Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 131:

*>Lea´s Sicht<*
Wir lagen noch lange so da und küssten uns, oder schwiegen nur. Bis es klopfte.
„Ja?“, fragte Bill und wir drehten unsere Köpfe zur Tür, um zu sehen, wer dort im Rahmen stand.
„Ich wollte nur bescheid sagen, dass Andi und Janna in 5 Minuten da sind.“, Tom. Wir nickten. „Okay.“, dann verschwand Tom auch schon wieder und ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen.
„Mhm, ich habe keine Lust aufzustehen.“, seufzte ich. „Ich auch nicht.“, lachte Bill auf. „Aber komm.“, er stand auf und hielt mir seine Hand hin. Ich nahm sie lächelnd an und gab ihm einen Kuss, als er neben mir stand.
„Lass uns runter gehen.“, ich zog ihn leicht an meiner Hand hinter mir.
Als wir unten waren, saßen Andi, Janna, Tom und Anna schon in der Küche.
„Hey.“, sagte ich und begrüßte die beiden mit einer Umarmung. Bill tat es mir nach.
„Wollen wir gleich anfangen?“, fragte Andi. „Klar, lass mal die Kisten holen.“, sagte Bill und schon waren die Jungs verschwunden. Im Keller nahm ich mal an. Dort wo sie die Kisten gestern nach dem großen Einkauf hin verfrachtet haben.
„So, und was machen wir?“, fragte ich und stand hilflos im Raum.  „Hm, ich weiß nicht. Wenn wir das ganze Knabberzeug schon auspacken, schmeckt das nachher ja pappig.“, stellte Anna fest. „Stimmt, naja, warten wir mal auf die Jungs.“, schlug Janna vor. Ich ließ mich seufzend auf einen freien Platz fallen. Neben dem wo Janna saß. „Na, was habt ihr gestern noch so gemacht?“, stupste ich sie mit meinem Ellbogen an. „Eine DVD geguckt. Nichts so wirklich spannendes.“, lächelte sie. „Und ihr vier?“, sie sah zu Anna.
„Auch `ne DVD geschaut.“, sagte diese. Janna nickte nur. Wir saßen eine Weile lang schweigend in der Küche, da hörte man auch schon die Jungs lachen.
„Bill pass auf, die Flasche fällt da gleich runter.“, meckerte Tom. Wir Mädels sahen uns nur Stirnrunzelnd an
„Kann man euch helfen?“, rief Janna und wollte gerade aufstehen, doch die Jungs kamen schon durch die Tür.
„Nein, geht schon. Bill hätte gerade beinahe die Wodkaflasche runter geschmissen, aber ist noch mal gut gegangen.“, Tom hielt die besagte Flasche in die Luft.
„Wäre die kaputt, wäre er auch kaputt.“, sagte Janna, welche eine Vorliebe zu diesem Zeug hatte. Genau so wie ich. Anna trank es auch ab und zu, aber nicht so extrem wie Janna und ich. Sie war von uns eigentlich die, die am wenigsten trank.
„Richtig.“, fügte ich noch hinzu. Bill schaute uns nur böse an. worauf wir nur lieblich zurück grinsten. Eigentlich konnten wir ja keiner Fliege etwas zu Leide tun.
„Ähm. so jetzt müssen wir nur noch die guten Sachen von Mum und Gordon irgendwo verstauen, dass auch ja nix kaputt geht. Und die Sachen ein bisschen zur Seite rücken.“, forderte Tom uns auf und schon erhoben sich alle und gingen ins Wohnzimmer. Wir drei Mädchen nahmen sämtliche Sachen aus den Regalen, die kaputt gehen konnten und packten diese in das Büro, welches heute eh Tabu war. Die Jungs schoben die Couch und Sessel an die Wand, sodass in der Mitte eine große freie Fläche war.
„Fertig.“, sagten wir, als wir wieder im Wohnzimmer zurückgekehrt waren, nachdem wir die letzten Sachen verstaut hatten.
„Wir auch.“, die Jungs schoben den zweiten Sessel noch zur Seite und ließen sich auf das große Sofa fallen.
„Wollen wir Cocktails mischen gehen?“, fragte ich Anna dann.
„Klar.“, sagte diese nur. Janna setzte sich zu den Jungs auf das Sofa und wir gingen in die Küche:
„Okay, hast du Ahnung davon?“, fragte sie mich.
„Ähm, naja. Nicht wirklich. Aber „Sex on the Beach“ kann ich. Damit können wir ja erstmal anfangen.“, schlug ich vor. Also holten wir alles, was wir dazu brauchten, aus den Küchenschränken und die ganzen anderen Getränke.
„Probier mal.“, lachte ich, als wir mit der ersten Mischung fertig waren. Sie holte sich ein Glas und hielt es mir hin. Ich goss ihr einen kleinen Schluck ein, welchen sie gleich trank. Erst zögernd, aber es schien zu schmecken.
„Woher kannst du das? Das schmeckt mega lecker.“, verwundert klang sie.
„Habe früher mit Jennifer immer welche Gemischt, für etliche Parties die bei uns waren.“; sagte ich ihr und nahm auch einen Schluck.
Ich überlegte. Irgendwas fehlte da noch.  „Ähm, hier...“, ich wusste nicht was und schnipste mit meinem Finger. „Da muss noch ein bisschen Peach Brandy rein, dann ist er perfekt.“, zufrieden lächelte ich und Anna gab dem ganzen noch einen Schuss des Brandys hinzu.
Wir kosteten noch einmal.  „Perfekt!“, grinsten wir beide zeitgleich.


Kapitel 132:

*>Lea´s Sicht<*
Wir mischten noch mehrer Cocktails. Nach und nach vielen mir die ganzen Rezepte wieder ein. Die genaue Anzahl, wie viel von was rein musste, wusste ich jedoch nicht. Es ging eigentlich so eher alles nach Gefühl und abschmecken.
Caipirinha, Swimming Pool, Pina Colada, Tequila Sunrise, welcher mein ganz spezieller Favorit war, und noch viele andere, kamen zum Schluss zusammen. Ziemlich komische Namen hatten sie, aber lecker waren sie trotzdem. Naja, was sollte man anderes von Cocktails erwarten? Irgendwie hatte jeder von ihnen einen seltsamen Namen.
Als Anna und ich wieder alles aufgeräumt hatten, gingen wir zufrieden und mit einem Lächeln auf dem Gesicht, zurück ins Wohnzimmer. Dort saßen die anderen und ruhten sich aus. 
„Wir sind fertig.“, teilten wir ihnen mit und setzten uns vor das Sofa auf den Boden, da kein Platz mehr für uns frei war.
„Geil, können wir probieren?“, fragte Tom mit weit aufgerissenen Augen. Der hat’s auch nötig.
„Nein, nachher.“, grinste Anna fies und ich schüttelte nur lachend mit dem Kopf. „Ihr seid doof.“, schmollte er und schob seine Unterlippe vor.
„Wie spät ist es?“, fragte Anna. Andi sah auf sein Handy, welches er aus seiner Tasche zog.
„Halb sieben. Noch zwei Stunden.“, teilte er uns mit. „Mhm, stimmt.... Und jetzt?“
„Weiß nicht. Ich gehe mich noch mal nachschminken. Kommt wer mit?“, fragte Janna und erhob sich von der Couch.
„Ja, ich!“, rief ich gleich und sprang auf. Das war eigentlich mal wieder typisch für Janna und mich, dass wir sofort noch mal unsere Schminke richten mussten. Eitel waren wir in dieser Hinsicht sehr. Manchmal glaube ich auch zuviel dem guten.
Als wir dann noch ein „Bis gleich!“ in den Raum geworfen hatten, drehten wir uns auch schon um und liefen nach oben. „Wo ist dein Kajal?“, fragte Janna mich und hetzte im Badezimmer umher.
„Hier, dann nehme ich Bills, der malt eh besser.“, grinste ich sie an und reichte ihr meinen.
Nachdem wir uns fertig geschminkt hatten und unsere Haare gerichtet hatten, schauten wir zufrieden in den Spiegel und waren zufrieden, sodass wir wieder runter zu den anderen gingen.
„Fertig.“, sagten wir und schmissen uns auf den Schoß unseres jeweiligen Freundes.
„Gut, man sieht zwar keinen Unterschied, aber naja.“, grinste Andi uns frech an.
„Ha, ha, ha.“, funkelte ich böse zurück. Er hob beschwichtigend die Hände zur Abwehr.
„Du bist scheiße.“, stieß ich nur noch aus, bevor wir alle lachen mussten. Irgendwie gab es keinen Grund, aber wir waren allesamt nur Glücklich. Jeder einzelne von uns.
Wir saßen die restlichen zwei Stunden, bis es endlich halb neun war, ab. Da klingelte es an der Tür. Sofort sprangen die Twins auf und liefen zur Tür. Wie zwei kleine Kindergartenkinder, die Weihnachten von ihren Eltern in das Wohnzimmer gelassen werden, damit die Bescherung stattfinden konnte und sie endlich ihre neuen Spielsachen in empfang nehmen konnten. Okay, man konnte dies jetzt nicht wirklich vergleichen, nur die Freude, die die Kinder und die beiden Twins in dem Moment hatten. Man hörte die Tür aufgehen und sofort hörte man Stimmen. Es waren Tammy, Georg, Gustav und Alex. Kurz darauf kamen sie im Wohnzimmer an und begrüßten uns anderen noch.
„Ey, wir haben noch Nachschub.“, grinste Tom schadenfroh und hielt eine Flasche Jägermeister, welche er wohl gerade von den vieren bekommen hatte, grinsend hoch. Das konnte ja ein Abend werden. Aber ich habe mir geschworen nie mehr Jägermeister anzurühren. Das war das schrecklichste was es gab. Aber Tom mochte es anscheinend.
Nach und nach trudelten die anderen Gäste auch ein. Ich habe die Zwillinge noch nie so strahlen sehen. Hier wurden sie gefragt wie es ihnen geht und dort wollten sie wieder begrüßt werden. Auch Andi und Janna hetzten zwischen der ganzen Masse hin und her. Kannten halt auch viele. Und Anna und ich hingehen standen nur unbeholfen im Raum rum. Wirklich beachtet wurden wir nicht. Hier und da sagten uns die Leute auch „Hi“ aber sie kannten uns nicht und wussten nicht, wie sie mit uns umgehen sollen. Aus der Zeitung das Bild, das kannten sie. Aber sie dachten wohl eher, wir wären ganz normale Freunde von den Jungs, mehr nicht.


Kapitel 133:

*>Lea´s Sicht<*
„Hey...!“, Bill.
„Mhm, hey.“, brummte ich. Irgendwie war meine Laune gerade auf dem Nullpunkt. Bei Anna schien es nicht anders zu sein, aber übel konnten wir das den Jungs echt nicht nehmen.
„Was ist los?“, fragte er mich und hob meinen Kopf, welchen ich gen Boden gerichtet hatte, mit seiner Hand hoch.   „Ach nichts.“, wich ich ihm aus.  „Und wieso glaube ich dir das nicht?“, er blieb sturr. Gab nicht auf, weil er anscheinend wusste, dass ich ihn anlog.
„Hach man, wir kamen uns nur gerade ziemlich dumm vor.  Wie hingestellt und nicht abgeholt... verstehst du?“, da er eh nicht nachgab, sagte ich ihm einfach die Wahrheit. Was anderes blieb mir letztendlich ja gar nicht mehr übrig.
„Hey... tut mir leid.“, er beugte sich ein kleines Stück runter und küsste mich. Dieser Kuss versetzte mir sofort ein Lächeln auf meine Lippen. Auch Tom stand inzwischen neben Anna und hielt ihre Hand.
„So, ihr kommt jetzt aber erstmal mit.“, sagte dieser dann und zog Anna schon hinter sich her.
„Na, komm...!“, noch ehe ich mich versah, schnappte Bill sich meine Hand und zog mich hinter sich und den anderen beiden hinterher. Wir kamen bei einer Gruppe an, die sich zusammen in einen Kreis zusammengestellt hatten.
„Wenn ich euch mal vorstellen darf...?“, unterbrach Bill das Gespräch der Truppe. „Das ist Lea.“, beendete er seinen Satz. Ich sah in die Runde. Fast schüchtern. Nach der Reihe aber bekam ich schon Hände entgegengestreckt, die mir Hallo sagen wollten und ihre Namen noch dazu.
„Hey, Daniela.“, stellte sich ein mittelgroßes Mädchen mit Locken vor. Sie schien mein Alter zu sein und schon erinnerte mich daran. Was Bill mir erzählt hatte. Von einer Dani war da die Rede. Sie schien mir sympathisch zu sein, aber irgendwas mochte ich nicht an ihr. Irgendwas von ihrer Art. Das merkte ich nach und nach.
Gerade saßen ich und Andi auf einer Couch. Es dröhnte laute Musik durch die Boxen. The Killers mit „Mr. Brightside“. Andi und ich sangen mit, weil wir das Lied in- und auswendig kannten.
„Hey.“, schrie mir dann wer in mein Ohr. Bill. Und nüchtern war echt was anderes. Bei mir ging es eigentlich noch. Angetrunken konnte man es nennen, aber doll nicht.
„Na.“, sagten wir nur zurück. „Steh mal auf.“, nuschelte Bill. ich warf einen skeptischen Blick zu Andi, welcher nur mit den Schultern zuckte. Also stand ich auf, aber ehe ich mich versah, saß ich auch schon wieder. Auf Bills Schoß. Er grinste mich an und zog mich zu ihm runter.
„Mhm...“, brummte er und küsste mich. Ich kuschelte mich an ihn. So gut es eben in dieser Sitzposition ging.
„Wusste ich es doch.“, tauchte plötzlich ein großer dünner Junge vor uns auf. Am Anfang hatte er sich als Flo vorgestellt. Bill und ich sahen uns nur an und grinsten.
„Ach, dein Bruder ist übrigens auch beschäftigt.“, er ging einen Schritt zur Seite und Bill und ich sahen an ihm vorbei, rüber zu der gegenüberliegenden Wand. Und da standen, war nicht anders zu erwarten, Anna und Tom. Küssend.
„Tja, hättest du auch gern was?!“, neckte Bill ihn ein wenig. Sofort schaute Flo verträumt zu einer Gruppe Mädels. Man konnte nicht wirklich zuordnen, welche er meinte, aber ich war mir ziemlich sicher, welche er meinte. Ich musste schmunzeln.
„Pass auf, du bekommst sie heute noch.“, ich stand auf und klopfte ihm auf seine eine Schulter.
„Hast du Zigaretten, Bill?“, ich drehte mich wieder zu meinem Freund, doch bevor dieser etwas sagen konnte, bekam ich schon eine Schachtel unter meine Nase gehalten. „Danke.“, sagte ich zu Flo und ging weiter zu Janna, die gerade etwas alleine neben dem Tisch mit den Getränken stand.
„Hey...“, sagte sie und sprang mir um den Hals. „Ähm... Hi.“, sagte ich etwas verdattert und zog eine Augenbraue hoch. „Was hast du denn gegessen ey.“, lachte ich auf. „Nichts.“, ich bekam ein grinsen zurück. „Okay, und warum stehst du hier so alleine rum?“  „Keine Ahnung, aber guck mal dein Freund kommt.“, Janna zeigte hinter mich. Ich drehte mich um und schon wieder hatte ich wen um meinem Hals hängen. „Tanzen?“, fragte derjenige mich. Ich schaute gequält zu Janna, steckte ihr die Zigarette in den Mund und ging hinter Bill her zum Tanzen. Es kam gerade “Leftwrigthwrong“ von Itchy Poopzkid, ein eher langsames Lied. Also nahm Bill mich in den Arm und fing an mich zu küssen. Wir bewegten uns langsam zu dem Lied. Es war, mal wieder, wunderschön...!


Kapitel 134:

*>Lea´s Sicht<*
„Lass mal eine Pause machen.“, stöhnte ich, nachdem wir einige Lieder auf der, mehr oder weniger, Tanzfläche verbracht hatten. Ich zog Bill mit an die Seite, wo die anderen standen. Janna, Andi, Tom und Anna. Sie unterhielten sich, doch als wir dazu kamen, verstummten sie alle.
„Habt aber schön getanzt.“, lispelte Tom und versuchte gegen den Lärm anzuschreien. Bill grinste nur. „du solltest vielleicht auch mal ein bisschen tanzen gehen Tom.“, lachte Bill. „Da wirst du wenigstens wieder nüchtern von.“
„Ich bin nüchtern!“, widersprach dieser nur. Wir verfielen in ein Lachen.
„Ey, schaut mal. Da haben doch wirklich beide das bekommen, was sie wollten.“, grinste Andi auf einmal los. Wir drehten uns alle um und sahen zu denen, die gemeint waren. Tammy und Flo. Wusste ich es doch, dass er sie vorhin meinte. Wir fingen alle an zu grinsen. Tammy und Flo saßen nur küssend auf dem Sofa. Okay, ob man das wirklich noch küssen nennen konnte, wussten wir alle nicht so Recht. Es sah eher so aus, als ob sie sich gegenseitig auffressen wollten. Bei dem Gedanken musste ich noch mehr grinsen und lachen noch dazu.
„Naja, machen wir das nicht alle mal.“, lachte Anna. „Stimmt“, sagte ich und schon bekamen Anna und ich von den Zwillingen einen bösen Blick zugeworfen.
„Lea, komm wir gehen Tanzen.“, sah Anna mich Hilfe suchend an und zog mich auf die Tanzfläche. Bevor wir uns dem Tanzen widmeten, warfen wir noch einmal einen Blick zurück, lachten und streckten den Jungs die Zunge raus. Sie wussten ja schließlich wie es gemeint war. Und nicht, dass wir es immer noch machen würden, auch wenn wir mit ihnen zusammen sind.
Anna und ich tanzten lange. Sehr lange sogar. Und es machte Spaß, was ich davor vom Tanzen noch nicht gedacht hatte. Ich hasste es ja schließlich. Bis mir da so was auffiel...
„Ey, Anna.“, rief ich Anna ins Ohr. Wir steckten die Köpfe zusammen.
„Der Kerl dahinten. der guckt dich ganz schön an. Und das schon die ganze Zeit.“, erzählte ich ihr meine Beobachtung. Anna drehte sich um, um zu sehen was das für ein Junge war. Mir wurde er an diesem Abend noch nicht vorgestellt, aber dass er hässlich war, konnte man schon sagen. Ja, das konnte man echt!
Als Anna ihren Blick zu dem Jungen richtete, fing dieser an zu lächeln. Ich wäre beinahe in ein tierisches Lachen verfallen, unterdrückte es mir aber noch einmal.
„Oh mein Gott. Lea. rette mich.“ lachte Anna. „Ey, der soll weggucken.“, sie verzog ihr Gesicht zu einer angeekelten Miene. Ich musste lachen, wo sie mit einstimmte.
Wir tanzten noch eine Weile, bis ich sah, dass der junge Mann auf uns zukam.
„Bin mal kurz auf... ähm Klo. Genau, ich bin auf dem Klo. Warte hier.“, ließ ich Anna in ihre Falle laufen. Ich fand es irgendwie lustig und machte mir einen Spaß daraus, sie da alleine stehen zu lassen.  Sie sah mich nur etwas skeptisch an, nahm es aber so hin. Also ging ich unbemerkt zu den Jungs, anstatt, so wie ich es zu ihr gesagt hatte, aufs Klo.
„Was lachst du denn so krank?“, fragte Janna mich und musste automatisch mitlachen. „Schaut mal bitte zu Anna. Ihr müsst das jetzt nicht verstehen, aber egal.“, lachte ich weiter. Sie sahen mich alle nur Kopfschüttelnd an.
„Guck mal.“, ich richtete meinen Finger zu Anna, bei welcher gerade der Junge angekommen ist.
„Oh mein Gooott.“, brachte Janna nur raus und fing nun auch schon an zu lachen.
„Ihr seid so fies“, lachte Andi und wir alle verfielen in einen Lachanfall. Sogar Tom, weil da konnte er sich sicher sein, dass da nichts laufen würde.
„Wer ist das, Bill?“, brachte ich hervor. „Das ist noch einer von ganz früher. Der ist eigentlich völlig in Ordnung, aber naja...“, wir wussten alle was er meinte. Es war irgendwie auch gemein, ziemlich gemein ihm gegenüber.
„Ey, bitte. Ich gehe sie mal holen.“, ich rannte los, um Anna zu uns zu holen.
„Annaaaaa.“, rief ich und viel ihr urplötzlich um den Hals. Sie selber erschreckte sich und der Junge, der immer noch bei ihr stand sah uns nur verdattert an.
„Ich wollte dich nur retten.“, flüsterte ich ihr kichernd in ihr Ohr. „Danke.“; flüsterte sie zurück. Dann lösten wir uns wieder voneinander nur ihre Hand nahm ich in meine.
„Hier, sorry. Aber ihr Freund wartete auf sie. Vielleicht könnt ihr euch ja nachher noch mal ein bisschen unterhalten, ja?“, schrie ich dem Jungen, gegen die Musik an, in sein Ohr.
„Okay, bis später dann.“, er winkte noch einmal ganz verlegen und schüchtern mit einer Hand zu Anna, machte auf seinem Absatz kehr und ging von dannen.
Anna sah mich nur wütend an und stapfte zu den anderen, die das ganze lachend beobachtet hatten.


Kapitel 135:

*>Lea´s Sicht<*
Ich musste mir mein lachen verkneifen und drehte mich um, um nun auch wieder zurück zu den anderen zu gehen. Dort stand Anna auch schon mit verschränkten Armen und die Unterlippe schmollend nach vorne geschoben.
„Boah Anna, das war Spaß!“, stöhnte ich lachend. „Toller Spaß.“, sagte sie nur noch, bevor Tom zu ihr ging und sie kräftig in den Arm nahm.
„Es war ein toller Spaß, ja.“, grinste er sie dann an. „Aber du gehörst ja eh nur mir.“, Anna sah ihn mit ihrem bösen Gesichtsausdruck an, musste dann aber doch lachen und schlug Tom leicht gegen seine Schulter. Wir anderen grinsten, beziehungsweise lachten, mit.
„Ähm Lea?“, hörte ich auf einmal jemanden hinter mir. Abrupt drehte ich mich um.
„Hey.“, Dani.  „Ähm, hey.“, sagte ich etwas verwundert und drehte mich zu ihr um.
„Wollen wir was trinken gehen?“, fragte sie mich. Ich sah zu den anderen hinter mir, welche sich gespannt unterhielten.
„Ja, warum nicht.“, lächelte ich ihr freundlich entgegen und ging mit ihr mit. Wir holten uns jeder das zu trinken, was wir wollten und stellten uns in eine Ecke, um uns zu unterhalten.
„Und wie findest du die Party so?“, fragte ich sie, als es gerade ruhig zwischen uns war und ich diese Stille Weiß-Gott nicht mochte.
„Ja, ganz lustig. Haben dir die Jungs denn schon alle vorgestellt?“, sie sah sich im Raum um.
„Nee, nicht alle.“, sagte ich und schon fing sie an, durch den Raum zu zeigen und mir die Namen der Leute zu sagen. Zu manchen sagte sie noch etwas.
„Okay. Du kennst also alle.“, grinste ich.
„Ja, das sind die, die eigentlich immer auf solchen Parties sind. Die richtigen Freunde von den Jungs, weil... naja,... seit sie berühmt sind wurde das alles anders.“, erklärte sie mir kurz. Ich nickte nur.
„Und du ziehst dann also auch bald hierher?“, fragte sie gleich hektisch weiter. Irgendwie zu hektisch für meine Verhältnisse.
„Ja, in den Sommerferien.“, stimmte ich ihr zu.
„Cool, dann sieht man sich ja bestimmt öfters mal. Gehst du dann auch auf das Gymnasium in Wolmirstedt?“
„Ja, ich denke schon. Weil Andi, Janna und Tammy sind ja auch da! Du gehst da auch hin, oder?“
„Ja, mit Tammy in eine Klasse.“, lächelte sie.
„Okay, cool.“ 
Wir unterhielten uns noch längere Zeit. Ab und an kamen auch mal die Jungs oder wer anderes vorbei und stellten sich dazu. Verschwanden aber auch gleich wieder. Dani schien recht nett zu sein. Am Anfang hatte ich noch falsche Vorurteile ihr gegenüber. Aber jetzt stellte sich heraus, dass sie super lieb war. Man sollte erst die Leute kennen lernen und dann Vorurteile haben!
Der Abend ging ziemlich schnell rum. Es war gerade halb drei und die ersten waren schon gegangen.
„Ich gehe dann auch mal.“, sagte Dani dann.
„Bleib doch noch...“, bat ich sie. Sie wank ab. „Nee, ich muss morgen zu meinen Großeltern. Familienfeier.“, sie verdrehte die Augen.
„Oh, okay.“
Sie ging kurz zu einer Gruppe Jungs und kam mit einem Schwarzhaarigen Jungen an der Hand zurück. Es war ihr Freund, welchen ich am Laufe des Abends auch schon vorgestellt bekommen habe.
„Naja, man sieht sich. Es werden bestimmt noch mehr Hauspartys stattfinden in der Zeit, wo du hier bist. Bis dann.“, sie nahm mich einmal in den Arm. Ihr Freund, welcher sich als Max vorgestellt hatte, tat es ihr nach und schon waren die zwei verschwunden und ich stand alleine da. Ich ging zu Anna, da Bill und Tom gerade mit an der Tür waren.
„Na.“, ich legte von hinten meine Arme über ihre Schultern.
„Hey. Sieht man dich auch mal wieder?!“, sagte Anna, befreite sich von meinen Armen und drehte sich um.
„Ja, sorry. Aber ich habe...“
„Stopp. Ist okay.“, zwinkerte sie mir zu. Ich lächelte. „Okay, wollen wir noch was trinken?“, schlug ich vor.
„Klar, gerne.“, also gingen wir zu dem Tisch mit den Getränken.
„Unsere Cocktails sind weg. Ich hatte gar keinen.“, stellte Anna fest und ließ ihren Blick über den Tisch schweifen.
„Ich auch nicht. Aber komm, trinken wir was anderes.“, ich nahm zwei Gläser, goss Wodka und ein bisschen O-Saft rein. „Bitteschön.“, grinste ich und gab ihr das Glas.
„Danke.“, grinste sie zurück.
Wir standen eine Weile einfach nur schweigend nebeneinander und sahen durch den Raum, bis...
„Da seid ihr ja endlich.“, stöhnten Anna und ich, als die Jungs nach einer geschlagenen halben Stunde wieder das Wohnzimmer betraten. 
„Ja, sorry, aber wir haben noch ein bisschen mit Dani und Max gelabert.“, sagte Bill und nahm mich von hinten in den Arm.
„Achso, na ist ja nicht schlimm.“, lächelte ich und gab ihm einen Kuss.
„Janna ihr pennt heute hier, oder?“, fragte Bill auf einmal und hielt Janna, die gerade an uns vorbei lief, am Ärmel fest.
„Äh, ja.“, sagte sie etwas verwirrt und ging weiter.
„Oh man, dieses Mädel kann nicht eine Party nüchtern überleben.“, lachte Bill. Wir anderen mussten mitlachen.
„Aber du und Tom, nä!“, gab ich nur zurück. „Was? Wir sind nüchtern.“, rechtfertigte er sich. „Echt mal. Außerdem sagt das genau die richtige!“, mischte Tom sich ein.
Jetzt hatten sie mich. „Scheiße.“, sagte ich nur und wir verfielen in ein Lachen.


Kapitel 136:

*>Lea´s Sicht<*
„Tom, kommst du mal mit?“, Andi kam und stellte sich neben Tom. Er sah ihn nur skeptisch an, stimmte aber auch gleich zu. „Und, achja Bill du auch. Die wollten euch mal was fragen!“, Andi packte die Twins am Ärmel und zog sie mit sich mit.
„Ja, tschüss auch.“, kopfschüttelnd sah ich den beiden murmelnd hinterher.
„Na, super. Alle wieder weg.“, nörgelte Anna und ließ sich auf einen freien Stuhl fallen.
„Mhm.“, gab ich nur von mir und sah mich ein wenig um. Da fiel er mir wieder auf. Der Junge von vorhin, welcher sich als Aaron vorstellte, kam wieder in unsere Richtung.
„Okay, Anna du wirst jetzt gleich ein kleines Problem bekommen.“, wollte ich sie vorwarnen. Doch bevor sie checkte, was ich überhaupt von ihr wollte, stand er auch schon grinsend neben ihr. Ihr Miene verzog sich zu einem gequälten lächeln.
„Hey.“, brachte sie raus und auch ich lächelte ihm zu.
„Na, wollen wir das von eben nachholen?“, Anna sah ihn geschockt an und zog eine Augenbraue hoch.
„Also, ich meine, dass mit dem Trinken.“, verbesserte er sich, als er merkte das Anna etwas geschockt drein blickte.
„Achso... ähm, ja klar.“, stimmte sie zu. Sofort drehte Aaron sich zu dem Tisch mit den Getränken um. Anna und ich warfen uns einen genervten Blick zu.
„Hier bitte.“, er gab Anna ein Glas mit einer dunklen Flüssigkeit gefüllt wieder. Ich wusste nicht wirklich was es war. Ich hätte jett eigentlich erwartet, dass er mir auch ein Glas geben würde, doch da habe ich mich wohl getäuscht. Egal, stand ich eben ohne ein Getränk neben den beiden, die sich prächtig anfingen zu unterhalten. Okay, ob man das bei Anna prächtig nennen konnte, wusste ich nicht genau. Es sah eher so nach dem Motto „Ich will ja mal nett sein“ aus. Das ging eine ganze Weile so weiter. Um genauer zu sein eine dreiviertel Stunde. Zwischendurch war ich bei den Jungs etwas weiter weg vom Geschehen, aber als ich Annas Hilfesuchenden Blick, den sie durch den Raum schweifen ließ, sah, ging ich wieder zurück.
„Na, was geht?“, fragte ich sie, als ich mich auf Annas Schoß setzte.  „Nichts und bei dir?“, gab sie mir eine Antwort mit Gegenfrage.
„Ja, so ziemlich genau das gleiche.“, lächelte ich zurück und stand von ihrem Schoß wieder auf. Und so ging das ganze wieder von vorne los. Aaron erzählte ihr weiter irgendwelche Geschichten und ich stand daneben und langweilte mich, bis...
„Du hast echt tolle Augen!“, fing er dann auf einmal an und strich Anna eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Ähm...“, räusperte ich mich und versuchte den Blick von Anna zu erhaschen, was auch gar nicht so schwierig war. Sie setzte für den jungen Mann, welcher ihr immer noch im Gesicht rum strich, nur ein aufgesetztes lächeln auf. Als dieser nicht aufhörte, sah ich mich hektisch im Raum um, mit der Hoffnung, Tom oder Bill zu sehen, aber keinen von den beiden fand ich.
Da hatte ich mich aber wohl etwas geirrt, denn auf einmal stand Tom hinter Aaron und tippte ihm auf die Schulter. Ich sah schon das schlimmste kommen.
„Ähm, ich will ja nicht stören oder so.“, sagte er. „Aber könntest du bitte deine Finger von ihr nehmen?“, Aaron schaute Tom nur skeptisch an.
„Warum? Ist ja wohl nicht verboten, sich auf Partys an gut aussehende Frauen zu schmeißen, oder?“, der Blick von ihm wurde abwertend. „Und was willst du eigentlich? Als ob du eine Chance gegen mich hättest.“, fing er auf einmal patzig an, Tom zu widersprechen, obwohl dieser seine Vorige Aufforderung ruhig und leise von sich gegeben hatte.
„Das stimmt, das ist es wirklich nicht, aber solange das meine Freundin ist, kannst du dir gerne eine andere suchen!“, zischte Tom und tippte ihm mit dem Zeigefinger auf die Brust.
„Als ob.“, lachte Aaron nur und widmete sich wieder Anna zu. Die Wut in Toms Gesicht war nicht zu verleugnen.
„Nichts als ob.“, sagte Tom nun lauter und wütender, packte an die Schulter seines „Gegners“ und zerrte ihn rum, sodass er Probleme hatte auf den Füßen zu bleiben.
„Wenn du irgendwelche Probleme hast, weißt du sicher, wo die Tür ist!“, fuhr er ihn an.
„Tom, mach dich nicht lächerlich.“, brachte Aaron nur unter einem Lachen hervor, drehte sich wieder zu Anna und sagte:
„Komm, lass uns hier lieber abhauen.“, Anna sah ihn nur abwertend an und kam zu mir und Bill, welcher in der Zwischenzeit auch schon dazu gekommen war.
„Sag mal spinnst du? Checkst du es nicht?“, Tom sah Aaron wütend an.
„Was soll ich checken?“, ich wusste nicht, ob er jetzt so dumm war, oder nur so tat.
„Aaron, raus! Verpiss dich und so was nennt man Freunde?!“, schrie Tom und schubste ihn Richtung Tür. Man hörte von ihm nur noch ein Lachen und schon war er verschwunden. Mit so was von Toms Seite aus, hätte ich nicht gerechnet. Aber wieder einmal merkte man, dass Tom nicht nur so einer war, der sich die Groupies mit aufs Hotelzimmer nimmt. Noch nie zu einem Mädchen „Ich liebe dich“ gesagt hätte. So war er nicht, keinesfalls. Es war das Image, was er aufgesetzt bekommen hatte. Eventuell auch zu seinem Schutz! Aber wir alle wussten, wie er wirklich ist. Wie unser Tom ist!


Kapitel 137:

*>Lea´s Sicht<*
Nachdem Tom seinen Blick wieder von der Tür wegrichtete,  drehte er sich wieder zu uns anderen um.
„Alles okay?“, fragte er an Anna gewandt.
„Ja, klar.“, man sah in ihrem Blick, welchen sie Tom zuwarf, dass sie sich eher Sorgen um ihn machte.
„Bei dir auch?“, skeptisch sah sie ihren Freund an.
„Ähm, was...? Jaja, klar.“, schreckte er aus seinen Gedanken und stotterte sich eine Antwort zurecht.
Bill und ich sahen uns Stirnrunzelnd an. Dass Tom das gerade etwas an die Nieren ging, wussten wir alle. Schließlich wurden er und sein Zwilling seit ihrem Erfolg schon oft von ihren „Freunden“ verarscht und sitzengelassen. Und jetzt das...!
„Ich gehe mal kurz raus eine rauchen.“, sagte Tom noch und schon drehte er sich um, um zur Terassentür zu gehen und in den Garten hinauszugehen.
„Tom, warte.“, rief Anna ihm noch hinterher und wollte gerade loslaufen, doch ich hielt sie an ihrem Ärmel zurück.
„Lass ihn.“, sagte ich ruhig. Sie wandte ihren Blick, welcher Tom hinterher fiel, ab und sah mich an.
„Aber ihm geht es gerade scheiße, auch wenn er es nicht zugeben will.“, sagte sie voller Sorge.
„Ich weiß.“, sagte ich.
„Aber Anna, ich glaube da würde er lieber mit wem Anderen drüber sprechen. Komm, wir beide trinken erstmal was zusammen. Das wollten wir nämlich noch machen.“, lächelte Bill, nahm seinen Arm von meiner Hüfte und zog Anna zu dem Tisch mit den Getränken. Vorher warf er mir noch einen Blick zu, der mir sagen sollte, dass ich hinter Tom hergehen sollte. Also wartete ich nicht lange, sondern setzte mich gleich in Bewegung, um in den Garten hinaus zu gehen. Als ich die Tür aufschob, kam mir ein kalter Wind entgegen. Kein Wunder, es war ja schließlich erst Anfang März. Da war es eben noch kalt, wenn man mitten in der Nacht in einem T-Shirt raus an die frische Luft ging. Ich ließ meinen Blick einmal quer durch den Garten schweifen, um Tom in der Dunkelheit ausfindig zu machen. Das einzige Licht, welches den Garten erhellte, war der Mond oder ein leichter, heller Schein, der durch die Tür und die Fenster des Hauses, welches ich hinter mir ließ, fiel.
„Tom?“, fragte ich, als ich Umrisse einer Gestalt und einen Glühenden Stängel, welcher dann wohl seine Zigarette war, sah.
Dieser gab aber nur ein brummendes Geräusch von sich. Ich ging näher an ihn ran, sodass ich ihn immer mehr erkennen konnte. Sein Blick war Richtung Himmel gerichtete und dem Haus kehrte er den Rücken.
„Weißt du. Ich dachte immer, dass die Freunde, die da heute Abend drinnen waren, meine richtigen Freunde sind.“, fing er auf einmal an und hielt mir die Zigarettenschachtel unter die Nase. Lächelnd, was er in der Dunkelheit nicht sah, nahm ich mir eine heraus und zündete sie an.
„Aber da habe ich mich wohl geirrt!“, sein Blick war starr gegen den Himmel gerichtete. Als ob er sich die Sterne angucken würde.
„Weißt du Tom. Ich kenne so was. Man kann sich in den besten Freunden irren.“, erklärte ich ihm und tat ihm nach, in die Sterne zu schauen. „Jeder kennt so was.“, fügte ich noch hinzu.
„Ja, ich weiß. Aber von ihm hätte ich es nicht erwartet. Keiner kennt mich so. Keiner kennt mich als den Tom, der seine Freundin so sehr liebt, wie der Tom, welcher es gerade bei Anna fühlt. Dieses Gefühl. Jeder kennt nur den Tom, der nicht lange mit einem Mädchen zusammen war. Den Tom, der auf Parties, wenn er keine Freundin hatte, ein Mädchen am Gange hatte. Den Tom, der einen auf Cool raushängen lässt. Aber weißt du, Lea...“, er drehte sich zu mir um, sah mich von der Seite an, was mich dazu brachte, meinen Kopf zu ihm zu drehen.
„... ich bin nicht der Tom, den alle denken zu kennen. Ich kann auch anders. Ich kann lange mit einem Mädchen zusammen sein. Und ich kann auch „Ich liebe dich“ sagen. Das habe ich ihn den letzten Wochen oft getan. Ich bin nicht der, der nur den Checker, den Coolen raushängen muss. Ich muss mich nicht vor anderen beweisen. Und ich muss mich erst recht nicht für andere verdrehen lassen. Sie kennen mich nicht so, wie ich mich gerade verhalte. Es kann sein, dass ich noch kein Mädchen so geliebt habe, wie ich Anna liebe, aber kaltherzig war ich noch nie! Sie ist halt nur so etwas Besonderes! So unbeschreiblich. Sie hat aus mir einen anderen Menschen gemacht. Deswegen bin ich gerade auch so ausgetickt. Einfach aus einem Grund. Und zwar dem einzigem Grund. Der Liebe wegen. Weißt du...?!“, wie er das sagte. Ich hörte ihm die ganze Zeit über gespannt zu. Es rührte mich, so etwas aus seinem Mund zu hören.
Ich ging langsam näher auf ihn zu und nahm ihn in den Arm. Irgendwie musste das jetzt einfach sein. Er konnte einem Leid tun. Immer wurde er als der Tom hingestellt, der keine Gefühle zeigen konnte, beziehungsweise nach jedem Konzert einen Fan mit auf sein Zimmer nahm. Ob es in der Öffentlichkeit war, oder in seinem Privatleben!
„Tom... wir wissen alle, dass das nicht stimmt. Dass das alles nur ein aufgesetztes Image ist. Wir wissen, dass du Anna liebst. Mehr als das! Und wir wissen auch, dass du kein gefühlskalter Mensch bist, sonst hättest du das nicht gesagt. Und wegen Aaron. Weißt du, irgendwann erfährt man immer, wer seine richtigen freunde sind. Und zum Schluss kommt man immer wieder auf seine wahren Freunde zurück!“, als ich das sagte, merkte ich, wie Tom mich fester in den Arm nahm.
„Lea, ich bin froh, dass ich euch kennen gelernt habe! Danke....“, sagte er noch einmal. Ich befreite mich aus seiner Umarmung.
„Hey. Kein Ding. Dafür sind richtige Freunde eben da.“, zwinkerte ich ihm lächelnd zu, wofür ich einen kleinen Kuss auf meine Wange bekam. „Und jetzt lass uns wieder rein gehen. Zu den anderen!“, ich hielt ihm meine Hand hin und so gingen wir wieder zusammen rein. Ich merkte, dass Tom das gebraucht hatte. Dass er es einfach loswerden musste. Und dies hat er gerade. Ich merkte, wie er mit einem Lächeln wieder das Wohnzimmer betrat und sich freute, wieder zu den anderen zu kommen!


Kapitel 138:

*>Lea´s Sicht<*
Der Abend verlief zum Schluss noch recht ruhig ab. Man merkte, dass Tom es etwas fertig machte, der Grund wegen Aaron, aber es ging ihm besser. Das hatte er mir auch des öfteren gesagt.
„So, jetzt sind aber wirklich alle weg!“, stöhnte Bill, als er gerade wieder von der Haustür zurückkam, wo er die letzten Gäste verabschiedet hatte.
„Es war ja auch lange genug. Es ist mittlerweile schon  fünf Uhr.“, sagte Andi mit einem Blick auf seine Uhr. „Und wie man sehen kann, war der Abend für manche echt zu lang und der Alkohol zu viel.“, lachte er ein wenig, als er seinen Blick zur Seite schweifen ließ, wo seine Freundin lag. Schlafend.
„Moment, ich komme gleich wieder.“, sagte Bill plötzlich und man hörte nur noch, wie er die Treppen hoch stolperte.
„Was macht er denn jetzt?“, fragte Anna etwas verwirrt. Ich zuckte nur mit den Schultern. Doch wenig später, als mein Freund wieder ins Wohnzimmer gestolpert kam, hatte sich Annas Frage schon beantwortet. Bill hatte eine Kamera in der Hand.
„Bill, du bist fies.“, lachte Tom. „Tja Tom, nur weil es von dir auch solche Fotos gibt.“, lachte sein Zwilling nur.
„Ich finde das gemein. Aber okay, mach. Dann können wir sie wieder schön lange mit dem Foto aufziehen.“, fing Tom an zu lachen, wo wir alle mit einstimmen mussten.
Bill machte das Foto, was er liebe hätte sein lassen sollen, da Janna sofort davon aufwachte.
„Alter Bill. Ich schlag dich!“, stöhnte sie und sprang auf. Dieser musste nur lachen und lief vor der, vom Schlaf noch benommenen, Janna weg.
„Bill gib die Kamera her.“, schniefte diese, als sie einige Minuten hinter Bill  herlief. Dieser lachte aber nur.
„Nö, das Foto ist doch so putzig geworden.“, wir anderen mussten kichern. Ganz im Gegenteil zu Janna, die die ganze Sache wohl nicht so prickelnd fand.
„Dann behalt es doch. Ich habe ja auch genug peinliche Fotos von dir.“, verteidigte sie sich und setzte sich wieder zu Andi auf das Sofa.
„Ich weiß. Und ich habe da auch kein Problem mit.“, entgegnete er ihr aber.
„Als ob, Bill.“, lachte Tom nur und entriss seinem Zwilling die Kamera, um sich das Foto anzugucken. Er gab nur ein Lachen von sich.  „Das ist wirklich fies.“, verkniff er sich ein weiteres lachen.
„Danke.“, murmelte Janna nur und lehnte sich schmollend an ihren Freund, welcher seine Lippen aufeinander presste, damit er nicht anfangen musste zu lachen.
„Ich bin müde.“, kam es gähnend von Anna.
„Ich auch.“, tat ich es ihr nach. Bill kam zu mir und umarmte mich von hinten.
„Wollen wir ins Bett gehen?“, flüsterte er.
„Ja, wäre glaube ich besser, sonst kann man mit mir morgen gar nichts mehr anfangen und ich glaube, dass wollen wir ja nicht, oder?“, ich drehte meinen Kopf zu ihm nach hinten. Er lächelte mich an.
„Stimmt.“, flüsterte er in mein Ohr. „Also Leute wir sind im Bett. War geil und man sieht sich morgen. Gute Nacht.“, sagte er in die Runde.
„Ja, gute Nacht.“, bekamen wir noch im Chor zurück. Bill nahm meine Hand und zog mich hinter sich her. Die Treppe rauf und in sein Zimmer.
„Wie spät ist es eigentlich?“, fragte ich ihn, als ich mich seufzend auf sein Bett fallen ließ.
„Gleich halb sechs.“, antworte er mir, nachdem er auf sein Handy geschaut hatte und ließ sich ebenfalls seufzend auf sein Bett fallen.
„Ich bin tot, ey.“, stöhnte er, ließ sich nach hinten fallen und starrte an die weiße Decke.
„Ich auch.“, ich nahm meinen Blick von der gegenüberliegenden Wand und schaute meinen Freund an.
„Oh, und jetzt?“, ich streichelte ihm mit einer Hand über seine Wange. Er lächelte mich zufrieden an.
„Ich weiß nicht. Eventuell schlafen?!“, grinste er.
„Na gut.“, ich ging mit meinem Kopf weiter runter, so dass ich ihm einen Kuss aufdrücken konnte.
„Ich gehe mich mal schnell fertig machen.“, gab ich ihm bescheid und stand auf, um ins Badezimmer zu gehen.
Als ich dort ankam, putze ich mir die Zähne, schminkte mich ab, kämmte meine Haare und ging noch mal meine Haare.
Fertig ging ich zurück zu Bill in sein Zimmer.
„Bin fertig.“, mit diesen Worten betrat ich Bills Zimmer.
„Gut, gut. Und ich bin mich dann auch mal schnell fertig machen.“, bevor er raus ging, gab er mir noch einen Kuss und verließ das Zimmer.
In der Zwischenzeit zog ich mich um und kuschelte mich schon mal unter die Decke.


Kapitel 139:

*>Lea´s Sicht<*
„So, ich bin auch fertig.“, grinste Bill, als er das Zimmer betrat.
„Gut.“, gab ich ihm lächelnd meine Antwort. Er zog sich noch schnell seine Hose und sein T-Shirt aus und kam dann zu mir unter die Decke geschlüpft. So lagen wir schweigend nebeneinander. Wieder einmal erhellte nur noch das kleine Licht, welches auf dem kleinen Tisch neben dem Bett stand, das Zimmer. Bis Bill das Schweigen unterbrach.
„Sag mal, was hat Tom eigentlich noch so vorhin zu dir gesagt, als du mit ihm geredet hast?“, fragte er mich und streichelte mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Naja,... er hat mir halt gesagt, dass alle von ihm nur dieses Bild im Kopf haben. Und zwar, dass er der Tom ist, der nicht lange mit einem Mädchen auskommt, nicht „Ich liebe dich“ sagen kann, also das er so einer ist, der keine Gefühle zeigen kann. Aber wir wissen ja alle, dass er nicht so ist und das hat er mir noch mal gesagt und ich glaube, das mit Aaron ging ihm ziemlich an die Nieren. Auch wenn er es nicht zugeben will. Schließlich dachte er, er wäre ein richtiger Freund.“, teilte ich Bill so ungefähr die Sachen aus dem Gespräch mit Tom vorhin mit.
Er nickte. „Ja, ich weiß. Und eigentlich weiß er auch, dass wir ihn nicht so sehen.  Aber eventuell brauchte er diese Sicherheit noch mal, nachdem Aaron ihn da so enttäuscht hat. Und das hat er, dass habe ich gemerkt. Eigentlich war er ein ziemlich guter Kumpel. Noch aus der Grundschule. Und als wir alle aufs Gymnasium gekommen sind, war er zwar nicht in unserer Klasse und auch nicht auf der gleichen Schule, aber getroffen und Partys haben wir trotzdem noch zusammen gemacht. Er war eben in unserer Clique. Und das schon von Anfang an.“, seufzte Bill.  Ich streichelte ihm über seine Wange und legte mich auf die Seite. Mein Arm stützte mich etwas, so dass ich etwas vom Bett aufgerichtet war.
„Hey, Schatz... Jetzt mach dich dadurch nicht so fertig, okay? Vielleicht kommt er ja und entschuldigt sich bei Tom. Dann wird das doch alles wieder. Insofern ihr das überhaupt wollt. Aber er wird bestimmt kommen. Vielleicht steht er ja morgen schon vor der Tür. Schließlich hatte er ja auch ein bisschen Alkohol intus. Da kann es jedem Mal passieren, dass er überreagiert, mh?“, ich strich ihm immer wieder über seine Wange. Als Zeichen, dass ich da war. Und ihm half. Es zumindest versuchte, weil die Enttäuschung, oder welches jegliches Gefühl er gerade verspürte, konnte ich ihm ja natürlich nicht abnehmen. Auch wenn ich es wollte.
Dankbar lächelte er mich an.
„Ja, vielleicht hast du Recht, Maus. Danke.“, er küsste mich sanft. „Kein Problem. Mach ich doch gerne, weißt du doch.“, ich stützte mich auf seiner Brust ab und beugte mich über sein Gesicht. 
„Weißt du was?“, fragte ich ihn, als eine Minute der Stille vergangen war, in der wir uns gegenseitig im Gesicht musterten und ich ihm immer wieder gleichmäßig über seine Stirn streichelte.
„Nee, aber vielleicht sagst du es mir ja gleich, mh?“, grinsend sah er mir in meine Augen. Ich sah zurück und mir kam es vor, als ob ich jeden Moment drin versinken würde.
„Ähm...“, ich überlegte. „Na, gut, dann sage ich es dir halt.“, gespannt sah er mich an. Ich kam seinem Gesicht immer näher. So dass unsere Nasenspitzen sich fast berührten. Und ehe sich unsere Lippen zu einem wunderschönen Kuss versiegelten, hauchte ich ihm ein: „Ich liebe dich!“, entgegen. Nachdem sich unsere Lippen sich wieder voneinander trennten, sah Bill mich lächelnd an. „Ich dich auch... für immer.“, schwor er mir. Zufrieden rollte ich mich von ihm runter und kuschelte mich ganz nah an ihn ran. „Schlaf gut, Süße...“, hauchte Bill mir in mein Ohr und küsste mich noch einmal.
„Du auch.“, zufrieden lächelte ich und schloss meine Augen. Mit den Gedanken an die Vorfälle dieses Abends und mit den letzten Worten, die mein Freund mir geschworen hatte, schlief ich auch schon ein.


Kapitel 140:

*>Lea`s Sicht<*
Ich wachte relativ früh auf. Es war ein Uhr und Bill lag immer noch neben mir und schlief. Deswegen versuchte ich auch noch einmal krampfartig einzuschlafen, aber das gelang mir natürlich nicht. War ja klar. Also setzte ich mich auf die Bettkante des Bettes und suchte alle Klamotte, die ich benötigte und in meiner Reichweite lagen, zusammen. Noch einmal wischte ich mir den Schlaf aus den Augen, blinzelte und stand auf, um in das Badezimmer zu gehen und mich zu duschen. Ich tat das alles in einem ziemlichen Schneckentempo. Der Grund war natürlich die Müdigkeit die sich noch in meinen Gliedern bemerkbar machte. Deswegen wunderte ich mich auch ziemlich, warum ich nicht mehr einschlafen konnte. Ich entledigte mich meiner Sachen und stieg dann unter die Dusche. Shampoonierte mich ein, wusch es dann von meiner Haut und aus meinen Haaren. Danach blieb ich noch ein wenig unter dem prickelnden warmen Wasser stehen. Dieses Gefühl liebte ich, wenn das warme Wasser über die Haut prasselte. Stunden könnte ich immer unter der warmen Dusche stehen. Aber das Wasser war ja teuer. Hieß es zumindest immer bei meinen Eltern zu Hause. An die Worte dachte ich und drehte das Wasser wieder aus. Sofort wurde mir kalt und als ich die Duschkabine öffnete kam natürlich noch eine kältere Welle von Luft entgegen. Sofort angelte ich mein bereitgelegtes Handtuch vom Boden und wickelte es um meinen Körper. Mit der Hoffung, dass mir wenigstens etwas wärmer wurde.
Nachdem ich mir die Zähne geputzt, geschminkt, die Haare geglättet und mich angezogen hatte, ging ich wieder mit meinen Sachen in Bills Zimmer zurück. Leise öffnete ich die Zimmertür und lugte um die Ecke zum Bett meines Freundes. Und was ich da sah, war ja irgendwie klar bei ihm. Ich musste grinsen. Es sah süß aus, wie er da lag und schlief. Langsam tapste ich weiter in das Zimmer zu meinem Koffer, um meine Sachen dort abzulegen. Danach ging ich zum Bett. Setzte mich auf die Bettkante und sah meinen schlafenden Freund an. Seine Haare waren ihm ins Gesicht gefallen. Sofort, wie aus Reflex, nahm ich meine Hand und strich sie ihm aus dem Gesicht. Er gab ein kurzes brummen von sich, schlief aber ruhig weiter. Wenn ich ihn so ansah, merkte ich wieder einmal wie glücklich ich war, dass ich ihn hatte. Noch vor wenigen Monaten habe ich mit Anna am Telefon davon geträumt, einmal mit Bill zusammen zu sein. Geschweige denn überhaupt einmal mit ihm zu reden. Und jetzt lag er hier. Und ich saß neben ihm. Und wir waren ein Paar. Noch nie war ich so glücklich mit einem Jungen. Ja, ich war glücklich, obwohl ich wegen der Beziehung zu ihm, ziemlich viel durchmachen musste. Zumindest wenn ich in der Öffentlichkeit war. Und zusammen mit ihm konnte ich mich dort ja eh nicht zeigen. Aber dafür, dass ich mit ihm zusammen sein durfte, nahm ich das in Kauf. Sehr gerne sogar. Die Liebe zu ihm besiegte es.
Ich streichelte ihm über die Wange und merkte gar nicht, dass er die Augen langsam und blinzelnd aufschlug.
„Hey..., Maus!“, lächelte er und zog mich etwas weiter zu sich runter. Als ich aus meinem Trancezustand, in den ich gefallen war, endlich wieder aufwachte, lächelte ich meinen Freund lieb an.
„Hey. Na, auch mal wach?!“, grinste ich und gab ihm einen Kuss. Als sich unsere Lippen wieder voneinander trennten, musterte er mein Gesicht. Jede einzelne Pore, so kam es mir zumindest vor.
„Ja...“, gab er als knappe Antwort und zog mich nun ganz auf das Bett, so dass ich halb auf ihm drauf und halb auf seinem Bett neben ihm lag.
„Du siehst süß aus, wenn du schläfst.“, lächelte ich. Strich ihm eine Haarsträhne aus seinem Gesicht und verfolgte meine eigenen Bewegungen.
„Hast du schon lange hier gestanden und mich beobachtete?“, grinste er und gab ein herzhaftes gähnen von sich. Ich nickte grinsend zurück.
„Mhm...“, brummte er. „Du gestern Nacht aber auch.“, sagte er und nahm mich ganz fest ihn seinen Arm.
„Ach nur gestern Nacht? Verstehe...“, spielte ich einen auf beleidigt.
„Nein, du siehst immer niedlich aus. Jede Nacht. Jeden Tag. Jede Stunde. Jede Minute und jede Sekunde.“, hauchte er und küsste mich auf meine Stirn.
 „Du bist süß.“, schmunzelte ich und drehte mich so zu ihm, dass ich ihm ins Gesicht blicken konnte.
„Und du erst“, gab er zurück. Und ehe ich noch irgendwas ergänzen konnte, merkte ich schon seine Lippen auf meinen. Schmeckte ihn. Und seine Zunge bat um Einlass. Wartete natürlich nicht lange und zögerte auch nicht, sondern machte meine Lippen auseinander, so dass unsere Lippen in ein leidenschaftliches Zungenspiel verfallen konnten. Es war so wunderschön. Ein kribbeln durchfuhr meinen Körper und eine Herde von Schmetterlingen machte sich in meiner Magengegend bemerkbar. Und das war ein Zeichen. Nämlich ein Zeichen für Liebe. Das ich ihn Liebte!

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