Zwickmühle, ein verdammter Teufelskreis. Ihr kommt immer wieder auf die gleiche Lösung, oder verursacht einen Streit – wie man sieht, kommt es dazu sogar schneller als man glaubt. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht leicht ist, das ganze zu vergessen, aber weißt du, du kannst ihm jetzt nicht dauernd Vorwürfe machen und ihm die Schuld geben. Er kann rein gar nichts dazu. Keiner, ja?! Er durfte es Trish nicht sagen, konnte somit keine auffälligen Bemerkungen machen und so. Und schlussendlich hat er sie doch zurückgestoßen, hm?“, redete Bill auf Anna ein und setzte sich neben sie auf die rote Couch, welche gegenüber meines Bettes stand.
„Ja...ja, okay, du hast ja schon recht, aber man, jetzt denkt er doch, ich vertraue ihm wegen der ganzen Scheiße nicht mehr...“, gab sie nach, und fuhr sich – vor Verzweiflung – durch die Haare.
„Quatsch...er ist einfach nur enttäuscht, oder so. Mach ihm einfach klar, dass du ihn über alles auf der Welt liebst. Und zwar den Tom, den wir kennen und nicht den, der er in der Öffentlichkeit ist, weißt du? Zeig ihm, dass du ihm vertraust...Er ist unsicher, aber das wird, setz’ es einfach alles um.“, gab ich ihr den Tipp und spielte mit meinem Hosenende.
„Und du meinst, dass das klappt? Du weißt, wie stur Tom ist...“, verzweifelt sah sie mich an.
„Soll jemand mit ihm reden gehen?“, hackte Bill nach.
„Mhm...wenn’s euch nichts ausmacht. Bill stöhnte auf und sah mich flehend an. Was das sollte wusste ich, er wollte nicht mit ihm, aber welcher Grund ihn dazu verführte wusste ich allerdings nicht.
„Ja, okay, ich mach’s. Eventuell braucht er mal seine beste Freundin zum Reden...“, ich stand auf, tapste noch einmal zu Anna und drückte ihr einen Kuss auf ihre warme Wange. Empört sah Bill mich an. Ich verdrehte kurz die Augen und küsste ihn auch noch mal.
Als ich so die Treppe hinunter polterte, kam mir mein Daddy entgegen.
„Hee...“, begrüßte ich ihn – auch mit einem Küsschen.
„Sag mal, was ist hier los?“, leicht sauer sah er mich an.
„Anna und Tom haben Stress...Lange Geschichte. Tut mir Leid. Wird auch nicht mehr lauter – hoffentlich!“, letzteres nuschelte ich nur noch vor mich hin.
„Ich bitte euch drum.“, genervt hüpfte mein Vater die letzten Treppenstufen hinauf und verschwand sogleich im Schlafzimmer.
Seufzten ging ich die letzten Treppenstufen runter, sah einmal kurz auf die Uhr in der Küche – sie zeigte mir halb vier an – und ging weiter in das Wohn Zimmer, wo Tom auch schon auf der Couch saß. Das Bild erschreckte mich...

 

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