Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 207:

*>Anna´s Sicht<*
„Weißt du was, Trish?! Dich erkennt man hier nicht mehr wieder. Wir vier waren früher mal so super Freunde! Aber was erzähle ich da? Freunde kann man das ja nicht mehr nennen, du fällst mir – deiner angeblichen Freundin – so derart in den Rücken, indem du hier so eine scheiße abziehst. Immer wieder merke ich, was richtige Freunde sind. Nicht nur bei Tom zu Hause war es die gleiche scheiße, damals auf ´ner Party bei denen zu Hause, nein, jetzt fängst du auch schon damit an. Ich dachte immer, dass das zwischen uns wahre Freundschaft wäre, nicht wie bei den anderen, aber das scheint es ja nicht zu sein. Und glaub mir, Anna fühlt sich sicher nicht toller, nur weil sie mit Tom zusammen ist. Er ist genau so ein Mensch wie alle anderen auch, verdammt, check es! Ich glaube eher, du fühlst dich hier toll, weil du jetzt was hast, was du weiter tratschen kannst. Du hast die beiden in der Hand. Aber weißt du was?! Wenn du das machst, finde ich es mega feige von dir. Nein, mehr als feige, es ist dann unter aller Sau. Nur, weil du Tom nicht bekommen hast, musst du nicht gleich so einen Aufstand machen, ja? Ich bin gerade so angewidert von dir,...so etwas hätte ich als letztes von dir gedacht. Immer wieder hast du mir geschworen, dass wir Freunde fürs Leben sind. Weißt du noch, damals, als wir beide auf der Brücke saßen? Es war mitten in der Nacht, wir konnten beide nicht pennen und haben uns dort getroffen. Es war stockduster und wir beide saßen da und haben nur das Wasser unter uns gehört. Wir haben uns alles erzählt, was uns bedrückt und da fing diese feste Bindung an. Du hast mir geschworen, dass wir beide für immer bleiben,...da sieht man mal, was daraus geworden ist, danke auch, dass ich diese ganzen Jahre für ´nen scheiß mit dir verbracht habe. Weißt du, ich habe dich als wirkliche Freundin gesehen. Ich hatte immer Spaß mit dir, habe mich immer wieder auf die Treffen mit dir gefreut und hatte dich super lieb...und jetzt? Gar nichts, danke auch, Trish, echt!“, wir standen alle da. Trish blieb mitten im Türrahmen stehen. Als Lea das sagte, beobachtete ich sie und zuerst merkte man, dass sie eine Art von schlechtem Gewissen hatte. Sie hielt die Türklinke in der Hand fest, den Blick gen Boden gerichtet. Aber dennoch schüttelte sie sarkastisch lachend den Kopf, als meine Freundin Dampf abgelassen hatte und dann war’s das auch schon mit dem Schein des schlechten Gewissens.
„Oh mein Gott. Dann wünsche ich dir noch viel Spaß mit Bill, deinem Freund, und Tom und Anna.“, sie nickte abwertend in Annas Richtung. „Ihr werdet schon sehen, wie toll eure Zukunft wird!“, Lea runzelte ihre Stirn, sah geschockt Richtung Trish. Letztere wollte gerade noch etwas sagen, da kam Laura ihr dazwischen.
„Trish, es RECIHT! RAUS, aber sofort!“, schrie sie. Trish aber lachte nur, und schloss die Tür hinter sich.

*>Lea´s Sicht<*
Als Trish den Raum verließ, ließ ich mich wie in Trance zurück auf das Sofa fallen. Mein Gewissen wurde wieder klarer, der Alkohol war wie weggeblasen. Und auch bei den anderen hatte ich das Gefühl, dass sie ihren Kopf anstrengten und den Alkohol so gut wie bei Seite schoben – innerlich.
„Es,...es tut mir Leid, was sie abgezogen hat...“, hörte man plötzlich kleinlaut von Nicky, die neben mir saß. Ich drehte mich zu ihr, nahm ihre Hand in meine.
„Hey, Nicky...das ändert sicherlich nichts an uns, nur weil die...die da so einen abgezogen hat, okay?“, sie nickte nur, nahm mich in den Arm. Ich merkte, wie mir die Tränen auf meiner Wange hinunterkullerten. Wieso vergoss ich eigentlich überhaupt eine einzige Träne wegen der?! So etwas hatte ich nicht verdient – egal wie es klingen mochte.

 

Kapitel 208:
*>Lea´s Sicht<*
„Ich stehe hinter dir...und ich werde dicht halten...und, das...das sage ich nicht einfach so vor mich hin, wie Trish es gemacht hat. Ich meine es ernst, Lea...“, versicherte Nicky mir, knete meine Hände in ihren und sah mir gebannt in die Augen. Ich nickte.
„O-Okay...“, flüsterte ich, wischte mir die Träne, die mir die Wange hinunter lief, mit meiner Handfläche weg. Ich hatte eine Freundin verloren. Jeder dachte nur noch schlecht über einen, nur weil an Kontakt mit zwei Berühmten Jungs hatte. Ich kapierte das alles nicht. Wie konnten Leute solche derartigen Vorurteile haben?! Dabei spielte das doch für mich keine Rolle. Sie waren für mich nicht Bill, Tom, Georg und Gustav von Tokio Hotel, sondern Bill, Tom, Gustav und Georg, wie sie eben Privat waren, die Jungs aus Magdeburg eben. Nicht die, die eine Band hatten, und ich nur hinter ihnen her war, weil sie eben berühmt sind und ich nur Fanliebe in meinem Herz hatte. Nein, es war wahre Liebe gegenüber Bill! Ich war kein Fan mehr von den Jungs. Wie sollte das auch rüber kommen?! Sie waren meine Freunde, er war mein Freund. Und nicht meine Vorbilder, meine Heros.
„Lea...kö-können wir fahren, dann schaffen wir auch noch den Nachtbus...“, hauchte Anna mir in meine Richtung. Sie hing in Bills Armen, Laura saß bei Tom und beredete irgendetwas mit ihm und Nicky saß immer noch bei mir.
„Ja, klar, lass mal machen, dann muss meine Mum uns auch nicht...extra abholen.“, ich zog meine Nase hoch, wischte mir mit der Fingerspitze unter meinem Auge her, um die verlaufene Schminke wenigstens etwas aus meinem Gesicht zu bekommen.
„Nicky, wir sehen uns. Ich bin ja jetzt wieder da und so. Ich schreibe dir, okay?“, wandte ich mich an sie.
Sie nickte. „Okay, ich freue mich. Und Lea, ich halte dicht. Ich versuche noch mal mit Trish zu reden. Ich weiß ja nicht, aber sie war ja auch angetrunken und so.“, sie zwang sich ein leichtes lächeln auf die Lippen, welches ich erwiderte, und schoss mich in ihre Arme. Ich drückte sie fest an mich.
„Danke!“, flüsterte sie leise in mein Ohr. Mit meiner flachen Hand, strich ich noch einmal über ihren Hinterkopf und stand dann auf.
„Laura, wir sehen uns dann übermorgen...also, du...du kommst doch vorbei, oder?“, ich ging auf meine beste Freundin zu.
„Ja klar, kann ich machen. Und mach dich nicht so fertig deswegen, okay?“, sie strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.
„Okay, ich lieb’ dich.“, ich fiel ihr in die Arme, und so standen wir auch einen Moment lang da. Ich merkte nur, wie die anderen sich hinter unserem Rücken von Nicky verabschiedeten und auf sie einredeten, die – so weit ich das mitbekommen habe – am weinen war.
„Bis übermorgen, Süße.“, Laura gab mir noch einen Kuss auf die Wange, ich schenkte ihr noch ein lächeln und zog mich dann an. Als die anderen ihre Umarmung bei Laura auch hinter sich hatten, tapsten wir die Treppe hinunter. Ich sagte den Eltern meiner Freundin noch schnell tschüss – Gott sei Dank hatten die nichts mitbekommen – und schon gingen wir hinaus in die Dunkelheit zur Bushaltestelle. Auf dem Weg dorthin nahm Bill meine Hand. Immer wieder zog ich meine Nase hoch, keiner sagte ein Wort.
„Ich hasse sie.“, platzte es mir auf einmal heraus. Bill blieb stehen.
„Ich auch und wisst ihr was? Ich habe verdammt Schiss, dass die irgendetwas an die Öffentlichkeit bringt!“, gab er mir recht.
„Man, Bill. Ist das jetzt nicht erstmal scheißegal? Lea hat eine Freundin verloren, wegen so einer Pisse, ich glaube, dass geht vor. Und wenn es raus kommt...viel schlimmer kann es doch gar nicht mehr werden!“, fauchte Anna – an Toms Hand stehend - aus der Dunkelheit zu meinem Freund hinüber und schon setzte sie sich weiter in Bewegung zur Haltestelle. Ich wollte gerade losgehen, doch da hielt mich die Hand meines Freundes zurück.
„Es...tut mir Leid, dass ich das da jetzt so-.“, sprach er mich an, stoppte jedoch. Wusste wohl nicht, wie er weiter fortfahren sollte. Langsam drehte ich mich um.
„Es ist okay. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich Freunde verliere, dass mein Freundeskreis kleiner wird und all’ die Leute verschwinden, von denen ich eigentlich gedacht habe, dass es wahre Freunde sind. Und du hast keine Schuld – keiner! Ganz allein die, die so eine Show wie Trish abliefern sind Schuld. Sie haben Vorurteile und können euch nicht ab, beleidigen euch, und das kann ich auf den Tod nicht ab! Mach’ dir keine Vorwürfe...“, redete ich auf meinen Freund ein, ging zu ihn und schloss ihn in meine Arme.
„Okay...weil, ich liebe dich doch, Lea...“
„Ich dich auch Bill und da wird keiner etwas ändern können...und wenn es auch an die Öffentlichkeit kommt...es ist mir egal!“, ich küsste ihn kurz in seinen Nacken. „Komm’, lass uns weiter gehen, sonst verpassen wir noch den Bus und mir ist kalt.“, sofort schlang mein Freund, einen Arm um mich, zog mich weiter zu sich heran, versuchte mich zu wärmen. Er sah mich noch einmal lächelnd an und schon gingen wir weiter zur Haltestelle, wo auch schon zwei Minuten später der Nachtbus kam, und wir endlich im warmen saßen.

 

 

 

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