Er liebt mich...er liebt mich nicht...

Home!
Startseite
Gästebuch
Archiv
Kontakt
Abonnieren
Gästebuch
Links
Link me
Über mich...
Sonstiges ♥
Partnerseite ♥





STORY!
Zur Story
Kapitel 001 - Kapitel 100
Kapitel 101 - Kapitel 200
Kapitel 201 - Kapitel 210
Kapitel 211 - Kapitel 220
Kapitel 221 - Kapitel 230
Kapitel 231 - Kapitel 240
Kapitel 241 - Kapitel 250
Kapitel 251 - Kapitel 260
Kapitel 261 - Kapitel 270

Kapitel 271 + Kapitel 272
Kapitel 273 + Kapitel 274
Kapitel 275 + Kapitel 276
Kapitel 277 + Kapitel 278
Kapitel 279 + Kapitel 280

Kapitel 281



Other Storys
Geh
Alles aus Liebe
My Happy Ending

Kapitel 111:

*>Lea`s Sicht<*
Ich blieb wieder alleine in seinem Zimmer zurück. Setzte mich auf den Stuhl, wo er eben gerade noch gesessen hatte. Die Musik war immer och an, nur jetzt kam Amber Pazific mit „Save me from me“. Das Lied war genial. Er hatte eben Geschmack. Ich sang mit. Zu Hause hörte ich das immer rauf runter, daher konnte ich den Text auch auswendig.
Mir wurde langweilig. Dabei saß ich erst gerade mal knappe fünf Minuten alleine in Bills Zimmer. Ich beschloss mal zu schauen, wo die anderen waren. Also stand ich auf und ging auf den Flur. Aus Toms Zimmer kam mal wieder Musik, also war er anscheinend auch in seinem Zimmer. Ich ging an seine Zimmertür und klopfte.
„Ja?“, rief er von innen gegen seine laute Musik an. Also öffnete ich die Tür und sah Tom vor seinem Schrank stehen. Er drehte sich zur Tür.
„Na?“, fragte er und  widmete sich, nachdem er geschaut hat, wer sein Zimmer betrat, wieder seinem Schrank.
„Hey, stör ich?“, ich schloss die Tür hinter mir.
„Quatsch. Setz dich. Ist Bill grade duschen?“, fragte er mich und zog ein T-Shirt aus dem geöffneten Schrank und zog es sich über.
Ich nickte. „Ja und wo ist Anna?“, fragte ich verwundert, weil sie ja bestimmt nicht mit Bill zusammen duschen war.
„Unten im Gästebad duschen. Und schick siehst du aus.“, grinste er mir noch zu. Wie sein Bruder. ich sah an mir runter und zuckte mit meinen Schultern. „Naja.“, sah auf und sah, wie Tom gerade an seinem Laptop ein anderes Lied anmachte.
„Was ist los?“, fragte er und setzte sich neben mich auf sein Sofa. 
„Nichts, was soll los sein?“, grinste ich. In die Hose gegangen, dass merkte man an Toms Blick. Er legte seinen Kopf etwas schief. „Los, sag schon. Du kannst mir nichts vor machen. Ist es wegen Bill?“, fragte er. 
Ich schüttelte mit dem Kopf. „Nein und es ist nichts, wirklich. Aber süß, dass du dir Sorgen machst.“, sagte ich und gab ihm einen Kuss auf seine Wange.
„Na, ich muss ja als großer beste Freund ein bisschen aufpassen.“, lachte er, worauf er gleich einen leichten schlag auf seiner Schulter kassierte.
„Hey.“, beschwerte er sich und lachte. Ich war mega froh, dass ich ihn hatte, er brachte ein gleich auf andere Gedanken, sorgte sich um einen und tröstete einen, wenn es einem schlecht ging. Das schätzte ich so sehr an ihm. Ich hatte noch nie so einen guten Freund wie Tom. Und einen großen Bruder gleichzeitig dazu. Ich lächelte ihn zufrieden an.
„Und was machen wir jetzt?“, fragte er.
Ich zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung.“, sagte ich noch und legte mich dann mit dem Kopf auf seine Beine. Wir saßen wieder nur schweigend auf dem Sofa rum, okay ich lag.
„Und wie läuft es so mit Anna?“, fragte ich ihn dann in die Stille hinein. Wusste zwar nicht, warum ich das tat, hoffte vielleicht, dass er mir was erzählte, aber eigentlich wusste ich ja bescheid.
„Ja gut, wieso?“, skeptisch sah er mich von oben an. Ich sah trotzdem weiter Richtung Tür.
„Keine Ahnung nur so.“, wieder zuckte ich nur mit den Schultern.
„Hm, achso. Und bei dir und Bill. Alles in Ordnung?“, ich wusste, dass das kommen würde.
„Ja, wieso?“, fragte ich ihn grinsend zurück und sah ihn an.
„Weil Bill eben so ganz komisch in Gedanken aus dem Küchenfenster gestarrt hat. Ich habe ihn dann gefragt, wo du bist. Er hat nur mit den Schultern gezuckt und weiter wie so ein bekloppter aus dem Fenster geguckt, Fast wie in Trance. Und naja, Anna war auch irgendwie so komisch, als wir bei euch ins Zimmer gekommen sind und das mit dem Alex gefragt haben und so. Aber naja, wenn alles in Ordnung ist, dann ist ja gut.“
„Ja, wirklich alles prima.“, zwinkerte ich ihm noch einmal zu. Klar, wusste ich, warum Bill so aus dem Fenster gestarrt hat und nur mit den Schultern gezuckt hat, als Tom nach mir gefragt hat. Und ich weiß auch den Grund, warum Anna so komisch war, als Tom und sie bei Bill ins Zimmer kamen.
Ich wollte aber irgendwie nicht mit Tom darüber reden. Klar, er war mein bester Freund und so, aber irgendwie kam ich mir dabei ziemlich dumm vor. Ich wusste nicht warum. Aber es gab eben Sachen, da sprach man nur mit seiner besten Freundin drüber und auf der anderen Seite aber auch Sachen, worüber man nur mit seinem besten Freund sprechen konnte. Und ich glaube, Tom war mir da auch in keinerlei Hinsicht böse oder so. Er verstand das, dass wusste ich. Aber er gab sich auch damit zu frieden, dass ich ihm nichts sagte, auch wenn er wusste, dass da was nicht stimmte.
Aber dabei war doch wirklich wieder alles in Ordnung zwischen Bill und mir. Und darüber war ich froh. Schließlich liebte ich ihn ja!
Kapitel 112:

*>Lea´s Sicht<*
Tom und ich lagen, beziehungsweise saßen, noch eine lange Weile so auf der Couch rum, bis es an der Tür klopfte.
„Ja?!“, sagte Tom und bat den, der vor der Tür stand, hinein. Die Tür ging auf und es steckte kein anderer als Bill den Kopf ins Zimmer.
Ich fing an zu grinsen. „Hier steckst du also.“, sagte er grinsend und kam auf mich zu. „Ja, ich meine, was soll ich drüben, wenn hier noch einer so verlassen und einsam sitzt.“, grinste ich zurück. Er kniete sich vor die Couch und gab mir einen Kuss.
„Also sind hier nur die einsamen und verlassen, verstehe. Dann muss ich leider wieder gehen, aber dich mitnehmen. Aber Anna kommt auch gleich, die hat sich eben nur schnell meinen Kajal ausgeliehen, weil ihrer weg ist.“, er sagte dies in Toms Richtung, welcher immer noch und genauso wie eben auf der Couch saß. Ein nicken von ihm und ein „Okay!“ dazu.
„Kommst du mit rüber? Deine Haare sind ja langsam auch schon trocken. Musst ja noch glätten und schminken.“, Bill hielt mir seine Hand entgegen. 
„Tom du siehst, ich muss leider. War fein hier.“, lachte ich ein wenig. Er fing auch an zu lachen. Warum wir lachten, war uns beiden aber glaube ich nicht wirklich klar. Mir zumindest nicht. „Also bis gleich, checker.“, ich stand auf und schlug mit meiner Hand vorne auf sein Schild von der Mütze, sodass diese vorne runter klappte.
„Ey, maaaaan.“, beschwerte sich dieser auch gleich. Ich und Bill fingen an zu lachen.
„Na, komm. Jetzt hast du wenigstens eine Beschäftigung, bis Anna wieder kommt. Mütze richten.“, neckte ihn sein Bruder auch gleich. Tom stand auf und ging Richtung Spiegel, welcher am Schrank befestigt war.
„Och komm. Ich hab dich doch lieb.“, ich ging noch mal zu Tom hin und gab ihm einen Kuss auf seine Wange. „Siehst auch mit schiefer Mütze sexy aus.“, zwinkerte ich ihm zu.
„Danke Baby.“, scherzte er. Wieder mussten wir lachen.
„Guck nicht so.“, sagte ich zu Bill, welcher das alles von der Tür beobachtet hatte. Ich ging an ihm vorbei und direkt in sein Zimmer und legte mich so halb auf sein Bett.   
„Und was ist mit mir?“, sagte er gespielt eingeschnappt und schob seine Unterlippe hervor. Der Gesichtszug ähnelte dem eines Kleinkindes, wenn es von seiner Mum im Supermarkt keinen Lolli bekommen hat.
Also stand ich wieder auf und ging zu ihm. Er stand neben der geschlossenen Tür.
„Du bist sowieso der best aussehenste auf der ganzen großen weiten Welt.“, sagte ich, packte sanft sein Oberteil und zog ihn an mich ran. Er fing an zu grinsen.
„Danke.“, nuschelte er noch grinsend und schon trafen sich unsere Lippen wieder. Und noch mal  durchfuhr ein kribbeln meinen ganzen Körper. Es tat so gut. War so ein wunderschönes Gefühl. Aber auch der Kuss endete.
„Na komm, machen wir uns weiter fertig. Es ist schon viertel nach sieben. Und du brauchst zum glätten ja so eklig lange.“, er verzog sein Gesicht.
„Aber du mit deinen Haaren.“, seine hingen auch noch nass über seinen Schultern. Er streckte mir die Zunge raus.
„Dann lass ich se heute eben mal glatt für dich, man.“, nörgelte er und holte seinen Föhn raus.
„Blablabla.“, äffte ich ihn nach. Er kniff mir in die Seite.
„Aua.“, lachte ich auf.  „Tja, haste davon.“, wir mussten lachen. Es war so schön, wieder mit ihm zusammen zu sein. Ich konnte die Zeit für ganze drei Wochen genießen. Eigentlich zu schön um wahr zu sein. Aber es war wahr. Und schön dazu. Einfach perfekt. Ja, für diese drei Wochen war mein Leben perfekt. Und das war es nicht oft. Zumal jetzt, wo sie alle wussten, was da los war. Dass ich die Jungs kannte. Aber bald wäre ich hier. Hier in Magdeburg. Auf der einen Seite war ich so froh darüber, weil hier auch noch Andi und Janna waren, denen es genauso. Ein paar andere auch noch, die ich aber noch nicht kannte. Aber auf der anderen Seite wäre da noch Laura. Ja, Laura meine einigste Freundin da in Hameln. Es waren alle weg. Als der Streit war. Mit Jennifer. Danach war alles kaputt. Mein Leben zerfiel von der einen auf die andere Minute. Dachte es hatte keinen Sinn mehr. Aber sie, ja Laura, war immer für mich da. Egal, wann ich sie brauchte. Sie war da und das würde ich ihr bestimmt nie in meinem ganzen Leben vergessen.
„Alles okay?“, wurde ich auf einmal aus meinen Gedanken gerissen.
„Was, klar. Türlich.“, sagte ich und lächelte Bill an. Ich war wohl etwas in meinen Gedanken versunken. Mit meinem Glätteisen stand ich ihm Raum und hatte vor mich hin gestarrt.
Schnell steckte ich es in die Steckdose, machte es an und wartete kurze Zeit, bis es endlich heiß wurde.
„Bist du fertig?“, fragte Bill mich, als ich gerade dabei war, mein eines Auge mit schwarzem Kajal zu umranden. „Ja, jetzt.“, ich machte den Deckel auf den Stift wieder drauf und steckte ihn in meine Schminktasche. „Gut, es ist auch gleich acht. Andi und Janna kommen gleich. lass schon mal zu Anna und Tom gehen.“, er nahm meine Hand und ich folgte ihm nur, nachdem ich ihm mit einem Nicken zugestimmt hatte.
Kapitel 113:
*>Lea´s Sicht<*
Also machten wir uns auf den Weg in Toms Zimmer.  Davor klopften wir noch an.
„Jap herein, herein, wenn’s kein Kaulitz ist.“, kam es von drinnen.
„Ach Mund halten.“, lachte Bill nur und ging rein.
Tom stöhnte auf. „Hat der seine Ohren verloren?“, fragte er an Anna gewandt, die mit ihm zusammen auf seinem Bett lag. Diese lachte nur.
„Nein, komm rein Bruderherz. Und du darfst ja eh, Lealein.“, zwinkerte er uns zu und somit gingen wir rein. Ich warf ihm noch einen bösen Blick zu, diesen er aber nur mit einem grinsen überging.
„Wann kommen die anderen beiden denn?“, fragte ich in die gesamte Runde, wie sie vorhanden war.
„Eigentlich gleich. Aber wer weiß. Janna´s Schminke saß bestimmt erst wieder nicht richtig, deswegen kommen die nämlich eigentlich immer zu spät.“, lachte Tom. „Stimmt.“, stimmte sein Zwilling ihm zu.
„Aber bei dir, Bill“, neckte ich meinen Freund. „Was? Ich komme nie zu spät.“, sagte er und versuchte sich ein lachen zu verkneifen.
Wir mussten noch lachen. Das war unser letzter Kommentar zu Bills Aussage, bevor die Tür aufgerissen wurde und ein großer, schlanker, Wasserstoffblonder junger Mann in den Raum gesprungen kam.
„Heey.“, rief er dabei.
„Oh mein Gott. Der Junge macht mir langsam echt Angst.“, flüsterte Bill mir zu. Mit einer Miene zum Totlachen. Die sah perfekt aus. Perfekter Schauspieler halt, der kleine Bill. So fassungslos, wie er da saß, so fassungslos stand auch sein bester Freund im Raum. Aber auch Tom hatte keine schlechte Miene auf seinem Gesicht.
„Er freut sich halt, dass er euch wieder sieht.“, flüsterte ich zurück und sah weiter zu Andi.
„Alter, da begrüßt man hier seine Freunde schon mal so und dann kommt keiner und begrüßt einen zurück, sondern sie gaffen einen nur an, als ob man ein Marsmännchen wäre.“, beschwerte er sich. Immer noch stand er einfach so im Raum und sah von Anna zu Tom, von diesem zu Bill und von Bill zu mir.
Also stand ich auf und ging zu ihm.
„Das war eine tolle Begrüßung, Andi.“, sagte ich, als ich auf ihn zuging. Er fing an zu grinsen.
„Danke und Hi erstmal.“, er nahm mich in den Arm. Er war so riesig. Eigentlich war ich ja schon groß, mit meinen 1.77cm, aber er war ja noch größer als Bill. Also musste er sich schon ein „kleines“ Stück bücken. Er hielt mich lange im Arm, bis sich hinter ihm was regte.
„Darf ich sie auch mal begrüßen?“, lachte sie. Ja, sie. Janna, eben. Wir lösten uns aus unserer Umarmung und mussten etwas lachen.
„Klar.“, Andi schob mich sanft in Jannas Richtung. Auch diese nahm mich in den Arm. Genauso lange.
„Dein Freund ist verrückt.“, flüsterte ich ihr ins Ohr. „Ich weiß.“, sagte sie leise zurück. Wieder mussten wir lachen.  „Aber dafür liebe ich ihn ja auch so.“, verträumt sah sie Andi an, der gerade die Zwillinge mit einer Umarmung begrüßte. Ja, eine Umarmung unter Jungs, das geschah sogar bei Tom. Man dachte es von ihm zwar gar nicht, aber es war sein bester Freund. Und außerdem hatte er auch ein Herz.
Danach begrüßte Andi noch Anna und Janna alle, außer mich.
„Und, was machen wir jetzt noch?“, fragte Janna, als wir alle im Zimmer verteilt, irgendwo rum saßen.
„Keine Ahnung, labern eventuell? Haben uns ja schon länger nicht gesehen.“, schlug ich vor.
„Genau. Aber über was? Das, was die Jungs so gemacht haben, wisst ihr ja auch schon, oder?“, fragte Andi. Anna und ich nickten. „Ja, wir auch. Hm... Wie läuft es denn eigentlich so bei euch in der Schule? Also sind da viele die mit dummen Sprüchen ankommen?“ Irgendwie wusste ich, dass das heute noch kommen würde.
Ich erzählte, wie es bei mir ablief. Es fiel mir schwer, es zu erzählen, weil es wehtat. Ja, es tat mir weh, wie mich meine damaligen Freunde niedermachten, Wenn auch nur mit Blicken. Das reichte  schon, um mir weh zu tun. Ich erzählte aber auch von Laura, dass sie immer für mich da war. Sie wussten dass, und deswegen machte es ihnen auch so einen Spaß und hackten weiter auf mir rum. Dann kam Anna dran. Klar, sie und ich, wir haben uns schon oft darüber unterhalten, wie es so bei uns lief.
„Ja, ich weiß nur zu gut, wie es Lea und Laura geht, bei mir ist es ja kein Stück besser. Täglich muss ich mir Beschimpfungen, Beleidigungen und Demütigungen anhören. Inzwischen habe ich gelernt, damit umzugehen, aber es schmerzt immer noch sehr. Alle meine ,,Freunde" haben sich von mir abgewandt und ich stehe ganz alleine da. .Ich wünsche mir so oft, endlich von dort wegziehen zu können, aber ich weiß ja, dass das nicht geht. Meine Familie. Sie sind alle dort. Und mein Vater hat dort Arbeit und mein Bruder seine ganzen Freunde. Es wird nie gehen.“, als Anna fertig erzählt hatte, lies sie ihren Kopf sinken und seufzte stark. Tom sah sie geschockt an. Wusste wohl nicht, dass es ihr dabei so schlecht ging. Zumal wollte Anna es eventuell auch gar nicht, dass er es wusste. Indirekt war es ja wegen ihm. Wegen ihrem Freund, den sie über alles liebte. Deswegen sagte sie ihm nichts, Aber auch ich sah sie geschockt an. So hatte sie mir das auch noch nicht gesagt. Es tat weh, sie da so zu sehen. Ich hatte sie am liebsten in den Arm genommen, aber dieses übernahm Tom schon, Gott sei Dank. Bill drückte nur meine Hand. Damit zeigte er mir, dass er da war. Das gab mir unglaublich viel Kraft. Ja, nur seine Hand gab mir Kraft. Und darüber war ich froh. Das ich ihn hatte und ihn lieben durfte!
Kapitel 114:

*>Lea´s Sicht<*
„Öhm, das mag zwar doof kommen, aber wollen wir nicht über irgendwas anderes sprechen? Also ein anderes Thema? Es sollte ja heute ein schöner Abend werden, oder nicht?!“, fragte Janna nach einer Weile des Schweigens.
„Sie hat Recht. Da bin ich auch für. Aber ich hab durst. Tom hast du irgendwas zu trinken hier?“, ich sah zu Tom, der aber nur mit dem Kopf schüttelte und Anna noch im Arm hielt. Seufzend erhob ich mich. „Bill wo habt ihr denn was?“  Doch bevor Bill noch überhaupt irgendwas sagen konnte, sprang Andi auch schon auf. „Ich komme mit, ich weiß auch wo was ist.“, grinste er und ging zur Tür. 
„Will noch wer was?“, stellte ich noch die Frage und schaute in die Runde, „Bring einfach eine Flasche irgendwas mit und Gläser. Passt dann schon.“, zwinkerte Bill mir zu.
„Okay.“, sagte ich noch schnell und ging mit Andi die Treppe hinunter in den Flur und in die Küche.
„Ich hole schnell was aus dem Keller. Hol du schon mal Gläser da aus dem Schrank.“, er zeigte auf einen Hängeschrank, der Küchenschränke.
Ich nickte und Andi ging aus der Küche, um sich auf den Weg in den Keller zu machen. Ich zählte in meinem Kopf kurz nach, wie viele wir waren und holte also sechs Gläser aus dem Schrank. Andi kam auch gleich mit einer Colaflasche wieder.
„Ähm, Lea?“, ich wollte gerade aus der Küche wieder nach oben gehen, hatte die Gläser schon in meiner Hand, da stoppte Andi mich.
„Ja?“, ich drehte mich wieder um und sah ihn mit einem fragenden Blick an. 
„Öhm, sorry, dass ich vorhin auf das Thema gekommen bin. Also mit der Schule. man hat gemerkt, dass er dir nicht leicht fällt und so. Und naja, sorry. Wollte nicht, dass ich dir irgendwie den Abend damit versaue.“, er klang fast schüchtern, aber auch so, als ob er ein schlechtes Gewissen hatte.
Ich musste leicht lächeln. Fand es irgendwie niedlich, wie er da so stand und nicht wirklich wusste, wie er sich ausdrücken sollte.
„Schon okay, echt! Und nein, du hast mir nicht den Abend versaut. Ich habe mir vorgenommen, dass ich in den Wochen, wo ich hier bin und die Jungs bei mir sind alles was damit zu tun hat, zu vergessen. So gut es geht. Und einfach nicht dran zu denken. Klar, wird nicht leicht, aber ich habe ja euch als Ablenkung. Aber ist schon okay.“, zwinkerte ich ihm zu. Er seufzte erleichtert. „Danke.“, sagte er daraufhin nur. Es sah so aus, als ob ihm gerade ein riesen Stein vom Herz gefallen wäre.
„Na, komm. Lass uns hoch gehen.“, ich ging nicht weiter auf das „Danke“ von Andis Seite drauf ein, sondern drehte mich wieder um und ging vor. Ich merkte wie er mir hinterher kam.
„We are back.“, so kamen wir in Toms Zimmer, wo sich Janna und Tom gerade um irgendwas kloppten. Andi und ich sahen uns nur Kopfschüttelnd an. Mussten dann aber auch lachen. Wir stellten die Flasche und die dazugehörigen Gläser auf den kleinen Couchtisch, welcher vor der Couch stand und setzten uns wieder.
„Was machen die da?“, fragte Bill und musste lachen. „Ich habe keine Ahnung.“, lachte auch dieser und beobachtete weiter seine beste Freundin und seinen Zwillingsbruder.
„Ey, auseinander. Ich will Janna wieder haben.“, lachte Andi. Tom und Janna lösten sich aus ihrem Kampf. Lachend. Janna ging wieder zu Andi und Tom zu Anna. Beide richteten wieder ihre Haare, beziehungsweise Mütze und sahen sich gespielt böse an. 
„Wegen dir sind meine haare jetzt nicht mehr so, wie sie sein sollen.“, nörgelte Janna rum und zupfte immer noch hier und da an ihren Haaren rum.
„Und meine Mütze auch nicht. Du bist genau wie die da drüben. Die da bei meinem Bruder im Arm liegt.“, er zeigte auf mich. „Ich?“, fragte ich entsetzt und tippte mit meinem Zeigefinger auf meinen Brustkorb.
„Nee, ich habe noch einen anderen Zwillingsbruder hier im Raum, mit seiner Freundin im Arm.“, lachte er auf.
„Ist doch jetzt egal. Bill hast du mal irgendwie einen Kamm und Haarspray?“, fragte Janna.
„Wofür?“, er stand auf.   „Ja, meine haare waren mal tuppiert, aber dein Bruder hat das wieder geschrottet.“, sagte Janna und sah zu Tom, welcher sie nur nachäffte.
„Klar, hier.“, Bill kramte aus seiner Reisetasche, welche er in der kurzen zeit, wo er jetzt erst zu Hause war, noch nicht ausgepackt hatte und reichte Janna die Sachen.
„Was ist das?“, sie hielt Bill eine Flasche fragend entgegen.  „Keine Ahnung. Das ist so ein zeug, dass die Haare auch so bleiben, weil bei dir fallen die ja wieder runter.“, er kam wieder zu mir und setzte sich.
„Ah, okay. Naja, gleich wieder da.“, schon war sie aus dem Zimmer verschwunden.
„Kommen Gustav und Georg auch mit?“, warf Anna die Frage in den Raum.
„Klar, schließlich wollen die auch wieder mit euch losziehen, haben euch ja auch schließlich lange nicht gesehen. Und achja, Tammy und Alex kommen mit. Schlimm?“, Bill sah mich mega niedlich an. Hoffte, dass ich sagte, dass es okay wäre. Und das war es auch für mich. 
„Nö, ist in Ordnung.“  Und schon fing er an zu grinsen. „Freut mich.“, lächelte er mich an und küsste mich. Aber es blieb nicht bei einem Kuss, nein, es wurden mehrere und immer Leidenschaftlicher wurde es auch.
„Ey, ey.“, unterbrach Andi uns. „Also nicht hier, nä!“
Bill und ich mussten lachen und unterbrachen unsere Küsse.
„Okay, okay.“, sagte er an Andi gewandt. „Wollen wir rüber oder hier bleiben?“, fragte er dann wieder leise und grinsend an mich gewandt.
„Nee, lass mal hier bleiben. Das kommt irgendwie doof. Wenn du sie schon mal siehst, solltest du auch zeit mit ihnen verbringen, finde ich.“, sprach ich meine Meinung dazu aus.
„Okay, stimmt.“, er drehte sich wieder zu Andi um. „Wir hören ja schon auf.“, sagte er und streckte ihm die Zunge raus. 
„Das ist aber gütig.“, warf er zurück und wir mussten lachen. Wir wussten  nicht warum, aber Andis Tonlage, wie er das sagte, war einfach nur genial.
Wenn wir alle zusammen ware, brachte er uns mit seiner Art, wie er manche Dinge sagte, oder welche Kommentare er zu manchen Sachen hatte, immer zum Lachen. Das war ebend Andi!
Kapitel 115:

*>Lea´s Sicht<*
Nach zehn Minuten kam Janna auch schon wieder zurück.
„Fertig.“, sagte sie und gab Bill sein Haarspray, das komische andere zeug und den Kamm wieder.
„Und was ist daran jetzt so anders?“, wollte Tom wissen. Das er sie auch immer weiter necken musste.
„Ach halt die klappe!“, sagte Janna nur genervt und ging zu Andi.
Wir saßen noch eine Weile, okay eher gesagt bis viertel vor zehn, in Toms Zimmer rum. Laberten und lachten.
„Wollen wir nicht langsam mal los?“, fragte Anna dann mit einem Blick auf die Uhr.
„ja, aber ich muss erst noch meinen Kajal nachziehen.“, schon sprang ich auf und Janna folgte mir schnellen Schrittes ins Badezimmer.
„Hast du auch Eyeliner?“, fragte sie mich und suchte in meiner kleinen Schminktasche danach. „Ja, muss irgendwo drin sein. Hier.“, ich hielt ihr ihn entgegen. Er lag ganz oben drauf, auf den anderen Sachen, sie hatte nur nicht richtig hingesehen.
Sie nahm ihn dankend entgegen und ich trat vom Spiegel weg, damit sie sich auch noch mal nachschminken konnte. Ich war ja jetzt eh fertig. Nur noch einmal Haare durchbürsten und schon ging ich mit Janna wieder zurück zu den anderen, welche schon dabei waren, ihre Jacken überzuziehen und ihre Schuhe anzuziehen.
„Also, auf, auf Leute.“, grinste Bill, nahm meine Hand und wir gingen die Treppe runter.
„Mum? Gordon? Wir sind weg, ja? Keine Ahnung, wann wir wieder da sind.“, rief Tom ins Wohnzimmer und schon kam Siemone aus dem Wohnzimmer, um uns tschüss zu sagen. Lieb von ihr.
„Ja, wir sind aber morgen schon um 9 Uhr weg.“, teilte sie uns allen mit.
„Achso, dann tschau.“, Bill ging zu seiner Mum und nahm sie in den Arm. Auch Tom tat es ihr nach und da ich Siemone ja schon länger kannte, wenn man es so nennen konnte, ging ich auch zu ihr und nahm sie zum Abschied kurz in den Arm. Auch Anna sagte ihr noch Auf Wiedersehen, aber wie, das bekam ich nicht mit, da ich noch zu Gordon ins Wohnzimmer ging. Die anderen verabschiedeten sich auch von Siemone und Gordon und somit konnten wir uns auf ins Alex’ machen. Gott sei Dank standen mal keine Fans vor dem Gartenzaun oder nächtigten in der nahe liegenden Bushaltestelle. Es konnte nerven, und zwar wie. gerade die Haustür schloss.
„Mit dem Bus.“, grinste Bill. „Seid ihr völlig bekloppt?“, stieß ich in einem entsetzten Ton aus. Die anderen wussten anscheinend auch nichts von seinem vorhaben.
„Ey, ich frage Mum, du spinnst Bill.“, Tom lief zurück zur Haustür und klingelte, weil er natürlich keinen Schlüssel dabei hatte. Diesen hatte Bill nämlich in seiner Hosentasche.
„Mum fährt uns.“, teilte Tom uns mit.
„Und wie sollen wir alle in das Auto passen?“, fragte ich erstaunt, weil ich davon ausging, dass sie halt einen ganz normalen 5-Sitzer hatten.
„Bei uns passen mehr rein.“, sagte Bill und zog mich hinter sich her zur Garage. Da kam auch schon Siemone. Sie baute das Auto noch schnell um und scheute uns alle rein, damit es auch endlich losgehen konnte.
Nach einer 15-Minütigen Fahrt kamen wir auch schon beim Alex an. Bill gab mir noch einen Kuss und somit sprangen wir noch dankend aus dem Auto raus, um in den Club zu gehen.
Es standen wieder einige Leute vor der Bar rum. Sie sahen, gafften teilweise sogar schon, uns an. „Kennen die euch alle hier?“, fragte ich leise an Janna gewandt, die mit Andi neben mir ging. Bill, Tom und Anna gingen vor uns.
„Ja, übersehe es einfach. Mach dir nichts draus. Kann sein, dass du heute auch noch dumme Sprüche zu hören bekommst. Das ist so, wenn man in Magdeburg in einen Club geht, weil hier kennt sie jeder.“, erklärte mir Janna flüsternd. Ich nickte nur.
„Ey, gleich wieder da.“, sagte Andi auf einmal und lief mit den Twins in Richtung einer großen Menge.
„Wo wollen die denn hin?“, ich sah ihnen hinterher. „Das sind glaube ich welche aus ihrer Klasse. Also die einzigen, die sie hier irgendwie mögen. Und auch noch Freunde sind, trotz des Starseins.“
Wieder nickte ich nur.
„Aber komm, wir gehen schon mal rein. Anna kommst du auch schon mit?“, rief Janna in Annas Richtung.
Sie nickte. „Klar“, Janna rief Andi noch zu, dass wir schon drinnen waren und somit gingen wir rein.
Drinnen, sah es aus wie in jeder Disco.
„Wir müssen hier noch warten. Die Twins müssen da noch abchecken, wo wir sitzen.“, sagte Janna und lehnte sich gegen die Bar. Wir stellten uns nur daneben und sahen uns um. Hier und da sagten ein paar wenige Janna noch im Vorbeigehen Hallo. Aber es waren wenige. Sehr wenige. Man merkte, dass die sich alle gegen die Twins und dessen beste Freunde verschworen hatten. Aber so wirklich freuen tat das Janna auch nicht, dass manche ihr hallo sagten. Sie konnte die wohl nicht alle so leiden.
„Boah, die ist so dumm ja. Also die, die eben hier war. Die tut immer so ein auf Freundin und dann labert sie nur scheiße über einen und zerreißt sich ihre Fresse über die Twins und Andi. Ihr müsst hier aufpassen. So sind viele. Viel zu viele.“, regte sie sich auch schon auf. Okay, also wusste ich, warum sie den Leuten immer nicht so einen freundlichen Blick schenkte.
Kapitel 116:

*>Lea´s Sicht<*
Da seid ihr ja endlich.“, stöhnte Janna, als die Jungs die Disco betraten und auf uns zukamen.
„Ja, sorry, aber wir haben die schon lange nicht mehr gesehen. Chris war auch dabei, Janna. Hättest ihm ruhig mal hallo sagen können.“, sagte Bill und ich und Anna sahen sie nur fragend an.
„Chris ist ein voll guter Freund von uns.“, zwinkerte sie uns zu, als ob sie gewusst hätte, was wir von ihr wissen wollten. „Achso.“, sagten wir nur. „Ja, kommt dahinten ist unser Platz.“, Tom ging mit Andi vor, zu einer Ecke, wo ein Tisch mit ein paar Sitzgelegenheiten drum rum standen.
Wir setzten  uns alle.
„Wann kommen die anderen denn eigentlich?“, wollte Anna dann wissen.
„Georg und Tammy stehen schon draußen, die anderen beiden müssten also auch gleich kommen. Die wollten nur noch warten.“, antwortet Andi ihr, als er sich nebenbei seine Lederjacke auszog.
Anna nickte nur zustimmend.
„Kommt wer mit was zu trinken holen?“, fragte ich dann in die Runde.
„Ich.“ Janna sprang auf und grinste mich an.
„Okay, was wollt ihr denn alle so?“, ich war nicht gut darin, sich irgendwas zu merken, aber notfalls hatte ich ja noch Janna dabei. Wir fragten durch die Runde und gingen dann mit den gewünschten Getränken im Kopf zur Bar.
„Was wollt ihr denn?“, fragte der Barkeeper.  „Vier mal Wodka-O und zweimal Wodka-Red-Bull.“, sprachen wir unseren Wunsch aus. Der keeper nickte nur und fing an, die Getränke zu mischen.
„Bitteschön. Auf den Tisch dahinten., oder?“, er zeigte Richtung unseres Tisches und stellte uns das Tablett mit den Getränken vor die Nase. 
„Ja, genau.“, gaben wir ihm Recht und er fing an, es auf die Rechnung zu schreiben. Janna nahm das Tablett und ging zu unserem platz, wo ich ihr nur lautlos folgte. Ich sah mich in der Disco um. Es war richtig viel los und man sah ab und an auch welche zu unserem Tisch rüberschauen und die Köpfe zusammen zu stecken. Ich machte mir nichts. Ich wurde ja auch schon gewarnt. Von Janna, dass man hier öfter ein paar dumme Sprüche zu hören bekommen könnte. Aber sie sagten ja noch nichts. Ja genau, noch!
Als wir am Tisch ankamen, unterhielten sie sich alle schon munter und wir verteilten die Getränke.
„Ich bringe das Tablett weg.“, sagte ich und huschte schnell rüber zur bar. Man musste sich erstmal durchkämpfen, um dahin zu gelangen, aber letztendlich schaffte ich es doch.
„Hier ist das Tablett.“, mit einem dankbaren lächeln nahm der Barkeeper von vorhin das Tablett von der Theke und stellte neue Getränke drauf. Ich drehte mich wieder um und ging zurück zum Tisch, wo die anderen saßen, als ich meinen Namen unter der lauten Musik hörte und eine Hand auf meiner Schulter spürte. Ich erschrak, weil mich ja hier keiner kannte. Also wer sollte das schon sein.
Ich drehte mich um und sah ein dunkelhaariges Mädchen vor mir stehen. Keine andere als Tammy stand also vor mir. Ich lächelte.
„Hey.“, schrie sie gegen die Musik an und nahm mich in den Arm. Ich begrüßte sie zurück und schon tauchten auch noch die anderen drei auf. Diese begrüßte ich auch noch schnell und führte sie zu unserem Platz. Dort war wieder dasselbe wie immer. Umarmung hier, Handschlag da und ein Hi hier.
Nachdem alle fertig waren, ging Georg noch mal zur Bar und holte für sich und die anderen drei noch mal schnell was zu trinken und danach stießen wir alle an. Auf was auch immer, wir taten es einfach.
„Ey.“, Janna stieß mich an, als wir gerade dem Gespräch der anderen lauschten.
„Hm?“, brummte ich und sah sie an.
„Kommst du mit tanzen?“, sie fing an zu grinsen und ich verzog mein Gesicht.
„Na gut, du gibst ja eh nicht auf.“, gab ich nach. „Anna, kommst du auch mit?“, fragte ich sie, welche die ganze Zeit über schweigen neben Tom saß. Es sah so aus, als würden sie unter dem Tisch ihre Hände halten. Schon niedlich. Sie nickte und kletterte hinter Tom von dem Sofa.  
„Bill lass und auch mal bitte raus.“, ich stupste Bill in die Seite und er stand auf, um Janna und mich raus zulassen. Als wir beide dann hinter Bill hergeklettert sind und vor dem Tisch standen, gab Janna ihrem Andi noch einen Kuss und ich lächelte Bill noch einmal zu. Dann gingen wir mit Anna auf die Tanzfläche.

 

Kapitel 117:
*>Lea´s Sicht<*
Wir tanzten lange und viel. Das erste Mal, dass ich wirklich mehr als zwei Lieder durchhielt. Janna hatte uns dauernd was zu trinken von der Bar geholt. Angetrunken waren wir schon, aber wirklich besoffen nicht. Dazu waren es noch zu wenige Getränke.
„Lea, da will wer was von dir?“, schrie Janna mir ins Ohr. Ich hörte auf zu tanzen und drehte mich um. Vor mir stand ein Junge. Ich musste sagen, er sah wirklich niedlich aus, aber ich war ja schließlich mit meinem Freund hier.
„Hey.“, brüllte er mir ins Ohr, sodass ich auch was verstehen konnte.
„Hey.“, schrie ich zurück.
„Lust, was zu trinken?“ Ich sah zu Janna und Anna, die nur dastanden und sich schon etwas abgewendet hatten. Na super.
„Öhm, klar.“, sagte ich einfach zu. Er packte nach meiner Hand und zog mich Richtung Bar. Ich ließ meinen Blick noch mal Hilfe suchend  zu Janna und Anna und zu unserem Tisch, wo die anderen saßen schweifen. Janna und Anna unterhielten sich mit irgendwem anderem. Es war ein Junge. Nahm an, dass es ein Freund oder bekannter von Janna war. Und oben an unserem Tisch, sah nur Andi mich, aber anscheinend nicht den Typen, der mich an der Hand hielt und vor zur Bar zog.
„Was willst du denn trinken?“, fragte er mich und lächelte mich an. Süß war er schon. Er hatte die gleichen braunen Augen wie Bill und schwarze längere Haare. Aber ein anderer Schnitt, als den mein Freund hatte. Sein Pony fiel ihm halb über die Augen. Einen Lippen piercing hatte er auch. Eigentlich genau mein Typ, aber nein, ich hatte einen Freund, den ich über alles liebte.
„Wodka-O.“, lächelte ich zurück und er winkte den Barkeeper ran, damit er bestellen konnte.
„Wie heißt du denn?“, er musterte mich im ganzen Gesicht.
„Lea und du?“, schüchtern aber auch zugleich unsicher schenke ich ihm ein lächeln zurück. Ja, so war ich eben. Schüchtern. Manchmal hasste ich es echt, aber es gab auch Momente, wo ich nicht ganz unzufrieden damit war.
„Max.“, lächelte er und gab mir eins der Gläser, die ihm der Keeper gegenüber hielt.
„Danke.“, sagte ich dankbar und stieß mit ihm an. Schaute mich in der Disco um, als ich einen  Schluck nahm.
„Und, mit wem bist du heute hier?“, neugierig war er schon, der Max. Aber sollte ich ihm jetzt sagen, mit wem ich hier war?
„Öhm, `nen paar Freunden und du?“, sagte ich schnell.  „Auch, aber die sind irgendwie alle beschäftigt. Gehen wir tanzen?“, er stand schon auf und hielt mir seine freie Hand hin, da er in der anderen sein Glas mit dem Getränk drin, hatte. Irgendwie lächelte er mich komisch an. Wusste aber nicht wirklich, wie ich seinen Blick deuten sollte.
Als wir an der Tanzfläche ankamen, kam gerade ein langsames Lied. Es war eigentlich klar, bei meinem Glück. Also nahm er mich in den Arm und ich fühlte mich echt unwohl dabei. Sie sahen mich alle an und flüsterte irgendwas. Sie wussten wohl bescheid wer ich war und mit wem ich hier war. Aber Max anscheinend nicht, oder laberte er mich trotzdem an? Auch wenn er wusste, das ich mit der Band hier war?!
Es kam mir vor, als ob das Lied nie zu Ende gehen würde. Ich schaute mich die ganze Zeit über auf der Tanzfläche um und sah suchend nach Janna und Anna, aber es war keiner mehr da.
„Ich glaube, ich gehe dann auch wieder mal zu den anderen zurück.“, schrie ich mal wieder gegen de laute Musik an und deutete dies mit einer Handbewegung an.
Ich winkte Max noch und wollte mich gerade umdrehen, um zu gehen, da hielt er mich am Arm fest. Ich sah ihn fragend an.
„Bleib doch noch.“, sagte er und zog mich an sich, damit er mir dieses ins Ohr sagen konnte.
„Ich lade dich noch mal ein. Dein Glas ist ja schon wieder leer.“, er sah mich wieder mit seinem Hundeblick an und, hätte ich dümmer reagieren können, sagte ich auch noch zu und ging wieder an seiner hand mit zur Bar. Wieder schaute ich hoch zu den anderen und sah, dass Bill, Tom und Andi mich sahen. Ich sah sie wieder mit dem Hilfe suchenden Blick an und sie steckten die Köpfe zusammen. Merkten wohl, dass ich eigentlich nicht mehr wollte. Doch anstatt irgendwas zu unternehmen, ließen sie mich mit dem Typen alleine. Meine Vermutung war wohl doch nicht so richtig, dass sie es merkten, dass ich eigentlich nicht mehr wollte.
Mir kam es so vor, als ob der Typ immer aufdringlicher wurde und irgendwann fragte er mich, ob ich nicht mit rauskommen will...!

 

Kapitel 118:

*>Lea´s Sicht<*
„Draußen ist es doch aber mega kalt!“, grinste ich.
„Na und. Ich leihe dir meine Jacke.“, bot er mir an. Ich grübelte.
„Na, gut.“, ließ ich also klein bei und wieder zog er mich hinter sich her zum Ausgang nach draußen. Meinen Blick ließ ich dieses Mal nicht noch erst zu Bill und Co. schweifen. Eben kamen sie schließlich auch nicht dazu, also. Aber warum ich eigentlich mit Max mitgegangen bin, wusste ich selber nicht. Wirklich wollen tat ich es ja auch nicht. Ich verstand mich selber nicht.
Als ich mit Max draußen stand, schwiegen wir uns eigentlich die ganze Zeit über nur an. Ich sah mich immer mal wieder auf dem platz vor der Discothek um. Es kamen noch erstaunlich viele, es war ja schließlich schon gegen 12 Uhr. Ich bekam vieler Blicke zugeworfen. Merkte, dass sie über mich redeten. irgendwie fühlte ich mich dabei mega unwohl, aber weggehen wollte ich auch nicht einfach. Das würde auch blöd rüberkommen.
„Wollen wir uns nicht dahinten auf die Bank setzen. Die ist gerade frei geworden?!“, schlug ich Max vor und deutete auf die Bank neben dem Eingang, wo gerade eben noch eine Gruppe Jugendlicher vor standen beziehungsweise drauf saßen.
„Klar.“, sagte er nur kurz und wollte gerade meine hand nehmen, doch ich zog meine weg. Ich sah aus dem Augenwinkel, wie er mich verdattert ansah und mich die ganze Zeit über beobachtete. Ich ließ meinen Blick aber nur die ganze Zeit über nur nach vorne gerichtet, bis wir endlich zur Bank kamen.
„Willst du auch eine?“, fragte Max mich und hielt mir seine Zigarettenschachtel vor die Nase.
„Ja, danke dir.“, dankend zog ich mir eine Zigarette aus der Schachtel und holte mir mein Feuerzeug aus der Hosentasche, welches ich heute bevor wir hierher kamen, noch schnell eingesteckt hatte.
Schützend, gegen den Wind, hielt ich meine Hand vor die Flamme und zündete mir meine Zigarette an. Noch immer merkte ich, wie ich von der Seite beobachtete wurde. Von Max, wem auch sonst.
„Wie alt bist du eigentlich?“, fragte er mich plötzlich. es kam mir komisch vor. Wie so vieles an diesem Abend.
„Öhm, 16. Wieso?“
„Ach nur so.“, schüttelte er den Kopf und ließ endlich seinen Blick von mir ab und schaute nach vorne. Beobachtete eine Menschenmasse. Besser, als wenn er mich die ganze Zeit von der Seite ansah.
„Wie alt bist du denn?“, wollte ich die Stille brechen. Er sah mich an und ich ihn.
„19.“, gab er mir eine knappe antwort. Ich nickte nur.
„Schlimm?“, was sollte diese Frage denn jetzt?!
„Nein.“, mit einem leichten lachen und einem komischen Blick sah ich ihn an.
„Achso, dann ist ja gut.“, nickte er. Er sah mich wieder mit seinen Augen, worin man sah, dass er schon einiges getrunken hatte, an.
„Ich glaube, ich gehe dann auch mal wieder rein. die anderen warten bestimmt schon auf mich. Und deine Freunde vermissen dich sicher auch schon.“, wollte ich mich aus der Situation retten und drückte schnell noch meine Zigarette auf dem Boden aus, bevor ich aufstand und gehen wollte.
„Hey, jetzt warte doch mal.“, ich verdrehte meine Augen und drehte mich zu ihm um. Plötzlich stand er ganz dicht vor mir. Was wurde das denn jetzt?
Er nahm seine Hand und legte sie in meinen Nacken, wollte mich weiter an sich ziehen und mich küssen. Doch kurz bevor sich unsere Lippen trafen. drückte ich ihn, nicht gerade sanft, von mir weg.
„Sag mal spinnst du? Was soll das?“, fuhr ich ihn an.
„Sorry, aber...“, ich drehte mich um und ging zurück in die Disco, hörte einfach nicht mehr darauf, auf das, was Max noch sagen wollte. Der hatte sie doch nicht mehr alle. Wusste er wirklich nicht, wer ich war. Schließlich wusste das hier jeder.
„ich stürmte in die Disco, zurück zu dem platz, wo die anderen saßen.
„Da bist du ja endlich. Wo warst du denn die ganze Zeit?“, fragte Bill mich, als ich mich wieder hinsetzte.
„Draußen, eine rauchen.“, sagte ich noch total in Gedanken. Er sah mich skeptisch an und nickte nur.
„Kommt wer mit was zu trinken holen?“, fragte ich in die Runde.
„Ja, ich.“, meldete sich Tammy. Ich lächelte sie an und machte mich mit ihr zusammen auf den Weg zur Bar.
„Ey guck, das ist die von Max.“, rief plötzlich jemand und zeigte mit dem Finger auf mich. Tammy sah mich fragend an. Ich zuckte nur mit den Schultern und wollte damit sagen, dass ich nicht wusste, was die von mir wollten. Also gingen wir weiter bis zur Bar und bestellten noch Getränke für uns und den Rest der Truppe.
„Sag mal, was war das eben?“, fragte sie mich dann, als wir dem Barkeeper bei seiner Arbeit zusahen und warteten, bis er endlich fertig war.


 

Kapitel 119:

*>Lea´s Sicht<*
Ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte.
„Hm, der naja, hat mich halt angesprochen. gefragt ob wir was trinken wollen. Dann waren wir noch draußen und haben eine geraucht und dann wollte ich aber wieder zu euch rein...“, ich entschied mich, ihr das alles zu verschweigen, dass er mich küssen wollte. „..., weil ich dachte, dass das sonst irgendwie blöd kommen würde!“, lächelte ich sie an.  „Achso.“, sagte sie noch lächeln zurück, nahm die Getränke, die fertig auf dem Tresen standen und stand vom Hocker auf, auf dem sie saß. Ich nahm den Rest, den Tammy nicht mehr tragen konnte und stand auch vom Hocker auf. Wollte eigentlich weiter gehen, doch es ging nicht. Der Weg wurde mir versperrt. Ich sah nach oben. Max.
„Lass mich in ruhe, verdammt. Und lass mich durch!“, zischte ich ihm gegen die Musik an.
„Lea, ich...“, ich unterbrach ihn, weil ich einfach nur sollte, dass er mir aus dem Weg ging. Ich hatte kein Bock mehr auf ihn. er war zwar von Anfang an irgendwie aufdringlich drauf, aber so, dass er mich gleich küssen wollte, hätte ich nicht gedacht. Täuschen kann man sich aber auch.
„Man. Geh mir aus dem Weg verdammt.“, ich sah in funkelnd an. Dieser machte aber keine Anstalten, sich von der Stelle zu bewegen. Blieb einfach stehen. 
„Kannst du sie jetzt vielleicht mal durch lassen, man!“, tauchte auf einmal Andi hinter ihm auf. Max ging einen Schritt zur Seite, schüttelte nur Andis Hand von seiner eigenen Schulter. Er warf mir noch einen wütenden Blick zu und ging von dannen.
„Was wollte der denn?“, fragte Andi mich und schob mich sanft an der Schulter Richtung Tisch.
„Ich habe keine Ahnung. Er hat mich eben schon angelabert, dann waren wir draußen und haben eine geraucht und ich bin halt wieder rein. Und was das jetzt war, keine Ahnung!“, zuckte ich nur mit den Schultern.
„Hm, naja, den kennen wir aber hier auch nicht anders, außer Mädels anbaggern und sie abschleppen. Also würde ich mich an deiner Stelle echt ein bisschen fern halten von dem.“, Andi richtete seinen Blick noch einmal hinter uns und schob mich weiter zum Tisch, wo wir auch schon erwartete wurden.
„Endlich.“, sagte Tom. „Gib mir mal Wodka-O.“, und schon schnappte er sich ein gefülltes Glas mit Orangensaft und Wodka und nahm einen Schluck.
„Wer war das da eben?“, fing nun auch schon Bill an, die Frage zu stellen.
„Irgend so ein Typ. der hat mich beim Tanzen angelabert.“, sagte ich.
Bill nickte. „Ja, das habe ich auch mitbekommen und rauchen warst du auch noch mit ihm und das eben?“, er runzelte die Stirn und nahm einen Schluck aus seinem Glas.
„Keine Ahnung, er wollte irgendwie wieder mit mir reden. Aber er ist so aufdringlich und will die ganze Zeit die Hand von einem nehmen und so und da bin ich vorhin einfach wieder rein gegangen. Weil der hat glaube ich eh schon ein wenig zu viel Intus. Und naja, eben wollte er mich nicht durchlassen und mit mir reden.“, erklärte ich Bill die Situation.
„Achso, da bin ich ja beruhigt.“, er gab mir einen Kuss auf meine Wange. So richtig die Wahrheit hatte ich ihm da ja nicht wirklich gesagt, aber gelogen auch wieder nicht. Ich meinte, dass er aufdringlich war und es ist ja auch nichts passiert. Wir haben und ja gar nicht geküsst, also brauchte er sich da auch gar keine Gedanken zu machen.
„Bill.“, sagte ich nur. „Ey, ich küsse Janna auch immer auf die Wange, so unter besten Freunden halt.“, zwinkerte er mir ruhig zu.
„Okay.“, lächelte ich und gab ihm auch einen Kuss zurück. Wir saßen den Abend eigentlich noch eine Weile einfach nur so auf unserem Platz, aber später konnten wir sogar die Jungs zum Tanzen bringen. Es wunderte mich schwer, aber was wir Mädels nicht alles schafften. Unsere ganze Truppe plus Tokios waren also auf der Tanzfläche. Die Jungs bekamen hier und da mal dumme Blicke zugeworfen. Hier und da wurden sie auch geschubst, aber sie schüttelten nur den Kopf. fanden es lächerlich, so wie wir anderen es auch fanden und ließen sich davon nicht den Spaß verderben, sondern tanzten oder unterhielten sich munter weiter. Das war das erste Mal, dass ich Bill, Tom und Gustav tanzen sah. Bei Tom hatte ich es nur einmal in einer Zeitung gesehen, aber eher Arm in Arm mit einem Mädel, bei Gustav gar nicht, bei Georg schon bei unserem letzten Discobesuch und Bill tanzte ja auf der Bühne. Wenn man so was überhaupt tanzen nennen konnte. Aber auf jedenfall sah es hier anders aus. Besser, viel besser!
„Boah, wollen wir wieder nach Hause?“, fragte Tom und ließ sich erschöpft auf seinen Platz fallen. Wir waren allesamt etwas angetrunken, aber richtig besoffen wurden wir nicht, da wir uns ja die ganze Zeit über bewegten.
„Ja, wie kommen wir denn heim?“, fragte Anna ihn.  „Öhm, zu Fuß oder Taxi.“, grinste dieser nur. Ich tippte mir an die Stirn.
„Du spinnst. Ich gehe sicher nicht zu Fuß!“ Tom grinste nur noch breiter.
„Okay, lasst uns raus gehen, ich rufe ein Taxi.“, gab Tom klein bei. War wahrscheinlich doch irgendwo froh darüber, dass alle mit dem Taxi fahren wollten, weil er selber zu faul und kaputt zum Laufen war. Also packten wir alle unsere Sachen zusammen und verließen, nachdem wir die Getränken bezahlt hatten, die Disco.


Kapitel 120:

*>Lea´s Sicht<*
Draußen gingen wir ein Stück von der Disco weg und stellten uns ins dunkle, um nicht aufzufallen und um auf das Taxi zu warten.
„Werdet ihr hier oft von Fotografen belästigt?“, fragte Anna dann in den Kreis, den wir gebildet hatten.
„Eigentlich nie.“, sagte Georg und hatte Tammy im Arm, die da nur noch so rum hing.
Anna nickte nur.
„Ey, Tom, wie lange haben die gesagt, dauert es, bis eins kommt?“, meine Zähne klapperten, als ich dies fragte. „So eine halbe Stunde. Heute sind mehrere unterwegs, meinte der Kerl am Telefon.“, ich verzog mein Gesicht.
„Super. Ist auch gar nicht kalt hier, oder so?!“, fing ich an rumzumeckern. Keiner sagte darauf etwas, nur Janna, aber vom Thema ablenkend.
„Kommt wer mit auf die Bank da?“, zeigte sie drauf. Ich hob meinen Finger und folgte ihr schweigend. Ließ mich dann neben sie auf die kalte Bank plumpsen.
Auch Bill kam mit Andi nach einiger Zeit dazu.
„Na, ihr allein gelassenen.“, sagte Bill ruhig und setzte sich neben mich, legte seine Hand auf meinen Oberschenkel. Man sah ja eh nichts. Es war stockduster und keine Menschenseele weit und breit. Worüber ich auch sichtlich froh drüber war.
„Ist dir kalt?“, fragte Bill, als ich mit meinen Zähnen klapperte. Ununterbrochen ging es so. Musste man sich eben mehr anziehen.
Ich nickte. „Und wie!“, schon legte er seinen Arm um mich, zog mich zu sich ran und wärmte mich. Ich kuschelte mich an ihn und schon bekam ich ein leichtes Wärmegefühl, aber nicht, weil es wirklich wärmer wurde, sondern weil ich ihn liebte.
Zufrieden schenkte ich ihm ein lächeln und gab ihm einen kurzen Kuss auf seine Wange.
„Na, wenn das wer sieht.“, grinste Andi. „Na und, das habe ich auch schon tausendmal mit Janna gemacht.“, entgegnete Bill ihm nur und ab da an saßen wir wirklich nur noch schweigen auf der Bank. Das einzige, was  man noch hören konnte, war das rauschen des Windes, die laute Musik der Disco und das rascheln der Blätter von den Bäumen.
„Hey, Leute. Das Taxi ist da.“, rief Tom uns mit einer winkenden Geste an sich ran. Seufzend standen wir auf und gingen Richtung Taxi. Gustav, Alex, Georg und Tammy verabschiedeten sich noch kurz von uns und gingen dann zu Fuß zu einem der Vier nach Hause.
Wir stiegen in das Großraumtaxi und schon fuhr es los, um und uns alle nach hause zu bringen. Janna würde heute bei Andi schlafen, und beide würden dann von dem Kaulitz’schen Haus zu Andi laufen, weit war es ja nicht. Nur ein paar Häuser weiter in das Dorf hinein.
Nach einer relativ kurzen Fahrt, hielt das Taxi auch schon vor dem haus von den Twins, unserer Endstation.
Bill, welcher vorne saß, bezahlte noch schnell und schon sprang er hinter uns her, raus aus dem Taxi.
„Wollen wir noch hier draußen bleiben, oder wollt ihr schon rein?“, fragte Andi, welcher die Hand von Janna in seiner hatte.
Wir sahen uns untereinander an, nur Schulter zucken. Also war es allen egal.
„Naja, ich bleibe noch hier.“, sagte ich schnell. Ich auch.“, kam es noch von Bill.
„Wir gehen hoch, bis dann.“, sie verabschiedeten sich noch schnell von allen und gingen dann Richtung Tür, schlossen diese auf und brachten noch schnell den Schlüssel wieder zurück. Bill und ich mussten ja schließlich auch noch ins Haus kommen.
„Und, was machen wir jetzt?“, fragte Janna dann, als Tom sich gerade wieder umgedreht hatte und zurück zum haus lief. Keine Fans weit und breit, was für eine Erholung.
„Wir können ja langsam Richtung Andi gehen. Da ist doch eine Bank vor dem Haus, da können wir wenigstens sitzen.“, schlug Bill vor. Wir alle nickten, dass wir einverstanden waren und gingen los
Bill nahm meine Hand. Es konnte ja schließlich eigentlich nichts passiere. Konnte es zwar schon immer und überall, aber das hier um diese Uhrzeit irgendwo ein Fotograf rumlauerte, dachten wir dann doch nicht und gingen das Risiko ein. Wenn auch mit einem komischen Bauchgefühl. Wollte aber endlich auch mal mit meinem Freund irgendwo langgehen und mal so tun, als ob er kein Star wäre. So wie Andi und Janna. Und das klappte auch ganz gut. Es tat so richtig gut. So, als ob er gar nicht der Sänger der Erfolgreichsten Teenieband Deutsachlands war. Sondern nur Bill. Bill Kaulitz. Und kein anderer.
Gratis bloggen bei
myblog.de