Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 203:

*>Lea´s Sicht<*
Ich dachte mir fallen die Augen heraus, als ich das sah. Doch wenigstens Toms Reaktion zeigte, dass er das nicht sonderlich freiwillig machte. Denn er packte sie an ihren Oberarmen, schubste sie leicht zurück, wischte sich einmal über seine Lippen.
„Was soll das?“, fragte er sie laut. Sofort drehten sich alle zu ihnen herum.
„Was ist denn bei euch los?“, fragte Laura kichernd. Ja, auch sie war angetrunken – bescheiden ausgedrückt.
„Boah...“, stieß Tom nur aus, setzte sich neben Trish weg und ließ sich auf einem Platz neben Bill nieder. Trish saß nur regungslos auf ihrem Platz sitzen und räusperte sich kurz.
„Ja? Ich höre?“, mischte sich Bill nun auch schon gut gelaunt ein. Und diese gute Laune war wohl sicher nicht angepasst. Okay, er konnte ja nicht wissen, was vorgefallen war, da er sich angeregt mit den anderen beiden Mädles unterhalten hat, somit war ihm da auch keiner böse.
„Nichts, das kann sie dir erzählen, wenn wir weg sind!“, antworteten Tom wütend. In seinen Augen brodelte Wut. Als ich meinen Blick zu Anna schweifen ließ, sah ich diese Schockierung in ihren Augen. Sie schüttelte einmal kurz mit dem Kopf.
„Ich bin kurz auf...auf Toilette. Lea...ko-kommst du mit?“, wie in Trance starrte sie vor sich hin. Sie konnte nichts machen, konnte Trish nicht anschreien, sonst wäre es raus gekommen. Es war zu auffällig. Sie war Hilflos.
„Ja, ja klar!“, ich ließ meinen Blick noch einmal zu Tom schweifen, welche seinen Kopf in seinen Händen vergraben hatte. Wieso musste das gerade heute passieren, wo sie doch übermorgen schon wieder fahren würden?! Oder eher gesagt: Warum musste das überhaupt passieren?!
Anna war schon aufgestanden und tapste aus dem Raum, ich ging ihr hinter her und kurz nachdem ich die Tür geschlossen hatte, fing sie auch schon an zu weinen.
„Hee...“, ich ging auf sie zu, nahm sie ihn den Arm und versuchte zu trösten.
„Man, Lea...Wieso muss so eine scheiße passieren?“, fragte sie mich, hob sich von alleine aus meinen Armen und wischte sich über ihre Wangen, um sich die Tränen wegzuwischen.
„Ich weiß es nicht...“, ratlos stand ich da, wusste nicht was ich sagen sollte.
„Komm’ erstmal mit hier hin...!“, ich zog sie am Ärmel hinter mich her zur Treppe, wo wir uns auf die Oberste Stufe fallen ließen. Anna ließ ihren Kopf auf meine Schulter fallen, und unregelmäßig hörte man ein aufschluchzen, was vom weinen kam.
„Weißt du, ich kann ihr irgendwie nicht einmal böse sein. Ich kann keinem von den beiden böse sein. Sie wusste ja nicht, dass ich mit Tom zusammen bin und wusste somit ja auch nicht, dass sie ihn nicht küssen durfte, wegen mir eben...aber...man, ihm auch nicht, weil er sie ja gleich weggestoßen hat. Auf der anderen Seite aber, wusste er doch, beziehungsweise konnte er sich doch denken, was Trish von ihm wollte oder nicht?! Ich meine, Anzeichen hat sie doch genug gemacht...das habe ja sogar ich gecheckt.“, sie hob ihren Kopf von meiner Schulter, sah mich fordernd an. Fordernd deswegen, weil sie einen Rat und meine Meinung hören wollte.
„Ja, du hast Recht. Und ich kenne Trish ja nun schon echt lange und so...und sie ist auf keinen Fall so, dass sie den Spaß dran hat, anderen Mädels ihren Freund auszuspannen, das kannst du mir glauben. Und wäre sie von der ganzen Sache aufgeklärt gewesen, hätte sie das nie gemacht. Er ist ihr Typ, das sieht man ja schon vom Styling her, und sie war in dem Glauben, er sei Single. Von daher...und zu Tom. Soweit ich das mitbekommen habe, hat er sie doch immer weiter weggestoßen, als sie so nah kam und so...aber ja, du hast recht, er hätte es checken müssen, und sich gleich woanders hinsetzen müssen. Ach man...ich weiß es doch auch nicht, Anna...“, stöhnte ich.
„Ich auch nicht...“, nuschelte sie in Gedanken. Schien nachzudenken. Es wurde ruhig um uns, nur von unten konnte man ein leises Sprechen vernehmen, was aus dem Fernseher im Wohnzimmer kam. Wir saßen da, schwiegen uns an, bis...

Kapitel 204:

*>Lea´s Sicht<*
„Anna...?“, hörte man auf einmal Toms leise Stimme hinter uns. Sofort drehten wir uns um und da stand er auch.
„Ja...?“, flüsterte meine beste Freundin ihrem Freund entgegen.
„Ich glaube, wir sollten mal reden und das...das klären, was meinst du?“, er flüsterte die Worte schon fast, man merkte, dass er Angst vor Annas Reaktion hatte. Angst davor, wegen dem geschehen Streit mit ihr zu haben. Meine Freundin sah mich einmal kurz an, ich nickte und stand auf. Wollte sie jetzt alleine lassen und zu den anderen zurück zugehen.
*>Annas Sicht<*
„Okay...“, flüsterte ich meinem Freund entgegen.
„Woll-wollen wir runter gehen...also raus?“, fragte er mich, kam näher auf mich zu.
„Ja, klar.“, ich stand auf und tapste die Treppe hinunter zur Haustür, wo ich mir schnell meine Jacke überwarf. Tom tat es mir nach. Als wir die Tür hinter uns schlossen, gingen wir ein Stück vor zu den Treppenstufen aus Stein, ich setzte mich auf die Stufe, meinen Blick nach vorne gerichtet.
Ich merkte nur, wie Tom  hinter mir stand, sich kurz räusperte, sich aber doch neben mich setzte.
„Also...Anna, das mit Trish...also, das tut mir Leid...das...ich wollte das gar nicht...“, fing er plötzlich wie aus dem Nix an zu stottern. Er knetet seine Hände, ließ davon nach einiger Zeit aber ab, drehte sich ein Stück zu mir, sodass er mich angucken konnte und nahm meine Hand, welche ich regungslos auf meinem Oberschenkel liegen hatte.
„Tom, jetzt mal ehrlich, du hättest es doch merken können, dass sie dich küssen wollte. Schließlich hat sie genug Anspielungen gemacht. Man, das habe sogar ich gecheckt...“, zickte ich ihn an.
„Man, Anna. Stell dir mal vor, du sitzt da, bekommst ´nen Kompliment, wegen deinem Piercing in der Lippe, bis angetrunken und hast nicht mehr so eine tolle Reaktionszeit und auf einmal merkst du nur noch, wie die ihre Lippen auf deine drückt, man! Was würdest du denn machen, außer ihn von dir wegzuschubsen?! Und verdammt, das habe ich auch gemacht!“, er sagte es wütend – was mich etwas zurückschrecken ließ – zurück, sah mich trotzdem traurig an. Irgendwo hatte er ja auch Recht...
„Mhm...ja, irgendwie hast du ja auch Recht...aber weißt du, dass ist ein scheiß Gefühl, wenn du da sitzt und dein Freund einfach so von einem anderen Mädchen geküsst wird. Zumal ich nicht mal mehr was machen konnte,... nicht dazwischen gehen konnte, weil sonst alles aufgeflogen wäre. Das tut weh, Tom. Versetz’ du dich auch mal in meine Lage...“, was ich da sagte stimmte - es tat verdammt weh!
„Ja, du hast Recht. Aber was hätte ich denn  noch machen sollen. Hätte ich mich einfach wegsetzen sollen?! Das wäre viel zu auffällig gekommen...“, verteidigte er sich. Ich hatte so das Gefühl, als befänden wir uns in einer endlosen Zwickmühle. Keinem konnte man die Schuld geben, aber trotzdem...
„Stimmt...man, ich habe einfach Angst, dich zu verlieren...“, platzte es auf einmal aus mir heraus.
„Anna...hey...“, Tom zog mich an meinem Handgelenk in seine Arme, drückte mich an sich. „Du weißt, dass das nie passieren wird. Dazu liebe ich dich viel zu sehr...das weißt du doch. Und das da oben, ich konnte doch nichts machen, es tut mir Leid!“, flüsterte er mir in mein Ohr.
„Ja...es stimmt. Danke, ich lie-liebe dich, Schatz!“, ich hob meinen Kopf von seiner Schulter und gab ihm einen feuchten Kuss in seine Halsbeuge. Es war mir gerade egal, ob uns jemand hätte sehen können. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es passierte, war weniger als gering, da es stockduster war.
„Aber wenn diese Trish jetzt noch irgendwas macht, raste ich aus...dann kann ich für nichts garantieren.“, den letzte Teil des Satzes nuschelte ich nur noch, hob mich nun ganz aus den Armen meines Freundes und starrte an ihm vorbei in die dunkle Nacht.
„Ich setze mich gleich einfach gar nicht mehr neben sie, dann kann doch eigentlich nichts passieren!“, versicherte Tom mir. Ich nickte.
„Eventuell hast du Recht...“, zischte ich.
„Na komm’, dann lass uns mal wieder hoch gehen und uns nicht den Abend versauen...“, Tom stand auf und schlich schon fast zur Haustür, welche wir nur leicht angelehnt hatten, damit wir nicht klingeln mussten, wenn wir wieder reinkommen wollten,

 

 

 

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