Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 209:


*>Lea´s Sicht<*
Ich schmiegte mich an meinen Freund. Den Kopf legte ich auf seiner Schulter ab, er hatte einen Arm um mich gelegt. Ich schloss die Augen.
„Ich bin müde...“, nuschelte ich. Bill strich mir durch mein Gesicht, sah mich grinsend – was ich aus seiner Stimme heraus hörte – an.
„Du bist trotzdem süß.“, sagte er.
„Mhm.“, brummte ich nur und schielte ihn mit einem offenen und einem geschlossenem Auge an.
„Na, schlaf ruhig. Ich wecke dich schon früh genug.“, er küsste mich noch einmal auf meine Schläfe, strich mir behutsam über meinen Kopf und schon Döste ich ein. Aber ein wirklicher Schlaf wurde das eh nicht, schließlich waren wir nur eine halbe Stunde unterwegs – Gott sei Dank alleine mit dem Busfahrer in dem Bus.
„Hee, Süße...“, hörte ich da nämlich auch schon wieder die Stimme neben mir – Bill. Mir kam es vor, als hätte ich gar nicht geschlafen.
„Mhm?“, brummte ich.
„Wir müssen hier raus, komm’ schon.“, als ich mich umsah, sah ich, dass Anna und Tom gerade schon wieder dabei waren, aus dem Bus zu steigen. Ich hüpfte schnell von dem Sitz auf, schnappte mir Bills Hand und stieg mit ihm aus dem Bus.
„Na, gut geschlafen?“, lächelte Tom mich an, als ich meine Sachen richtete und vor ihnen stand.
„Ha, ha, ha.“, ich streckte ihm die Zunge raus.  „Gib’ mir mal lieber ´ne Zigarette bitte.“, nuschelte ich.
„Muss das sein?“, grummelte er, suchte jedoch schon in seiner Hosentasche nach seiner Kippenschachtel.
„Ja muss es, und jetzt nörgel du nicht rum, dass ich rauche. Du tust es selber auch.“, genervt entriss ich ihm die Schachtel, nahm mir eine Zigarette raus und zündete sie an. Ich nahm einen kräftigen Zug.
„Ich weiß, aber das ist was anderes.“, er tat es mir nach, hielt seinem Bruder auch noch die Schachtel unter die Nase.
„Als ob...“, nuschelte ich nur.
„Ich will euch ja bei eurer tollen – in Anführungsstriche – Diskussion stören, aber wollen wir uns mal in Bewegung setzen? Ich mag nach Hause, mir ist kalt.“, schaltete Anna sich auch endlich mal ein. Sie schien nicht gerade gut drauf zu sein – was man ihr ja nicht verübeln konnte- Und eins konnte man mir glauben, ich war es seit Trish’ Aktion auch nicht mehr!
„Bin ich auch für.“, gab Bill zurück, zog an seiner Zigarette.
„Okay, dann mal los.“, wieder nahm ich die Hand meines Freundes und wir machten uns auf den Weg zurück. Zwischen Anna und Tom war eigentlich alles in Ordnung – schien mir zumindest so. Sie küssten sich, liefen Händchenhalten rum und es machte mir eigentlich nicht so den Eindruck, als ob irgendetwas nicht stimmte, beziehungsweise, als ob Anna noch sauer auf Tom war. Klar machte sie sich Gedanken darüber, was in naher Zukunft geschehen würde, zumal Trish bescheid wusste, aber das machten wir uns alle vier. Die Reihe durch. Und wenn David übermorgen vorbei kommen würde, dann gäbe es da auch schon das nächste Problem – wir mussten die ganze Sache David beibringen. Er war mir noch nie wirklich Sympathisch. Anfangs dachte ich noch gut über ihn, doch mit der Zeit wurde er mir immer unsympathischer.
„Äh, Lea, machst du mal die Tür auf?“, wurde ich plötzlich aus meinen Gedanken gerissen. Verdattert schüttelte ich mit dem Kopf. „Ja klar.“
Wir standen vor der Tür meines Zuhauses. Ich kramte aus meiner Tasche meinen Hausschlüssel und schloss die Tür auf. Im Flur zogen wir uns schnell aus und schon gingen wir hoch in mein Zimmer.
„Ich bin so müde, das kann sich keiner vorstellen!“, stöhnte Anna und ließ sich auf das Sofa fallen.
„Ich auch.“, ich sank auf meinem Bett zusammen.
„Ich gehe aber noch mal schnell ins Badezimmer und so.“, sagte Anna noch, schnappte sich ihre Klamotten.
„Ich komm mit.“, Tom tat es ihr nach und tapste mit ihr zurück auf den Flur um in das gegenüberliegende Badezimmer zu gehen.

 

Kapitel 210:


*>Anna´s Sicht<*
Ich stand gerade am Waschbecken und putzte meine Zähne, Tom saß auf dem Klodeckel und tat es mir nach.
„Mhm, alles in Ordnung?“, nuschelte er mit der Zahnbürste im Mund. Ich nickte nur, gab ihm keine Antwort. Das ich das nicht nur wegen der Zahnbürste zwischen meinen Zähnen tat, merkte er wohl nicht und gab sich mit meinem Nicken zufrieden. Nein, es war nichts in Ordnung. Der Vorfall schlauchte nicht. Es tat weh, was da abgelaufen ist. Ja, dass tat es. Und in irgendeiner weise war ich sauer. Aber auf wen, dass konnte ich in meinen Gedanken selber auch nicht ordnen. Das mich etwas derart aus der Fassung bringen konnte, hätte ich vorher auch nie gedacht – aber es hat mich, wie man sah. Gedankenverloren starrte ich mein Spiegelbild vor mir an, putzte meine Zähne weiter.
„Kann ich mal eben.“, fragte Tom mich und deutete auf das Waschbecken. Wieder nickte ich nur und trat einen Schritt zur Seite, um ihn somit an das Waschbecken zu lassen.
Als er fertig war und seine Käppi und sein sich darunter befindendes Schweißband abgesetzt hatte, konnte auch ich meinen Mund ausspülen. Ich nahm mir gerade meine Bürste aus meiner Kulturtasche und wollte noch einmal durch meine Haare bürsten, da merkte ich zwei warme Hände unter meinem T-Shirt. Tom’s warme Hände. Er beugte sich über meine Schulter nach vorne und gab mir einen Kuss in meine Halsbeuge.
„Tom, lass’ es.“, brummte ich genervt.
„Mhm, wieso?“, ich merkte, wie er die Auge schloss’ und den Duft meines Parfum einzog.
„Darum.“, ich legte meine Bürste auf die Ablage, Umfasste Toms Handgelenke und zog sie unter meinem T-Shirt weg.
„Was hast du denn?“, fragte er mich und kniff skeptisch die Augen zusammen.
„Man, was soll ich wohl haben?“, fauchte ich ihn an und packte mit Wut in meinem Bauch die Bürste in meine Tasche.
„Jetzt sag bloß nicht, dass du immer noch sauer bist wegen Trish? Man, Anna, ich dachte, dass das geklärt wäre?!“
„Tom was war daran geklärt? Man versetz’ dich einfach mal in meine Lage. Es tut weh, wenn man so was sieht, ja?“, schrie ich zurück. Es war mir gerade egal, ob Lea´s Elter schon schliefen oder nicht.
„Ach ja, und jetzt vertraust du mir nicht mal mehr, oder was geht jetzt ab? Jetzt denkst du, dass ich mich gleich auf jedes andere Mädchen einlassen würde. So nach jedem Konzert. Hey, greifen wir einfach mal auf mein tolles Image zurück, meinst du das, hm?“, wütend hechtete er an mir vorbei zur Tür.
„Das habe ich nicht gesagt, Tom!“, fauchte ich und erschränkte meine Arme vor der Brust.
„Aber gemeint!“, gab er noch von sich und stürmte aus dem Raum. Was habe ich jetzt getan. Wie von selbst ließ ich mich auf dem Klodeckel nieder, nahm die Beine hoch, winkelte sie an und umschloss sie mit meinen Armen. Verdammt!
Tränen liefen mir die Wange hinunter, als ich da so saß und über das geschehene nach.
Er dachte, dass ich ihm nicht mehr vertrauen würde. Er hatte wirklich gesagt, dass ich denke, ich sehe ihn als der Tom von Tokio Hotel. Aber nein, so war es nicht. Sonst hätte ich mich doch nicht in ihn verliebt! Ich wusste von Anfang an, dass er nicht so ist. Seine andere, versteckte Seite, die nie zum Vorschein kam – es hört sich krank an – aber ich wusste, dass es die gibt. Er und Bill...sie sind Zwillinge, da kann einer nicht total gefühlskalt sein, das geht nicht. Schon immer habe ich gemerkt, dass es ein Schutz war, was er da vor sich aufbaute. Aber was ist jetzt?! Jetzt denkt er genau das Gegenteil. Ich habe es kaputt gemacht...
Ich wischte mir die Tränen unter den Augen weg - Gott sei Dank war ich schon abgeschminkt – und stand vom Klodeckel auf. Bevor ich das ad verließ, schüttete ich mir noch eine Ladung kaltes Wasser ins Gesicht.

 

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