Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 81:

 

 

*>Lea´s Sicht<*
„Aufstehen Lea.“, wurde ich von Laura geweckt. „Geh du erst duschen und weck mich dann noch mal.“, murmelte ich und ich hörte nur noch Laura die Treppe runter gehen. War wohl wieder eingeschlafen.
„So, jetzt musst du aber.“, hörte ich aber schon wieder ihre Stimme. Mir kam es vor, als ob es nur zwei Minuten waren, wo ich noch mal schlafen konnte, aber es war doch tatsächlich eine halbe Stunde vergangen. „Oh man fuck, ich muss mich beeilen.“, murmelte ich noch total schlaftrunken, als ich einen Blick auf meinen Wecker warf. Also stand ich auf, wühlte mir irgendwelche Sachen aus meinem Schrank und ging mich duschen. Unter der dusche machte ich wieder meine Augen zu, sie offen zu lassen war mir doch noch etwas zu anstrengend. Dann föhnte ich wieder meine Haare und alles andere, was morgens halt so anlag. Als ich wieder aus dem Badezimmer kam, sah ich auch schon Laura und meine Mutter in der Küche sitzen und essen. „Morgen.“, sagte ich nun schon etwas wacher und setzte mich dazu. „Beeilt euch, euer Bus kommt in zehn Minuten.“, sagte meine Mutter und ich schmierte mir nur ein Toast mir Nutella, klappte es zusammen, nahm meine Tasche und war bereit zum gehen. „Kommst du Laura?“, fragte ich dann an sie gewandt. „Jap.“, sagte sie und trank noch ihren restlichen Saft aus und hängte sich auch schon ihre Tasche um. „Tschau.“, sagte ich zu meiner Mutter und auch Laura verabschiedete sich noch. Dann verließen wir das Haus.
In der Schule angekommen, verlief eigentlich alles wie immer. Lehrer gaben einem schön viele Hausaufgaben auf, meckerten mit einem rum, wenn man mal etwas rumträumte und quatschten einen die ganze Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Zeug zu, was einen eh nicht interessiert. Und da konnte ich mir wieder die Frage stellen, wozu ich bitte wissen muss, wann irgendein König nun auch zum König wurde. Grr, wie ich Geschichte hasste. Aber auch dieser Schultag ging vorbei. Die Schüler hatten sich, zu meinem Wohl, auch mal wieder etwas beruhigt und ich konnte, ohne dumm angemacht zu werde, über die Flure gehen. Klar, tuscheln taten sie an jeder Ecke und auch wenn man nur so mal durch die Stadt ging, steckten alle Jugendlichen ihre Köpfe zusammen. Aber ich musste dadurch und es war nun auch schon Dienstagabend. Noch drei Tage und die Jungs würden mich wieder abholen. Dann hieß es wieder Party machen. Und zum Glück wurden die wenigstens in Hamburg nicht dabei fotografiert.  Ich hatte gerade meine Hausaufgaben fertig, als mein Telefon klingelte.  Ich ging ran. „Ja?“, fragte ich. „Hey, hier ist Tom.“ Ich war erstaunt, dass gerade er mich anrief. „Hey, was verschafft mir die Ehre, dass  du bei mir anrufst?“ „Hm, weiß nicht. Mir war gerade langweilig.“, sagte er. „Ahhhhja.“ Ich musste grinsen. „Und wie geht’s meinem Lieblingstom so?“  Ich musste selber drüber lachen, weil ich ja eigentlich auch nur einen Tom kannte, also konnte er auch nur mein Liebling sein. Auch er musste lachen. „Gut und meiner Lieblingslea?“ Ich wusste, dass das kommt. „Auch gut, danke der Nachrage, Tom.“  „Boah sag mal, seid wann sprichst du so verklemmt?“, fragte Tom mich dann.  „Sorry, dann spreche ich jetzt eben mal normal.“ Dann unterhielten wir uns noch in einer „normalen“ Sprachweise und legten nach längerem Quatschen auch wieder auf. Tom meinte, dass Bill auch noch anrufen wollte und das tat er eine halbe Stunde später, als ich im bett lag und Fernseh guckte auch schon. Das Telefonat dauerte aber deutlich länger. Naja, um genau zu sein drei Stunden. Meine Mutter und mein Vater sagten dagegen nichts Erstens bekamen sie es nicht wirklich mit, dass ich telefonierte, zweitens sahen Bill und ich uns eh so selten und drittens hatten wir ja eh frei telefonieren, also wir mussten nichts bezahlen.
Die ganze Woche verlief eigentlich relativ ruhig. Okay, ab und zu bekam ich und sogar auch Laura, nur als Freundin von mir, blöde Sprüche an den Kopf geworfen. Es nervte ziemlich und auch Jennifer machte mir die Sache nicht wirklich leichter. Sie war eigentlich der Ausschlaggebende Punkt bei der ganzen Sache und dafür hasste ich sie. Sie erzählte wirklich jede neue Kleinigkeit, woher sie die auch immer hatte, rum und natürlich dann auch nur scheiße über mich, die ich angeblich früher, als wir noch befreundet waren, passiert sein soll. Dabei vertauschte sie wohl etwas ganz gewaltig. Denn sie vertauschte dabei einfach die Personen, die es gemacht haben. Denn sie war es, die nur den Mist gebaut hat!
Naja, zurück zu Freitag. Ich kam gerade aus der Schule und saß am Küchentisch. Meine Eltern saßen mit mir am Tisch und es gab gerade Auflauf. Ich liebte ihn. „Hier ich stehe auf und gehe duschen. Die Jungs und Andi und Janna kommen in anderthalb Stunden, bis dahin muss ich fertig sein.“, teilte ich meinen Eltern und stellte mein Geschirr in die Spüle.  „Ja, ist okay, vergiss ja nichts.“, lächelte meine Mutter noch und schon verschwand ich nach oben. Oben angekommen, nahm ich erstmal die wichtigsten Sachen aus meinem Schrank, die ich zum Anziehen für das Wochenende brauchte. Fertig eingepackt, nahm ich mir noch Sachen, die ich gleich nach dem duschen anziehen würde. Ich entschied mich für meine schwarze Röhrenjeans, ein schwarzen dünnen Pullover, wo ich ein weißes Top mit kleinen Totenköpfen drauf anzog. Dazu natürlich meine Heißgeliebten Chucks.  Und dann halt noch Armband und Armstulpe, was eh immer mit von der Partie war. Mit den Sachen bepackt, machte ich mich auf den Weg ins Badezimmer.

Kapitel 82:

*>Lea´s Sicht<*
Ich musste mich etwas beeilen und hatte deswegen umso mehr Glück, dass meine Haare richtig saßen. Ich musste sie nur trocken föhnen, glätten und kämmen. Gott sei dank! Dann zog ich mich noch an, schminkte mich und packte alle meine Sachen in ein Schminktäschchen und die anderen Sachen, wie Zahnbürste und so, in einen Kulturbeutel und verschwand wieder in meinem Zimmer. Dort packte ich noch meine Vans in meine Tasche und machte diese zu. Oben drauf kam noch ein altes Skateboard, mein erstes, damit Andi, Janna und ich auch mal zwischendurch fahren konnten, wenn die Jungs eventuell keine Zeit hatten, oder sonst irgendwas anderes vorhatten, wo wir nicht bei sein konnten, wenn es um die Band ging. Als ich dann alles zusammen gepackt hatte, waren die anderthalb Stunden auch schon wieder um. Gerade als ich runter gehen wollte, klingelte es an der Tür. Das mussten sie sein. Voller Vorfreude stürmte ich die Treppe runter und vergaß dabei ganz, dass meine Tasche ja noch oben stand und vergaß sie oben. Ich rannte sofort zur Tür und riss die Tür auf, wo mir auch gleich wer in die Arme fiel. Er wusste ich gar nicht, wer es war, aber dann erkannt ich, dass es Tom war. „Hey.“, begrüßte er mich und sah sich mich an. „Gut siehst du aus.“, gab er mir ein Kompliment. Ich musste lachen und sagte nur verdattert danke und widmete mich Georg, dann Gustav, Andi und Janna zu. Zu guter letzte, kam dann aber der beste Rest, nämlich Bill. „Hey mein Schatz.“; sagte er und küsste mich einmal ganz innig und ich erwiderte den Kuss natürlich. Endlich. Endlich konnte ich ihn wieder küssen. „Hey.“, sagte ich und umarmte ihn. „Ich habe dich vermisst Bill.“, flüsterte ich ihm in sein Ohr. „Ich dich auch.“, flüsterte er zurück und gab mir noch einen kleinen Kuss auf meine Wange, bevor er einen Arm um mich legte und wir den anderen ins Wohnzimmer folgten. Dort begrüßten sie alle meine Eltern und hockten sich auf das Sofa. Janna und ich gingen jeweils bei Andi und Bill auf den Schoß, weil mal wieder kein Platz war. Wir unterhielten uns ein bisschen mit meinen Eltern und meine Mutter ermahnte mich, dass ich es nicht gleich wieder so hart angehen sollte, weil ich bis vor kurzem ja noch Medikamente schlucken  musste. Ich nickte immer nur, aber sonst hatte meine Mutter eigentlich nichts gegen Alkohol. Sie meinte, ich wäre alt genug, um zu wissen, wie viel ich vertragen kann und wann es dann genug für mich ist. Genau so war es bei dem Thema rauchen. Sie meint immer, wenn es mir schmeckt und wenn es unbedingt sein muss, soll ich es doch machen, verbieten kann sie es mir doch eh nicht. Ich fand ihre Einstellung gut. Diese hatten zwar nicht viele Eltern, aber die von Laura und meinen früheren Freunden alle schon. Naja, wir unterhielten uns noch eine Weile, bis wir los wollten. Ich holte noch schnell meine Tasche von oben und zog mir meine Schuhe und Jacke an. „Fertig.“, sagte ich grinsend, als ich wieder zurück ins Wohnzimmer kam. „Gut, dann können wir ja gleich los, haben ja noch einen weiteren Weg vor uns.“, sagte Georg. „Wie lange müsst ihr denn fahren?“, schaltete sich mein Vater mit der Frage auch schon wieder ein. „So ungefähr vier Stunden.“, antwortete Georg ihm. Ich ging zu meinem Vater und verabschiedete mich von ihm. „Tschau, dad.“, sagte ich. „Tschau und mach nicht wieder so einen Mist, wie letztes Wochenende.“, erwiderte er mir und umarmte mich. Dann ging ich zu meiner Mutter, die mich natürlich  noch an ganz viel erinnerte von wegen, auf mich aufpassen und all diese Sachen, die sie mir mindestens schon dreimal heute gesagt hatte. Naja, Eltern eben. Als die anderen sich auch endlich verabschiedet hatten und alles wegen der Rückfahrt mit meinen Eltern besprochen hatten, konnten wir endlich raus gehen und in den Van einsteigen um los zu fahren.
„Endlich wieder ein Wochenende mit dir und den anderen flüsterte Bill, als wir im Van saßen. „Stimmt, die Woche war mega stressig.“, seufzte ich. Er legte einen Arm um mich. „Erzähl mal.“, forderte er mich auf. „Naja, also erstmal kam ich ja zu spät. Da habe ich gleich anschiss vom Lehrer bekommen. Jennifer macht mir das Leben auch nicht gerade leichter, eher gesagt nur noch viel, viel schlimmer. Sie erzählt allen Leuten, mit denen sie etwas zu tun hat, irgendeine scheiße über mich. Und da sie ja mit vielen Leuten von der Schule was zu tun hat, weiß es irgendwie immer gleich die gesamte Schule. Auch wenn ich auf den gang komme, fangen alle an zu tuscheln, oder ich bekomme blöde Sprüche zu hören, sogar Laura, obwohl sie ja nicht mal mit in der Zeitung war, sondern nur meine Freundin ist. Ich verstehe das nicht und naja, meine Klasse, ja von denen bekomme ich, wenn sie mit mir reden, auch nur dumme Sprüche zu hören. Aber ich bin ja nicht mehr lange da und ich habe das Laura auch schon erzählt. Sie freut sich für mich und so, aber ich glaube, dass sie doch traurig ist. Aber sie kommt trotzdem fast jedes Wochenende vorbei und alle Ferien, um mich zu besuchen.“, erzählte ich Bill alles. „Na, das Laura immer vorbei kommt und dich in der Schule auch nicht im Stich lässt ist doch toll. Und das andere, das schaffst du alles, Lea. Ich glaube an dich. Hör einfach weg, wenn dir jemand einen blöden Spruch vor die Füße wirft. Irgendwann hört das bestimmt bald auf und lange musst du ja nicht mehr, ja? Aber lass dich ja nicht unterkriegen. Hörst du?“ Er sah mich durchdringlich an. „Ja, ich werde mich nicht unterkriegen lassen und ich werde das schaffen.“, lächelte ich ihn an. „Das ist schön.“, erwiderte Bill und gab mir einen Kuss. Danach lehnte ich meinen Kopf gegen seine Schulter und lauschte den Gesprächen der anderen. Janna und Andi schienen noch besser als letztes Wochenende auszukommen. Mal schauen, was das Wochenende so brachte.


Kapitel 83:

*>Lea´s Sicht<*
Ich schien wohl eingeschlafen zu sein, denn der nächste Kuss, den ich von Bill bekam, war als die Tür vom Van von außen aufgemacht wurde und alle ausstiegen. „Hey, Schatz. Wir sind da.“, lächelte Bill mich an. „Hm, okay.“, murmelte ich und streckte mich einmal, bevor ich dann hinter Janna, die eben noch neben mir saß, aus dem Van sprang. Als ich draußen stand schaute ich mich erstmal um, um zu gucken, wo ich überhaupt war. Es war ein großes Grundstück, mit einem großen Haus. Es sah aber trotzdem eher sehr zurückhaltend aus und gleich gegenüber lag auch der Hafen. Also roch es auch etwas nach Fisch, aber ich machte mir nichts draus.  Das Haus war geklinkert und hatte eine lange Einfahrt, welche zur Straße führte und noch von einem Tor von der Straße abtrennte. Ich staunte nicht schlecht, als ich das alles sah. Wegen dem haus. Es war doch sehr groß und davor standen vor der riesen Garage zwei schwarze BMW. So lebten die Jungs also, wenn sie in Hamburg wohnten. „Lea.“, sagte Tom und wedelte mit einer Hand vor meinem Gesicht rum. „Was? Ja, ich komme.“, sagte ich total aus meinen Gedanken gerissen und ohne zu wissen, was er von mir wollte. „Na, was ist?“, fragte er, als wir hinter den anderen ins Haus gingen. „Ach bin nur etwas verwundert, dass ihr hier eine halbe Villa habt.“, sagte ich und sah mir das an, was man schon vom Haus drinnen sah. „Hehe, aber das sieht nur von außen so aus. Hier drin ist eigentlich relativ viel von David und dem Team, also das Studio. Also wir haben eigentlich gar nicht so viel. Nur eine kleine Wohnung oben und daneben halt gleich das Tonstudio. Der Rest gehört David und so.“, erklärte er mir. „Achso und wo ist David?“, fragte ich ihn, da ich dem ja auch noch Hallo sagen wollte. „Der kommt gleich.“ ich nickte nur. Wir standen noch eine Weile da rum, bis David dann kam. „Hey.“, sagte er und gab mir seine Hand. „Hallo.“, begrüßte auch ich ihn. „Und geht’s dir wieder besser?“ Er wusste von der Sache. Hm, konnten die Jungs mal wieder nicht ihren Mund halten. „Och, ja. Wieder alles in Ordnung.“, lächelte ich. „Okay, das ist doch gut. Dann könnt ihr heute ja wieder ordentlich feiern und das nachholen, was ihr letztes Wochenende schon machen wolltet.“, zwinkerte er mir zu. Ich nickte nur. „Okay, Lea kommst du mit? Ich zeig dir mein Zimmer.“, sagte Bill und streckte mir seine Hand entgegen, welche ich natürlich liebend gerne annahm. Er führte mich die Treppe hoch und dann durch eine Tür. Dahinter war ein Badezimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer und halt die vier anderen Zimmer, wo die Jungs wohl drin schliefen. Bill zeigte mir alles und führte mich dann in das Zimmer, wo wir beide schlafen sollten. Mitten im Raum stand ein großes Bett, wo locker zwei Personen Platz drin fanden. Dann stand noch ein Schreibtisch d, ein Schrank, ein Regal, eine Kommode mit einer Anlage und ein Sofa. Es war ziemlich unordentlich. Überall lag Wäsche rum, das Bett war nicht gemacht und auf dem Schreibtisch flogen überall lose Zettel rum, wo irgendwelche Zettel mit Texten beziehungsweise Noten draufstanden. Ich ging zum Bett und ließ mich rücklings drauf fallen. Bill kam mir hinter her und setzte sich neben mich. „Na, kaputt?“, fragte er und drehte sich so, dass ich ihn angucken konnte und er von oben auf mich drauf sah. „Ja, voll müde, aber egal gucken wir drüber weg.“, grinste ich. Er gab mir einen Kuss, aber es lieb nicht nur bei einem, sondern eher bei mehreren, was dann wieder zu einer wilden Knutscherei überging. „Ich will euch ja nicht stören, aber wir wollten besprechen, was wir heute machen.“, sagte auf einmal wer. Bill und ich stoppten, sahen uns an und verdrehten gleichzeitig die Augen. „Was denn?“, fragten wir beide gleichzeitig. „Ja wissen wir ja noch nicht, deswegen wollten wir euch drum beten, dass ihr bitte mal kommt.“, sagte Gustav und ging wieder zurück, anscheinend, in die Küche. „na, komm.“, sagte ich und drückte mich vom Bett hoch. „Keine Lust.“, murmelte Bill doch ich riss ihn an seinen Armen hoch und so gingen wir in die Küche. „So, da sind wir.“ Mit dem Satz kamen Bill und ich in die Küche und setzten uns auf einen Stuhl. Ich natürlich wieder auf Bills Schoß, weil ja nirgends genug Platz. Naja, egal. „Okay, was wollen wir denn dann heute Abend machen?“, fragte Georg dann. „Ja, ein trinken gehen, denke ich.“, sagte ich. Alle sahen mich an. „War klar, dass das jetzt von dir kommt.“, lachte Janna. „Haha, musst du gerade sagen. Aber heute geht´s wieder rund.“, zwinkerte ich ihr lachend zu. „Nichts da. Heute wird noch nicht so dolle angefangen, denk an die Worte deiner Mutter.“, sagte Tom total ernst. „Bist du dumm?“, fragte ich ihn daraufhin ganz empört. „Eigentlich nicht, aber nein, ich erlaube dir, dass du was trinken darfst.“, grinste er. „Würde eh nicht auf dich hören, wenn du es mir verbieten würdest.“, grinste ich genauso dumm zurück. Er sah mich böse an, doch bevor er irgendwas sagen konnte, schaltete Bill sich auch schon wieder ein. „Schluss jetzt.“ Lasst uns ins Alex gehen, ja?“, gab er seinen Senf dazu und wir alle stimmten ein. „Ich rufe dann da mal an und reserviere, wie immer die VIP- Ecke, wo wir immer sitzen.“, sagte Gustav, schnappte sich das Telefon und ging aus dem Zimmer. „Okay. Hier Lea wollen wir ein bisschen raus gehen? Hast dein Board doch mit, oder?“, fragte Janna mich. Mir war eigentlich klar, dass sie reden wollte, und das alleine, deswegen wollte sie mit mir rausgehen. „Klar, ich hol es schnell, dann können wir los.“, lächelte ich und ging in Bills Zimmer, um mein Board zu holen. „Wir können.“, sagte ich, als ich wieder zurück in die Küche kam. „Okay, bis dann.“, sagte Janna und auch ich sagte ein „tschau bis dann.“ und verabschiedete mich noch mit einem kurzen Kuss von Bill. „Aber pass auf.“, rief er noch hinter mir her. Ich und Janna sahen uns nur an und ich verdrehte meine Augen.


Kapitel 84:

*>Lea´s Sicht<*
„Na, endlich ohne Jungs.“; grinste ich sie an, als wir gerade aus dem Tor gingen, welches das Grundstück von dem Bürgersteig trennte. „Ja, stimmt. Und wie geht´s dir so? Haben ja noch gar nicht richtig heute miteinander geredet.“, grinste Janna zurück. „Ja ganz gut. Und dir? Wie ist es so mit Andi im Moment?“, fragte ich auch gleich drauf los. „Ach, joar mir geht´s sehr gut.“, grinste sie jetzt schon noch doller und fuhr, nachdem ich sie fragend ansah, fort: „Naja, Andi und ich, ich glaube baaaald gibt es uns wieder zusammen.“ Ich fing an über das ganze Gesicht zu grinsen.  „Geil, erzähl weiter.“ Ich wollte sofort alles wissen, war ja eigentlich klar. „Naja, also wir haben uns jetzt jeden Tag getroffen und so. Und es war halt wie früher. bevor wir zusammen gekommen sind. Und ich habe so das Gefühl, als ob es der richtige Zeitpunkt wäre.“ „Okay, dann leg mal los, heute Abend.“, grinste ich. „Ja, mal gucken, nä?“, zwinkerte sie mir zu und wir mussten anfangen zu lachen. „Wo wollen wir hin? Stadt, Hafen oder Park?“, fragte sie dann noch. „Ich bin für Stadt.“, grinste ich. „Ich brauche eh noch was für heute Abend.“  Sie stimmte mir zu. „Aber weißt du wo es lang geht?“ Sie überlegte. „Öhm, nein, aber egal warte kurz.“ Sie rannte kurz über die Straße und sprach einen Kerl an, der gerade mit seinem Handy rumspielte. Er erklärte ihr wohl, so wie es aussah, den Weg. Janna bedankte sich kurz und kam wieder auf meine Straßenseite gerannt. „Okay, wir müssen immer gerade aus und beim Museum rechts und dann auch wieder gerade aus. Er meinte man kann es kaum übersehen und achja, der war übrigens mega niedlich.“, zwinkerte sie mir zu. Es sprudelte ihr alles raus wie ein Wasserfall. Ich musste genau hinhören, um zu verstehen, was sie sagte, aber okay, ich war selber nicht anders. Ich musste lachen. „Andi.“, sagte ich nur. „Ja, stimmt. War ja auch nur eine Feststellung eben.“, lachte sie mit.  „Okay, ist ja auch egal. Von weitem sah er aber echt niedlich aus.“, sagte ich und suchte mit meinem Blick nach dem Typen, der schon etwas weiter entfernt war. „Ich sage nur Bill.“, kam es gleich von Janna. Wir mussten anfangen zu lachen, aber machten uns dann auch gleich mit unserem Skateboard auf dem Weg, den Janna eben erklärt bekommen hatte, in die Stadt. Okay, mit Skateboard war das echt ein wenig scheiße. In der Innenstadt durfte man nicht fahren und in Geschäften konnten wir nicht richtig rumgucken, weil wir die ganze Zeit das Board tragen mussten. Aber naja, wir werden das schon hinbekommen. Wenn wir wollen, klappt das auch.
Mir kam der Weg unendlich lange vor. „Sag mal, wir lange hat das jetzt gedauert?“, fragte ich Janna, als wir in der Stadt ankamen. Sie schaute auf ihr Handy. „Genau eine halbe Stunde. Es ist jetzt sechs Uhr.“, teilte sie mir mit. „Oh mein Gott, dann dürfen ja jetzt mal durch die Läden hetzen. Ich meine duschen müssen wir ja auch noch.“ „Stimmt, dann mal los. Bill hat mir mal einen geilen Laden gezeigt, der heißt „Absurd clothes“ Ich war schon mit ihm drin, der ist genial. Komm mit.“, sagte Janna und zog mich auch schon an der Hand hinter sich her. Als wir den laden erreicht haben, musste ich staunen.  „Oha wie geil.“, sagte ich und ging mit ihr rein. Hier gab es echt alles, was unserem Styling entsprach. „Was willst du denn?“, fragte Janna mich. „Irgendein tolles Top und eine Kapuzenjacke und eine Röhre.“, erklärte ich ihr meine Vorstellungen. Wir gingen durch den laden und fanden auch relativ schnell die Sachen die wir wollte. Bei mir wurde es zum Schluss halt eine schwarze Röhre, die einfach perfekt saß, ein Top und eine schwarze Sweatshirtjacke wo rechts oben ein zerbrochenes Herz mit einer Pistole drin, drauf war. Auch Janna kaufte sich noch ein Top und eine schwarze Sweatshirtjacke und bei ihr waren oben rechts in der Ecke ganz viele kleine Pinke Totenköpfe. Zufrieden und jeder mit einer Tüte in der Hand, entschieden wir uns, wieder nach hause zu fahren. Als wir dort wieder ankamen, war es schon halb Acht und die Jungs hätten uns am Liebsten den hals umgedreht. „Boah ja, geht doch erst noch mal shoppen. Wir wollten heute Abend noch weg und ihr braucht eh immer so lange im Badezimmer.“, meckerte Tom auch schon rum, als er uns mit den zwei Tüten sah. „Alter reg dich ab, man. Party fängt eh erst um zehn oder so an.“, meckerte ich zurück und ging zurück in Bills Zimmer, um meine Sachen zum duschen zusammen zu suchen. „Ja, wir haben um neun aber einen Tisch in der VIP- Ecke. Man muss den reservieren lassen also.“, rief Tom mir meckernd hinterher. Ich verdrehte nur meine Augen und ging mit meiner Kulturtasche, den Klamotten, meiner Schminke und meinem Glätteisen ins Badezimmer, um mich zu duschen. Eigentlich brauchte ich auch gar nicht so lange und schon nach einer halben Stunde, war ich geduscht, angezogen, geschminkt und hatte meine haare geföhnt, das hieß nur noch glätten Dies dauerte dann auch nur noch eine viertel Stunde und schon war ich fertig. „Janna, du kannst.“, rief ich noch, bevor ich meine Sachen zurück ins Zimmer brachte, wo ich auch auf Bill antraf. „Wow, schick siehst du aus. Wie immer.“, grinste er und kam zu mir. „Danke, du aber auch.“, zwinkerte ich ihm zu. Er stellte sich vor mich, legte seine Hände an meine Hüften und fing an mich zu küssen.
Kapitel 85:

*>Lea´s Sicht<*
Als wir uns küssten, wurde auf einmal die Tür aufgerissen. Ohne, dass irgendjemand was sagen konnte, meckerte Bill auch schon gleich los. „Sagt mal, kann man hier nicht ein einziges Mal mit seiner Freundin alleine sein? Man, schon das zweite Mal.“, schrie er. „Oha, sorry, aber ich wollte nur bescheid sagen, dass wir soweit sind. Reg dich ab, Bill.“, kam es ganz geschockt von Andi der auch gleich wieder kehrt machte und die Tür hinter sich schloss. Bill ging entnervt zu seinem Nachttisch, nahm sein Handy und ging zur Tür. „Kommst du?“, fragte er. Ich stand baff da und nickte nur. Ich schnappte mir noch schnell meine schwarze Umhängetasche, mit den Totenköpfen und Sternen drauf und packte dort schnell mein Handy und Geld rein, bevor ich hinter Bill her in das Wohnzimmer ging. Ich blieb im Türrahme stehen. Alle saßen auf dem Sofa. „Na dann können wir ja endlich los.“, sagte Georg und stand auf, um zur Tür zu gehen. Die anderen folgten ihm und ich trottete ihnen immer nur hinterher. Vor der Tür stiegen wir wieder in den Van und fuhren los zum Alex. Diesmal fuhr aber Gustav und Georg saß neben ihm, als Beifahrer. Irgendwie sah Bill so eingeschnappt aus. Ich wusste jetzt echt nicht warum, okay eventuell auch, weil er mal Zeit mit mir alleine verbringen wollte, aber ich glaube, dazu hätten wir noch genug Zeit zu. „Hey, was los?“, fragte ich ihn ganz leise. Fast schon flüsternd. „Hm.“, grummelte er. „Nichts.“ Er drehte seinen Kopf wieder Richtung Fensterscheibe und sah raus. „Och, komm. Wir haben heute wenn wir nach Hause kommen, noch genug Zeit haben.“, sagte ich und stach ihm in die Seite. „Ja,... ja, okay.“ Er fing an zu lächeln. Ich lächelte zurück und küsste ihn kurz. „So, wir sind da.“, teilte Gustav uns dann aber auch schon mit. Also stiegen wir alle hinter einander aus. Händchen halten war wieder nicht dabei. Okay, es durfte auch keiner was merken und küssen ging ja sowieso nicht. Musste ich wohl oder übel mit leben. „Kommt da lang.“, sagte Tom und ging vor. Es sah von außen aus wie eine Kneipe. Wir gingen zum Eingang, wo wir auch gar nicht mehr warten mussten. Tom, Bill, Gustav und Georg konnten gleich ihre Ausweise vorzeigen und wir konnten einfach so mit rein. Der Securitymann kannte sie wohl schon, so als Stammgäste und wusste wohl bescheid, dass wir dazu gehörten. Als wir rein kamen, war dort schon die Hölle los. In der Mitte war eine große Tanzfläche, wo schon mehrer Mädels, aber auch Jungs, tanzten. Drum herum standen Tische mit Stühlen, aber auch ein paar Sofas standen rum und davor halt ein niedriger Tisch. Bill ging kurz zur Bar, redete mit einem Mann und kam dann auch gleich wieder. „Wir müssen dahinten hin. Wie immer.“, sagte er zu Gustav, welcher vorging. Also latschten wir ihm alle hinter her. Es sah eigentlich alles so aus, wie in jeder anderen Kneipe oder Bar auch. „Was wollt ihr trinken?“, fragte Georg dann, der wahrscheinlich dann auch was holen, beziehungsweise was bestellen, wollte. „Wodka mit Red-Bull.“, kam es von Janna und mir gleichzeitig. Wir mussten lachen. „Ich auch.“, sagte Bill und die anderen bestellten sich alle ein Bier. Georg ging los zur Bar und kam wenig später wieder mit den Getränken zurück. Wir bestellten immer wieder neue Getränke und es kam auch schon wieder einige zusammen. Janna guckte schon die ganze Zeit so auf die Tanzfläche und ich wusste, oder dachte mir es, was sie mich gleich fragen würde.  „Kommst du mit tanzen, Lea?“, fragte sie dann auch schon nach einer Weile. „Och nee, ich hasse tanzen.“, quengelte ich. „Frag Andi, der tanzt doch bestimmt gerne.“  Sie sah zu Andi, der nur neben sich guckte. „Nein, du bist gemeint, Andilein.“, grinste Janna. Er seufzte. „Na gut, aber nur ein Lied.“, erklärte er sich bereit und stand auf, um mit Janna auf die Tanzfläche zu gehen. Janna packte sich seine Hand und zog ihn hinter sich her. Gerade als sie auf dem Weg dorthin waren, spielte der DJ ein etwas langsameres Lied und alle Pärchen lagen sich irgendwie im Arm. Ich musste heftig anfangen zu grinsen. „Perfektes Timing.“, murmelte ich nur. „Was ist los?“, fragte Gustav mich, der neben mir saß. „Na, perfektes Timing. Es ist ein langsames Lied und ja, Mensch du weißt was ich meine.“, sagte ich und beobachtete Janna und Andi, zu denen wir alle eine perfekte Sicht hatten. Sie lagen sich schon genauso wie die anderen im Arm und es sah einfach nur Perfekt aus. „Das dauert da nicht mehr lange.“, sagte Tom und starrte die beiden an. „Ja, ich hoffe es mal.“, sagte Georg, der genauso zu den beiden guckte, wie Tom und wir anderen auch. Es sah irgendwie sehr scheiße aus, wie wir die beiden anstarrten. Die anderen Leute mussten wohl denken, wir sind bescheuert. Aber das war uns dann doch egal. Das Lied neigte sich langsam dem Ende zu und noch ist nichts passiert. „Scheiße man, küsste euch.“, fing Tom an, vor sich hin zu murmeln. „Ey, Mädel küss ihn.“, sagte nun auch Bill. Ich musste lachen. „Was lachst du so?“, fragte Georg ohne einen Blick von Janna und Andi abzuwenden. „Nichts schon gut. Oh Gottchen guck maaal.“, quiekte ich, als ich sah, was die beiden da auf der Tanzfläche machten. Wir sahen uns alle an und fingen heftig an zu grinsen. „Na, geht doch, was?“, sagte Gustav. „Ja, wie man sieht schon.“; grinste ich zurück.
Kapitel 86:

*>Lea´s Sicht<*
Ja, sie haben sich tatsächlich geküsst. Ich war so froh, dass alles wieder in Ordnung war. War ja nur eine Frage der zeit, bis die beiden wieder zusammen sind. Ich musste immer noch grinsen. Janna und Andi kamen zum Tisch zurück.  „Grinst nicht so.“, sagte Andi und musste selber grinsen. „Aber du, nä?!“, lachte ich. „Das ist was anderes.“, gab er zurück, setzte sich und zog Janna auf seinen Schoß. „Endlich.“, seufzte Tom. „Das hat man ja fast gar nicht mehr ausgehalten.“ „Ja, endlich.“; sagte Janna und gab ihrem einen Kuss auf den Mund. „Okay, wollt ihr noch was trinken?“, mischte Gustav sich wieder ein. „Ja, das gleich wie eben.“, kam es von allen. „Okay.“ Gustav rief den Kellner zu uns und bestellte die Getränke. Als die kamen, saßen wir immer noch um den Tisch herum und laberten. So langsam stieg der Alkohol Pegel eigentlich bei jedem und es blieb auch nicht aus, dass wir schon anfingen zu lallen. Aber trotzdem  war es lustig. Sehr sogar. Und auf jedenfall war es geil, mal nicht drauf zu achten, ob hier irgendwo Paparazzis rumlauern und jeden Moment ein Foto von dir gemacht werden könnte. „Lea kommst du jetzt mit tanzen, biiiiitteeee.“, flehte Janna mich mit ihrem Hundeblick an. „Boah, na gut. Du gibst ja eh nicht auf.“, sagte ich zu und folgte ihr auf die Tanzfläche. Ich hasste tanzen. Es gab bei mir nichts Schlimmeres als tanzen. Und lustlos sah ich wohl auch aus. Als das Lied zu Ende war, drehte ich mich gleich um, um wieder auf meinen Platz zu gehen, doch Janna hielt mich am Arm fest. „Kommst du kurz mit?“, fragte sie mich. „Ja, klar.“, sagte ich und somit gingen wir aus der Kneipe oder Bar, wie auch immer raus und setzten uns draußen auf die Bordsteinkante. „Was los?“, fragte ich sie, als wir da nur schweigend nebeneinander saßen. „nichts.“, grinste sie mich. „Du bist froh, dass du wieder mit ihm zusammen bist, oder?“  „Ja, Lea, sehr. Das glaubst du gar nicht.“ Sie verfiel regelrecht ins träumen. „Ich habe doch gesagt, er will nur dich und er wird auf dich warten, bis du wieder zurückkommst. Und das bist du ja jetzt und er sieht mega glücklich aus.“  „Ja, stimmt du hast Recht. Vielleicht sollte ich ihm nächstes Mal bei so einer Sache einfach mehr vertrauen, aber es kam halt alles wieder hoch und es tut mir auch so schrecklich leid und...“, ich stoppte sie. „Hey Janna, jetzt denk nicht an das, was mal war, sondern guck nach vorne, ja? Sonst kommst du in deinem Leben nicht weiter und so ähnlich meinte Andi das sogar auch zu mir, als das damals mit Bill war.“  „Ja, hast Recht.“, stimmte sie mir zu. „Mir ist kalt.“; sagte ich nach längerem schweigen. Ich hatte zwar meine Sweatshirtjacke noch an, aber trotzdem fror ich. „Ja, mir auch. lass wieder rein gehen. Bill und Andi vermissen uns bestimmt schon.“, lachte sie. „Genau. Nicht das sie noch Entzugserscheinungen bekommen. Obwohl ich darf meinen ja eh nicht küssen.“, sagte ich traurig. „Ach komm, wenn wir zu Hause sind, geht es doch rund.“ Ich musste lachen. „Hast du mit Andi wenigstens ein Zweierzimmer alleine, weil ich meine es war schon etwas länger her, oder?“, lachte ich. Janna boxte mich leicht an die Schulter, musste aber auch lachen. „Na, ich meine ja nur, der, der bei euch mit schlafen muss, tut mir leid.“  „Keine Sorge Lea, wir haben ein Zimmer für uns allein, so wie immer, wenn wir hier in Hamburg sind und jetzt komm.“, sie ging vor und ich lief ihr hinter her. „Okay, okay.“  Als wir wieder drinnen ankamen, saßen noch alle beisammen, außer einer, der fehlte. „Wo ist Georg.“, fragte ich auch gleich, als ich meinen Blick durch die Runde schweifen ließ. „Auf der Tanzfläche, da ist irgend so ein Mädel.“, grinste Tom dreckig. „Ah, okay. ich weiß schon.“, sagte ich und widmete mich Bills und Andis Diskussion. „Bill wie spät ist es?“, fragte ich ihn. „Gleich zwei Uhr, wieso?“, teilte er mir mit einem Blick auf seine Handyuhr mit. „Nur so. Kommst du mal mit raus?“, fragte ich ihn. „Meinst du, dass das eine gute Idee ist?“  „Weiß nicht. Aber du kennst doch hier die Barkeeper, frag die doch mal  ob die einen Hinterausgang haben, wo wir beide mal alleine raus können, ohne gesehen zu werden.“, sagte ich und setzte meinen Dackelblick auf. „Okay, Moment.“ Ich musste grinsen und Bill erhob sich von seinem Platz und ging Richtung Bar. Er beredete irgendwas mit einem Keeper, der hinter der Bar stand, drehte sich zu mir um und winkte mich zu sich. „Bin mal eben mit Bill draußen.“, teilte ich den anderen mit die mich nur dreckig grinsend ansahen. „An was ihr immer denkt. Schweine.“, grinste ich zurück und ging zu Bill. „Komm, dahinten lang.“ Er zog mich hinter sich her, aus einer Tür raus und schon standen wir in einer Art Hinterhof, wo keine Menschenseele zu sehen war. „Kann ich dich endlich...“ Bill ließ mich gar nicht aussprechen, sondern fing an mich zu küssen. Endlich.


Kapitel 87:

*>Lea´s Sicht<*
„Ja, du kannst mich endlich küssen.“, grinste Bill mich an und nahm meinen Kopf in seine Hände. Ich sah ihn einfach nur an. „Lass uns da auf die Treppe setzen.“, sagte er, löste seine Hände von meinem Kopf und nahm dafür meine Hand, um mich hinter sich her zu ziehen. Er setzte sich und klopfte neben sich, so, dass ich mich neben ihn setzen sollte. Und das tat ich auch. Ich lehnte meinen Kopf an meine Schulter. „Es ist schön, dass wieder alle glücklich sind.“, sagte ich leise, fast schon flüsternd. „Ja, du hast Recht. Wie lange Andi drauf gewartet hat. Unglaublich, aber die beiden ohne den jeweils anderen, das hat noch nie lange geklappt.“ Ich merkte, wie Bill ein wenig lächelte. „Kann ich mir vorstellen.“  Es herrschte Stille. Dann drehte ich meinen Kopf zu Bill, welcher immer noch nach vorne guckte, und gab ihm einen Kuss auf seine Wange. „Ich liebe dich.“, sagte ich. Er drehte langsam seinen Kopf. „Ich dich auch!“, sagte er auch zu mir und küsste mich auf meinen Mund. „Wollen wir wieder reingehen?“, fragte ich ihn dann. „Ja, lass mal machen, ich glaube die wollen auch langsam alle nach hause. Und ich auch.“; grinste er dreckig. Ich schüttelte leicht lachend den Kopf. „Na, na, na. Aber ja, ich auch.“, grinste ich genauso zurück.  Also standen wir auf und machten uns wieder auf den Weg nach drinnen. Als wir an unserem Platz angekommen sind, saß Georg auch wieder mit in der Runde. „Na, wo hast du dein Weib gelassen?“, fragte ich ihn und setzte mich wieder neben Janna auf die Couch. „Ach die, die kannte ich nur von früher. Ist nichts Besonderes bei der gewesen.“, zwinkerte er mir zu. „Ahja.“, sagte ich und zog das Wort in die Länge. „Hier wann wollen wir eigentlich los? Ist ja schon relativ spät, oder?“, fragte Gustav dann auch. „Ja, wir wollten auch fragen, wann wir los wollen.“, gab Bill dazu. „Ja, jetzt vielleicht? Ich glaube, hier wollen auch einige andere noch was anderes machen.“; lachte Tom und sah neben sich, wo Janna auf Andis Schoß saß und die beiden sich küssten. Naja, ob man das noch küssen nennen konnte, da war ich mir nun auch nicht mehr so sicher. Ich musste auch lachen.  „Genau, deswegen lasst mal ganz schnell nach Hause.“, grinste Bill wieder so dreckig, und sah mich dabei an. Dann hatten wir uns aber doch noch, im Wohle von Andi und Janna, dazu entschlossen, nach Hause zu fahren. Die Jungs gingen noch an die Bar bezahlen, weil sie uns allen wieder mal den Abend ausgeben wollten. Zuerst waren wir damit nicht so ganz einverstanden, aber sie ließen nicht locker und schließlich mussten wir aufgeben und ließen ihnen den Spaß, unsere ganzen Getränke zu bezahlen. Als sie damit dann fertig waren, gingen wir wieder zurück zum Van, der um die Ecke gleich stand und stiegen ein, um nach Hause, beziehungsweise in die Studiowohnung von den Jungs, zu fahren. Janna und Andi konnte man die ganze Fahrt über nicht trennen und auch wirklich reden konnte man mit ihnen, na gut, wie auch. Ich musste mir die ganze zeit einen zu Recht grinsen. Da haben sich wohl zwei sehr vermisst.  Na, sie waren halt das perfekte Paar. „Kommst du?“, riss mich ein jemand, Namens Bill, aus meinen Gedanken. „öhm ja, klar.“ Alle anderen waren schon ausgestiegen und so sprang ich hinter Bill her aus dem Van. Draußen packte Bill wieder sofort meine Hand und so gingen wir ins Haus. „Ich habe durst.“, nörgelte ich, als wir gerade die Tür hinter uns schlossen. „Dann komm mit.“, sagte Bill und zog mich hinter sich her in die Küche. Die anderen waren anscheinend schon wieder oben, in der Wohnung der Jungs und Andi und Janna waren ja eh in ihrem Gästezimmer verschwunden. die hatten anscheinend andere Sachen im Kopf.  „So, bitte.“, sagte Bill und hielt mir ein Wasserglas unter die Nase. „Danke.“, sagte ich nur und setzte mich an den Tisch. „Bist du müde?“, fragte Bill mich dann, als die Stille ausbrach. „Öhm, nein eigentlich nicht, wieso?“ Ich sah ihn skeptisch an. „Nur so, deine Augen sehen nur so klein aus.“; grinste er. „Okay, aber nein bin ich echt nicht.“ Ich stand auf, weil mein Wasserglas wieder leer war und ich es in die Spüle stellen wollte. „hoch?“, kam es von Bill, als ich mich wieder umdrehte. „Hoch!“, sagte ich und grinste. Bill küsste mich kurz. „Okay, dann komm.“ Wieder nahm er meine Hand und zog mich die Treppen hoch. Als wir in der Wohnung der vier Jungs ankamen, war es leise, nur aus dem Wohnzimmer, konnte man Stimmen hören. Wir gingen dorthin und fanden Tom, Gustav und Georg vor. „Na.“, sagte ich und ließ mich neben Gustav fallen und Bill setzte sich neben seinen Bruder. „Na“, sagte er zurück und haute mir leicht auf meinen Oberschenkel. „Alles klar?“  „Ja, passt, und bei dir? Froh, den Bill wieder bei dir zu haben?“, grinste er. „Na klar.“, grinste ich zurück und sah Bill an, der sich gerade über irgendwas mit Georg und Tom unterhielt und nichts davon mitbekam, dass Gustav und ich gerade über ihn sprachen. „Das ist doch schön.“, sagte er, schaute aber auf den Boden. Was war denn jetzt los? Okay, eigentlich konnte ich es mir denken... .

 

Kapitel 88:

 

*>Lea´s Sicht<*
„Hey, was los?”, fragte ich ihn und stupste ihn mit meinem Ellenbogen von der Seite an. „Hm, ach ich wäre auch gerne so glücklich wie ihr, aber naja so dringend ist es jetzt auch nicht.“, sagte er grinsend. Aber dieses grinsen war aufgesetzt, das hätte jeder Blinde gesehen. „Ach das kommt bald, Gusti. Glaub einfach dran und dann, wenn du es am wenigsten erwartest, dann kommt sie, die richtige. Und es ist bestimmt bald.“, zwinkerte ich ihm lächelnd zu. „Meinst du?“, fragte er mich und sah mich an. Ich fing nur an zu nicken. „Na gut. Naja, ich gehe mal ins Bett pennen. Gute Nacht und mach kein mist mit Bill.“, grinste er. „Quatsch, ich doch noch.“, grinste ich dreckig zurück, und wir beide fingen an zu lachen. Er sagte den anderen noch gute Nacht und verschwand dann aus dem Wohnzimmer, in sein Zimmer. „Ich gehe dann auch mal.“, teilte Georg uns dann nach einer weiteren viertel Stunde mit. „Gute Nacht.“ „Gute Nacht.“, gaben wir alle im Chor zurück und schon war auch er verschwunden. Also saßen nur noch Tom, Bill und ich, gerade schweigend, auf dem Sofa beziehungsweise Sessel, im Wohnzimmer. „Heute musst du wohl mal alleine schlafen, was Tom?“, grinste ich ihm zu. „Ja, stimmt. Ohne Anna.“, seufzte er. „Ich hoffe nur, dass Janna und Andi heute Nacht keinen Krach machen.“, lachte er. „Stimmt.“, sagte Bill und fing auch an zu lachen. „Ich will nicht wissen, was du mit Anna machst, wenn du sie nach drei oder zwei Wochen wieder siehst, Tom.“, lachte ich. „Hmm...“, Tom fing dreckig an zu grinsen. „Okay Tom, wir wissen bescheid. Brauchst du uns nicht zu erzählen.“, sagte Bill schnell und stand auf. „Kommst du mit, oder bleibst du noch bei Tom?“, fragte er mich. „Wenn Tom noch hier bleibt, schon. Aber wenn er auch schlafen geht, komme ich mit dir mit.“ Ich sah zu Tom rüber. „Ich bleibe noch ein bisschen, aber ich glaube auch nicht mehr lange.“, sagte dieser. „Ja, ich komme gleich dann nach, Bill. Geh schon mal.“ Bill nickte, drehte sich um und ging in sein Zimmer. Ich stand auf und ging rüber auf die Couch, wo Tom saß und pflanzte mich daneben. „Sag mal was. Ich hasse es wenn es so leise ist.“, beschwerte ich mich nach einer Weile. Tom fing leicht an zu lachen. „Was soll ich denn sagen?“, fragte er dann. „Keine Ahnung, aber wir können ja drüber Diskutieren, was du sagen sollst, dann ist es wenigstens nicht leise.“, grinste ich ihn an. „Sehr tolle Logik, Lea.“, lachte er. „Ja, finde ich auch. Aber naja, wann siehst du Anna denn eigentlich wieder?“ Ich sah ihn fragend an. „Weiß ich noch nicht, denke aber nicht so früh. Das dauert noch. Leider.“ Er seufzte. „Und du?“  „Hm, weiß auch noch nicht. Hoffe ja mal bald. Aber bestimmt irgendwie Ostern oder so. Dauert zwar noch, aber naja, ich muss es überleben.“, seufzte nun auch ich. „Mhm.“, nickte Tom. „Aber ihr kommt doch auf ein Konzert von unserer Tour, oder?“  „Klar, nur wann ist die denn?“, fragte ich ihn, weil wir darüber eigentlich noch nie gesprochen hatten, was mir gerade auffiel. „Ich denke die wird irgendwie so Anfang April, Ende März anfangen. Müssen ja mal gucken, wie wir die Hallen in den entsprechenden Städten bekommen. Aber eventuell machen wir auch noch im Sommer eine Open-Air Tour. So, dass du dann in Magdeburg und wir dann auftreten, weil du ziehst doch in den Sommerferien gleich dahin, oder?“ Er sah mich fragend an. „Ja, irgendwie den zweiten tag nach dem letzten Schultag. Wir haben ja mit euch da genau gleich Ferien. Boah, ich würde so gerne in Andis oder Jannas Klasse kommen.“, verzog ich mein Gesicht. „Ja, du bist ja aber noch eine Klass drunter. Also zumindest unter Janna. Andi ist ja noch eine Stufe höher.“ Ich nickte. „Stimmt, aber naja, wenigstens in der gleichen Schule.“  „ja, aber da gab es noch so ein Mädel. In der Clique mit der Andi und Janna immer unterwegs sind, wenn wir nicht da sind. Wir kennen die auch von Partys von früher. irgendeine Freundin von Janna. Daniela heißt die glaube ich. Die ist so alt wie du und auch im selben Jahrgang. Vielleicht kommst du ja mit der in eine Klasse. Ich meine, wenn man das ja beantragt, geht das doch.“ Ich lächelte. „Auja, das wäre geil. Mal gucken. Vielleicht lerne ich die ja auch in den Ferien dann kennen.“  „Das wird schon klappen. Da glaube ich dran.“, zwinkerte er mir zu. „Mal schauen. Hoffe nur, dass das mit dem Restaurant meines Dad’s auch klappt. Naja, hier ich bin mal bei Bill. Will den ja mal nicht zu lange warten lassen.“, grinste ich. „Gute Nacht.“ Ich gab ihm ein Küsschen auf die Wange. „Ja, schlaf gut, kleine.“, grinste er und schon  lies ich Tom alleine im Wohnzimmer zurück, ging noch mal ins Badezimmer um mich fertig zu machen und dann in Bills Zimmer. Auf dem Flur war es leise, also hatte Tom auch Glück und Janna und Andi würden ihn beim Schlafen nicht mehr stören. Ich musste grinsen. Dann ging ich ins Zimmer, wo Bill schon im Bett lag.

Kapitel 89:

*>Lea´s Sicht<*
„Na, kommst du auch endlich mal.“, sagte Bill, als ich zum Bett ging und mich gerade reinlegen wollte. „Ja, sorry. Hab noch ein bisschen mit Tom gequatscht.“, entschuldigte ich mich. „Über was denn?“ Bill stützte sich mit einem Ellbogen auf das Bett auf und sah auf mich hinab. „Über alles so. Er hat mir von einem Mädchen in meinem Alter erzählt. Das ist in so einer Clique, wo Andi und Janna auch drin sind, wenn ich das richtig verstanden habe.“, erklärte ich ihm. „Ach du meinst Dani?“  „Ja, genau.“, lächelte ich. „Und was hast du so gemacht?“  „Ich habe auf dich gewartet.“, sagte er und kam mit seinem Kopf meinem immer näher. „Achso.“, flüsterte ich nur noch und schon berührten seine Lippen die meine. Es war so ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Deswegen sagte ich nichts mehr, sondern genoss es einfach nur noch. „Ich liebe dich.“, hauchte Bill dann zwischen zwei Küssen. „Ich dich auch.“, flüsterte ich zurück. Uns beiden fiel ein lächeln über unsere Lippen. „Es ist schön, dass du hier bist.“ Wir sahen uns einfach nur an. „Ja, ich habe mich auch gefreut.“, erwiderte ich ihm. Schon fing er mich wieder an zu küssen. Doch aus einem Kuss wurden zwei und aus zwei Küssen wurden drei... und so ging es weiter Nach ganz vielen Küssen später, okay, sagen wir nach einer wilden Knutscherei, entschlossen wir uns dann doch dazu, schlafen zu gehen. Es war dann doch schon etwas später und so schlief ich in Bills Armen eingekuschelt ein.
Am nächsten Morgen, okay wenn man auf die Uhr sah konnte man schon Mittag oder fast gar Nachmittag sagen,. wurde ich von einem Kuss geweckt. „Hey, aufstehen.“, sagte eine Stimme. Ich schlug langsam meine Augen auf und sah in Bills Gesicht, der lächelnd vor dem Bett hockte. „Hm, jetzt schon?“, brummte ich und drehte mich wieder auf die andere Seite, als Zeichen, dass ich jetzt weiter schlafen wollte. „Ja, jetzt schon Es ist gleich zwei Uhr.“ Er setzte sich aufs Bett und kam zu mir runter. „Jetzt komm schon.“, sagte er ganz lieb und kam mir einen Kuss auf meine Wange. „Was bekomme ich dafür?“ Ich ließ meine Augen geschlossen, musste aber lächeln. „’Nen Kuss.“, schlug Bill vor. „Einen nur? Nö ich bleibe liegen.“  „Na  dann eben zwei oder mehr.“ „Okay, abgemacht.“, ich öffnete meine Augen und sah ihn an. Wir mussten beide grinsen, dann schlug ich meine Decke zur Seite und zog Bill zu mir, so dass er sich noch dazu legte, und deckte uns wieder zu. „Jetzt bekommst du deinen Kuss nicht.“ Ich sah ihn empört an. „Wieso nicht?“, fragte ich dann. „Weil du nicht aufgestanden bist, sondern noch liegen bleibst.“, erklärte er mir. „Na und, dann küss mich eben nicht. Mal gucken, wie lange du das aushältst.“ Ich wusste, dass er das nicht lange aushalten würde und grinste in mich hinein. Wir lagen eine Weile da und sahen uns an. ich musste immer mehr grinsen. „Lea, das ist eine total bescheuerte Idee, wenn ich das mal so sagen darf.“, grummelte Bill. „Wieso?“, grinste ich. Doch Bill sagte nichts, sondern küsste mich einfach. Ich erwiderte den Kuss. „Na, das hast du aber nicht lange ausgehalten.“, grinste ich und gab ihm direkt noch einen kurzen Kuss. „Bei dir kann man auch einfach nicht widerstehen, Schatz.“, lächelte er. „Bei dir aber auch nicht.“, sagte ich und sprang aus dem Bett. „Jetzt komm du aber. Ich bin jetzt aufgestanden. „Na gut.“ Bill rekelte sich ganz langsam aus der Decke und stand neben mir. „Ich hol mir Sachen und gehe  duschen, ja?“, sagte ich und ging zu meiner Tasche. „Mach mal. Ich checke in der Zwischenzeit Mails.“ Also ging ich zu meiner Tasche, kramte mir meine Sachen raus die ich brauchte und ging ins Badezimmer. Es war noch ziemlich leise in der ganzen Wohnung und daraus schlussfolgerte ich, dass noch alle schliefen. Ich wunderte mich ziemlich, dass Bill der erste war, der war. Kopfschüttelnd ging ich ins Badezimmer. Ich duschte mich, glättete meine Haare, schminkte mich und alles, was man morgens im Badezimmer machen musste. Nach einer knappen Stunde, ich hatte doch etwas getrödelt, war ich jedoch fertig und ich ging wieder aus dem Badezimmer. Diesmal hörte man Stimmen aus der Küche, als entschloss ich mich, mal zu schauen, wer schon wach war.  „Morgen.“; sagte ich zu Gustav und Janna, von denen die Stimmen kamen. „Morgen.“, kam es von beiden zurück. Janna grinste breit in der Gegend rum. „Und, gut geschlafen?“, fragte ich.“ „Ja, aber wenig.“, kam es auch gleich von ihr. „Okay Janna, bei dir kann ich mir das ja vorstellen, was gelaufen ist. Und du Gustav?“ Dieser nickte nur. „Und du?“  „Joar, gut, nä“, grinste ich. Janna sah mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an. „Naa?“, sagte sie. Ich musste lachen. „Wer weiß.“, gab ich nur zurück und ging lachend aus der Küche. „Leaa.“, schrie sie mir dann aber hinterher. „Nein, keine Angst Janna.“, rief ich zurück und ging zurück in Bills Zimmer. “Das hat aber lang gedauert.“, sagte Bill, als ich ins Zimmer kam und er gerade seinen Laptop zuklappte. Ich ging zu ihm hin und setzte mich auf seinen Schoß. „Ja, ich weiß. Und jetzt?“, fragte ich. „Jetzt stehst du auf und wir gehen in die Küche was essen. Habe nämlich hunger.“, grinste er und küsste mich kurz auf die Wange. „Okay. Ich aber nicht.“ Ich stand auf und somit gingen wir wieder dorthin, wo ich gerade her kam, nämlich in die Küche.
Kapitel 90:
*>Lea´s Sicht<*
„Morgen.“, begrüßten wir die anderen alle, als wir die Küche betraten. Inzwischen waren auch Andi, Georg und Tom dazu gekommen. „Morgen.“, kam es von allen zurück. Janna saß bei Andi auf dem Schoß. Okay, trennen konnten die sich auch nicht mehr voneinander, seid gestern Abend. Ich musste lächeln. „Naja, lasst uns anfangen zu frühstücken. Wenn man das noch Frühstück nenne kann.“, sagte Georg und setzte sich auf einen der freien Stühle. „Ihr müsst euch aber ein Brett teilen.“, deutete Tom auf mich und Bill. „Ich habe eh keinen hunger, also hat er sein Brett alleine.“, zwinkerte ich zurück. „Sag mal isst du überhaupt mal irgendwas?“, fragte Andi mich. „Ja genug, glaub mir“, lächelte ich ihm zu, welcher mich nur skeptisch und mit hochgezogener Augenbraue ansah. Man ey, als ob die nicht andere Probleme hätten. Abgemagert war ich ja wohl nicht. Die fangen ja genau so an, wie meine Mutter. Also fingen alle an zu essen und ich schaute ihnen zu. ill wollte mir zwischendurch immer was in den Mund stecken, doch ich ließ ihn immer zu, weil ich echt keinen hunger hatte.  Das konnten die Jungs natürlich nicht wirklich verstehen, da diese ja eigentlich immer hunger hatten, egal wann es war.  Als alle satt waren und der Tisch abgeräumt war,  gingen wir ins Wohnzimmer und setzte uns auf das Sofa. Ich setzte mich neben Bill, lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter und er legte seinen Arm um mich. „Was machen wir jetzt?“; stellte Georg dann die entscheidende Frage. „keine Ahnung, aber ich habe Lust shoppen zu gehen.“, sagte ich. „Ja, ich auch.“, gab Andi zu. „Aber die Jungs können da ja nicht mitkommen, dass ist doch scheiße.“  „Na, wir können schon, nur ihr müsst euch damit zufrieden geben, dass Saki mitkommt.“, grinste Tom.  Andi, Janna und ich sahen uns an. „Hm, also mir würde es nichts ausmachen und Janna glaube ich auch nicht, oder?“ Andi sah zu ihr. „Nee, aber Lea dir?“, fragte Janna mich. Ich zweifelte daran, aber eigentlich kannte mich ja doch eh jeder als eine gute Freundin von den Jungs. Von Georg, Gustav, Bill und Tom. „Hm, also eigentlich ist es doch genau so wie bei euch. Also ich meine in jeder Jugendzeitung, wo die Jungs einen Termin hatten, wegen dem Foto, bin ich eine gute Freundin der Jungs, also kann ich mich ja mit ihnen sehen lassen. Ich meine, es ist ja nichts besonderes, wenn Freunde mal zusammen shoppen gehen, oder?“, Andi und Janna nickten. „Stimmt, aber naja, kann ja sein, dass du es doch nicht willst, oder so. Aber ich finde es gut.“, zwinkerte Janna mir lächelnd zu. Bill gab mir einen Kuss. „Dann gehe ich mich mal fertig machen.“, sagte ich und stand auf um ins Badezimmer zu gehen. Dort schminkte ich mich noch mal nach, zog mit dem Glätteisen noch mal meine Haare glatt und fertig war ich. Okay, nur noch Schuhe und Jacke anziehen und Umhängetasche mit Handy, Geld und allem Anderen mitnehmen. Dann ging ich wieder zurück ins Wohnzimmer, wo die Jungs auch schon gut verkleidet waren und Andi und Janna auch schon ihre Jacken anhatten, beziehungsweise Janna ihre Tasche auch schon auf dem Schoß liegen hatte.  „Okay, seid ihr alle fertig?“, fragte Georg, als ich mich wieder neben Bill gesetzt hatte. Wir nickten alle. „Okay, aber hier es gibt zwei Gruppen. Die eine geht mit Saki mit und die andere mit Tobi. Ich würde sagen die Twins gehen mit Saki und Georg und ich mit Tobi. Ihr anderen könnt euch ja aufteilen, so wie ihr wollt.“, erklärte Gustav. Ich wunderte mich warum die Twins mit Saki gehen sollten und die anderen beiden mit Tobi, aber naja, war jetzt auch egal. „Ich gehe mit Tom und Bill mit.“, grinste ich. „Okay dann gehen wir mit Georg und Gustav mit, ja?“, fragte Andi. „Ja, aber es ist doch eigentlich total unlogisch. Ich denke mal Bill, Lea, Janna und Andi haben so die gleichen Geschäfte, wo sie rein wollen und wir anderen drei stehen eher auf was anderes. Wollen wir das dann nicht so machen?“, schlug Tom vor. „Ja, stimmt, weil ich glaube nicht, dass Tom und die anderen zwei in irgendeiner Weise Bock haben, in solche Laden zu gehen und sich solche Klamotten anzugucken, die wir haben wollen, oder?“, mischte Janna sich ein. „Ja, stimmt schon, also ich finde die Idee auch gut.“, gab Andi sein Kommentar dazu ab. Ich hielt mich da lieber zurück. Irgendwie war es mir auch egal. Als sie dann alle fertig diskutiert hatten, beließen wir es dabei, dass Andi, Janna, Ich und Bill eine Gruppe mit Saki waren und die anderen gingen eben mit Tobi mit.  „Bis dann.“, verabschiedeten wir uns von den anderen, als sie in den anderen Van stiegen. „Jap, bis heute Abend.“, gaben sie zurück und schon fuhren wir wieder in die Stadt.                                                                         
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