Er liebt mich...er liebt mich nicht...

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Kapitel 61:

*>Lea´s Sicht<*
Wir saßen noch eine Weile auf der Bank und erzählten uns irgendwas. Doch dann schwiegen wir wieder und ich genoss einfach nur den kalten Wind der mir durch das Gesicht wehte. Janna war, nachdem ich ihr erzählt hatte, was wirklich los war, so komisch, so nachdenklich. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, wenn ich es ihr nicht erzählt hätte. „Na, guck mal wer da kommt.“, sagte Janna dann doch auf einmal und hatte sich zum Krankhauseingang gedreht. Ich drehte meinen Kopf, genau so wie sie, nach hinten zum Krankenhauseingang. Andi. Er kam gerade aus dem Krankenhaus und schaute sich wie verrückt um, bis er uns entdeckte und schon kam er auf uns zu gerannt. „Halli Hallo.“, sagte er fröhlich. „Hey“, entgegneten wir nur. „Na, alles klar bei euch beiden hier draußen?“ Janna sah mich nur an und sagte schnell ein „Jaja und bei dir?“  Andi setzte sich neben sie auf die Bank. „Ja, passt schon, nä.“  Wieder schweigen. Also irgendwie war heute keiner so wirklich gesprächig drauf, was mich eigentlich ziemlich wunderte, da sonst alle wie wild durcheinander quatschten. Naja, Krankenhausstimmung eben. Wie ich sie hasste. Naja... „Warum bist du eigentlich hier?“, fragte Janna dann und haute Andi auf seinen Oberschenkel. Er sah sie verdattert an, doch sie grinste nur.  „Naja, keine Ahnung. Oben war´s langweilig und dann dachte ich mir, gehe ich doch glatt mal gucken was die beiden Damen so machen und bin dann eben runter gekommen.“, grinste er. „Achso, achso.“  „Kommt ihr mit hoch? Irgendwie ist mir kalt.“, fragte ich. Andi und Janna sahen sich an. Andi wollte wahrscheinlich noch draußen bleiben, so wie er guckte. „Hm... ich bleibe noch hier, okay?“, sagte sie dann und Andi fing wieder an so dumm zu grinsen. „Okay.“, ich stand auf und ging Richtung Krankenhaus Meine Hände hatte ich in meinen Hosentaschen vergraben und mein Blick gen Boden gesenkt.

*>Janna´s Sicht<*
„Hm... ich bleibe noch hier, okay?“, sagte ich dann zu Lea und schon fing Andi an blöd in der Gegend rumzugrinsen. „Okay.“, kam es dann nur noch von Lea und sie ging Richtung Krankenhaus. Ihre Hände hatte sie in ihren Hosentaschen vergraben und sie schaute die ganze Zeit auf den Boden. Nachdenklich sah ich ihr hinterher. „Hallo, Erde an Janna.“, kam es dann von Andi der mit seiner hand vor meinen Augen rumfuchtelte. „Hm? Ja was denn?“, fragte ich total perplex. „Ich habe gefragt, ob alles in Ordnung ist.“, wiederholte er seine Frage, die ich eben nicht mitbekommen hatte.  „Hm, jaja geht schon.“ Ich wendete meinen Blick wieder von Lea weg und sah nach vorne. Andi sah mich von der Seite an. „Janna, irgendwie glaube ich dir das nicht.“  „Dann tu es nicht, aber es ist wirklich alles in Ordnung, echt!“ Das der auch immer alles merken musste. Er sah mich nur noch skeptisch an und richtete seinen Blick dann auch nach vorne. Es war irgendwie immer noch komisch, einfach neben Andi zu sitzen, ohne ihn zu küssen, oder seine Hand zu halten. Es wäre zu schön, wenn es wieder so wäre. „Bleibst du heute bei Lea?“, fragte Andi mich dann. „Hm, weiß noch nicht. Ich glaube Bill will hier schlafen und wenn ich dann die einzige bin die dann noch bleibt ist das ja doof. Wenn alle bleiben, dann schon. Du dann auch, oder?“, stellte ich die Gegenfrage. „Klar.“, sagte er nur kurz und knapp. „Wollen wir wieder hoch gehen, oder wolltest du noch länger hier bleiben?“  „Nein, wir können hoch gehen. Eigentlich wollte ich nur länger bleiben, weil ich dich fragen wollte, ob wirklich alles in Ordnung ist, weil du so aussahst, als ob du irgendetwas hättest.“, erklärte er mir. „Achso. Danke Andi.“, lächelte ich und nahm ihn in den Arm. Zwar zögerlich, aber es wurde besser, als er bei mir in meinen Armen lag. „Kein Problem, weißt du doch.“, sagte er noch.


Kapitel 62:

*>Janna´s Sicht<*
Ich lächelte. „Wollen wir wieder hoch, nun?“. fragte ich noch. „Jap, lass mal machen.“ Damit standen wir auf und verließen den Park. Wir gingen in die Eingangshalle, dann die Treppe hoch und zu Lea´s Zimmer.  Als wir die Tür aufmachten, saßen alle irgendwie auf den Betten und Stühlen verteilt im Zimmer und guckten Fernseh. Bill und Lea saßen auf Lea´s bett. Bill hinter ihr und Lea zwischen seinen Beinen und mit dem Kopf gegen seine Brust gelehnt. Gustav und Georg auf zwei Stühlen zwischen den beiden Betten und auf dem Anderen Bett Anna und Tom. Sie saßen dort genau so wie Lea und Bill. Irgendwie sah es total niedlich aus, wie meine zwei besten Freunde glücklich waren. Mir kam es aber trotzdem so vor, als ob Lea gar nicht richtig bei der Sache war. Ich setzte mich zu Lea und Bill mit aufs Bett und Andi ging zu Tom und Anna.

*>Lea´s Sicht<*
Als Janna und Andi dann wieder zur Tür rein kamen, setzte Janna sich zu Bill und mich aufs Bett und Andi ging zum anderen Bett, von Anna und Tom. „Na, was habt ihr noch so gemacht?“, fragte Tom dann an Andi gewandt und grinste nur dumm. „Haha, nichts eigentlich nur ein bisschen geredet.“, sagte er dann und sah zu Janna. Sie lächelte ihm entgegen. Also wenn da nicht bald wieder was lief. Ich musste grinsen. „Was grinst du so?“, fragte Janna mich auf einmal. „hm, nichts, nichts.“, grinste ich weiter. „Lea? Meine Mutter hat mir eben eine SMS geschrieben, dass deine Eltern gleich kommen, nä?“, teilte Anna mir dann mit. „Oh man, da habe ich ja gar kein Bock drauf. Aber ja ist in Ordnung.“, zwinkerte ich ihr zu. Dann sahen wir weiter den Film, der gerade lief. Er war total hohl eigentlich, aber naja, was anderes kam nicht mehr. Dann, eine halbe Stunde später, klopfte es an der Tür. „Ja?“, sagte ich und schon steckte mein Dad sei9nen kopf durch die Tür. „Hey.“, lächelte ich und wollte gerade aufstehen, als er sagte: „Bleib liegen ich komme zu dir.“ Ich musste grinsen. Dann kamen auch noch Anna´s Eltern und meine Mutter hinterher. „Was machst du denn für Sachen, mein Engel?!“, sagte mein Daddy zu mir, als er mich ganz fest umarmte. „Ich weiß auch nicht, die Skateboards sind Schuld.“, versuchte ich zu grinsen, aber ich bekam einen seltsamen Blick von Janna zugeworfen. „Mhm, du wirst ab heute nicht mehr fahren.“, scherzte mein Vater. „Und ob.“, sagte ich nur und schon umarmte meine Mutter mich. „Oh man eh, Lea.“, seufzte sie. Ich zuckte mit den Schulter. Und fügte noch ein „So kann es kommen.“, hinzu. „Hier wir gehen mal. nä?“, mischte Georg sich ein. „Also wir kommen morgen wieder, ja?“  Ich nickte. „Ja, aber will nicht wer hier bleiben, bei Bill und mir?“, fragte ich enttäuscht „Du, sorry aber Tom und ich, wir...“, fing Anna an. „Ja, ihr haut ab, ich weiß schon.“, grinste ich dreckig. „Okay, dann tschau.“, sie umarmte mich und danach kam gleich Tom. „Machs besser, kleine.“, er gab mir noch einen Kuss auf die Wange, was Bill, der hinter mir saß, nicht wirklich störte, weil er ja wusste, dass das nur Freundschaftlich gemeint war. Georg und Gustav nahmen mich auch noch mal in den Arm. „Achja, also falls du dich mit uns beiden zufrieden gibt’s...“ Janna zeigte auf sich und Andi. „Dann bleibe wir“ Ich fing an zu grinsen. „Ja, das wäre schön“  „Okay, machen wir das, wa’ Janna?“, grinste Andi. „Ja, aber wir gehen mit den Chaoten noch schnell mit runter, also bis gleich.“ Sie verabschiedeten sich noch alle von den Erwachsenen und schon waren sie aus dem Zimmer verschwunden.  Ich, meine Eltern, Marschalls und Bill unterhielten uns noch, bis die anderen dazu kamen. Dann ging das Gequatsche aber auch schon weiter. So vergingen eigentlich die restlichen zwei Stunden und es wurde schon Acht Uhr. „So, ich glaube wir gehen dann mal wieder.“, beschlossen die Erwachsenen dann auch endlich. Eigentlich fand ich es toll, dass meine Eltern und Marschalls hier waren, aber nach einer Zeit wollte ich dann doch lieber Zeit mit meinem Freund, Andi und Janna verbringen.  „Okay. Wir sehen uns morgen ja eh schon wieder.“ lächelte ich. Ich verabschiedete mich von jedem mit einer Umarmung und die anderen mit einem Handschlag. Als sie an der Tür waren winkten sie noch einmal und schon waren sie weg. „Also irgendwie kann das auch nervig werden.“, seufzte ich, als die Tür zu war und ließ mich an Bills Brust fallen mit meinem Kopf. „ja, stimmt. Wie geht´s dir denn?“, fragte Bill mich. „Ja, geht, nä?!“, sagte ich nur und schon bekam ich von Bill einen Kuss auf meine Stirn. Ich lächelte zufrieden.
Kapitel 63:

*>Lea´s Sicht<*
„Was machen wir jetzt?“, fragte Andi dann in die Runde und lies sich wieder auf das zweite bett fallen, welches noch mit im Raum stand. „Hm, keine Ahnung, aber der Arzt wollte heute noch mal vorbei gucken und um halb neun sollte es noch Abendbrot geben.“, antworte ich ihm. Er nickte. „Hm, okay.“ Danach herrschte Schweigen. Bill streichelte die ganze Zeit mit seinem Daumen meine Handoberfläche. Wie schön es war, dass er hier war. Und Janna und Andi, Tom, Georg, Gustav und Anna. Alle waren wir zusammen. Naja, also zwar waren welche im Krankenhaus und die anderen bei Anna, aber trotzdem würden wir uns morgen früh wieder sehen, worauf ich mich jetzt schon mächtig freute. Es verging eine Viertel Stunde in der wir nicht wirklich was gesagt haben. Andi und Janna unterhielten sich immer leise über irgendetwas und Bill und ich schwiegen eigentlich nur so vor uns hin. Dann klopfte es auch schon an der Tür. „Ja?“, fragte ich und sah gespannt auf die Tür. Eigentlich konnte ich mir schon denken, wer da vor der Tür stand. Richtig, Doktor Lochbühler „guten Abend die Damen und, ach der Herr ist auch da. Guten Tag ich bin Doktor Lochbühler und behandel ihre Freundin.“, stellte der Arzt sich vor und ging auf Bill, Janna und Andi zu. Zum Schluss kam er zu mir und gab mir noch freundlich die Hand, die ich mit einem genauso freundlichen „Hallo“, erwiderte. Dann holte er sich noch den einen freien Stuhl, der am Tisch stand ans Bett, setzte sich und holte seine Unterlagen hervor. „Wie geht’s dir denn?“, fragte er und sah mich an. Ich nickte. „Ja, es geht.“, lächelte ich. „Okay, dann können wir auch gleich zum Punkt kommen. Ich habe mir noch mal dein Bild angeschaut und, hm, naja, was soll ich sagen. Du hast halt eine schwere Gehirnerschütterung, aber die kann nicht von einem Skateboardunfall kommen. Wenn man sich das genau ansieht, sieht es so aus, als ob du mitten ins Gesicht geschlagen wurdest.“, er deutete mit der Kugelschreiberspitze auf das Röntgenbild in seiner Hand. Wir sahen alle gespannt drauf und hörten dem Arzt zu. Scheiße, was sollte das jetzt? Innerlich geriet ich völlig in Panik. Was ist, wenn es jemand rausbekommt. „Öhm Lea, was soll das?“, fragte Bill mich auch gleich und ich rutschte zwischen seinen Beinen weg und setzte mich auf die Bettkante. „Was soll was? Nur weil das so aussieht, als ob ich geschlagen wurde, heißt es aber noch lange nicht, dass es wirklich so sein muss.“, versuchte ich mich rauszureden. Janna sah mich Kopfschüttelnd an, was Bill und Andi wohl bemerkt haben müssen. „Janna was weißt du?“, fragten die beiden auch gleich wie aus einem Mund. „Nichts, nur, dass sie mit dem Skateboard einen Unfall hatte.“, antwortete sie, worüber ich auch erleichtert war. Hoffentlich blieb es auch dabei und sie verlaberte sich nicht. „Na okay, Lea es wäre gut, wenn du bis Montag hier bleiben könntest, halt nur zur Überwachung. Und ich möchte dich morgen noch mal bitte sprechen. Schwester Caro sagt dir beschied, wenn sie dir dein Abendbrot bringt, wann du in mein Büro kommen kannst, okay?“, mischte sich Doktor Lochbühler wieder ein, der sich eben völlig raus gehalten hat. „Okay, bis dann.“, sagte ich und schon verschwand er, nachdem die anderen noch ein „Tschüss“ gesagt haben, aus dem Zimmer. Ich saß immer noch auf der Bettkante. Bill ging zum Fenster und sah hinaus, Janna kam zu mir aufs Bett und Andi saß immer noch auf dem Anderen. „Was soll der schieß, Lea?“, fragte Bill in die Stille. „Welcher schieß, verdammt noch mal?“, sagte ich etwas lauter. „Du lügst uns an.“, kam es nun auch von Andi. „Tue ich nicht. Wenn ich es euch schon sage verdammt, dann glaubt mir doch mal.“ Ich hielt es nicht aus und stand auf. Schlüpfte noch schnell in meine Schuhe, warf mir meine Jacke über und rannte raus. Als ich unten war, ging ich mal wieder in den Park der gleich neben an war. Ich setzte mich auf eine Bank. Was sollte ich jetzt bloß noch tun? Früher oder Später würden sie es sowieso rausbekommen, aber ich wollte es nicht. Sie würden sich alle, jedes Mal Sorgen um mich machen, wenn  ich alleine wäre und sie Termine hatten. Es ging einfach nicht. Ich stützte meinen Kopf in meine Hände und schon lief mir wieder eine Träne die Wangen hinunter. Es war schon dunkel, da es ja fast noch Winter war. Und das war auch gut so, so sah keiner, dass ich weinte. Es wurde nach und nach kälter, doch irgendwie störte es mich nicht, weil reingehen, wollte ich eh nicht. Ich saß nicht lange da, da wurde auch schon nach mir gerufen. „Lea?! Wo bist du?“ Es war Janna. Sie wusste ja schon bescheid und somit war ich froh, dass gerade kein anderer gekommen ist. Ich stand auf und ging in die Richtung, aus der die Stimmen kamen. „Mensch, da bist du ja.“, kam sie auch gleich auf mich zu, als sie mich entdeckte. Sie nahm mich kurz in den Arm und wischte mir meine Tränen weg, die man dann ja wohl doch sah. „Hey, komm, lass uns hinsetzen.“ Sie zerrte mich auf die Bank, die in der nähe stand und wir setzten uns hin. „Janna sie dürfen es nicht erfahren.“, schluchzte ich. „Lea, vielleicht ist es doch auf irgendeine Weise besser, wenn sie es erfahren. Klar, sie werden sich Sorgen machen, aber sie werden dich verstehen. Und außerdem bist du bald in Magdeburg, dann sind Andi und ich ja immer bei dir, also passen wir auf dich auf.“, sagte sie dann. „Ja, stimmt schon aber...“, weiter kam ich nicht. „Nichts aber. Lea komm geh und sag es ihm. Er wird dich bestimmt auch verstehen, warum du es ihm nicht gesagt hast.“  Ich seufzte. „Also gut. Irgendwie glaubt mir mit dem Skateboardunfall eh keiner. Aber Stopp Janna, sag meinen Eltern nichts. Ich habe Angst, dass sie mir irgendwas verbieten, was das Thema Georg, Gustav, Tom und vor allem Bill angeht, ja?“ „Okay, mach ich nicht.“, lächelte sie und so machten wir uns wieder auf den Weg nach oben in mein Zimmer. Ich hoffte es so sehr, dass er es verstehen würde. Als wir davor standen, warf Janna mir noch einen Mutmachenden Blick zu und ich öffnete die Tür.
Kapitel 64:

*>Lea´s Sicht<*
Als ich die Tür geöffnet habe, sah ich, dass Bill immer noch am Fenster stand und raus guckte. Andi stand neben ihm, aber irgendwie sagte keiner etwas. Es war totale Stille. Janna schubste mich von hinten etwas rein, weil ich stehen geblieben war. Andi bemerkte uns, doch Bill blieb weiter am Fenster stehen und sah hinaus. Es tat weh, zu sehen, dass er sich nicht umdrehte und mich nicht beachtete. Ich ging zu meinem Bett und setzte mich drauf. Janna kam und setzte sich neben mich, genauso wie Andi. „Bill?“, brach ich dann die Stille. Er regte sich nicht, also beschloss ich ihm einfach alles zu erklären. „Verdammt ja, es ist nicht durch einen Skateboardunfall passiert. Ich wurde zusammengeschlagen.“ Wieder lief mir eine Träne die Wange hinunter und Andi sah mich nur perplex an. Ich stand auf und ging zu Bill ans Fenster, der sich etwas gedreht hatte und mich genauso perplex, wie Andi, ansah. „Was? Von wem?“, sagte er dann wütend. „Von... von einem Fan von euch. Anna und ich waren noch im Park, dann sind sie gekommen. Es waren zwei Mädels. Sie haben uns ein Messer an die Kehle gehalten. Dann meinte die eine, dass ich mich ja nur als kleines billiges Stück durch eure Familie poppen würde und hat mir vor die Füße gespuckt. Ich habe mir das nicht bieten lassen und habe sie direkt auf der Nase getroffen, aber das bekam ich dann auch gleich zurück, von der... der anderen. Danach war ich bewusstlos. Bill es tut mir Leid.“, schluchzte ich dann auch schon wieder. Er nahm mich sofort in den Arm. „Hey, hey. Pscht, es muss dir nicht Leid tun, mir muss es Leid tun, dass ich nichts bemerkt habe. Nicht weinen, es wird alles wieder gut.“, tröstete er mich und streichelte mir die ganze Zeit sanft über meinen Kopf. Dann nahm er meinen Kopf in seine Hände und sagte: „Lea, du weißt, dass du mir alles sagen kannst, oder?“  Ich lächelte leicht. „Ja, aber ich wollte nicht, dass ihr euch Sorgen macht, Bill.“ Er seufzte. „Trotzdem. Ich will das aber wissen. Und es ist wichtig. Es ist keine Kleinigkeit, wenn du mal eben so von unseren Fans verprügelt wurdest.“ Er wischte mir meine Tränen weg. „Ja, okay stimmt schon. Aber Bill tu mir einen gefallen und sag bitte nichts meinen Eltern oder Anna´s Eltern. Ich habe Angst, dass die mir dann irgendwas verbieten, was euch und dich angeht, ja?!“  Er nickte. „Na gut, aber den andere sagen wir es noch, oder? Sie gehören zur Band und sie sind deine Freunde!“ Ich stimmte noch zu und wir gingen auf mein Bett. Andi streichelte mir noch einmal über meinen Arm. „Wir lassen euch mal ein bisschen alleine. Wir kommen aber wieder.“, zwinkerte Janna uns zu und zerrte Andi hinter sich her aus dem Zimmer. Ich musste grinsen. „Na, wenn da mal nicht bald wieder was läuft.“, grinste auch Bill. „Das habe ich auch gerade gedacht. Aber sag mal, die sind doch so ein süßes Pärchen und außerdem lieben sie sich beide noch, das merkt man. Wieso versuchen sie es nicht noch mal?“, stellte ich nachdenklich die Frage. „Ich habe keine Ahnung. Aber es ist sicher, dass Andi noch was von Janna will und Janna was von Andi. Ich meine in der Woche, als wir die Termine hatten, haben Tom und ich immer Janna oder Andi telefoniert und die haben uns beide immer gesagt, wie sie den anderen vermissen, oder wie schön der Tag war, wenn sie mal wieder mit dem Andere unterwegs waren. Aber ich weiß es auch nicht, wieso die nicht wieder zusammen sind. Aber ich bin zuversichtlich. Die schaffen das wieder. Ganz sicher.“, lächelte Bill. Da fiel mir was ein, wenn er schon das Wort Termine sagt. „Hier Bill, was ist eigentlich mit den ganzen Terminen mit der Bravo und so, wegen dem Foto?“, stellte ich hektisch die Frage und sah in fragend an. „Ja, wir hätten es ja schon früher besprochen, aber dir ging es ja nicht sonderlich gut und ja David hatte auch keine Zeit, weil er gleich weiter zu einem anderen Musiker musste. Patrick Nuo glaube ich war das. Und ja, wir haben den halt gesagt, dass Tom oder ich mit keiner von euch zusammen sind. Und das wir nur gute Freunde sind. Ich hoffe die bringen das auch so raus, wie wir das gesagt haben, sonst raste ich aus. Ich habe ja schon die Schnauze von den ganzen Paparazzis gestrichen voll. Kein Privatleben mehr, nichts. Aber das Foto wird nicht mehr abgedruckt, da hat David schon mit den drüber gesprochen, weil man kann die ja anklagen, wenn die das ohne unsere Einverständniserklärung abdrucken.“, erklärte er mir. „Mhm, ich hoffe es auch. Okay, wahrscheinlich ist es eh schon überall im Internet und alle habend as schon gesehen, aber trotzdem muss es nicht noch ein zweites Mal in irgendwelchen Zeitung erschienen. In der Bild-Zeitung hat es echt schon gereicht! Ich bin echt mal gespannt, wie es ist, wenn ich in die Schule komme. Laura ist da, ja klar und da bin ich mir auch sicher! Aber trotzdem irgendwie habe ich doch ein bisschen Bammel davor.“  „Komm, du schaffst das, Da bin ich mir sicher und wenn Laura dabei ist, wird sowieso alles leichter sein. Zusammen schafft ihr das und wir sind auch noch alle da. Bald bist du ja bei Janna und Andi in Magdeburg und die können da schon mit umgehen. Die werden zwar auch noch dumm angemacht, aber nicht mehr so, wie du jetzt vielleicht.“, sprach Bill mir Mut zu. Ich küsste ihn dafür einmal herzlich. „Danke.“ lächelte ich dann.


Kapitel 65:

*>Lea´s Sicht<*
Bill und ich saßen noch eine ganze Weile auf meinem Bett. Wir redeten über verschiedene Dinge, schwiegen mal oder küssten uns zwischen durch. Eine Stunde verging und wir wunderten uns schon, wo die anderen beiden, Janna und Andi blieben. „Ich find´s mit dir aber viel toller, mein Schatz.“, sagte Bill, sah mir dabei in die Augen, und küsste mich innig. „Ja, aber wir werden noch ganz viel Zeit füreinander haben.“, zwinkerte ich ihm zu. Schmollend schob er seine Unterlippe hervor. „Oh man Billy, nicht traurig sein.“ Und schon verdunkelte seine Miene sich. Ups, da habe ich wohl was Falsches gesagt. „Sorry.“, sagte ich dann mit meinem Hundeblick. Trotzdem sah er mich immer nicht böse an und so piekste ich ihm in die Seite. „Spinn nicht rum, Bill.“, sagte ich und küsste ihn noch einmal kurz auf seinen Mund. Er aber nahm seine Hände und hielt damit meinen Hinterkopf, um ihn näher an sein Gesicht zu ziehen. „Verziehen.“, grinste er. Ich musste auch ein wenig grinsen. „Gut, ich liebe dich Bill, und noch mal sorry, wegen...“ Er stoppte mich. „Pscht.“, er legte mir seinen Zeigefinger auf meine Lippen. „Es ist okay, ja und ich liebe dich auch, Lea.“ Wieder küsste er mich. es war so ein toller und zärtlicher Kuss. Ich wollte, dass er nie endete, doch dann klopfte es schon an der Tür. Okay, gerade im Moment war es wirklich toll mit Bill alleine, aber meine Freunde warteten anscheinend auch schon. „Ja?“, fragte ich und löste mich gerade noch so von Bills letztem Kuss, den er mir noch gab. Die Tür öffnete sich und Anna, Tom, Andi, Gustav, Georg und Janna steckten ihre Köpfe zur Tür rein. Ich sah sie erstaunt an. „Was macht ihr denn hier?“, fragte ich dann. Sie kamen ganz rein, umarmten mich zur Begrüßung (zumindest Anna, Tom, Gustav und Georg) und verteilten sich wieder auf den Sitzgelegenheiten, die im rau verteilt rum standen. Aber auf einmal standen sie irgendwie alle um das Bett rum, wo Bill und ich drauf saßen. „Wir wurden angerufen.“, teilte uns Gustav mit. Ich sah Janna und Andi fragend an, die nur unschuldig wegguckten. „Okayy.“, sagte ich nur skeptisch. „Und?“, fragte Tom dann nur. „Hast du uns vielleicht irgendwas zu sagen?“, führte er seine frage weiter. Ich sah nacheinander zu Bill, Janna und Andi, die mir nur alle drei zustimmend zunickten. So als Zeichen, das es nun an der Zeit wäre, den anderen nun auch endlich die ganze Wahrheit zu sagen.  „Also gut. Ihr müsst es erfahren, ich weiß. Das ganze hier, warum ich im Krankenhaus liege. Es war kein Skateboardunfall der Grund, nein. Ich weiß wie man fällt, wenn man stürzt und zwar nicht so. Jemand der schon länger fährt, kann sich keine Abschürfungen am Wangenknochen zuziehen, zumindest nicht so eine wie ich habe oder hatte. Die Wahrheit ist, dass ich zusammengeschlagen wurde. Nicht von irgendjemanden, nein von einem Fan von euch.“, ich senkte meinen Kopf. Gustav, Georg und Tom sahen mich entsetzt an. Dann sprach ich weiter. „Ja und deswegen wollte ich es euch nicht sagen. Ich will nicht, dass ihr euch irgendwelche Vorwürfe macht, geschweige denn für eure Fans geradestehen wollt. Und außerdem würdet ihr euch viel zu viele Sorgen machen. das wollte ich auch nicht, aber naja, jetzt ist es draußen.“ Als ich meine Erklärung beendet hatte, seufzte ich einmal ganz tief durch. Bill nahm mich von hinten in den Arm und gab mir einen Kuss auf meine Stirn. „Was bitte?“, fand Georg dann zu erst die Worte wieder. Auch die anderen sahen mich entsetzten und fragenden Gesichtern an. „Sorry.“, entschuldigte ich mich noch mal. „nein Lea, sei ruhig. Du hast keine Schuld. Die, die Schuld haben, sind wenn wir und auf jedenfall diese bekloppten Fans.“, sagte Tom nun auch wütend. Er kam zu mir auf das Bett. „Hey kleine, wenn irgendwas ist, sag es uns, bitte. Wir machen uns sonst echt Vorwürfe, das du uns vielleicht nicht vertraust oder sonst irgendwas, ich habe keine Ahnung, aber bitte rede mit uns. Egal was ist, ja?“, sagte er dann und hob mit seiner hand meinen gesenkten Kopf. „Und für dich, mein Schatz auch. Ich habe schon die ganze zeit ein komisches Gefühl gehabt, weil du so verkrampft warst.“, nun ging er wieder zu Anna und nahm sie in den Arm. „Ja, aber ich habe Lea versprochen nichts zu sagen und das war ich ihr Schuldig.“, sagte Anna. „Trotzdem. Wir wollen alle nicht, dass ihr leidet, weil irgendwelche verrückten Fans von uns, wenn man es Fans nennen kann, euch bedrohen und euch zusammenschlagen. Das geht so nicht, Anna. Du weißt genauso wie Lea, dass ihr immer kommen könnt. Zu Georg, Gustav, Janna, Andi, Bill und mir.“ Ich wunderte mich echt, wie Tom reden konnte. Er war nicht immer nur der Macho, den er vorspielte, nein es war sein Image. So schützte er sich vor der Öffentlichkeit, vor dem wie er eigentlich in seinem Privatleben war, so, wie wir ihn alle mochten beziehungsweise liebten. „Ja, das wissen wir und dafür sind wir euch allen auch so dankbar.“ Tom und Anna küssten sich einmal. Auch Bill gab mir noch einen Kuss auf meine Stirn, dann ging ich zu Georg, Gustav, Janna, Andi und Tom und bedankte mich noch mal bei allen mit einer Umarmung. Sie waren alle etwas besonderes. Richtig Freunde eben, auf die man sich verlassen konnte.
Kapitel 66:

*>Lea´s Sicht<*
Als wir alle mit dem Umarmen und bedanken fertig waren (*gg*) stellte sich aber wieder eine frage. „Bleibt ihr jetzt alle hier, oder nur Janna und Andi?“, stellte ich sie auch gleich. Sie guckten sich alle an und waren sich, nach ihren Gesichtsausdrücken zu beurteilen, auch alle einig. „Nee, also wir hier, Gustav, Georg, Tom und ich fahren wieder. Wir wollten nur kommen, um alles zu klären. Und ja, Andi und Janna bleiben noch hier.“, sagte Anna dann und zeigte immer jeweils auf den, von dem sie gerade den Namen nannte. „Okay, hm geht ihr jetzt schon, oder bleibt ihr noch ein bisschen?“ Ich hoffte, dass sie wenigstens noch etwas blieben. „Nee, sind jetzt auch schon wieder weg. Deine Eltern und Annas Eltern warten mit dem Essen, sorry kleine.“, sagte Tom und kam zu mir, um mich zu Umarmen. „Ich hab dich lieb, und bitte, komm immer zu uns, wenn was ist. Tschau.“, flüsterte er in mein Ohr, gab mir noch einen Kuss auf meine Wange und ging an die Seite zu Bill. „Tschau Bruderherz. Viel Spaß euch.“, wieder grinste er dreckig. „Haha Tom, viel Spaß euch, ihr seid zu Hause.“, grinste Bill genauso dreckig zurück. Dann kamen noch Anna, Gustav und Georg um sich zu verabschieden. Das taten sie auch bei Andi, Janna und Bill. Dann waren sie auch schon wieder verschwunden. „Tom ist voll niedlich. Also, dass was er eben gesagt hat.“, sagte Janna. Andi sah sie nur halb geschockt von der Seite an. Das hätte er jetzt wohl nicht gedacht. „Öhm, naja eben mein bester Freund.“, grinste sie dann noch schnell, weil sie mitbekommen hatte, dass Andi sie so komisch ansah. „Was wollen wir jetzt noch machen?“, fragte Bill dann. Wir sahen uns nur Schulter zuckend an. „Vielleicht einfach nur ins bett legen und Fernseh gucken?“, schlug Janna dann vor. „Ja, gute Idee. Aber ein Problem gibt es da doch noch.“, schaltete Andi sich ein. „Und das wäre?“, kam es von Janna, Bill und mir wie aus einem Mund. Wir mussten etwas lachen. „Naja, ein Bett fehlt.“, sagte er dann und sah sich im Raum um. „Hm, also wenn du nichts dagegen hast, können wir uns auch zusammen reinquetschen.“, lächelte Janna etwas schüchtern. Ich fand es total niedlich mit anzusehen und musste auch sofort grinsen. „Ach wie niedlich. Wenn die nicht bald wieder zusammen sind, heiße ich Jesus.“, grinste Bill mir flüsternd ins Ohr. „Ja, stimmt.“,  flüsterte ich genauso grinsend zurück und wir beobachteten weiter das, was Janna und Andi ausdiskutierten. „Ja, okay machen wir das so.“, lächelte Andi zum Schluss verlegen zurück. Ich musste noch mehr grinsen, genauso wie Bill.
Als Janna und Andi und Bill und ich dann in unseren betten lagen, kam irgendwann noch das Abendbrot, etwas verspätet aber immerhin noch. Ich hatte irgendwie gar keinen hunger und aß nicht mal eine halbe Scheibe Brot. Dann stellte ich das Tablett auch schon wieder weg. „Magst du gar nichts essen?“, fragte Bill mich, dann als er seinen Blick vom Fernseher schweifen lies und es sah, dass das Tablett noch mega voll war. „Nö, kein hunger. Aber bedien dich. wenn du willst. Und ihr zwei könnt auch.“, rief ich Janna und Andi zum anderen Bett zu. „Nee, haben in der Cafeteria schon was gegessen.“, bekam ich nur zurück. Irgendwie sah es mega niedlich aus, wie die beiden in dem bett lagen. irgendwie voll auf abstand und es sah aus, als ob gleich einer von den beiden aus dem bett fällt. „Ich mag aber.“, grinste Bill dann. „Wusste ich es doch, dass du es haben willst, deswegen hab ich das auch übergelassen.“, grinste ich zurück. Er nahm sich das Tablett und fing an zu essen. Nach wenigen Minuten war das dann auch schon alles alle. „Sag mal, wie lange hast du nichts gegessen?“, fragte ich ihn bedeppert. Er grinste wieder nur. „Okay, es stimmt, es ist normal bei dir.“ Er stellte das Tablett wieder weg und wir schauten weiter Fernseh. Irgendwie kam nur schieße im Fernseh, aber ich bekam auch irgendwie nicht wirklich mit, was da kam, weil Bill die ganze Zeit vor meinen Augen rumfuchtelte mit seiner hand oder mich küsste. Okay, dagegen hatte ich ja nichts, war bestimmt interessanter und toller als so ein komischer dummer Film im Fernseh. Andi und Janna verfolgten ihn, na gut, was sollten sie auch schon anders machen.
                                                                                          

Kapitel 67:

*>Lea´s Sicht<*
Es verging eine längere zeit und ich wurde auch mega müde. Im neben Bett sah ich, dass Janna und Andi schon eingeschlafen waren. Okay, es war auch schon halb 11. Zwar nicht so spät, aber später halt. Aber wie sie da lagen. Beide mit dem Kopf in unsere Richtung und Andi hatte einen Arm um Janna gelegt und seine hand lag auf ihrem bauch. „hey, Bill schau mal.“, lächelte ich und stupste ihn an, dass er zur Seite gucken sollte. „Ja, nä. Voll süß. hab ich eben schon gesehen. Aber wollen wir auch schlafen? Du musst morgen zum Arzt nä. Um neun meinte Schwester Caro, oder?“, sagte er dann. „Ja, genau. Okay, ich bin auch dafür, dass wir pennen. Bin auch voll müde.“, stimmte ich Bill zu. Daraufhin nahm ich die Fernbedienung, um den Fernseher auszuschalten. Dann war es ganz dunkel im Raum. Man sah nur noch die einzelnen Umrisse. „Ich liebe dich Lea.“, sagte Bill dann und nahm, so gut seine Augen es wegen dem erkennen es zuließen, meinen Kopf in seine Hände.  „Ich dich auch Bill. Ich will dich nie wieder verlieren!“ Ich küsste ihn. Und aus dem Kuss wurde ein ganz langer, zärtlicher und inniger Kuss. Es war so schön, ihn bei mir zu haben. Ich genoss jede freie Minute mit ihm und wenn es nur für kurze zeit war. „Gute Nacht.“, sagte ich noch und kuschelte mich ganz eng an ihn. „Gute Nacht.“, sagte auch er und legte einen Arm um mich. Ich dachte noch über dies und das nach und schlief auch schon wenige Minuten später ein.
„Frühstück.“, das war das erste was ich hörte bevor ich meine Augen öffnete. Als sie offen waren, sah ich einen gutgelaunten Bill auf der Bettkante sitzen und mich angrinsen. 
Ich richtete mich etwas auf. „Morgen.“, küsste ich ihn kurz. „Wie spät ist es, Bill? Mir kommt es vor wie sechs Uhr oder so.“, quengelte ich. „Es ist genau halb neun und du hast noch genau eine halbe Stunde, bevor du zu deinem Doktor musst und hier jetzt iss erstmal was.“, sagte er und hielt mir das Tablett unter die Nase. Es war ein geschmiertes Brötchen mit Marmelade und Käse drauf und ein Glas Orangensaft. Okay, wenigstens vernünftiges Essen bekam man. „Danke.“, sagte ich noch und schon biss ich in eine hälfte von dem Brötchen. Als wir da so saßen, fiel mir auf, dass Andi und Janna gar nicht da waren. „Die sind unten und frühstücken gerade ich war bis eben noch mit den beiden mit. Boah gut, dass hier nicht so viele Jugendliche sind, die ein Autogramm wollen. Also mit verkleiden geht das und mich hat auch noch keiner erkannt.“, sagte Bill, als ich ihn nach den beiden fragte. „Achso. Ja und das ist doch gut, aber wenn du auf die Straße willst shoppen, geht ja wohl immer noch nicht und jetzt erst recht nicht“, sagte ich mit vollem Mund. „Hm, stimmt.“, sagte Bill noch. Nun wurde die Zeit aber auch schon knapp. Viertel vor neun und ich musste noch meine Haare glätten, mich anziehen, mich stylen und ja mich noch auf den Weg zum Arzt machen. Schnell ging ich aus dem Bett ins Badezimmer. Ich zog mich an, machte meine Haare, schminkte mich und ging wieder raus, um Bill abzuholen und meine Schuhe anzuziehen. Meine Kopfschmerzen waren glücklicherweise nun auch schon weg und mir ging´s schon wieder fast ganz gut. „Okay, lass uns gehen. Also du kommst doch mit, oder?“, fragte ich Bill dann, als ich abgehbereit im Zimmer stand. „Ja, also wenn du willst komm ich natürlich mit.“, grinste er und kam auf mich zu um mich zu küssen. „Dann los.“, grinste ich nach dem Kuss zurück und schon machten wir uns auf den Weg nach unten. Wieder gingen wi9r die Treppen runter und den Gang entlang bis zu der Praxis von Doktor Lochbühler. Wir gingen zum Empfang wo wir anscheinend schon sehnlichts erwartet wurden, weil die Sprechstundenhilfe uns gleich weiter ins Büro schickte. Okay, fünf Minuten zu spät waren wir dann doch schon. „Guten Morgen.“, lächelte Herr Lochbühler uns an. „Guten Morgen und Entschuldigung wegen der Verspätung.“, lächelte ich freundlich zurück und gab ihm die Hand, was Bill mir gleich nach tat. „Na, ist ja nicht schlimm, sind ja nur fünf Minuten. Wie geht es dir denn heute?“, fing er gleich an mich auszufragen. „Ja, ganz gut. Zwar nicht prima aber es geht.“, antwortete ich ihm. „Okay, das ist schon mal gut. Aber trotzdem wollen wir dich bis morgen hier behalten, okay? Ich weiß ja, dass du nicht von hier kommst, aber lässt sich das vielleicht so mit der Schule regeln? Ich habe ja mit deinen Eltern auch schon geredet und naja, du hast letzte Woche auch schon gefehlt, aber es wäre besser für dich. Und dann noch wegen der Unfallursache. Meinen sie wirklich, dass das von dem Skateboard kommt?“, fragte er mich skeptisch. Ich sah zu Bill, der mich nur ohne irgendeine Miene zu verziehen ansah. „Ja, also ich denke das wird sich regeln, dass ich noch bis morgen hier bleibe und dann wegen der Ursache. Reicht das, wenn ich das mit meinem Freund und den anderen alleine geklärt habe. Also muss ich ihnen die Wahrheit sagen?“ Irgendwie kam ich mir dumm dabei vor, das zu fragen, aber anderseits wollte ich ihm auch nicht sagen, dass ich von einem hysterischen Tokio Hotel Fan verkloppt worden bin. „Okay, das ist gut. Und, naja, du weißt ich habe Ärztliche Schweigepflicht, aber wenn du nicht willst und du das mit deinen Freunden und deinem Freund geregelt hast, dann ist das in Ordnung.“, nickte er mir zu. „Okay, dann ist okay.“ Ich sah ihn dankbar an. „Das war es dann auch schon. Ich gucke morgen dann noch mal zur Abschlussuntersuchung rein. Tschau.“ Er gab mir und Bill die Hand. „Tschüss.“, kam es noch von uns beiden und schon verließen wir das Büro. War ich froh, dass ich das hinter mir hatte.
Kapitel 68:

*>Lea´s Sicht<*
Wir gingen genau den gleichen Weg wieder zurück, nur das wir an der Cafeteria anhielten und Janna und Andi abholten. „Morgen.“, sagten die beiden im Chor, als wir an ihrem Tisch ankamen. „Morgen.“, erwiderte ich und setzte mich an den Tisch. Bill tat es mir nach. Die beiden waren noch gar nicht mit dem Essen fertig und so bleiben wir noch ein wenig unten und unterhielten uns. „Und was meint der Arzt?“, fragte Andi mich dann. „Hm, ja was meint er!? Er meint ich sollte bis morgen bleiben, also es wäre besser für mich und ja, ich muss es ihm nicht sagen, wegen dem Unfall, also was wirklich passiert ist, wenn ich es nicht will. Und sonst war es dann auch eigentlich schon. Also es war nicht so ein furchtbar langes Gespräch.“, erzählte ich es den beiden. „Achso. Hier die anderen haben eben angerufen. Die kommen um Zehn vorbei. Mit Marschalls und deinen Eltern. Also wieder Full House.“, teilte Janna mir noch mit. „Na super. Ich hoffe meine und Annas Eltern bleiben nicht so lange. Das ist mega schrecklich, weil die einem eh nur kluge Ratschläge geben und so. Ich hasse so was.“, seufzte ich. „Stimmt. Aber lasst erstmal hoch gehen.“, sagte Andi und stand schon auf um sein Tablett mit seinem Teller und der Tasse wegzubringen. Janna ging ihm hinterher zum Tablettwagen und stellte auch ihr Tablett weg. Dann gingen wir wieder alle gemeinsam hoch in mein Zimmer.
Als wir oben waren, setzten wir uns wieder auf die Betten und unterhielten uns. So wie jedes Mal eigentlich, wenn wir auf was warteten oder einfach nur Langeweile hatten.
Dann, um Zehn Uhr, klopfte es plötzlich an meiner Tür. Wir wussten natürlich wer es war. „Ja?“, fragte ich und schon ging die Tür. „Hey.“, stürmte auch schon Anna in den Raum und umarmte mich. „Hallo.“, grinste ich und schon kamen Tom, Gustav, Georg meine Eltern und Marschalls und begrüßten mich noch. Dann saßen wir wieder alle in dem Zimmer von mir. Es war wieder sichtlich eng. Dann gingen wieder diese ganzen fragen los, wie es mir denn geht, die Aussagen, dass ich mich ja schonen muss, okay das hatte ich echt noch gar nicht getan, und wann ich nach hause komme und da gab es dann auch schon wieder ein Problem. „Ja, morgen.“, antwortete ich meiner Mutter, die mich die Frage gestellt hatte. Sie sah meinen Vater an. „Na toll. Wir haben morgen einen Termin in Berlin, wegen dem Haus und dem Restaurant. Wir müssten morgen den Kaufvertrag unterschreiben. Eigentlich schon gestern, aber da du ja ins Krankenhaus gekommen bist, haben wir das verschoben.“, erklärte meine Mutter. „Hm, und jetzt?“, fragte ich. „Wir müssen Lea. Das weißt du. Wir lassen dich ungern hier liegen, aber du weißt, dass es mega wichtig ist.“, sagte meine Mutter und kam zu mir ans Bett. Irgendwie wusste ich ja, dass meine Eltern zu dem Termin mussten, aber innerlich habe ich gehofft, dass sie bleiben könnten. Ich war Enttäuscht und traurig zugleich. „Ja ist okay, ich weiß es. Dann muss ich ja wohl morgen mit dem Zug fahren. Aber kann ich mich dafür jetzt ein bisschen ausruhen? Ich will euch alle ja ungern rausschmeißen, aber...“, ich wollte gerade noch was sagen, da fiel mir To ins Wort. „Ja, ich glaube es sollten jetzt erstmal ein paar gehen. Wer bleibt hier?“, fragte er dann. „Gustav und ich wollten noch mal auf eigene faust in die Stadt.“, warf Georg ein. „Wir kommen mit.“, stimmten Andi und Janna zu. „Okay, wir fahren zu Anna. Das heißt, ihr seid jetzt alleine. Also, bis heute Abend wir kommen dann wieder.“, zwinkerte Tom uns zu. Ich verzog keine Miene sondern umarmte ihn und die anderen alle nur und schon waren sie verschwunden.  „Du bist enttäuscht, oder?“, fragte Bill mich dann. Warum merkte er das immer? Okay, er war mein Freund, da merkt man das echt. „Ja, aber ich kann nichts machen und das weiß ich. Es ist wichtig, dass sie das unterschreiben und es müssen nun auch beide unterschreiben und naja.“, sagte ich und setzte mich wieder auf das Bett. „Ach komm, ich rede mit den anderen, wir fahren nicht heute Abend wir fahren morgen und bringen dich, okay?“, lächelte Bill mich an. Ich musste sofort anfangen zu grinsen. „Das wäre mega lieb von euch. Aber das wird dann auch nicht zu knapp mit den Terminen oder so?“, fragte ich noch skeptisch. „Quatsch.“, zwinkerte er mir zu. „Okay, danke schon mal.“, sagte ich und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Er hauchte ein „Ich liebe dich“ in den Kuss. „Ich dich auch.“, sagte ich ihm zurück. Den restlichen Tag lagen wir nur noch im Bett rum und schauten Fernseh, kuschelten oder hörten Musik. Zwischendurch kam immer mal wieder Schwester Caro rein und guckte, ob alles in Ordnung ist oder brachte essen. Ein ganz normaler Krankenhaus Tag eben.  Dann ging es auch schon wieder Richtung Abendessen. Die anderen wollten dazu wieder alle hier sein. Tom, Anna, Gustav, Andi, Janna und Georg zumindest. Marschalls und meine Eltern hatten gar nicht gesagt, wann sie noch mal kommen würden, aber meine mussten sich schließlich auch noch verabschieden, also stellte ich mich lieber gleich darauf ein, dass sie auch gleich mitkommen würden. Und so war es dann auch.
Kapitel 69:

*>Lea´s Sicht<*
Die Tür ging auf und rein spazierten alle Zehn. Janna und Andi, Mama und Papa, Marschalls, Georg und Gustav und Anna und Tom. Ich wurde wieder von allen begrüßt. Das dauerte nun auch schon eine Ewigkeit, weil es ja nicht gerade wenige Leute waren. „Na, alles klar?“, fragte mein dad mich auch schon, kurz nachdem er sich auf meine Bettkante gesetzt hatte. „Ja, alles in Ordnung. Morgen geht’s raus hier. Sagt mal, wann fahrt ihr eigentlich?“, fragte ich dann. „Hm, eigentlich noch heute. Also gleich irgendwann. Wir wollten uns noch verabschieden.“, antwortete meine Mutter mir. Und in Null Komma nichts ging meine Laune auch schon auf den tiefsten Tiefpunkt, den es überhaupt geben konnte. „Na toll, also müsst ihr auch sofort wieder gehen, stimmt`s oder  habe ich recht.“, sagte ich traurig. „Ja, hast du. Leider. Also, du fährst mit den Jungs dann mit, nä?“, fragte meine Mutter und stand langsam auf, um zu mir zu kommen, damit sie sich verabschieden konnte. „Ja, mach ich. Bill und ich haben schon drüber gesprochen.“, sagte ich und umarmte sie lange. „Dann mach es gut, Hab dich lieb.“, flüsterte sie in mein Ohr. „Ja, ich dich auch und bis morgen.“, flüsterte ich nur zurück. Dann kam mein Dad an die reihe. „Tschau mein Engel.“, sagte er. „Bye.“, gab ich nur zurück und schon mussten sie los. Auch Marschalls verabschiedeten sich, da wir uns auch nicht mehr sehen würden, weil ich gleich morgen Mittag nach Hause fahre und sie beide Arbeiten müssen. Dann waren sie auch schon wieder weg. Alle außer meinen Freunden. Die wollten zwar auch erst wieder gehen, aber ich hielt sie hier, sodass sie gar nicht gehen konnten. „Wenn das schon der letzte Abend ist und ich hier rumgammeln muss, dann aber auch mit euch.“, grinste ich und alle stimmten dann doch mit ein. Wieder laberten wir nur die ganze Zeit, zwischendurch gingen wir auch ab und zu raus, aßen Abendbrot und guckten Fernseh. „Wann wollen wir eigentlich gehen?“, fragte Tom. „Weil es ist schon Zehn Uhr.“ Ich verzog mein Gesicht. „Na und? Ihr pennt jetzt alle hier.“, fing ich an zu grinsen. „Die Ärzte und Schwestern die Dienst haben, werden uns den Klopf abreißen.“, sagte Anna empört. „Na und. Ihr sollt aber hier bleiben. „Ach komm, wir kommen morgen früh um Neun Uhr und dann haben wir ja noch ein bisschen Zeit, okay?“, schlug Tom vor. „Okay, aber schieße Janna, Andi was ist mit eurer Schule?“, fiel mir plötzlich wieder ein. „Kein Stress, wir haben bis Donnerstag frei, weil unsere Lehrer auf so einem komischen Seminar sind und anschließend Abitur-Prüfungen sind.“, beruhigte Andi mich. Ich atmete erleichtert aus. Nicht, dass ich die beiden noch von der Schule abgehalten hätte. „Okay, gut. Dann kommt ihr eben morgen früh wieder. Bleibt wer hier oder nicht?“  Sie sahen sich alle an. „Nein, ihr könnt mal wiede4r alleine sein.“, sagte Gustav und umarmte mich zur Verabschiedung. Die anderen taten es ihm nach und schon gingen sie aus dem Krankenhaus. Die Besuchszeit war zwar schon lange um, aber wir haben Schwester Caro um Erlaubnis gefragt und da sie ja wusste, dass wir uns nur so wenig sahen, erlaubte sie uns, dass die anderen länger bleiben durften. Worüber wir alle natürlich glücklich drüber waren. „Wollen wir auch schlafen gehen?“, fragte Bill mich und gähnte einmal Herzhaft worauf ich grinsen musste. „Ja, ich bin auch Hundemüde. Er lächelte. „Okay.“, damit ging er in das Badezimmer, was zum glück mit auf dem Zimmer war und machte sich fertig. kurz danach, als er fertig war, ging ich und dann legten wir uns auch schlafen. Es dauerte nicht lange, bis ich eingeschlafen war.
„Ey ich glaube es nicht, die pennen noch.“, hörte ich auf einmal Georgs Stimme. Sofort öffnete ich die Augen und wer stand in meinem Zimmer? Richtig, Andi, Janna, Tom, Anna; Georg und Gustav. Allesamt waren sie hier und lachten sich kaputt darüber, wie verpeilt Bill und ich sie alle gerade anstarrten. „Alta, wie spät ist es?“, fragte ich dann und sah auf meine Uhr. „Wes ist genau Punkt neun, meine Liebe.“, grinste Gustav. „Scheiße verpennt. Ich mach mich mal schnell fertig.“, sprang ich aus dem Bett und huschte mit meinen Klamotten ins Badezimmer um mich zu duschen, föhnen, stylen, schminken und anzuziehen. Nach einer halben Stunde kam ich fertig wieder raus. „So und jetzt geh ich noch schnell.“, sagte Bill und huschte an mir vorbei. „Hay erstmal.“, grinste ich und umarmte alle nacheinander.
„Oh man heute wieder nach Hause.“, stöhnte ich. „Ja, aber du bist dann endlich aus dem Krankenhaus draußen.“, konterte Georg. „Da wäre ich lieber hier drin und hätte euch jeden tag bei mir, als das ich zu hause wäre bei mir und keiner da wäre. Meine Eltern sind ja nicht mal da.“, beschwerte ich mich. „Aber wir.“, kam es von Tom. „Wie ihr? Ich denke ihr müsst gleich weiter?“, fragte ich erstaunt. „Falsch gedacht. Wir bleiben bis morgen und dann treffen wir uns am Wochenende in Hamburg. Also ihr kommt alle. Und da du dann ja wieder Party machen darfst, tun wir das auch.“, grinste Bill, der gerade aus dem Badezimmer kam und sich nebenbei die haare trocken rubbelte. „Geil! Wir alle, die hier sitzen?“, fragte ich immer noch ungläubig und sah, wie Anna ihren Kopf senkte. „Nein, ich nicht, weil diese scheiß Schule natürlich auf Montag solche scheiß Prüfungen legen, muss. Ich könnte kotzen. Und ja ich darf zu Hause hocken und lernen, damit das alles nicht in die Hose geht.“, meckerte sie war aber trotzdem traurig.
„Na, toll.“, sagte ich Enttäuscht und traurig zugleich. „Und ich dachte, wir wären alle wieder zum Party machen zusammen.

Kapitel 70:

 

*>Lea´s Sicht<*
„Ja, ich wäre ja auch dafür, dass sie kommt. Und sie hat den Stoff auch drauf, aber gestern Abend gab es schon eine lange Diskussion wegen dem Thema mit ihren Eltern.“, mischte Tom sich wieder ein, verdrehte die Augen und sah Anna  dann traurig an. „Mhm, richtig. Aber ich komme so bald wie möglich auch mal nach Hamburg.“, sagte sie und küsste ihren Tom. Dann lächelte er zufrieden. „Wann wollt ihr denn los?“, fragte sie dann und sah mich an. „Öhm keine Ahnung.“ Ich ließ meinen Blick weiter zu Georg, Gustav und Bill leiten. „Vor dem Mittag auf jedenfall noch.“, sagte Georg dann und ich, Gustav und Bill nickten nur zustimmend zu. Was sollten wir auch schon dagegen sagen, Georg fuhr ja schließlich den Van und ohne kamen wir nicht weg. „Was wollen wir jetzt noch machen?“, stellte Bi9ll dann die Frage. „Hm, keine Ahnung.“, sagte ich. Also saßen wir eine Weile einfach nur so da. Quatschten ab und zu oder schauten Fernsehen. Irgendwann wurde es dann aber doch schon elf Uhr und ich machte mich auf, um meine Sachen zu packen. Viel war das ja nicht. Nur meine Anziehklamotten, Schuhe, Jacke, Waschzeug und mein Skateboard. Okay, das Board nahm ich eh unter den Arm, also mussten nur die anderen Sachen in meine Tasche. „Fertig.“, sagte ich und machte noch den restlichen Rest von meinem Reisverschluss zu. „Okay, dann können wir ja, oder?“, fragte Georg und erhob sich schon von seinem Stuhl. „Jap.“, sagte ich und hängte meine Sporttasche über meine Schulter und nahm mein Board unter meinen Arm. Die anderen zogen sich noch ihre Jacken an und auf ging´s. Erst noch zum Schwesternzimmer. „Wartet mal kurz.“, sagte ich noch zu den Jungs, ließ meine Sachen fallen und ging zurück zum Zimmer, wo alle Schwestern um diese zeit saßen. Ich klopfte einmal an die Tür und machte sie auf. „Schwester Caro? Ich wollte nur sage, dass ich jetzt weg bin.“, lächelte ich und Caro kam auch gleich auf mich zu. „Okay, dann noch gute Besserung und vielleicht sieht man sich ja noch mal irgendwann hier in Freiburg. Vielleicht nicht auf so eine Art und Weise, aber vielleicht anders.“, sie gab mir die hand und lächelte auch leicht. „Ja, mal gucken. Oder ich schaue einfach mal hier im Krankenhaus vorbei.“, zwinkerte ich ihr zu. „Au ja, das wäre natürlich auch eine Idee.“, grinste sie mir zurück. „Naja, ich muss dann auch los.“ Wir umarmten uns noch einmal kurz zur Verabschiedung. Ich hatte sie echt lieb gewonnen, auch wenn ich nur ein paar Tage hier war, Manchmal war Caro abends noch mit im Zimmer und wir unterhielten uns mit ihr. Oder eben nach ihrem Dienst, weil sie dann auch mehr Zeit hatte. Es war irgendwie immer lustig. „Okay, tschau.“, sagte sie noch schnell und ich drehte mich um und ging wieder zurück zu den Jungs. „Fertig.“, sagte ich und nahm mir meine Sachen wieder. Bill griff gleich nach meiner Hand, aber als wir unten angekommen waren, ließen wir uns auch wieder los. Zu hoch war das Risiko gesehen zu werden und das wollten wir keinesfalls eingehen. „Okay, Anna. Machen wir es lieber noch hier drinnen.“, sagte Tom zu Anna, als wir noch in einem verlassenen Gang standen, wo keiner weit und breit zu sehen war. „Ja, also wir sehen uns, ja?“, sagte sie total traurig. „Ja. Und ich liebe dich, Anna. Vergiss das nicht!“ „Ich dich auch Tom, ich dich auch!“ Und schon küsste Tom Anna. Es wurde ein langer Kuss. Die beiden wollten sich gar nicht mehr voneinander trennen, okay es war auch verständlich. Sie umarmten sich noch und ließen sich dann los. „Okay, bye Anna.“, kam Georg an die Reihe. Danach noch Andi,. Janna, Gustav und Bill. Dann war wohl ich an deiner Reihe. „Okay, nun heißt es schon wieder auf wieder sehen. Es geht viel zu schnell um.“, sagte ich und nahm ihre Hände. „Wir werden uns bald wieder sehen, dass verspreche ich dir und ich hab dich lieb.“, schon viel ich ihr um den Hals. „Ich dich auch. Ich werde dich vermissen.“ Sie löste sich aus unserer Umarmung und man sah ihre Augen glänzen. Und was man da glänzen sah, war nichts anderes als Tränen. „Hey, nicht weinen.“, sagte ich und wischte ihr eine Träne weg, die sich nun schon den Weg nach unten gebahnt hat. „Wes gibt keinen Grund zum Weinen, Anna. Wir sehen und bald wieder, also.“, sprach ich ihr zu, in der Hoffnung, dass sie aufhören würde. Sie nickte nur. „Bis dann.“, sagte ich und ließ auch sie los, um mit den anderen nach draußen zu gehen. Janna und Andi würden noch mit zu mir kommen, den einen Tag und dann mit Bill, Tom, Georg und Gustav zurück nach Magdeburg fahren. Eigentlich würde ich auch gerne Bill´s und Tom´s Mutter kennen lernen, aber es ging ja nicht, da ich am Dienstag wieder in die Schule musste.- Das hieß morgen. Ich hatte jetzt schon kein Bock drauf und schon gar nicht darauf, wie meine Mitschüler reagieren würden. Wir gingen langsam raus, wo auch schon fast vor der Tür der Van stand. Ich umarmte Anna noch einmal ganz kurz. Auch Tom tat es, konnten die anderen Leute ja ruhig sehen, weil wir ja mit ihnen befreundet waren, hatten die Jungs ja auch schon im Interview gesagt. Tom gab ihr noch schnell einen Kuss auf ihre Wange. So unauffällig wie möglich und schon stiegen wir in den Van ein und Georg fuhr los. Ich sah Anna nur noch da stehen und sich eine träne wegwischen, bevor sie sich umdrehte und ging. Ich vermisse sie jetzt schon... .
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