Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel  91:

*>Lea´s Sicht<*
Wir kamen relativ schnell in der Stadt an. Die Läden, die Bill so toll fand und auch unser Geschmack waren, lagen Gott sei Dank etwas außerhalb und so waren nicht gerade viele Leute dort in der Gegend unterwegs, wo wir gerade waren. Zunächst kannten die Läden auch total wenige Leute, auch ein Vorteil die so genannten  „Insider-Läden“ zu kennen. „Komm schnell in den Laden.“, sagte Bill als wir aus dem Van sprangen, der genau vor dem Laden hielt, wo er uns reinschubste. „Hey.“; begrüßte der Verkäufer uns auch gleich. Wir gaben ein „Hey“ zurück und sahen uns um. Nach einer knappen Stunde in dem Laden, okay eventuell war es vielleicht sogar noch etwas länger, verließen wir jeder mit einer Tasche in der Hand den Laden. „Na, habt ihr was gefunden?“, fragte Saki uns, als er aus dem Van kam. Er saß die ganze Zeit über im van, da wir nicht so viel Aufmerksamkeit haben wollten, weil wo ein Securitymann war, war auch ein Star, oder irgendwer besonderes, nicht weit. „Ja, wir man sieht.“, grinste Janna. „Okay, ist hier noch ein Laden oder wollt ihr zu dem anderen?“, fragte Saki an Bill gewandt. „Ne Straße weiter ist noch einer. Von mir aus können wir auch laufen, aber...“, Bill kam nicht weit, denn Saki unterbrach ihn. „Nichts aber und ihr lauft auch nicht, sondern ihr steigt jetzt ein, ich bringe euch da hin. Weil dann könnt ihr eure Tüten auch gleich im Van lassen und braucht sie nicht mitzunehmen. Wir nickten. „Na, gut.“, brummte Bill noch leise vor sich hin und schon stiegen wir in den Van und fuhren zum nächsten Laden, den Bill erwähnt hatte. Wieder stiegen wir aus und gingen in den laden. Heute hatten die Leute wohl nicht so Lust auf shoppen, weil auch in diesem Laden wieder nur sehr wenige Leute waren, die aber auch dann älter als wir waren. Wieder mal konnten wir nur von Glück sprechen. Wir atmeten tief aus und schauten uns im Laden um. Bill ging mit Andi rum, weil die beiden ja total auf die gleichen Sachen standen und, wer hätte das gedacht, auch beide Herrensachen brauchten. Janna und ich gingen dann zu den Frauensachen. Auch wenn wir uns erst gestern was gekauft haben und eben schon wieder zwei Oberteile und eine Hose, schlugen wir wieder zu und kamen genauso wie die beiden anderen Jungs wieder jeweils mit einer Tüte bepackt aus dem Laden. „Ich wusste gar nicht, dass Jungs so gerne shoppen gehen, wie unsere beiden.“, sagte ich verwundert zu Janna. „Ja, aber das ist normal bei den beiden. Die gehen manchmal sogar alleine shoppen, ohne mich.“, lachte sie ein wenig. Doch bevor weder die Jungs noch wir irgendwas sagen konnten, fragte Saki von vorne auch gleich, wo wir noch hinwollten. Da Bill aber nichts mehr einfiel und wir auch nun genug Klamotten hatten, beschlossen wir uns dazu, wieder nach Hause zu fahren, beziehungsweise in die Studiowohnung der Jungs. Als wir dort ankamen, stiegen wir mit unseren Tüten aus dem van und gingen rein, in die Wohnung der Jungs. Die anderen drei waren noch gar nicht da, also setzten wir uns, jeder mit einem Glas voll Cola, in das Wohnzimmer und warteten. Es dauerte auch gar nicht mehr lange, da hörte man die drei auch schon die Treppe raufpoltern und einige Sekunden später, standen sie, ebenfalls mit Tüten bepackt, im Wohnzimmer.  „Na auch endlich mal fertig mit shoppen?“, fragte Bill gleich, ohne jegliche Begrüßung. „Haha, sonst bist du immer 5 Stunden unterwegs und willst unbedingt in jeden Laden.“, stöhnte Tom und ließ sich auf das Sofa fallen, die anderen beiden machten es ihm nach.  „Tja, heute aber nicht und  wir waren schneller.“, grinste er siegreich. „Toll Bill“, gab Tom nur noch zurück, bevor er mich fragte, was ich gekauft hatte. „Öhm zwei Hosen, drei Oberteile und ne Kapuzenjacke so einem, weißte.“, sagte ich. „Boah ey, wo bekommst du bitte die ganze Kohle her.“, schüttelte Tom nur den Kopf. „Hart verdientes Geld.“, lachte ich. Es stimmte natürlich nicht. „Und was hast du so eingekauft, Herr Kaulitz.“, sagte ich und lugte in seine Tüten. „Zwei Hosen ein T-Shirt, dann auch so eine Jacke da wie du, du weißt.“, lachte er. „Und noch ein Pullover.“  „Cool, cool.“, nickte ich. Tom gab nur ein zustimmendes brummendes Geräusch von sich und teilte uns mit, dass er mal mit Anna telefonieren geht. Wir gaben auch nur ein zustimmendes brummendes Geräusch von uns und schon verschwand er mit seinen Tüten. Ich ging mit Bill auch erst mal in sein Zimmer, um die Tüten wegzubringen. Ich schmiss die Tüten aufs Bett und mich gleich seufzend dazu. „Na, kaputt?“, fragte Bill und kam zum Bett, um sich neben mich zu setzen. „Geht, bisschen müden nur.“, gab ich zu. „Dann können wir ja heute gar nicht weg gehen.“, sagte er leicht traurig. „Klar, das geht immer.“ Ich setzte mich auf und gab ihm einen Kuss. „Dann muss ich aber erst duschen und ich glaube das werde ich auch erstmal machen, bevor die anderen dann wollen, weil ich ja immer so lange brauche.“ Ich stand auf, nahm mir Sachen von den neu gekauften aus der Tüte und ging mit den anderen Sachen, die ich brauchte ins Badezimmer. Ich schloss hinter mir die Tür ab und fing an, mich fertig zu machen. Als ich wieder aus der Dusche stieg, trocknete ich mich ab, zog mich an, schminkte mich, föhnte und glättete meine Haare und fertig war ich. Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck verließ ich das Badezimmer. Es war ziemlich leise, also entnahm ich daraus, dass alle irgendwie in ihrem Zimmer waren und beschäftigt waren. Als ich gerade in Bills Zimmer gehen wollte, kam Tom aus der Küche. Mit dem Telefon in der hand. „Warte mal Anna... Hier Lea du sollst Janna bescheid geben, wenn du fertig bist. Und liebe Grüße von Anna.“ Ich nickte. Er drehte sich wieder zum Gehen um und hielt sich das Telefon wieder ans Ohr und stoppte noch mal. „Achso, ich soll dir noch sagen, dass sie dich vermisst und dich ganz doll lieb hat.“, fügte er noch hinzu. „Ich sie auch und grüß fein zurück.“, zwinkerte ich zurück und ging also erst zu Janna und Andis Zimmer, um bescheid zu sagen. 

 

Kapitel 92:

*>Lea´s Sicht<*
Ich klopfte und wartete auf eine Antwort. „Ja?“, kam es auch gleich von Janna. Ich öffnete die Tür. Die beiden lagen auf dem Bett und es sah so aus, als ob sie sich gerade unterhalten haben oder einfach nur so dalagen. „Öhm, ich wollte nur bescheid sagen, dass ich fertig bin. Also du kannst ins Badezimmer, Janna.“ Sie nickte nur und sagte „Danke.“ und schon schloss ich wieder die Tür hinter mir. Und schon ging ich wieder zurück in Bills Zimmer. Dieser saß an seinem Schreibtisch und schrieb irgendwas. Er bemerkte mich nicht, da er mit dem Rücken zur Tür saß. Ich ging zu ihm hin und schaute ihm über die Schulter. „Na, was schreibst du da?“, fragte ich ihn aus reiner Neugier. Doch bevor ich irgendwas lesen konnte, hatte er den Zettel auch schon unter die anderen geschoben. „Nichts, nichts. Nur ein paar Ideen für neue Songs.“, lächelte er und drehte sich mit dem Stuhl so, dass er mich ansah. „Achso.“, gab ich nur zurück.  „Gut siehst du aus.“, machte er mir ein Kompliment. „Danke, du aber auch.“ Er fing an zu grinsen und ich gab ihm einen schönen, langen Kuss. „Wollen wir mal gucken, wie weit die anderen sind?“, fragte er mich, als sich unsere Lippen wieder voneinander lösten. „Ja, also Janna ist gerade im Bad, das weiß.“, sagte ich noch und schon gingen wir wieder aus dem Zimmer. Ich war irgendwie neugierig, was er gerade geschrieben hatte, aber wenn ich es nicht sehen wollte, nehme ich das auch so hin und lass es sein.
Als wir durch die Wohnung gingen, fanden wir alle, außer Andi und Janna in der Küche an. „Na.“, sagten wir. „Hey.“, kam es zurück. „Die anderen sind sich fertig machen.“, teilte uns Georg mit, so als ob er wusste was wir wollen. „Okay, gibt’s was zu essen?“, fragte Bill und schaute seinem Zwilling über die Schulter, der gerade am Herd stand und in irgendeinem Topf rührte. „Ja, Spagetti.“, sagte dieser. „Okay.“  „Könnt euch schon mal hinsetzen, also die, die was haben wollen.“, sagte Gustav und verteilte die Teller auf dem Tisch.  Also setzten wir uns alle hin und schon kamen auch Andi und Janna dazu, die natürlich auch hunger hatten und sich somit auch an den Tisch setzten. Beide frisch geduscht, nur Janna hatte noch ihre Haare in ein Handtuch gewickelt. 
Als wir mit dem essen fertig waren, nahmen Janna und ich die Arbeit auf uns und schickten die Jungs aus der Küche, da die ja schon gekocht hatten und sich auch noch fertig machen wollten.
„Dann mal los.“, sagten wir, als wir vor der Arbeitsplatte standen, wo sämtliche Sachen verschüttet waren. Ich verdrehte die Augen. „Das die immer so viel Dreck machen müssen, ey, ist ja widerlig.“, sagte ich und schaute die Arbeitsplatze angeekelt an. Janna tat es mir nach, aber wir räumten trotzdem alles auf und machten es sauber. Irgendwer musste es ja machen, es konnte ja nicht einfach hier stehen bleiben.
„Endlich fertig.“, stöhnte ich nach einer halben Stunde und ließ mich auf einen Stuhl, der um den Tisch herum stand, fallen. „Ja, war ja mal voll eklig. Nächstes Mal können die das selber wegräumen.“, meckerte Janna mit und wischte sich noch mal ihre Hände an dem Geschirrtuch ab.
„Wie spät ist es eigentlich?“, fragte ich dann, als wir ein wenig geschwiegen hatten. „Öhm, halb sieben.“, antwortete Janna mir mit einem Blick auf ihr Handy. Ich nickte. „Und jetzt? Weil ist ja noch ein bisschen früh, um irgendwo hin zugehen.“, sagte Janna. Stimmt, es war wirklich noch früh, aber wo wollten wir heute eigentlich hin?  „Wo wollen wir denn heute noch hin, also in welche Kneipe oder Disco?“, fragte ich sie dann auch gleich, weil sie mit den Jungs ja öfter hier in Hamburg unterwegs war. Also war sie bestimmt auch schon in einer anderen Kneipe/Disco, als dem Alex. „Weiß nicht. Denke mal in die andere Kneipe da. ich habe aber gerade so gar keine Ahnung mehr, wie die heißt. Ist aber geil da. Fast so wie im Alex, auch mit VIP-Lounge, damit die Jungs auch „Unentdeckt“ bleiben und nicht gleich jeder auf sie zustürmt. Und das mit den Fotos machen ist ja hier in Hamburg auch nicht. Habe zwar keine Ahnung warum die ausgerechnet hier in Hamburg nie Fotografiert werden und so und woanders schon, aber naja.“, zwinkerte Janna mir zu. „Okay, wollen wir dann noch mal ins Wohnzimmer zu den anderen?“  „Ja, klar.“ Also gingen wir zu den anderen ins Wohnzimmer. Ich setzte mich wieder neben Bill und Janna neben Andi. Gustav und Georg waren sich nun auch fertig machen und Tom ging gerade aus dem Wohnzimmer, als wir rein kamen, weil er sich fertig machen wollte.  „Hast du dein Skateboard mit?“, fragte ich Andi. „Klar, das ist immer und überall dabei.“, grinste er. „Wollen wir eine Runde?“  Ich nickte. „Also wenn ihr nichts dagegen habt, das wir jetzt noch kurz skaten gehen.“, fügte ich noch schnell hinzu und sah zu Janna und Bill. „Nene, schon okay. geht ihr mal.“, lächelte Janna. Ich sah sie noch mal skeptisch an. aber sie nickte wieder nur. „Okay.“, sagte ich lächelnd, gab Bill einen Kuss und ging in Bills Zimmer, um mein Board zu holen. Andi gab Janna auch noch ein Kuss und kam mit mir mit.
„Dann mal los.“, sagte Andi und hielt mir die Tür von der Wohnung auf. „Danke.“ sagte ich lachend und ging hinaus. Dann noch aus dem haus raus, über den Hof, durch das Tor und schon standen wir draußen auf dem Bürgersteig. „Hier gibt es eine Halfpipe in der nähe. Sollen wir dahin?“, fragte Andi mich.  „Ja, wenn du weißt wo es lang geht.“, grinste ich. „Ja, so halbwegs.“, lachte er und fuhr los. Ich ihm hinter her und nach einer Weile kamen wir aber auch schon an der besagten Halfpipe an.
Kapitel 93:
*>Lea´s Sicht<*
„Hier sind ja ganz schön viele und gerade freundlich schauen die uns jetzt auch nicht an.“, bemerkte ich, als ich meinen Blick über den ganzen Platz schweifen ließ, wo Rampen verteilt rum standen. „Beachte sie einfach nicht. Die gucken immer so. Die denken halt, es ist ihre Halfpipe und andere dürfen da nicht hin, weißt du. Komm lass uns den Zeigen, was wir können.“, zwinkerte Andi mir zu und zog mich an meiner Hand hinter sich her. Dann stellte er sich auf sein Brett und fing an zu skaten und machte hin und wieder ein paar Tricks, Ich setzte mich nebenbei an die Seite auf mein Brett und schaute ihm, und hin und wieder den anderen die noch dort waren, zu. Dann kam Andi zu mir an die Seite. „Wieso machst du nicht mit?“, fragte er mich und nahm sein Board unter den Arm. „Keine Ahnung. Die sind hier alle so gut..“ Er stoppte mich mitten im Satz. „Du bist auch gut und das weißt du. Hier ist kein einziges Mädchen, also zeig den Herren mal, was du drauf hast.“ Er zwinkerte mir zu. Mit ein bisschen Überwindung sagte ich dann zu und fuhr mit ihm ein wenig rum. „Lass mal auf die große Halfpipe.“, schlug Andi dann vor. Ich stoppte und sah ihn mit großen Augen an. „Öhm...“, fing ich an und Andi fing an zu lachen. „Erstmal ich war da noch nie drauf.“, ich deutete auf die Halfpipe. „..und außerdem was lachst du so doof.“ Ich verschränkte meine Arme vor meiner Brust. „Dein Blick war nur so geil, aber naja, okay, macht es dir was aus, wenn ich gehe?“, fragte er ganz lieb und setzte seinen Hundeblick auf. Diesmal fing ich an zu lachen. „Ja Andi, du darfst.“, zwinkerte ich ihm, immer noch lachend, zu. Also ging er zur Halfpipe und wartete, bis diese frei wurde.
Nach einer weiteren Stunde, es war gerade kurz vor acht, machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zu der Wohnung.
Dort angekommen, warteten die anderen auch schon auf uns.
„Ich gehe mich kurz wieder umziehen.“; sagte ich schnell und auch Andi verschwand in seinem Zimmer. Man gut, dass ich vor dem Skaten, meine neuen Sachen und andere angezogen hatte. Also zog ich mich wieder um und ging mit samt meiner Tasche aus dem Zimmer. Auch Andi saß schon umgezogen im Wohnzimmer, neben Janna. Ich ging zu Bill und gab ihm einen kurzen Kuss. „Wie war’s?“, erkundigte er sich. „Ja, witzig.“, grinste ich. „Fein.“, grinste Bill zurück. „Wo sind Georg und Gustav?“, fragte ich, als ich mit einem Blick durch das Wohnzimmer bemerkte, dass die beiden gar nicht anwesend waren. „Die sind am Bahnhof. Alex, Gustavs Freund, und die beste Freundin von Georg, Tammy, abholen. die wollten heute mal zusammen weggehen. Also getrennt von uns. Die wirst du dann morgen auch noch kennen lernen.“, erklärte Bill mir. „Achso, okay und wir wollen jetzt auch los, oder wie schaut es aus?“, fragte ich noch. „Jap.“; sagte Tom kurz und ging in den Flur, um sich seine Schuhe anzuziehen.  Wir anderen gingen hinterher und zogen uns auch fertig an. Janna holte noch ihre Tasche aus dem Gästezimmer und schon ging´s wieder los zu unserem zweiten „Kneipenabend“.
Nach, dieses mal einer etwas längeren Fahrt, kamen wir auch schon an der Kneipe/Disco, wie man es auch nennen mag, an. Sie sah von außen aus wie eine normale Disco. Also stiegen wir aus dem Van, und schon wurden wir von allen Seiten begafft. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es war schrecklich, wie sie ein alle ansahen, aber da musste ich wohl oder übel durch. Wir gingen wieder zum Eingang, aber mussten etwas anstehen. Es war wohl gerade die Zeit, wo alle kamen. Also stellten wir uns an und warteten. Als wir an der Reihe waren, zeigten wir dem Securitymann alle unseren Perso. Gut, das wir schon alle einen hatten. Drinnen gingen Bill und Tom wieder zur Bar und quatschten irgendwas mit dem Barkeeper ab und kamen wieder zu uns zurück. „Dahinten haben wir einen Platz.“, deutete Tom in die hinterste Ecke. Erst stutzte ich, weil es wirklich die ganz hinterste Ecke war, aber dann kam wieder der Vorteil: Nicht jeder Blick fiel auf uns, wenn man direkt rein kam. Also gingen wir zufrieden in die Ecke und setzten uns. Kurz danach kam auch schon der Kellner und fragte, was wir zu trinken haben wollten. Wir bestellten alle wieder unser Stammgetränk und warteten, bis der Junge Heer mit einem Tablett plus Getränken wieder kam.  Nach kurzer zeit kamen sie dann auch schon und fingen munter an zu quatschen.
Es war mal wieder ein richtig toller Abend, mit viel Alkohol. Janna brachte mich sogar zum Tanzen, was nicht oft bei mir vorkommt. Dann so ungefähr gegen halb vier verließen wir, alle etwas angetrunken, nur Janna und ich stachen mal wieder raus, weil wir doch etwas viel mehr, als die anderen getrunken hatten, die Disco. Wir wurden wieder von Skai abgeholt, der in der Zeit, als wir drinnen waren, wieder zur Wohnung zurückgefahren ist.
Kapitel 94:

*>Lea´s Sicht<*
Als wir an dem Haus ankamen, stiegen wir aus dem Van und Janna und ich torkelten langsam Richtung Haus. Dort warteten wir, bis die anderen hinter uns endlich da waren und Bill, der den Schlüssel mit hatte, die Tür aufschloss.
Als wir wieder zurück in der Wohnung waren, waren Georg, Gustav und deren Freunde noch nicht wieder zurück, also gingen wir ins Wohnzimmer. Janna und ich ließen uns beide mit einem riesen Seufzer auf die Couch fallen und mussten anfangen zu lachen. Es war eigentlich nicht lustig, aber wenn man besoffen war, lachte man eben über jeden scheiß. Auch Tom, Bill und Andi kamen jeweils mit einem Glas Cola zu uns in Wohnzimmer und setzten sich auf die anderen Sessel beziehungsweise auf die andere Couch. 
„Wann kommen die anderen?“, fragte Andi an Bill und Tom gewandt. „Keine Ahnung“, sagten diese im Chor.
Sie unterhielten sich weiter und Janna und ich saßen einfach nur schweigend da und beobachteten die drei. Ich bekam gar nicht mehr richtig mit, über was die drei sich unterhielten, weil in meinem Kopf die ganze Zeit irgendwelche andere Gedanken rumschwirrten. Ich versuchte sie zu verdrängen, was auch einigermaßen klappte, und versuchte aufmerksam dem Gespräch der drei, beziehungsweise vier, weil Janna sich auch schon mitbeteiligt hatte, zu folgen. Ich gab zwar kein Kommentar zu irgendwelchen Diskussionen ab, hörte aber dennoch zu.
Das Gespräch aber wurde auch schon nach weniger Zeit von dem Geräusch des umgedrehten Schlüssels im Schlüsselloch unterbrochen.
„Oh, sie kommen.“, bemerkte Tom und drehte seinen Kopf so, dass er hinter sich schauen konnte und den Blick zur Tür hatte.
 „Hey, du.“, kam es auch gleich von einer männlichen Stimme, die ich nicht zuordnen konnte. Wohl Gustavs Freund Alex. Danach betraten auch schon vier Personen das Wohnzimmer. Gustav und Georg, noch eine weibliche Person, die dann wohl Tammy sein sollte und eine männliche, von der eben die Stimme kam, nämlich Alex. Ich setzte mich gleich automatisch etwas aufrechter hin, da ich nicht gleich einen allzu schlechten Eindruck machen wollte, wobei Janna so sitzen blieb. In sich zusammen gesackt und total schief. Andi und Bill fingen sofort an zu lachen, worauf ich die beiden nur mit einem Fragenden Blick ansah.
„Du brauchst dich nicht aufrecht hinzusetzen. Die beiden, also Tammy und Alex, sind auch immer voll. Meistens zumindest.“, sagte Bill unter seinem lachen. Ich zuckte nur mit den Schultern.
„Wer sagt, dass wir hier immer voll sind?“, sagte Tammy dann, welche eine schlanke Figur hatte, groß war, blau-grüne Augen, welche noch mit schwarzer Schminke besonders betont wurden, hatte. Ihr ganzes Gesicht war wunderhübsch und mich würde es nicht wundern, wenn sie dem einen oder anderen Herrn den Hals verdrehen würde. Sei hatte so in etwa den gleichen Style wie Janna und ich.
„Er.“  Andi deutete auf Bill.  „Stimmt nicht.“, grinste sie und kam zu mir.
„Hey, ich bin Tammy.“ Sie gab mir freundlich die Hand.
„Hey, ich bin Lea.“, versuchte ich ordentlich zu klingen. Sie kam mir gleich sympathisch vor. Dann ging sie zu Janna und umarmte sie zur Begrüßung. „Na, waren wir wieder ein trinken?“, lachte sie, als Janna sich wieder brummend ins Sofa fallen lies.
Dann wurden noch Bill und Andi begrüßt und schon kam der männliche Herr namens Alex auf mich zu. Er war groß, schlank, hatte braune Haare, die etwa der Länge von Gustavs seinen glich.
„Hey, ich bin Alex.“, grinste er und gab mir die Hand. „Habe schon viel von dir gehört.“ Ich lächelte. „Hey, ich bin Lea. Naja, ich hoffe nur gutes.“, zwinkerte ich ihm zu und schon begrüßte er auch noch die anderen drei. Tom wurde eben schon von allen begrüßt.
Tammy, Alex, Georg und Gustav setzten sich nun auch mit auf die Sessel und die Couch.
„Lea, steh mal auf.“, sagte Bill und stellte sich vor mich. Also stand ich träge auf und schaute, was Bill vorhatte. Er setzte sich auf meinen Platz und klopfte auf seine Oberschenkel.
Ah, okay ich verstand was er wollte. Also setzte ich mich auf seinen Schoß. Meinen einen Arm legte ich um seine eine Schulter, damit ich mich ein wenig abstützen konnte. Andi tat das gleiche mit Janna und so hatten alle einen Platz.
Wir fingen an, uns zu unterhalten. Ich hielt mich ziemlich zurück und sagte eigentlich nur dann was, wenn jemand mich was fragte. Die Schüchternheit eben, auch wenn ich wusste, dass wir unter uns waren, traute ich mich als „neue“ nicht wirklich was zu sagen. Ich fühlte mich unwohl, warum auch immer, also half mir hier auch nur noch das eine raus:
„Wollen wir ins Bett?“, fragte ich Bill nun schon fast flüsternd. Er nickte und gab mir einen Kuss auf meine Wange.
„Wir sind schlafen.“, teilte er den anderen mit. Wir verabschiedeten uns noch und verließen das Wohnzimmer.
Im Zimmer angekommen, ließ ich mich brummend auf das große Bett, welches mitten im Raum stand, fallen.  Bill kam zu mir. 
„Was ist los?“, fragte er mich und strich mir eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. Ich zuckte mit den Schultern.
Kapitel 95:

*>Lea´s Sicht<*
„Hey...“ Seine Stimme klang so warm, so liebevoll.
„Was ist los?“, wiederholte er seine Frage wieder mit dieser warmen und liebevollen Stimme.
„Ich weiß nicht...“, sagte ich und setzte mich langsam auf. Bill sah mich mit seinen Braunen Augen, welche einen fragenden Blick ausstrahlten, an.
„Weißt du, ich habe mich so komisch gefühlt. So als neue... . Ich habe mich auch irgendwie nicht getraut irgendwas zu sagen. Ich weiß, die beißen alle nicht, aber trotzdem, man kommt sich so komisch vor, verstehst du?“  Ich sah ihn an. Aber er gab mir keine Antwort.
„Okay, du verstehst nicht...“, sagte ich enttäuscht und nach längerem, einfach nur in die Augen gucken, und ließ meinen Kopf sinken. Dieser wurde aber gleich schon wieder von Bills Hand aufgefangen, welche meinen Kopf wieder nach oben bewegte, sodass ich ihn anschauen konnte und auch musste.
 „Du weißt ganz genau, dass du dazu gehörst. Du bist meine Freundin, die ich über alles liebe. Und die fressen dich nicht auf, Lea. Du brauchst dich keinesfalls unwohl fühlen. Die nehmen dich auf, wie jeden anderen auch. Genauso wie sie es mit Janna und Andi auch getan haben, okay?“
Wieder seine Mutmachenden Worte, die ich in letzter Zeit so oft gehört hatte.  Mein Gesicht befreite sich aus Bills Hand und schaute wieder gen Boden.
„Hey, Schatz...“ Bill versuchte irgendwie meinen Blick zu erhaschen, schaffte es aber nicht, da ich ihm immer, so gut es nur ging, entwich. Er sollte nicht sehen, dass sich eine Träne den Weg aus meinem Auge bahnte.
Doch anstatt das er noch irgendwas sagte, nahm er mich einfach in den Arm. Ich lehnte meinen Kopf gegen seine Brust. Hörte seinen Herzschlag. Wie er gleichmäßig schlug. Irgendwie beruhigte mich das etwas. Dort fühlte ich mich wieder geborgen. In seinen Armen. ich genoss den Moment einfach nur so. Keiner sagte etwas, man hörte nur unser leises Atmen. Dann aber hob er mich aus seinen Armen und hielt mich an meinen Schultern fest.
„Ich liebe dich, ja? Und die anderen, Janna, Andi, Tom, Georg und Gustav, die haben dich auch alle ganz doll lieb und Tammy und Alex, mit denen wirst du dich auch ganz schnell anfreunden, glaub mir. Das geht schnell.“, sprach er wieder auf mich ein. Er nahm nebenbei seine Hand, strich auf einer Seite meine Haare hinter mein Ohr und mir kam es so vor, als ob er jede einzelne Pore meines Gesichts beobachtete.  
Ich nickte und wischte, so unauffällig es nur ging, meine Träne von meiner Wange.  „Okay, danke. Ich liebe dich auch.“  Bill nahm seine Hand und umfasste damit mein Kinn. „Nicht weinen.“, sagte er. Ich schüttelte den Kopf, worauf er mich noch einmal ganz kurz in den Arm nahm.
Auf Bills Gesicht machte sich ein leichtes lächeln breit und schon spürte ich seine Lippen auf meinen. Es kribbelte überall in meinem Körper. So, als ob sich dort drin ein Schwarm Schmetterlinge befand.  Ich spürte, wie Bills Zungenspitze gegen meine Lippen stupste und um Einlass bittete. Also öffnete ich langsam meinen Mund und wir verfielen in einem wunderschönen Kuss.
Doch auch dieser schöne Kuss musste Enden. Leider. Bills Lippen lösten sich von meinen und er sah mich einen Moment an.
„Wollen wir schlafen?“, fragte er dann nach wenigen Sekunden. Ich nickte und stand auf, um mich umzuziehen. Bill schlüpfte aus seiner Hose, zog sich sein T-Shirt aus und krabbelte mit Boxershorts bekleidet unter die Deck.
Als ich fertig war, ging ich zum Bett und legte mich auch unter die Decke. Setzte mich aber auf Bills Bauch, wo er erstmal ganz tief Luft holte als ich mich hinsetzte. „Boah, bist du schwer.“, sagte er mit krächzender Stimme. „Danke.“, sagte ich daraufhin nur gespielt Beleidigt und wollte gerade von seinem Bauch klettern, als er mich festhielt und mich zu sich runter zog.  Ich wollte gerade fragen, ob ich ihm nicht gerade eben noch zu schwer war, aber dazu kam ich gar nicht mehr, denn ich spürte seine Lippen schon wieder auf meinen. Als diese sich aber voneinander lösten, fragte ich ihn was ich eben nicht mehr wegen des Kusses geschafft hatte, woraufhin er nur sagte:
„Nein, das war ein Scherz. Außerdem ist es so viel wärmer, wenn du auf meinem Bauch liegst.“, sagte er mit dreckigem Unterton.  „Nicht frech werden, Herr Kaulitz.“, nuschelte ich leise, fast schon flüsternd, in den nächsten Kuss hinein.
Wir lagen noch eine Weile so da. ich auf seinem Bauch und er auf dem Rücken. Alberten rum und verfielen in sämtliche, wunderschöne Küsse. „Ich bin müde.“, brummte ich, als ich mit meinem Kopf auf Bills Brust lag und schon meine Augen geschlossen hatte. „Ich auch, wollen wir jetzt endgültig schlafen?“, gab er zu. Ich schaute auf, sodass ich ihn ansehen konnte. Dann nickte ich und rollte mich von ihm runter. „Boah jetzt ist mir kalt.“, beschwerte er sich. Also legte ich meinen Kopf wieder auf seine Brust. Irgendwie war es ziemlich unbequem, aber ich tat Bill den gefallen und ließ meinen Kopf dort liegen. „Gute Nacht.“, sagte er leise und gab mir einen Kuss auf meine Stirn.  „Naht.“, sagte ich noch, schloss meine Augen und schon war ich im Land der Träume.
Kapitel 96:

*>Lea´s Sicht<*
 In dieser Nacht träumte ich jegliche scheiße, nur wusste ich, als ich mitten in der Nacht von einem seltsamen Traum aufwachte nicht mehr, was ich geträumt hatte. Ich wollte mich eigentlich wieder hinlegen, da mir ein Blick auf mein Handy verriet, dass es grade halb sechs war, doch ich hatte mächtigen durst und konnte irgendwie nicht mehr einschlafen. Ich beschloss in die Küche zu gehen und mir was zu trinken zu holen. Doch bevor ich aufstand, sah ich noch einmal zur Seite. Zu Bill, welcher noch Seelenruhig und mit gleichmäßigen Atem tief und fest schlief. Mir huschte ein lächeln über meine Lippen und so stand ich auf um in die Küche zu gehen, um was zu trinken.
In der ganzen Wohnung war es Mucksmäuschen stillt und so versuchte ich, als ich in der Küche war, auch so leise wie möglich ein Glas aus dem Schrank zu holen, mir was einzuschenken und so weiter.
Als ich damit fertig war, ging ich zurück in Bills Zimmer, damit ich mich wieder hinlegen konnte. Ich war ja schließlich noch müde, von der langen Nacht. Aber wenn ich dran dachte, dass heute schon wieder Sonntag war und ich wieder nach Hause musste, sank meine Stimmung gleich wieder auf den tiefsten Punkt in der Stimmungsskala. Wer weiß, wann ich die Jungs wieder sah. Mit diesen Gedanken, krabbelte ich wieder zurück zu Bill unter die Decke, der nur ein murrendes Geräusch von sich brachte, einen Arm mich legte und wieder ganz seelenruhig weiter schlief. Den konnte auch wirklich nichts wecken.Ich schloss meine Augen und schon schlief ich wieder ein.
„Hey, aufstehen.“, wurde ich von Bills Stimme aus den Träumen gerissen. Ich brummte. „Hmm, nein.“
Ich war noch so müde und hatte einfach keine  Lust aufzustehen. Dabei war er doch immer Bill der, der nicht aufstehen wollte. Und jetzt? Jetzt ist er immer der Erste von uns beiden, wenn nicht sogar von allen.
„Komm, es ist zwei Uhr. Wir wollen, oder eher gesagt müssen dich, nach Hause bringen.“ Er strich mir meine Haare aus dem Gesicht und küsste mich ganz sanft. Sofort war ich hellwach und erwiderte diesen Kuss. „Okay.“, sagte ich danach. „Bin duschen.“ Ich schnappte mir die Sachen, die ich brauchte und ging ins Badezimmer. Auf dem Weg dorthin traf ich noch Janna, Andi, Alex und Gustav. Alle waren schon fertig angezogen und geschminkt, beziehungsweise hatten die Haare schon so, wie sie sein sollten. 
Im Badezimmer duschte ich mich schnell und machte mir danach nur einen Zopf. Auf glätten und föhnen hatte ich heute keine Lust, zumal ich richtig müde war und das ich die Augen überhaupt aufhalten konnte, war mir immer noch ein Rätsel. Als ich fertig war, ging ich wieder zurück in Bills Zimmer, um meine Sachen wegzupacken und meine Tasche bereit zur Abfahrt zu machen.
„Wann wollen wir denn los?“, fragte ich Bill, als er ins Zimmer kam. er setzte sich auf sein Bett und beobachtete mich, wie ich meine letzten Sachen in meine kleine Reisetasche stopfte. „Wenn wir fertig sind. Also es kommen diesmal nur Janna, Andi, Tom, David und ich mit. Weil Tammy und Alex bleiben noch und dann müssen Georg und Gustav ja hier bleiben. Ist ja logisch, nä?!“, grinste er.  Ich nickte. „Stimmt, aber sag mal, wann lerne ich eigentlich mal deine Familie kennen? Also ich meine deine Mum und Gordon.“ Mir fiel ein, dass ich die ja noch gar nicht kannte. „Gut, dass du das ansprichst. Naja, wir wollten das eigentlich heute machen, also nur wenn du nichts dagegen hast.“ Er wurde immer hektischer beim Sprechen. Dachte wohl, dass ich das nicht in Ordnung fand. „Ja, klar. Ist okay. Dann beeile ich mich mal, damit wir schnell los können.“, lächelte ich und machte den Reißverschluss meiner Tasche zu.  „Wollen wir was essen gehen? Irgendwie habe ich hunger?“, gab ich zu und ging näher zu Bill. „Du hast mal hunger?“, fragte er entgeistert. „Ähm ja?!“, sagte ich mit skeptischem Blick. „Dann mal los, das Ereignis darf man nicht verpassen.“, grinste er breit. „Du spinnst.“, lachte ich und knuffte ihm in die Seite. „Ahhh.“, stöhnte er gleich lachend, zuckte zusammen und rannte aus dem Zimmer. Ich ging ihm langsam hinterher.
In der Küche angekommen, saßen Andi, Janna und Tom schon am Tisch und „frühstückten“.
„Morgen.“, sagten wir alle gleichzeitig und Bill und ich setzten uns zu den dreien mit an den Tisch. Diesmal hatte jeder einen Platz, weil die hälfte ja noch schlief, oder noch nicht frühstücken wollte. Auch praktisch.
„Heute geht’s wieder nach Hause, was?“, fragte Janna, als die Jungs in einem Gespräch unter sich vertieft waren. Ich nickte. „Leider. Wer weiß, wann ich sie wieder sehe.“ Meine Stimme klang traurig. „Bestimmt bald.“, zwinkerte Janna mir zu. „Ich hoffe es mal“ Janna sagte dazu nichts mehr und so aßen wir schweigend unser Brötchen.
„So, dann verabschiedet euch mal.“, sagte David, als wir gerade in dem Flur der Wohnung standen und nach Magdeburg und Hameln aufbrechen wollten. Zuerst verabschiedeten sich Janna und Andi von den vieren, die wir zurückließen und dann war ich and er Reihe. Ich streckte Tammy meine Hand entgegen, doch sie achtete gar nicht darauf, sondern nahm mich in den Arm.
„Wir sehen uns und spätestens im Sommer, wenn du bei uns wohnst.“, zwinkerte sie mir zu. Ich nickte. „Tschau.“
Dann ging ich zu Alex, welcher mich auch in den Arm nahm. „So, können wir?“, mischte David sich ein, der schon meine kleine Reisetasche und seinen Schlüssel von dem Van in den Händen hielt. Wir nickten nur und gingen ihm hinterher.

 

Kapitel 97:

*>Lea´s Sicht<*
Wir stiegen in den Van ein, der vor dem Haus stand. Bill und ich wieder hinten und Tom mit Andi und Janna in der Mitte. David vorne, weil er ja fahren musste. Ich holte meinen i-Pod aus meiner Tasche, schaltete ihn an und steckte mir die Stöpsel in die Ohren.
You're it, you're the ultimate
  It's automatic, I'm sure of it
 No lie, so don't even try
 To tell me that you're not the guy
 ‘Cause I've been waiting all my life
 For someone just like you
 But you're it, you're the ultimate, you!”, dröhnte es aus den Kopfhörern meines i-Pods.
Ich liebte dieses Lied von Lindsay Lohan. Und den Film, in dem sie es spielte, Freaky Friday, auch. Ich stellte sogar ein, dass es sich immer wiederholte und auswendig konnte ich das Lied auch schon lange.  „Müde?“, fragte Bill, als meine Augen immer kleiner wurden. Ich nickte. „Na, dann schlaf.“ Er strich mir sanft mit seinem Handrücken über meine Wange. Und ehe ich noch irgendwas sagen konnte, schlief ich auch schon ein.
„Hey.“ Wieder Bills Stimme. Wir mussten da sein. Ich schlug meinen Augen auf und sah auch schon, dass Andi, Janna, David und Tom gar nicht mehr im Van saßen.
„Sind wir da?“, fragte ich Bill noch total verschlafen und rieb mir den restlichen Schlaf aus meinen Augen. Aber vorsichtig genug, sodass meine Schminke auch nicht verwischte.  „Ja.“, nickte Bill. Ich merkte, wie ich langsam etwas nervöser wurde. Schließlich traf ich gleich auf Bills und Toms Eltern, beziehungsweise Mutter und Stiefvater.  „Sei nicht so nervös.“, stellte Bill auch gleich fest, als wir aus dem Van sprangen und er nach meiner Hand packte. „Bin ich gar nicht.“, stritt ich es ab und zog meine Hand weg. Bill sah mich nur verdattert an. „Ich will das nicht, Bill. Was ist, wenn hier irgendwo ein Fan steht? Schließlich ist das euer zu Hause und hier lauern bestimmt irgendwo irgendwelche Groupies rum, die dann wieder was zu erzählen haben.“, erklärte ich meine Sorge.  Er nickte nur und ging den Weg, der zur Haustür führte, vor mir entlang. Als wir beide im HHHHHHHaus waren, schloss er die Tür hinter sich und man hörte schon, dass sich in einem Raum, ich tippte mal auf das Wohnzimmer, mehrere Leute unterhielten. „Darf ich jetzt?“, fragte Bill, als die Tür zu war und wir uns anschweigen. Ich nickte und Bill lächelte zufrieden. „Na, komm.“ Er gab mir noch einen Kuss und zog mich durch den Flur zu einem Raum. Als man hinein ging, sah man, dass dies das Wohnzimmer war. Dort saßen dann auch Siemone, Gordon, David, Janna, Andi und Tom und unterhielten sich so intensiv, sodass sie Bill und mich gar nicht bemerkten. Also sagte Bill ein: „Öhm, Entschuldigung, aber hier ist noch wer.“ und schon hörten sie alle auf sich zu unterhalten und drehten ihren Kopf zu Bill und mir.  Siemone fing sofort an zu lächeln und stand auf, um zu uns zu kommen. Erst umarmte sie ihren Sohn und sah mich dann an.
„Also Mama, das ist sie.“, lächelte er stolz. Ich gab Siemone die Hand. „Hallo, ich bin Lea.“, stellte ich mich vor. „Du bist also die, von der Bill ununterbrochen erzählt und die, die meinen Sohnemann so glücklich macht.“, lächelte sie und nahm meine entgegen gestreckte Hand freundlich entgegen.  „Und ich bin Siemone, aber bitte dutz mich. Ich hasse es, wenn man mich siezt.“, fügte sie noch hinzu und ich nickte nur. Dann kam noch Gordon, welcher schnell Bill begrüßte und sich dann gleich zu mir drehte. „Und ich bin Gordon. Freut mich.“, sagte auch dieser sehr freundlich. Auch ihn begrüßte ich und gab ihm die Hand. Sie kamen mir beide, Siemone wie auch Gordon, sehr sympathisch vor und man fühlte sich gleich irgendwie wohl. Jetzt wusste ich, warum Bill immer sagte, dass seine Mutter die beste Mutter der Welt war.  „Na kommt. Setzt euch.“, bot Bills Mutter uns an und Bill zog mich auch gleich hinter sich her. Wir setzten uns zu den anderen auf die Couch und Tom zwinkerte mir lächelnd zu, woraufhin ich nur zu lächeln anfing.
Als wir uns gerade alle unterhielten, klingelte plötzlich Davids Handy. Er sah schnell auf sein Display und entschuldigte sich für zwei Minuten. So verließ er den Raum. Wir dachten uns auch gar nichts bei, schließlich war er Produzent vieler Musiker, also konnte das auch irgendwer anderes sein.
Zwei Minuten später, wie angekündigt, kam er wieder zurück ins Wohnzimmer. „Jungs?“, unterbrach er das Gespräch. „Wir müssen sofort los.“ Tom und Bill sahen ihn entgeistert an. „Wohin?“, fragte Tom dann. „Zurück. Nach Hamburg.“  Bill schüttelte den Kopf. „Lea muss erst nach Hause.“, stellte er sich gegen das, was David sagte. „Nein, wir drei müssen sofort los. Pat und die anderen brauchen dich unbedingt zum einsingen da.“, erklärte David weiter. „Hallo? Ich bringe sie erst mit nach Hause. Ihr habt alle, das gesamte Team, gesagt, dass wir dieses Wochenende frei haben, man.“, zickte Bill rum. Okay, man konnte ihn auch verstehen. „Ja, sorry, aber wenn sie dich nun mal brauchen, brauchen sie dich.“ Davids Stimme wurde schon strenger und Bill fing an sich aufzuregen. Ich legte nur beruhigend meine Hand auf seinen Oberschenkel. „Ey, das gibt es doch nicht. Und wie soll sie jetzt bitte nach Hause kommen?“, mischte Tom sich nun auch schon ein. „Zug?“, stellte David die Gegenfrage. „Nein, ich lass sie bestimmt nicht alleine mit dem Zug fahren. Da können genug verrückte und durchgedrehte Fans von uns drin sitzen.“, konterte Bill. David verdrehte die Augen. „Bill, komm runter. Anders geht es aber nicht.“
Kapitel 98:

*>Lea´s Sicht<*
„Trotzdem. Wäre es deine Freundin, würdest du es auch nicht wollen. Das weißt du auch ganz genau, David. Wir hatten das auch erst!“  Bill wurde nun richtig laut.
„Hallo?“, schrie ich gegen das ganze Geschreie an. „Ich fahre mit dem Zug, wenn ihr jetzt ganz dringend wieder nach Hamburg müsst.“, teilte ich meine Entscheidung mit. Eventuell war es vielleicht eine nicht wirklich gute Idee, aber was sollte ich machen? Gordon und Siemone fragen, ob sie mich nach Hause bringen könnten? Bestimmt nicht! Schließlich kannte ich sie erst seit eben gerade. Und was anderes blieb mir nicht übrig, schließlich musste ich morgen wieder zur Schule.
Bill fing wieder nur an, mit dem Kopf zu schütteln und dann hatte Tom eine neue Idee, die jedoch noch einfallsloser war, als alle anderen, die jemals in den Raum geworfen wurden.
„Dann fahren eben Bill und ich mit dem Zug nach Hamburg und du bringst sie nach Hause.“  Bill und ich zogen gleichzeitig skeptisch eine Augenbraue hoch und David lehnte dieses Angebot auch sofort wieder ab. 
„Sicherlich. Da wärt ihr ärmer dran als Lea. Ich verstehe dich nicht Bill. Sie setzt sich in den Zug fährt nach Hameln und da stehen ihre Eltern. Wenn es unbedingt sein muss, kaufe ich ihr auch ein Ticket für die Erste Klasse. Mein Gott stell dich mal nicht so an. Denkst du sie wird gleich von irgendwelchen Fans zusammen geschlagen?“, sagte David mit lauter Stimme. Eher gesagt mit sehr lauter Stimme. Bei dem letzten Teil von dem Satz den David sagte, musste ich heftig schlucken und Bill schien es wohl bemerkt zu haben, streichelte mir beruhigend über meinen Rücken und gab mir einen Kuss auf meine Stirn. Schließlich wusste David ja nichts von der Sache mit den Mädels im Park. Eigentlich keiner, außer uns. Also alle die dazu gehörten. Zu unserer „Clique“.
„Kannst du vielleicht mal mit mir reden?“, schnauzte David Bill weiter an, als dieser ihm nicht antwortete.
„Ich lasse sie nicht alleine fahren, man. Kapier es doch endlich. Wenn du wüsstest was passiert...“ Ich sah Bill mit weit aufgerissenen Augen an und haute ihn mit meinem Ellbogen in die Seite. „Spinnst du?“, zischte ich ihm zu. 
„Wie wenn ich nur wüsste was passiert ist?“, fragte David skeptisch und schon in einem leiseren Tonfall. „Nichts!“, sagte Bill daraufhin nur leise.
„Wir fahren sie nach Hause.“, kam es auf einmal von Siemone, die das ganze diskutieren, man konnte es schon fast Streit nennen, zwischen David und ihren Söhnen nur schweigend und kopfschüttelnd beobachtete. Ebenso Janna und Andi. Dann sah Bill mich an, ich ihn. „Wenn das für dich okay ist, Lea.“, fügte Gordon noch hinzu. Ich nickte. „Danke.“, sagte ich leise. „Kein Problem, machen wir doch gerne.“, zwinkerte Gordon mir zu.
„Lea, ich stell deine Tasche in den Flur.“, sagte David in einem im Moment verhältnismäßigen lieben Ton. „Wir sprechen uns noch.“, zischte er dann aber wieder mit einem wütenden Tonfall zu den Twins. Dann sagte er noch ein „Tschüss“ in die Runde und verschwand aus der Tür nach draußen. Wahrscheinlich in den Van.
„ich kann ihn nicht verstehen.“, brummte Bill und stand auf. Er ging zu seiner Mutter. „Danke Mum.“ Er umarmte sie. „Und Danke Gordon.“ Auch er bekam eine Umarmung. „Wir müssen.“, sagte er dann noch und kam  zu mir. „Tschau Schatz. Wir sehen und bald, ja?“ Er nahm mein Gesicht wieder in seine Hände und sah mir in die Augen. „Das hoffe ich doch mal.“, lächelte ich. Es war eher aufgesetzt, weil jetzt konnte ich ganz bestimmt nicht lächeln. Jetzt, wo es wieder Abschied hieß. „Pass bitte auf dich auf. Ich liebe dich, Schatz.“  „ich liebe dich auch. Und grüß mir die anderen noch mal ganz lieb von mir, ja? Und bitte, nimm David das nicht so ernst, dass er dich angeschnauzt hat.“ Doch bevor Bill irgendwas sagte, zog er mein Gesicht mit seinen Händen immer weiter zu sich und meine Lippen versiegelten sich mit den seinen. Es war wieder so ein wunderschöner und leidenschaftlicher Kuss. Zum Abschied genau das richtige. Nachdem sich unsere Lippen wieder von einander lösten lächelte er mich noch mal. Ich lächelte zurück.
„Darf ich ihr jetzt auch tschüss sagen?“, kam es plötzlich von hinter von Tom. Bill und ich drehte uns Ruckartig um. Wurde in unserer Zweisamkeit gestört.
„Ja.“, sagte Bill nur und nahm seine Hände von meinem Gesicht. Ich sah aus dem Augenwinkel noch, dass er zu seinen zwei besten Freunden ging, und sich von den verabschiedete. „Na, komm mal her.“, grinste Tom mich an und nahm mich in den Arm. „Tschau und pass mir auf die anderen auf.“, lächelte ich. Er hielt mich weiter im Arm. „Klar, und du grüß Laura ganz lieb.“ Nun hob er mich aus seinen Armen. Ich nickte. „Okay.“, sagte ich kurz und gab ihm ein Küsschen auf seine Wange, wo er gleich wieder anfing zu grinsen. Wir mussten lachen. Dann ging Tom noch schnell zu Janna und Andi und Bill kam noch einmal zu mir. „Ich liebe dich.“, sagte er noch mal ganz schnell und drückte mir einen Kuss auf. Sie umarmten beide noch mal ihre Mum und deren Mann und schon waren sie weg. Seufzend sah ich den beiden hinterher, wie sie aus der Tür verschwanden. Nun saß ich hier. Mit Janna, Andi und den Eltern meines Freundes. Irgendwie war es mir unangenehm, aber sie waren ja mega lieb.
„Wann wollen wir denn los?“, holte mich Siemone aus meinen Tagträumen zurück in die Realität. „Das ist mir gleich. Wie sie.. ähm, du willst.“ Ich vergaß ganz, dass ich sie ja duzen sollte und wurde durch ihren warnenden Blick aufmerksam. Danach fing sie an zu lachen.
„Ja, dann am Liebsten jetzt. Kannst ja noch in Ruhe tschüss sagen.“, zwinkerte sie mir zu. Ich nickte und stand auf, um zu Andi und Janna zu gehen.
„Naja, dann bis zum nächsten mal.“, sagte ich und nahm beide nacheinander einmal lange in den Arm.
„Mach’s gut.“, sagte Janna und auch von Andi kam ein „Tschau. tschau.“
Also stand ich auf und folgte Siemone und Gordon in den Flur.
„Na, man sieht sich ja bestimmt bald wieder.“, sagte Gordon und gab mir die Hand. „Ich bleibe hier, weil ich noch eine Gitarrenstunde habe.“, fügte er noch hinzu, als er bemerkte, dass ich ihn fragend ansah. „Okay, bis dann.“, lächelte ich. Siemone gab ihrem Mann noch einen Kuss und schon verschwanden wir, mit samt meiner Reisetasche und meiner Umhängetasche, aus der Haustür.

 

Kapitel 99:

*>Lea´s Sicht<*
Draußen setzten wir uns in das Auto, welches vor der geschlossenen Garage stand. Gott sei Dank waren heute mal keine Fans vor dem Haus. Sonst, so sagten immer alle, ist dort ja immer die Hölle los. Siemone schloss das Auto auf und setzte sich hinter das Steuer. Ich tat es ihr gleich, nur, dass ich mich auf den Beifahrersitz setzte.
„So, wenn du mir noch mal deine Adresse sagen könntest, weil dann kann ich das ins Navi eingeben und muss dich nicht nerven wo es langgeht, wenn du am schlafen bist.“, sagte sie und schaltete das Gerät, welches vorne an der Scheibe angebracht war, an. Also sagte ich ihr schnell die Adresse, welche sie gleich nebenbei mit eintippte. „Okay, danke.“, sagte sie noch und dann herrschte erst einmal Schwiegen. Wir fuhren aus dem kleinen Ort Loitsche raus, Richtung Magdeburg.
Eine Stunde später hatten wir Magdeburg schon lange hinter uns gelassen. Wir unterhielten uns über viele Sachen. Zum Beispiel auch über die Jungs und wie ich damit klar komme, dass das mit der Presse war und somit alle meiner Mitschüler bescheid wussten. ich erzählte Siemone eigentlich alles, aber das mit den Mädchen im Park, verschwieg ich. Siemone und ich unterhielten uns, als ob wir uns schon Jahre kennen würden und ich schon so lange mit Bill zusammen wäre. Ich fand es nett von ihr, dass sie so offen war und auch mit mir redete. Auf mich einging. Sie konnte sich ja sicher auch denken, dass mir die ganze Situation am Anfang etwas unangenehm war.
„So jetzt nur noch die Straße ganz hoch und dann nach der Kreuzung das dritte Haus links.“, erklärte bescheid. Ich hatte sie auf der Fahrt über das Handy angerufen und ihnen alles erklärt. Sie fanden es genau so nett von Siemone wie ich.
„Okay, da wären wir.“, sagte Siemone, als sie die Handbremse des Autos zog und sich abschnallte. „Jap.“, nickte ich und stieg aus. Hinten am Kofferraum gab mir Siemone noch schnell meine kleine Reisetasche und somit gingen wir zur Haustür, wo wir auch gleich auf den Klingelknopf drückten. Wenig später öffnete sich auch schon die Tür und mein Dad stand vor mir.
„Hey.“, sagte ich und umarmte ihn. „Hallo.“, entgegnete er mir und wendete sich zu Siemone. „Hallo, ich bin Andreas.“, stellte er sich vor und gab ihr die Hand. „Siemone, freut mich.“, lächelte diese freundlich. Mein Vater bat sie rein und ich ging vor in die Küche, wo wir auch schon auf meine Mutter trafen. Auch diese umarmte ich, bevor sie zu Siemone ging und sich als „Annette“ vorstellte.
Ich ging schnell in mein Zimmer, um meine Sachen auszupacken, mein Handy jedoch packte ich wieder in meine Hosentasche. Das musste halt immer am Mann bleiben. Fertig ausgepackt ging ich wieder runter zu den anderen, welche schon im Wohnzimmer auf der Couch platz genommen hatten und jeder ein Glas Wasser vor sich stehen hatten.
„Hast du denn gut hergefunden?“, fragten meine Eltern. Anscheinend duzten sie sich schon. irgendwie freute es mich, dass sich Bills Mum und meine Eltern so gut verstanden und auch der Vater von den Twins kannte meine Eltern ja schon und auch diese verstanden sich super. Was Besseres konnte uns, also mir und Bill, in der Sache ja gar nicht passieren.
„Ja, ich hatte ja mein Navi noch im Auto und Lea war ja auch dabei.“, lächelte sie.  „Stimmt.“, grinste meine Mum. Dann unterhielten sie sich noch. Ich saß eigentlich die ganze Zeit nur stumm daneben und sagte nichts, was mir nach einer Weile einfach zu langweilig wurde.
„Ich gehe hoch.“, entschied ich also und ging zurück in mein Zimmer. Dort wusste ich aber auch nicht so recht, was ich tun sollte und so ging ich aus langer weile einfach mal wieder in den ICQ-Chat. Allerdings nicht online, sondern Inkognito. ich hatte gerade echt kein Bock auf dumme Kommentare von irgendwelchen Leuten, die ich nur aus dem Internet kannte oder von den Leuten, die ich aus der Schule in meiner Liste hatte. Meine Liste öffnete sich und ich schaute wartend auf meinen Bildschirm, um zu sehen, wer alles on war. Doch bevor ich überhaupt irgendwen bekanntes sah, bekam ich auch schon eine Nachricht. Laura hatte geschrieben.
Laura: Hey Süße
Lea: Hey Schatz, wie geht’s?
Laura: Ja, gut und dir?
Lea: Auch, vermisse nur Bill jetzt schon.’
Laura: Wie? Ich denke, dass der noch bei dir ist? Der hat dich doch mit David und Tom nach hause 
            gebracht oder nicht?
Lea: Hm, nee... ich war ja erst noch mit in Magdeburg.... bei den Twins zu Hause... die haben mir
        ihre Eltern vorgestellt und naja, David hatte dann ‚nen Anruf bekommen, dass die Jungs sofort
        nach Hamburg kommen müssen, weil Bill irgendwas einsingen muss, oder so...Und dann gab’s
        da aber einen riesen Streit, weil Bill mich mit nach Hause bringen wollte und alles etwas
        komplizierter und so. Und ja, jetzt sind die halt wieder in Hamburg und dann meinte, dass
        Siemone, die Mum, mich nach Haus bringt. Die sitzt gerade unten mit meinen Eltern im
        Wohnzimmer...
Laura: Oha, das hört sich ja nicht gerade gut an...
Lea: Nee, nicht wirklich.. ich hoffe nur, dass Bill das wieder mit David geklärt bekommt...
Laura: Ach klar, kennst ihn doch
Lea: Stimmt xD
Laura: Na also x] ... hier ich muss off... ich warte morgen neben der Turnhalle an der Raucherecke
            auf dich... da sieht uns nicht jeder... Freue mich auf morgen, schlaf gut und ich liebe dich
           *kiss you*...
Lea: Ja, ist okay. Ich komme dann dahin... Freue mich auch auf morgen, schlaf du auch gut und ich
        lieb’ dich auch, Schatz *kiss*
Und schon war sie weg. Wenn ich an den Morgigen Tag dachte, zog sich in meinem Bauch wieder alles zusammen. Aber ich würde das schaffen. Das nahm ich mir fest vor!

 

Kapitel 100:

*>Lea´s Sicht<*
Ich chattete noch ein bisschen mit welchen, die ich im Internet kennen gelernt hatte. Zwar nicht mehr, lange weil meine Mutter mich dann auch schon runter rief. Wahrscheinlich wollte Siemone wieder zurück nach Magdeburg. Okay, verständlich, sie musste noch knappe drei Stunden fahren und es war inzwischen schon sieben Uhr geworden.
„Ja, ich komme.“, rief ich schnell, machte meinen PC aus und lief die Treppe hinunter, zu meiner Mum, meinem Dad und Siemone die ihre Jacke schon wieder anhatte.
„Willst du los?“, fragte ich sie, als ich dieses sah. Sie nickte. „Ja, ich muss ja schließlich noch ein bisschen fahren.“, lächelte sie mir zu und kam auf mich zu.
„Wir sehen uns bestimmt bald wieder. Und wenn du bei uns in Magdeburg wohnst, bestimmt noch öfter.“ Sie wusste wohl von meinen Eltern, dass wir bald nach Magdeburg ziehen würden.
„Ja, denke ich auch. Grüß noch mal alle von mir, wenn du sie siehst.“, sagte ich noch und schon hatte mich Siemone auch schon umarmt. 
Dann ging sie noch zu meinen Eltern, verabschiedete sich und ging aus der Tür. Wir warteten noch bis das Auto der Kaulitz’ von unserem Hof fuhr, winkten noch einmal ganz kurz und verschwanden dann wieder im Haus. Schließlich war es ja noch ganz schön kalt. Naja, Anfang Februar eben.
„Die ist aber sehr nett.“, sagte meine Mum, als wir wieder zurück ins Wohnzimmer gingen und uns zusammen mit meinem Vater auf das Sofa setzten, beziehungsweise Sessel, wo ich mich rein saß. „Ja, finde ich auch.“, lächelte ich. „Ich meine, es ist ja keine Selbstverständlichkeit, mich einfach mal kurz so an einem freien Sonntag nach Hause zu fahren. Zumal sie ja auch noch an die drei Stunden fährt.“  „Stimmt. Wann siehst du denn die Jungs und alle, die dazu gehören wieder?“, fragte mich mein Dad. „Ich hoffe mal so schnell wie möglich.“ Meine Stimme klang etwas traurig. Ich wusste ja schließlich nicht, wann das „so schnell wie möglich“ war. Ich hoffte allerdings bald.
„Naja, sie haben doch aber bald eine Tour, hat Siemone eben gesagt, und dann kommen die irgendwann bestimmt mal vorbei, wenn sie in der nähe sind.“, sprach meine Mum mir Mut zu, so, dass ich nicht allzu traurig war. Naja, wirklich helfen tat das auch nicht.
„Ich gehe mal hoch“, teilte ich meine Eltern mit. Ich musste noch Hausaufgaben machen und die Tasche packen. Dazu ein mega langweiliges Buch lesen, worüber wir irgendwann noch eine Klausur schreiben wollten. Ätzend. Meine Eltern sagten nur ja und schon verschwand ich nach oben in mein Zimmer. Ich kam rein, machte mir erstmal Musik an, wie eigentlich immer, und packte langsam und trotzend meine Schulsachen aus meiner Tasche. Mathe, Deutsch, Biologie, Englisch und Latein. Was besseres, als Hausaufgaben aufgeben können Lehrer auch nicht. Seufzend schlug ich mein Englischbuch auf und mein dazugehöriges Heft. Text übersetzen. Okay, war einfach, das packte ich ja wohl noch. Also machte ich mich dran. Es wurde eine Seite, schaffte ich aber in kurzer Zeit. Latein, wurde schon schwieriger und bei dem Text übersetzen, verließ mich dann mein Willen und klappte das Buch wieder zu und legte es an die Seite. Ich konnte Latein noch nie. Es war nicht meine Sprache. Englisch auch nicht wirklich, aber wenigstens besser als Latein. Dann noch Biologie, ging eigentlich auch und Mathe war auch wieder schwierig, aber nach längerer Zeit des Überlegens, bekam ich es auch hin, auch wenn ich mir nicht wirklich sicher war, dass es richtig war. Wenigstens hatte ich irgendwas in meinem Heft stehen. Nachdem ich dann auch meine Tasche fertig gepackt hatte, wusste ich aber nichts mehr mit meiner Zeit  anzufangen. Ich sah auf die Uhr. Halb neun. Eindeutig zu früh, um schlafen zu gehen. Also setzte ich mich mit meinem Telefon aufs Bett und, als hätte er es gewusst, zeigte mein Display an, dass Bill anrief. Erfreut darüber ging ich gut gelaunt dran.
„Jaha?“, begrüßte ich ihn und zog das Wort extra lang.
„Hey, na alles klar?“, fragte er gleich drauf los. „Klar, nur das mir irre langweilig so ohne euch und Anna ist. Und bei dir oder euch?“
„Ja, auch. Alles wieder stressig. Und David hat mich die ganze Fahrt über nur noch angemotzt beziehungsweise ausgefragt, wegen dem einen da...“, er wurde von Wort zu Wort immer leise.
„Tut mir leid. Hoffe meine Mum hat dich nicht auch noch ausgequetscht?“
„Ist schon in Ordnung und nein, hat sie nicht.“ Man hörte Bill in den Hörer seufzen. Es hörte sich erleichtert an. Dann sprachen wir noch eine Weile so über dies und das und legten nach, okay einer längeren Weile, wieder auf. Es war inzwischen zehn Uhr und ich beschloss mich dazu, mich fertig zu machen.



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